Gesetzliche Krankenkassen: Die wahre Ursache der „Kostenexplosion“

Die Gesundheitsausgaben in Deutschland wachsen weiter, die Beitragssätze der Gesetzlichen Krankenkassen ebenfalls. Problematisch ist jedoch vor allem eine Entwicklung: Die Differenz zwischen BIP-Wachstum und Einkommenswachstum bei gleichzeitigem demographischen Wandel.

Von Marco Maier

Lagen die Gesundheitsausgaben in Deutschland im Jahr 1970 noch bei 6 Prozent der Wirtschaftsleistung, so stiegen sie bis 1995 auf 9,4 Prozent an und landeten über 11,5 Prozent (2010) dann bei 11,3 Prozent im Jahr 2014. Gleichzeitig steigen die durchschnittlichen Beitragssätze für die Gesetzlichen Krankenkassen (GKV) deutlich an: Von 8,24 Prozent (1970) über 12,20 Prozent (1995) und 14,90 Prozent (2010) auf dann 15,50 Prozent (2014).

Dennoch wurde das Ausgabenwachstum durch Kostendämpfungsgesetze und durch Strukturreformen gebremst, was sich auch in stagnierenden GKV-Ausgaben im Vergleich zum Bruttoinlandsprodukt zeigt. Lagen diese 1970 noch bei 3,5 Prozent, stiegen sie bis 1995 auf 6,6 Prozent an, erreichten 2010 dann 6,8 Prozent und fielen 2014 erneut auf 6,6 Prozent. Dies passt doch offenbar nicht wirklich zu den steigenden GKV-Beitragssätzen, oder? Eigentlich schon, denn:

Der Grund dafür liegt jedoch vor allem in der unterschiedlichen Entwicklung von Bruttoinlandsprodukt und beitragspflichtigen Einkommen. Denn das BIP je Erwerbstätigen stieg zwischen 1996 und 2014 laut Statistischem Bundesamt um 54,1 Prozent, während die beitragspflichtigen Einkommen der Versicherten nur um 30,7 Prozent wuchsen. Mit dazu beigetragen haben unter anderem die äußerst schwache Einkommensentwicklung für unselbstständig Beschäftigte, sowie die Bemessungsgrenze (die aktuell bei 50.850 Euro jährlich liegt).

Wie man sieht, besteht eher ein Einnahmenproblem und nicht unbedingt nur ein Ausgabenproblem. Denn bei den Ausgaben handelt es sich nur zum Teil um Unnötiges (Überversorgung, Scheininnovationen und dergleichen). Vielmehr liegt es auch an der steigenden Qualität und am wachsenden Bedarf infolge der Zunahme von Ziviliationskrankeiten und der demographischen Veränderungen (Stichwort: Überalterung. Rund 20 Prozent der Bevölkerung sind über 65 Jahre alt, nehmen jedoch einen Anteil von ca. 45 Prozent der GKV-Leistungsausgaben in Anspruch). Ein weiterer Aspekt liegt darin begründet, dass man zwar in der Industrie beim Personal rationalisieren kann, nicht jedoch so leicht bei den Dienstleistungen. Deshalb existiert eine Verschiebung der Preise: Konsumgüter werden relativ gesehen billiger, Dienstleistungen teurer. Also ein Effekt der Strukturveränderungen in der Volkswirtschaft.

Loading...

Auf jeden Fall wird anhand der Entwicklungen deutlich, dass auf die Krankenkassen in den nächsten Jahrzehnten noch einige Ausgabensteigerungen zukommen werden. Wäre da nicht die private Konkurrenz, gäbe es die Möglichkeit die Bemessungsgrundlage entweder massiv anzuheben oder aber auch komplett fallen zu lassen (Solidaritätsprinzip). Problematisch ist eben der Umstand, dass die Krankenkassen in Deutschland durch Sozialbeiträge (also den Erwerbseinkommen) und nicht durch Steuern (alle Steuerpflichtigen, inkl. der Unternehmen) finanziert werden.

Wir brauchen ihre Unterstützung!

