Calexit: Failed State vorprogrammiert

Immer mehr Menschen in Kalifornien können sich eine Unabhängigkeit von den USA vorstellen. Doch dieser Staat wäre zum Scheitern verurteilt.

Von Marco Maier

Umfragen zeigen, dass sich inzwischen rund ein Drittel der Kalifornier für eine Unabhängigkeit des Westküstenstaates erwärmen können. Immer mehr Kampagnen, vor allem von der linken politischen Seite, versuchen das Land von den "Trump-USA" zu lösen. Doch ein solches Bestreben würde den Kaliforniern wohl keine rechte Freude bereiten.

Denn einerseits sind schon die USA selbst extremst verschuldet, doch der westliche Bundesstaat selbst gilt ja auch als finanzielles Sorgenkind, zumal man schon mehrfach hart an der Grenze zum "Staatsbankrott" war. Derzeit hat der Bundesstaat mit seinen knapp 40 Millionen Einwohnern einen Schuldenberg von rund 456 Milliarden Dollar, was einer Schuldenquote von etwa 17,6 Prozent der Volkswirtschaftsleistung entspricht.

Hinzu kämen jedoch noch anteilsmäßig die US-Schulden, die derzeit rund 20 Billionen Dollar (oder etwa 105 Prozent des BIP) ausmachen. Anteilsmäßig müsste Kalifornien dann zwischen 12,1 (Bevölkerungsanteil) und 13,9 Prozent (BIP-Anteil) der US-Schulden mitübernehmen. Das wären immerhin bis zu 2,8 Billionen Dollar. Ein Schuldenberg von 3,24 Billionen Dollar entsprächen dann einer Verschuldungsquote von rund 123 Prozent. Und das bei einem ohnehin aufgeblähten BIP.

Zwar bezahlt Kalifornien in etwa gleich viel an Bundessteuern, wie aus dem Bundeshaushalt der Vereinigten Staaten wieder in den Staat zurückfließen, doch gerade da hakt es. denn 56 Prozent aller Bundesgelder fließen laut "LA Times" in den Sozialbereich – inklusive Medicare oder aber zu den knapp 4,2 Millionen Beziehern von Food Stamps. Plus Gelder für die Universitäten. Angesichts der leeren Kassen würde der Staat dann zuerst in diesem Bereich massive Einsparungen durchführen müssen, um nicht gleich schon nach einem Jahr den Staatsbankrott anmelden zu müssen. Doch was würden die ganzen linksliberalen Trump-Hasser dann machen, wenn ein unabhängiges Kalifornien die ganzen Sozialausgaben zusammenstreichen müsste?

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Doch besonders problematisch sind die ganzen (sich auch immer wieder widersprechenden) Volksentscheide, bei denen zwar immer wieder Ausgabenerhöhungen beschlossen werden, Steuererhöhungen zur Gegenfinanzierung jedoch nicht. Budgetplanung? Das ist ein Fremdwort in Kalifornien, weil es einfach zu viele Kampagnen von Interessengruppen gibt, die dann viel Geld kosten, jedoch keines einbringen. Für eine "Republik Kalifornien" sind das jedenfalls keine guten Aussichten.

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13 Kommentare

  1. Irgendwann in der nächsten Zeit wird die USA so hoch verschuldet sein, während die Schulden ständig weiterwachsen. Da spielt die Höhe der Schulden doch gar keine Rolle mehr. Ob 4 Billionen $ oder 8 Billionen $, ist doch Wurst. Und die Vasallen, die bisher ständig Kompensationszahlungen geleistet haben, befinden sich ebenfalls auf dem maroden Schuldenboden, so dass ihre Geld-Leistungen ausbleiben. Spätestens dann wird alles zusammenkrachen.

    Heute tut jeder Staat gut daran, sich eine Reservewährung hinter der Kulisse aufzubauen, und in Russland und Eurasien zu investieren. Auch die Sachwerte in Europa inkl. Immobilien werden einen beispiellosen Werte-Zerfall erleben.

