Wer Waffen verkauft, erntet Flüchtlinge

Die aktuelle Migrations- und Flüchtlingskrise resultiert auch aus der Politik der etablierten Parteien, welche die Rüstungsindustrie unterstützt und eine desaströse Wirtschaftspolitik betreibt.

Von Marco Maier

Es sind nicht nur ökonomische Ursachen, wie z.B. die Flutung afrikanischer Märkte mit billigen, subventionierten EU-Lebensmitteln (welche die dortige Landwirtschaft unrentabel macht), die einen enormen Migrationsdruck nach Europa auslösen. Es ist auch die politische Unterstützung für die Rüstungsindustrie, die dazu beiträgt, dass sich Kriege in die Länge ziehen, die nicht selten erst durch ausländische Interventionen (die USA, Großbritannien und Frankreich sind da Spitzenreiter) ausgelöst werden.

Wenn alleine die deutschen Rüstungsexporte in den Nahen Osten schon mehr als 2,5 Milliarden Euro (2016) umfassen, darf man sich eben auch nicht wundern, wenn die dortigen Kriege zu einer massiven Fluchtbewegung führen. Ein Blick auf die globalen Zahlen von Flüchtlingen und Binnenvertriebenen zeigt: Rund ein Drittel aller betroffenen Menschen stammt aus dieser Region und ein Großteil jener Menschen, die sich auf nach Europa machen ebenfalls.

Klar, man könnte auch damit argumentieren, dass Nachfrage ein entsprechendes Angebot schafft und wenn die Deutschen nicht liefern, dann eben Amerikaner, Briten, Franzosen, Russen, Chinesen… – aber ist es moralisch denn wirklich vertretbar, mit dem Erhalt von ein paar tausend Arbeitsplätzen und ein paar Millionen Euro an Steuereinnahmen zu argumentieren, wenn man dafür auch für den Tod von unzähligen Menschen mitverantwortlich ist und der Gesellschaft durch die hohen Zuwanderungszahlen aus dieser Region Kosten in Milliardenhöhe entstehen?

Dieses Geschäft mit dem Tod kann durch nichts gerechtfertigt werden. Der Aufstieg der AfD in Deutschland beispielsweise ist nur ein Symptom dessen, was CDU, SPD, FDP und Grüne da im EU-Parlament, im Bundestag, im Bundesrat und in der Bundesregierung fabrizieren. Es ist die von den etablierten Parteien vollzogene Politik, die als Hauptverursacher dieser Migrationsströme gelten darf. Jede Stimme für eine dieser Parteien ist eine weitere Stimme für Krieg, Verzweiflung, Vertreibung und dem Wunsch zur Migration nach Europa. Das darf man bei den kommenden Wahlen nicht vergessen.

Loading...
Spread the love

Wir brauchen ihre Unterstützung!

Liebe Leser, wenn Sie keine Premiumartikel lesen möchten, aber uns dennoch unterstützen wollen, dann können sie das auch mit einer Spende auf unser Bankkonto tun. Fragen Sie per eMail: [email protected] nach den Bankdaten oder übersenden Sie einen Unterstützungsbeitrag einfach per Paypal. Danke für Ihre Hilfe!

Loading...

19 Kommentare

  1. Waffen werden in erster Linie eben nicht verkauft. Sie werden verteilt nach strategischen Gesichtspunkten.
    So ist auch Entwaffnung oder ein Embargo zu sehen.

  2. Außerdem kommt es auf die Waffen an. Deutschland exportiert keine AK-47, keine Bomben (gleich welcher Art) und in erster Linie defensives Gerät, Aufklärungs- und Verteidigungssyteme. Bitte nicht die Argumentationsweise der bescheuerten Grünen sowie der Antifa wiederholen (die im gleichen Atemzug Obamas Politik befürworteten).