Liebe Leser, wenn Sie keine Premiumartikel lesen möchten, aber uns dennoch unterstützen wollen, dann können sie das auch mit einer Spende auf unser Bankkonto tun. Fragen Sie per eMail: [email protected] nach den Bankdaten oder übersenden Sie einen Unterstützungsbeitrag einfach per Paypal. Danke für Ihre Hilfe!

Loading...

34 Kommentare

  1. Ist es nicht skandalös, dass die Krankenkassen seit 1964 für nie in der BRD gelebt habende, in der Türkei beheimatete Türken (Hunderttausende oder sogar Millionen?) die Arzt-, Krankenhaus- und Medizinkosten bezahlen und die deutschen Rentner, die von ihren Renten noch immer Krankenkassenbeiträge abgehalten bekommen, für die gestiegenen Kosten von eben diesen Krankenkassen verantwortlich gemacht werden? Jawohl, es ist ein Skandal und zwar ein riesengroßer. Dass sich die Vorstände und Beiräte überhöhte Gehälter und Aufwandsentschädigungen genehmigen, obwohl ihnen die äußerst schwache Einkommensentwicklung der unselbstständigen und beitragspflichtigen Zahler genauestens bekannt ist, ist ebenfalls skandalös. Dass kein Wort von diesen Verwaltern über die Kosten für Migranten und deren zahlreichen Anhang verloren wird – und das müssen riesige Beträge sein, wenn man sich die Zahl von sprachunkundigen Moslems mit Frauen, Kindern und Dolmetschern in Krankenhäusern und Praxen ansieht sowie die davor wartenden Taxen – dann ist das ebenfalls ein Riesenskandal! Und dass von diesen Fürsten oder den Verbänden nur über Beitragserhöhungen gefaselt wird statt über Kostensenkungen ist der nächste Skandal. 90% der Krankenkassenvorstände müssen rausgeschmissen werden! 90% der Krankenkassen abgewickelt werden! Dann brauchen die Beitragszahler nicht ständig höhere Beiträge zu zahlen. Und die übrigbleibenden Kassen und Vorstände müssen sich für 10 Jahre ihre Bezüge einfrieren lassen!

    1. ….alles richtig, dazu kommt noch die Invasion der Einwanderer. Die Gesundheitskosten trägt in erster Linie der Beitragszahler. Der Betrag den die Regierung in den Gesundheitsfond einzahllt reicht nie für die eingeschleppten  Krankheiten, die wir in Europa nicht mehr kannten (z.B. Tuberkose, ein Tb-Kranker kostet ca. 200.000 Euro, lt. Experten rechnet man bis zu 10.000 Kranker, im Jahre 2015 hochgerechnet)

      Noch Fragen?

    2. Alles richtig, hinzu kommt noch das riesige Absahnen der Pharmaindustrie,für alte Medikamente die neu deklariert werden, zu einen horrenden NEUEN Preis.

      Und noch eins: es gibt zig Tausende Einheimische die sich die gesetzliche Krankenkasse schlicht nicht leisten können- Privat-Gesetzlich- da gibt es hier keinen Aufschrei, den gibt es nur bei "Schutzsuchenden"!

      Wozu brauchen wir in diesem Land weit mehr als Hundert Krankenkassen!? Eine, oder zwei grosse sollten genügen, dann wäre es mit dem Vielfrass auch vorbei!

      1. So ist es. Nur 1-3 Krankenkassen, keine PKV mehr (die ist verboten), dann etwas Geld vom Steuern (vielleicht 2-5 % dazu) und die Reichen (die pro Jahr sagen wir mal 400.000 € verdienen (kann man noch einigen)) rauskicken, denn die haben ja genug Geld um sich selbst solche Sachen zahlen. Dann würde uns viel besser gehen.

        1. Warum überhaupt Krankenkassenpflicht für freie Menschen, dass ist doch der größte Betrug. Diese Art des Sozialismusses muß schnellstens verschwinden und eine Rückkehr zur Eigenverantwortlichkeit einkehren. Durch die ungesteuerte Invasion der Migranten wird genau das geschehen, es ist nur zu offensichtlich und wird von den Wenigsten verstanden.

          Verabschiedet Euch schon einmal von Euren (falls vorhanden) Renten(ansprüchen), auch diese werden demnächst genauso verschwinden wie der Irrglaube, wir lebten in einer Demokratie.