  2. Tja, das kommt davon, wenn man die 'Liberals' also die Krypto-Kommunisten und Kulturmarxisten regieren lässt, welche den einstamligen 'Muster-Staat' mit legalen und illegalen Schwerstbereicherern v.  'south of the Border' nur so überlutet haben.

    Hinzu kommt, dass sich die Latinos und Mex überwiegend im Süden u. Mittleren Teil des einstmaligen Musterstaates konzentrieren, so, dass man glaubt in Mittelamerika und nicht in den USA zu sein.

    Der berühmte 'Schmelztiegel USA' ist hier längst zur Hohlphrase verkommen. Hier funktioniert schon längst nicht mehr Integration oder gar Assimilisation (wie einstmals üblich) sondern hier triumphiert die Segregation, wo jede Ethnie nur noch ihre eigenen Partikularinteressen vertritt (der feuchte Traum der 'Mulitkulturisten' ist in Kalifornien wahr geworden).

    Die Weißen sind seit 2010 nur noch eine Minderheit mit ca. 16 Millionen Köpfen. Allein die die Latinos (aus aller Herren südlicher Kuffmucken Länder) bringen es auf ca. 14 Millionen. Hinzu kommen noch die Mex, die es auf 11,5 Mio Köpfe bringen.

    Die Schwarzen liegen abgeschlagen unter 'ferner liefen' und bringen es gerade mal auf 2,5 Mio Köpfe. Dann haben wir noch Chinesen (gut) im Angebot mit rd. 1,3 Mio Köpfen und Japaner (sehr gut) mit rd. 500.000 Köpfen. Aber auch so Exoten, wie Hawaiianer, und Süd-See Insulaner.

    Also, um es auf den Punkt zu bringen: In Kalifornien haben sich die Träume der jüdischen Multi-Kulturisten und ihrer nützlichen Id…en, der pseudo-linken Kulturmarxisten, fast schon erfüllt.

    Was überall auf der Welt, also auch in Kalifornien, passiert, wenn Massen von Nicht-Weißen,  unintelligenten, nicht ausgebildeten oder nicht ausbildungsfähigen Schwerstbereicherern hereingeschaufelt werden, ist als  zwangsläufige Folge, dass die Sozialkosten explosionsartig in die Höhe schnellen.

    Das einstige Musterland Kalifornien, wo mal 'Milch und Honig' flossen, der ehemals reichste Staat der USA, ist zum Armenhaus verkommen.

    Kaliforniens 'social benefits' übersteigen die der meisten europäischen Staaten, obschon die sozialen Netze längst nicht so eng geknüpft sind, wie z.B. in Deutschland:

    California more of a welfare state than most countries in Europe

    http://www.ocregister.com/articles/work-679872-welfare-california.html

    Kalifornien kann -auch wenn es noch über solche innovativen Zentren, wie das Silicon Valley verfügt, nicht darüber hinwegtäuschen, dass es fertig hat. Und zwar ein für alle Male.
     

    1. @DvB

      Vielen Dank für die Aufklärung, dass es dort so schlimm steht, war mir nicht bekannt. Ich hätte sonst glatt noch überlegt, dorthin auszuwandern …….. Gott bewahre.

  3. Derzeit hat der Bundesstaat mit seinen knapp 40 Millionen Einwohnern einen Schuldenberg von rund 456 Milliarden Dollar, was einer Schuldenquote von etwa 17,6 Prozent der Volkswirtschaftsleistung entspricht.

    ———–

    Na, das sind doch Peanuts im Verglich zur BRiD, mit einem Schuldenberg von 7,7 Billionen Euronen und das bei einer Einwohnerzahl von rd. 80 Mio Einwohnern!

    Flüchtlingswelle: Auf unsere Kinder wartet die 7,7 Billionen Lücke

    https://www.welt.de/wirtschaft/article157171883/Auf-unsere-Kinder-wartet-die-7-7-Billionen-Euro-Luecke.html

    Vielleicht wäre das mal einen Artikel wert?!
     

    1. Was ein Unsinn. Diese Fantasiezahl ergibt sich, wenn alle künftigen Ausgaben als heutige Schulden gewertet werden. Zählen Sie privat auch alle Ihre künftigen Mieten und Lebensmittelausgaben als Schulden?