    Deutschland wurde zu manchen Exporten sogar regelrecht gezwungen (beisp. Israel moderne Nahkampfwaffen für den Häuerkampf, U-Boote und Transportpanzer). Selbst Westerwelle war das zuviel des Guten, er insistierte damals – vor wenigen Jahren – im Außenministerium. Vor diesem Hintergrund ist es nicht fair, Deutschland anzuprangern. Die meisten Opfer weltweit kamen und kommen nach wie vor durch US-Waffen sowie US-Beteiligung bzw. CIA-Lieferungen an verschiedene Gruppen zustande. Siehe Irak, Lybien, Syrien und Ukraine in neuerer Zeit mit Millionen Flüchtlingen.Aber auch in Afrika wird bereits gezündelt. Grüße

    1. @Franka: "Vor diesem Hintergrund ist es nicht fair, Deutschland anzuprangern"

      Nein es ist nicht fair aber es ist das "linksgrüne" Narrativ, wie es auch von KenFM & Co. propagiert wird: "DEUTSCHLAND" ist schuld oder "WIR" sind schuld, weil "WIR" ja schliesslich Waffen exportieren.

  3. "Jede Stimme für eine dieser Parteien [ – CDU, SPD, FDP und Grüne, und die Linken und Rechten darf man getrost dazunehmen – ] ist eine weitere Stimme für Krieg, Verzweiflung, Vertreibung und dem Wunsch zur Migration nach Europa. Das darf man bei den kommenden Wahlen nicht vergessen."

    Wie recht Sie haben! Wir brauchen keine nur irgendwelche Art der Kriegstreiberei, wir brauchen Demokratie, wo immer möglich, die direkte Demokratie.

  4. So so, die dortige Landwirtschaft ist also unrentabel.
    Aber klar, stimmt, es geht ja nur darum, Lebensmittel zu verkaufen anstatt die für sich selbst anzubauen.

    Die ganze Argumentation im Artikel entspricht der eines Achtklässlers, macht ihr das mit Absicht?

  5. Wer Waffen verkauft, erntet Flüchtlinge – aber auch brutale Gewalttäter und Kriminelle .

    Aber das ist nichts Neues, und doch gibt die deutsche Merkel Regierung immer wieder die Zusage ( an Rüstungs-Konzerne) in allen Herren Ländern Waffen liefern zu dürfen.

     

  6. "Flüchtlinge" – ein Propagandamärchen

    Der Artikel geht von ganz falschen Prämissen aus. Die meißten Ausländer, die nach Deutschland kommen sind überhaupt keine Kriegsflüchtlinge, sondern kommen wegen deutscher Sozialgelder hierher. Insofern hat das nichts mit deutschen Waffenexporten zu tun. Das sind keine "Flüchtlinge", sondern Sozial.sch.m.a.r.ot.z.er.

    Wie wenig Migration mit Krieg zu tun hat kann man schon daran erkennen, dass im großen Stil Menschen aus Ländern hierher kommen, in denen überhaupt kein Krieg ist, z.B. aus den Magreb-Staaten.

    Und selbst in Syrien gibt es friedliche Gegenden, in die die Bevölkerung ausweichen könnte. Dafür muß niemand nach Deutschland kommen.

    Deutsche Waffenexporte – Schuldkultpropaganda der linken Szene

    Die Linken, allen voran Sahra Wagenknecht versuchen aus deutschen Waffenexporten eine Schuld zu konstruieren, um damit Beihilfe zum Sozialbetrug durch Migranten zu leisten. Die Motivation der Linken ist dabei ihr Deutschenhaß, aus dem heraus sie alles gut finden, was Deutschland schadet.

    Es ist in Deutschland mittlerweile Mode geworden, Schuld als Erpressungsinstrument zu mißbrauchen. Die jüdische Lobby macht es vor.

    ————————————————————–

    Auch sind fast nur junge Männer nach Deutschland gekommen, die, so sie in Syrien gegen den IS kämpfen würden, den IS längst besiegt hätten und dort jetzt in Frieden leben könnten. Denn es sind fast 1 Mio. junge Männer nach Deutschland gekommen.

    Die Behauptung, deutsche Waffenexporte wären die Ursache für die Migration nach Deutschland ist eine Propabandalüge!