          1. Waren Sie schon einmal, eigen verantwortlich, privat versichert? Oder wollen Sie nur Werbung für die private Krankenversicherung machen? Wer jung ist, spart natürlich an der "Privaten", aber ab 35 Jahren, fängt das alles an, sich umzukehren.

          2. Ich bin privat versichert, Mitte 50 und kenne KV´s  anderer Ländern. So ist z.B. in der Schweiz ein modular aufgebautes System welches es ermöglicht, ganz nach Bedarf, eine Basisversicherung bis hin zum Rundumsorglospaket abzuschliessen. Fakt ist aber auch, dass die Menschen in Versicherungen gedrängt werden, die sie nicht benötigen und eigenverantwortlich vorsorgen möchten. Dieser Ansatz scheint den meisten Menschen abhanden gekommen zu sein und können nicht verstehen, dass der Zwang nur dazu geschaffen wurde, ein parasitäres System zu etablieren und es der tumben Masse als Solidarität zu verkaufen.

            Fangen Sie an zu denken !

    3. Alles richtig, hinzu kommt noch, dass die Pharma-Industrie ständig neue Krankheiten produziert, die es in Wirklichkeit ohne das Zutun der Pharma gar nie gäbe. Daraufhin droht man den Menschen, sich vorsorglich  ja impfen zu lassen, bei den ärztlichen Konsultationen werden teure Untersuchungen mit neusten medizinischen Geräten angeordnet, es werden teure neue (alte, leicht abgeänderte) Medikamente (Gift) verabreicht, worauf der Mensch oft nicht gesünder, sondern noch kranker wird als er vorher war. Voilà, ein Dauerpatient, ein chronisch Kranker. Und weil so viele angeblichen Krankheiten aller Wahrscheinlichkeit nach auch noch erblich sind, wird angstmacherisch auch noch dringend geraten, dass die engere Verwandschaft noch zu Untersuchen gehen sollte. Das bringt Kohle.

      Das BIP sowie Einnahmen und Ausgaben sind keine Ursachen, sondern Folgeerscheinungen einer gigantischen, mit hinterhältigen Zielen versehene Fehlentwicklung. 

    4. Ein sehr gelungener Kommentar.

      Schade, dass die Artikel von Contra Magazin in letzter Zeit oft viel zu nett, zahm und heuchlerisch sind!

    5. Die Sozialabkommen zu den Krankenkassenleistungen mit ausländischen Staaten sind schon lange ein Skandal. Sowohl in der Türkei, als auch in den ehemaligen Staaten entstehen für Großfamilien grosse Kosten bei den hiesigen Krankenkassen. Versichert sind alle Frauen und Kinder, als auch die Eltern. Da es in vielen ex Jugoslawischen Staaten und in der Türkei sowieso keine gesetzliche Krankenversicherung gibt, müssen deutsche Krankenkassen auf privater Basis abrechnen. Das gilt auch für orthopädische Hilfsmittel und Medikamente, sowie Krankenhausleistungen. Fahren Sie aber einmal dorthin und wollen zum Arzt, dann verweigert der Ihnen die Behandlung. Auch, wenn Sie ihr Kassenkärtchen vorlegen. Es bleibt einem nichts anderes übrig, als eine Reiseversicherung abzuschließen. Das ist für das ganze unrealistische Europa ratsam. Nach wie vor. Trotz aller ach so tollen europäischen Errungenschaften.

  2. Der genannte demographische Wandel ist nicht für die Kostenexplosion verantwortlich, was nie zur Sprache kommt, sind ständig steigende Kosten für Patienten und deren Angehörige, die keine Beiträge zahlen. Zudem sollte noch Erwähnung finden, das nur noch 24 % der arbeitenden Bevölkerung in die Sozialkassen einzahlen. Werter Herr Maier, ein wenig mehr Recherche tut Not, wenn Sie die "Kostenexplosion" im Gesundheitswesen versuchen darzustellen. Wir haben seit 2014 offiziell 2 Millionen Einwanderer dazubekommen, die unsere Sozialkassen belasten. Innenminister de Maiziere beklagte sich in der zurückliegenden Woche vor der Presse, das von den ca. 500000 abgelehnten Asylbewerber 70% der unter 40-jährigen vor ihrer Abschiebung von Ärzten krank bzw. transportunfähig geschrieben werden. Ebenso werden die Millionen Pensionäre und Beschäftigten des öffentlichen Dienstes auch aus dem dem großen bezuschußten "Sozialtopf" bezahlt. Man sollte sich wundern, das es überhaupt noch gelingt, das ganze System am Laufen zu halten.