      1. Mit Deinen blöden Sprüchen bist Du hier schon mehrmals aufgefallen, Du linke Socke!

        Ich gehe mal davon aus, dass ein seriöser Wissenschaftler und Finanzexperte, wie Prof. Raffelhüschen, geistig und wissenschaftlich 'etwas mehr auf der Pfanne hat', als Du, als pseudo-linker Schmalspur-Ideologe 

         

    2. Jaja tm, treib weiter Propaganda. Alle Ausgaben für die Invasoren SIND Schulden denn DLand hat auch so schon genug Schulden die bezahlt werden müssten und die Infrastructur zerfällt, Bildung ist schon soweit zurück gefahren das unsere Kids kaum noch intelligenter sind als die Invasoren, das alles wird uns in 20 Jahren erst richtig treffen denn DANN haben die Invasoren ihre Familien nachgeholt und reichlich Kinder produziert und sind alle noch immer arbeitslos.

      Die Kosten explodieren dann nochmal und gleichzeitig gehen Facharbeiter aus der Industrie in Rente und können nicht ersetzt werden weil die Fachkräfte aus Islamischen Staaten sich mehr auf Aggression und Vergewaltigung verlegen oder den Koran zu studieren und gleichzeitig das Deutsche Bildungssystem nur noch halbblallende Idioten produziert für die es viel wichtiger ist richtig Gendern zu können als zu rechnen.

      Die UN warnt offiziell davor das Schweden 2025 ein 3te Welt Land sein wird.

      Dasselbe passiert Deutschland nur etwas später.

      Proagandaschleuder.

  4. Die Rechnung im Artikel ist falsch. Die Staatsverschuldung der USA beträgt kanpp 20 Bio. USD, das ist aber bereits die Verschuldung aller Gebeitskörperschaften und nicht nur des Bundes. Die Bundesschulden liegen bei 16 Bio. USD. Davon abgezogen werden müssen aber noch 2,46 Bio. die bei der Fed liegen, macht netto 13,54 Bio. USD. Wen davon ca. 13% auf Kalifornien entfallen sind das also 1,76 Bio. zzgl. der bisherigen Bundeesstaatsschulden von 456 Mrd. USD also 2,2 Bio. USD kalifornische Staatsschulden. Bei einem BIP von 2,45 Bio. wären das also 90% kalifornische Staatsschuldenquote. Nicht wenig, aber auch nicht dramatisch viel.

    1. Davon abgezogen werden müssen aber noch 2,46 Bio. die bei der Fed liegen,

      ———

      Ach ja, die private US-Fed, das Rothschildsche Bankenkartell, hat Schulden?

      Jeder US-Dollar, den die Fed herausgibt ist ein Schuldschein, für den die US-Regierung, sprich der Steuerzahler haftet.

       

  5. David Rockefeller mit 101 Jahren gestorben

    Erbe, Banker, Philanthrop: David Rockefeller, der letzte Patriarch des US-Milliardärsclans, ist tot. Einen Großteil seines Vermögens hatte er schon zu Lebzeiten gespendet.

    —–

    Tja, so sehen sie ihn, die linken Kulturmarxisten vom Spiegel.

    "Der 'Philantrop' der schon 'einen Großteil seines Vermögens zu seinen Lebzeiten gespendet hat!"

    ——-

    Rockefeller, dem Blut an den Händen klebt, einer der Initiatoren und Vorantreiber der faschistischen Jew New World Order, der Patriarch eines Familienclans, dessen Privatvermögen auf ca. 200- 450 Billionen (am. Trillions) geschätzt wird  Keiner weiß das so genau.

    Und seit 2012 haben die Rothschilds (geschätztes Privatvermögen min. 500 Billionen/Trillions) ihre Geschäftsinteressen in einer gemeinsamen Holding gebündelt.

    Ich hoffe, der arme David Rockefeller, der sein Vermögen verschenkt hat, der 'Menschenfreund',  nicht unter der Brooklyn Bridge campieren musste.

    Hoffentlich schmort er in der Hölle!
     

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