    Es geht um Geld!

    1. Alleine 2015 sind 2.136.954 Ausländer zugezogen, davon ca. 75 % Männer im wehrfähigen Alter.

      Seit Installation des Merkel-Regimes (2009 – 2015, exkl. 2016, 2017…) sind gem. Statistik-Bundesamt 8.386.702 Ausländer zugezogen.

    2. Im Übrigen exportiert Deutschland relativ wenig Waffen.

      Im Vergleich zum Russen, Amerikaner, Juden und Franzosen ein Klacks.

      Amerika exportiert ungefähr das 17-fache, RUS ungefähr das 15-fache usw. usf.

      "Deutschland" steht unter "ferner liefen", und darf und muss machen was USrahell anschaffen, wobei sie ihrer Jüdin und Zionistensau Merkel nicht viel anschaffen müssen.

       

  7. Die geltend gemachten Kausalzusammenhänge entsprechen zwar links-grünen Vorstellungen sind jedoch zu bezweifeln. Die langfristigen Planungen zur Flutung Europas mit nah-östlichen und nordafrikanischen Menschen bestehen bereits länger (u.a. Hooton, Sarkozy, Soros, aber auch EU-Resettlement). Die auslösenden Faktoren, Destabilisierung nahöstlicher Länder, wurden unter fadenscheinigen Vorwänden mit Mitteln des Geheimdienstes und des Militärs geschaffen und sind menschenverachtender Natur. Die Massenmigration ist also nicht (unmittelbare) Folge deutsche Waffenexport sondern den von interessierter Seite geschürten Bürgerkriegen geschuldet. Ein Musterbeispiel für diese substanzlose Haltung ist die finanzielle Unterstützung, die Libyens Gaddaffi von der EU dafür erhielt, die Abreise von Migranten von seinen Küsten zu verhindern, während wenig später England und Frankreich (u. USA) militärisch in den Bürgerkrieg eingriffen und den Sturz des Diktators und dessen bestialische Ermordung beschleunigten.

     

     

     

  8. @Richard

    Meine Zustimmung, auf den Punkt gebracht !

    Siehe auch- noch mal zu Erinnerung !!!

    Epoch Times: Bundesverfassungsgericht:

    1.So bricht Angela Merkel das deutsche Grundgesetz 

    2.Grüne ( zum Glück) im Umfragetief vor NRW-Wahl: "Die Lage ist ernst" – interne Mail

     

  9. "Wer Waffen verkauft, erntet Flüchtlinge"

    Ein glattes Beispiel eines Fake News.

    Kein Bürger wünscht oder erklärt sich einverstanden mit Waffenverkäufen. Es sind Politiker, die dies einfädeln. Die Konsequenzen trägt kein Politiker. Wie man sieht, sogar "alternative Medien", man staune, wälzen die Konsequenzen auf Unschuldige ab. Weshalb soll der Bürger dafür mit "Flüchtlinge" unter Anführungszeichen aus dem Verantwortungsbereich eines Ministers geflutet werden? Steckt ihn doch selbst vor Ort in eine Boot mit Scheinflüchtlingen.

     

  10. Wer Waffen verkauft, erntet Flüchtlinge

    ——-

    Das ist so nicht richtig, denn wenn es so wäre, müssten die USA und Russland mit Millionen und Abermillionen Flüchtlingen überflutet sein, was aber nicht der Fall ist.

    Die bekanntgewordenen Zahlen für Deutschland belegen, dass der Grund Nr. 1, die Sozialsysteme Deutschlands sind, welche die 'Bereicherer' dazu veranlassen, ihre Länder zu verlassen.

    Nur 4,9 % der „Flüchtlinge“ sind nach Deutschland aus Kriegsgründen gekommen, 69,9 hingegen aus rein wirtschaftlichen Gründen.

    Der ‚syrische Kriegsflüchtling‘, der ‚arme Schutzsuchende‘ ist also eine dreiste Lüge des Merkel Regimes und der mit ihr verbündeten, florierenden Asyl-Industrie.