  3. Was hindert die Beitragszahler denn daran mal Gegen- Leistung einzufordern ? 

    Anstatt sich zum Job zu schleppen … " keine Zeit" zu haben sich um " Kinkerlitzchen " zu kümmern … 

    Während andere ( schlauere ?) Leute zwar angeblich nicht wissen… wie ein auf Leistung basierender  Staat funktioniert, aber Leistungen fordern/ erhalten ohne eigenes Zutun ? 

    Und dazu zählen ALLE die zwar vom "BIP"  leben aber nie einen Finger dazu rührten ( also alle die vom produktiven (!) Steuerzahler ihre Existenz finanziert bekommen … ) wozu auch ALLE gehören die glauben … ihre Gehälter wie auch ihre Wünsche zur Weltrettung ( Kommet, oh kommet, oh kommet doch all …)  die Mittel dazu auf Wunder- Bäumen wachsen würden.  

    Um keine Missverständnisse aufkommen zu lassen ! Ich habe Freunde aus anderen Ländern/Kulturen die sich hier mit viel Fleiß etwas aufgebaut haben, die sind ebenso entsetzt über so manche Entwicklung derzeit ! 

    Wie es denen geht die naiv  dem Ruf ins " Paradies Europa" folgten um hier geradezu verheizt zu werden zwischen den  – gewollten – Fronten ist ein politisches Armutszeugnis ohne Gleichen bisher !!! 

    Also nix mit " Nazi". Eher wird andersherum ein Schuh draus … 

  4. Achtung!

    Gespart wird ja nur bei den Ausgaben für die Versicherten.

    Alle anderen dürfen nach wie vor sehr grosszügig bedient werden.

    Die Verwaltungskosten, die Vorstände, alles muss grosszügig ablaufen.

    Und dann ist das Bedienen der Pharmaindustrie und der Apotheker vorrangig, die den Ärzten schon ihrerseits satte Prämien für das häufige Verordnen von Medikamenten gewähren!

    Ich könnte noch so viele Mißstände aufführen, die eine Kostenexplosion erwarten lässt.

    Es ist ja nicht nur die Türkei, die bedient wird. Auch anderen Ländern wird mit uralten Abkommen eine ärztliche Versorgung auf Kosten der Mitglieder gewährt. Die wurde damals aufgrund der ganzen angeworbenen Arbeitskräfte mit den Ländern abgemacht, weil es deren Kultur sei, dass wenn einer arbeitet, die gesamte Familie mit versorgt werden muss.

    Also, wenn einer hier arbeitet, muss praktisch das Dorf – alle Verwandten – gesundheitlichen Schutz bekommen.

    Ich habe einmal gelesen, für welche Länder diese Abkommen gewährt wurden, weiss sie jedoch nicht mehr.

     

     

