Syrien: Russischer Elitesoldat starb bei Anti-Terror-Einsatz in Homs

Ein russischer Elitesoldat verhinderte den Durchbruch einer Autobombe die einem humanitären Konvoi des Zentrums für Versöhnung der Kriegsparteien in Syrien gegolten hatte. Über 24 Tonnen humanitäre Hilfe kam in Syrien an, berichtete das russische Verteidigungsministerium.

Von Christian Saarländer

Das Zentrum für Aussöhnung der Kriegsparteien in Syrien versucht mit den verfeindeten Gruppen einen Waffenstillstand zu vereinbaren und leistet in den Regionen zudem humanitäre Hilfe. Der Feldwebel Andrei Timoshenov erlag seinen schweren Verletzungen, die er bei seinem Einsatz erlitt. Verschiedene Medien berichten über das Schicksal des russischen Elitesoldaten, der im Kampf gegen den Terrorismus sein Leben ließ.  

Die Ärzte kämpften mehrere Tage um sein Leben, nachdem er durch die Bombenexplosion schwer verletzt wurde. Das russische Verteidigungsministerium zeichnete den Soldaten posthum für seinen Einsatz aus. Weiter berichtet das Verteidigungsministerium Russlands, dass das Zentrum für Versöhnung der Kriegsparteien in Syrien inzwischen 61 Waffenstillstandsvereinbarungen zwischen den einzelnen bewaffneten Gruppen erzielen konnte.

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Der jüngste Bericht des Zentrums vermeldete am Wochenende drei mal die Verletzung von Waffenstillstandsvereinbarungen in der Provinz zu Damaskus. Die Verletzungen wurden durch syrische Oppositionsgruppen verübt, die Artillerieangriffe gegen die syrischen Regierungstruppen verübten. Weiter haben verschiedene Terrorgruppen in der Region um Hama, Latakia und Damaskus unter Beschuss genommen. Die Al-Nusra-Front wurde an Versuchen gehindert, die Waffenruhe zu brechen.

In den letzten 24 Stunden wurden keine Einsätze der russischen Luftwaffe registriert. In der Provinz Homs konnte die Zivilbevölkerung mit acht Tonnen Lebensmitteln versorgt werden. Ein Konvoi mit Nahrungsmitteln und Süßigkeiten erreichte sein Ziel. Außerdem konnte ein russischer Transporter insgesamt 18 Tonnen mit Versorgungsgütern der Vereinten Nationen bei Deir ez-Zor entladen.

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6 Kommentare

  1. Zweifelsohne ein Held, im Gegensatz dazu sterben die US Söldner einsam, weil niemand ihre Anwesenheit erfahren darf und sie für ein Blutgeld kämpfen. 

    1. Um in den USA ein Held zu sein, muß man nicht an der Front kämpfen, es genügt, feige eine Drohne auf unschuldige Zivilisten zu steuern!

    2. Wenigstens haben sie eine Story.

       

      Lt.Bundeswehr:

      Von den seit 1992 in die Auslandseinsätze entsandten Bundeswehrangehörigen starben 106 – 37 Soldaten fielen durch Fremdeinwirkung, 69 kamen durch sonstige Umstände ums Leben.

      Schon mal eine "Story" von der Bundesregierung dazu gehört ?

  2. Held Feldwebel Andrei Timoshenov

    gefallen in einer aufrichtigen, militärischen

    Opperation !!!

    Tief verneige ich mich vor Ihnen !! Ihr helden-

    haften Einsatz darf und wird niemals vergessen werden !!

    In stiller Trauer bin ich bei Ihnen und werde aufrichtig

    Abschied nehmen, nicht aber vergessen !!

    Der Ehefrau, den Kindern, den Eltern, Verwandten, Bekannten, sowie

    Freunden…..mein echtes, sowie aufrechtes Beileid !!

    Auch wenn der Schmerz im Moment sehr tief sein wird,

    Sei´n Sie Stolz auf so einem aufrichtigen

    Menschen, der brutal aus ihrem Leben gerissen wurde !!

    Sehr geehrte Familie Timoshenov, wir werden ihren Helden

    niemals vergessen, auch nicht, für was dieser wundervolle

    Mensch sein Leben lassen mußte !!!

    Hochachtungsvoll verneige ich mich vor Ihnen,

    in meinen Gedanken bin ich bei Ihnen und Ihren gefallenen

    Sohn, Andrei Timoshenov !!!

    Mein herzlichstes Beileid !!!

    Mit freundlichsten Grüssen, ihr Frank St.

    Gedient in der 1. Flottille der Volksmarine von 1982 – 1986

     

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