    Nur  weitere 5,6% flohen aus politischen, religiösen, ethnischen Gründen oder Gründen bezüglich der sexuellen Orientierung, also den Gründen, für die das Asylgesetz ursprünglich geschaffen wurde, berichtet Epoch Times.

    Also rund 70% Wirtschaftsflüchtlinge, welche absolut kein Anrecht auf Asyl haben und sich in Deutschland gar nicht aufhalten dürften.

    Aber das interessiert in Berlin keinen, selbst wenn es 99% Wirtschaftsflüchtlinge wären, denn mittlerweile spricht man offen nur noch von Migranten und Umsiedlung (Re-Settlement).

    Wenn der Schokopudding und die Vollpension zur Neige gehen, der Geldfluss versiegt, könnte es ungemütlich in Deutschland werden, es sei denn die flüchten in ihre Herkunftsländer zurück, denn auf der Willkommens-Einladung  Merkels war nicht die Rede von Arbeiten, Steuern- und Abgaben zahlen

    P.S. Interessant ist, dass im vergangenen Jahr ganze 0,7 Prozent der Asyl- und ähäm…Schutzsuchenden als Flüchtlinge gem. der Genfer Flüchtlingskonvention anerkannt wurden. Und ich bin mir sicher, dass die deutschen Behörden schon Anweisung haben, hier 'großzügig' zu verfahren. Normalerweise liegt die Anerkennungsquote bei ganzen 0,3 Prozent.

    48 Prozent wurden pauschal nach der Genfer Flüchtlingskonvention akzeptiert, weil sie aus ähäm….'Kriegsgebieten' stammen, weibei festzuhalten bleibt, dass nur ca. jeder 8. oder 10. tatsächlich auch ein Syrer ist. Die große Masse sind einfach nur Betrüger, gefördert und geduldet durch das Merkel Regime.

    Unabhängig davon ist die Aufnahme dieser Menschen ist ein humanitärer Akt, aber keine rechtliche Notwendigkeit. Nach der Genfer Flüchtlingskonvention, dem Dublin-III-Abkommen und dem Grundgesetz ist Deutschland nicht gezwungen, Flüchtlingen Asyl zu gewähren, wenn sie über sichere Drittstaaten einreisen. Das haben kürzlich die ehemaligen Verfassungsrichter Hans-Jürgen Papier und Udo Di Fabio unabhängig voneinander betont.

    Illegale Invasoren – Nur einer von Tausend geht auch wieder!

    Wenn man die Gutmenschen auf die Flüchtlinge anspricht sagen die meist: Ja wir müssen denen doch helfen und die gehen ja auch wieder!

    Denkste – nur einer von tausend der illegalen Invasoren, die gegen GG, Artikel 16 a hereingeschaufelt werden geht auch wieder.

    Oder ander ausgedrückt: Nur einer von 1000 Illegalen geht wieder – 999 bleiben für immer!

    Fast alle Flüchtlinge dürfen dauerhaft bleiben

    Nur jedem tausendsten Flüchtling wird der Schutztitel entzogen. Obwohl die Aufnahme temporär ist, folgt nach drei Jahren der Anspruch auf unbefristeten Aufenthalt. Die „Welt“ fragte nach, warum das so ist.

    https://www.welt.de/politik/deutschland/article161740112/Fast-alle-Fluechtlinge-duerfen-dauerhaft-bleiben.html

     

     

     

    1. Glasklar, bleiben die Lockmittel, die Anreize, die doppelbödige Willkommensbekundungen, die Abholung aus dem Mittelmeer aus, versiegt auch der Invasorenstrom. Kann ja nur staunen, über soviel Blöödheit a Pro  Argumenten von politischer Seite.

      Auf den Philippinen landet kein einziger. Warum wohl? Weil er nicht mal durch die Immigrationsbehörde kommt, ohne daß sie ihn sofort festnehmen und verbunkern. Und sollte einer aufgegriffen würde, landet er ebenso ohne Erfolgsaussicht auf Entlassungsaussicht hinter den vertikalen Gardinen.

       

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.