    1. Wir, die Deutschen haben keine Gastarbeiter angeworben, das ist ein Märchen! Italien, Tuniesien, Marroko, Jigoslawien usw. haben Deutschland gebeten ihre überschüssigen Arbeitskräfte bei uns aufzunehmen! Das Ersuchen dazu ging von diesen Ländern aus, weil sie erstens einen Geburtenüberschuß haten, den sie nicht beschäftigen konnten und zweitens keine Devisen um die Deutschen Warenlieferungen zu bezahlen! Wer das bewzweifelt, der lese das Buch mit dem Titel diplomatische Tauschgeschäfte, von Heike Knortz, da wird das anhand von bisher unveröffentlichten Originaldokumente des Bundesaussenministeriums belegt! Mit Griechenland und der Türkei war es etwas anders. Dort wurde nicht nur von den Entsenderstaaten Druck auf die Bundesregierung ausgeübt, sondern auch noch von der NATO. Die Türkei und Griechenland bilden die wichtige Südflanke der Nato. Beide Länder wurden von Militärdiktaturen regiert und beide lagen Wirtschaftlich danieder! In der Türkei drohte aufgrund der desolaten Lage und des Geburtenübeschusses eine Revolte, die diese Militärdiktatur bedrohte und in Griechenland herrscht damals schon Bürgerkrieg. Also hat man Deutschland, das damals in die NATO wollte "überredet" diesen Geburtenüberschuß in Deurschland aufzunehmen. Es war nicht der Wunsch der deutschen Wirtschaft. Das hat Deutschland eher geschadet, weil es die technische Modernisierung in Deutschland verzögert bzw. verhindert hat. Desalb haben wir zum Ende der 1970ziger Anfang 1980ziger Jahre die Textil- und Elektroindustrie an Japan verloren. weil die ihre Wrtschaft technisch Modernisiert haben und Deutschland wegen die ausländischen Vertragsarbeiter (NICHT Gastarbeiter!!!) nicht. Das mit den Gastarbeitern, die angeblich Deutschland aufgebaut hätten, ist ein Märchen!!! Zum ersten Mal hatte die FAZ 1973 von Gastarbeitern geschrieben, bis dahin waren es Vertragsarbeiter!!! Aber das wird natürlich auch wieder keiner Glauben, Alles nur Rechte Hetze. Lesen Sie selbst!

    2. So lange wir keine Abrechnungen der kassen bekommen, können wir auch nicht überprfen, was vom Arzt, bis zum Apotheker alles abgerechnet wird. Der letzte Apotheker Skandal konnte noch gut abgewehrt werden, als heraukam, das einige doch sehr "akademich" abgerechnet haben.

  5. Erstens sind die Privaten Krankenkassen keineswegs eine Kostenbremse, denn immer mehr Rentner, die vor 40 Jahren in die PKV gewechselt sind können sich die Beiträge heute nicht mehr leisten und müssen von der Sozialhilfe die Artzbesuche gesponsert bekommen. 

    Zweitens wird immer wieder die Deutsch-Türkischen, Deutsch-Jugoslawischen usw. Sozialabkommen vergessen. Schon seit Mitte der 1980ziger Jahre ist bekannt, dass die halbe Türkei und der halbe Balkan auf Kosten der Deutschen Krankenversicherung behandelt wird. Das geht so; Ein Türke, Albaner ooder Jugoslawe (Kroate, Jugochlawe, Bosinier usw.) hat einmal in Deutschland gearbeitet, oder arbeit noch hier. Dann ist dessen gesamte Familie, (Eltern, Großeltern, Brüder usw.) in seiner Heimat mitversichert! Das kostet den deutschen Beitragszahler jedes Jahr zweistellige Milliardenbeträge. Und das Besten, die Verwandten müssen, anders als die doofen Deutschen, Nichts zuzahlen! Das Alles ist seit mitte der 1980ziger Jahre bekant und jeder konnte das wissen, aber es hat natürlich keinen interessiert. War ja Alles nur Rechtwe Hetze, von Nazis! Dasselbe mit der Rente, auch hier bekommen die Türken, Jugoslaven, Albaner usw. ihre Rente in der Heimat steuerfrei ausbezahlt und sind natürlich Krankenversichert, inklusive der Familienangehörigen. Während der deutsche Rentner seine Rente versteuern muß und Beiträge zur Krankenkasse zahlen muß. Aber wem interessiert das schon? 

  6. Das "Abkommen" vom 30.04.1964 wurde gewährt für unsere türkischen Freunde, ex-Jugoslawien – mittlerweile in 6 Teilstaaten und ein stabilsiertes de facto-Regime von Gnaden der "NATO" zerfallen (SLOW,HR,BA,XS,ME,MK und RKS [Republic of Kosovo]) sowie Griechenland.

    Einige dieser "Staaten" (SLOW, HR und GR) wurden mittlerweile an die "€U" angeschlossen, weshalb das Abkommen von 1964 nur noch deklaratorische Bedeutung besitzt (gezahlt wird für deren Angehörige natürlich dennoch, aber nach Maßgabe der sog. "`€U`-Verträge").

    Es handelte sich um ein "hinkend bilaterales" Abkommen, d.h. haben auch in den Signatarstaaten lebende oder zu Aufenthalt befindliche "Bundesdeutsche" Anspruch auf medizinische Versorgung (nicht allerdings deren Angehörige in der "B.R.D.").

    Da i.d.R. allerdings diese Staaten für sog. "`B.R.D.`-Bürger" als Wohnsitz oder dauernder Aufenthaltsort nicht attraktiv sind – es werden dort ja anders als in der Willkommmenanstalt der Irren keine großzügigen Sozialleistungen gezahlt -, und die Gesundheitsleistungen nur nach Maßgabe des Leistungsumfanges der dortigen KV-Systeme, der i.d.R. bescheiden ist, zu gewähren sind, stellen sich die finanziellen Belastungen für die Ballkan-Staaten und die TK als sehr überschaubar dar.  

    Besonders großzügige Regelungen im Bereich der Sozialversicherungen existieren auch mit dem zionistischen Regime bzw. sog. Verfolgungs-Opfern des NS-Regimes.

     

      

     

    1. Hier ging es mir um die Lüge von den, angeblich von der Deutschen Wirtschaft geforderten, Anwerbung  von "Gastarbeiter". Heike Knortz schreibt dazu, dass es zwar Abkommen über Gastarbeiter mit Frankreich, Dänemark und anderen Staaten gab, diese Gastarbeiter waren aber Praktikanten, welche ins Ausland gingen um sich beruflich fortzubilden und ihre Sprachkenntnisse zu erweitern. Es handelte sich dabei um ausgebildete Fachkräfte welche nur zum Praktikum ins Ausland gingen. Das waren damals Gastarbeiter! Zum ersten Mal wurde dder Begriff Gastarbeiter in Zusammenhang mit den angeworbenen Vertragsarbeitern, welche aufgrund der Zwischenstaatlichen Verträge nach Deutschland entsandt wurden, und reguläre Arbeitsverträge erhielt, von der FAZ 1968 im Zusammenhang mit dem Deutsch-Jugoslawischen Abkommen verwendet. Obwohl das keine Gastarbeiter sondern Vertragsarbeiter waren. Seither wird auch für diese Vertragsarbeiter der Begriff Gastarbeiter benutzt! Es ist eine dreiste Lüge, wenn man heute behauptet, Deutschland hätte diese Gastarbeiter gebraucht und diese Vertragsarbeiter hätten Deutschland wieder aufgebaut. Das ist eine reine Verdrehung der Tatsachen und eine Propagandalüge. Das wird durch die in dem Buch Diplomatische Tauschgeschäfte, von Heike Knortz, genannten Dokumente des Bundesaussenministeriums widerlegt!!! Die Anwerbegesuche gingen stehts von den Entsenderstaaten aus und nicht von der Bundesregierung oder der Deutschen Wirtschaft!!!

  7. Ganz grundsätzlich haben wir mit der Medizinindustrie der westlichen Welt ein zutiefst korruptes und extrem verschachteltes System vorliegen, das kein Politiker der Welt reformieren kann. Die Korruption beginnt bereits im ersten Semester eines Medizinstudiums. Man schaue sich nur mal an, wer für die curricularen Leitfäden verantwortlich zeichnet. Das geht weiter mit ebenso teueren wie nutzlosen Medikamenten, mit erfundenen Krankheiten, mit erfundenen Pandemien, mit nutzlosen Impfkampagnen, mit Ärzten, die ihren Eid vergessen haben und Dienst nach Vorschrift schieben, und nicht zuletzt mit Behandlungsmethoden, die seit Jahrzehnten Milliarden Umsätze erbringen aber erfolglos sind, trotzdem weiterhin durchgeführt werden. Bestes Beispiel dafür ist Krebs, deren schulmedizinische Behandlung eigentlich als Körperverletzung mit Todesfolge gelten müßte.

    Für diese Medizinindustrie gibt es wohl kaum eine bessere Geldquelle als der anonyme Topf der GKV, deren Ausgaben kein Mensch überprüft (überprüfen darf). Keiner kennt die genaue Summe, die hier für sachfremde Aufgaben veruntreut wird. Und kein Bürger in Deutschland darf sich dieser GKV entziehen. Allein wegen des Zwanges müßten die Beiträge zu den Sozialversicherungen  eigentlich als Steuern deklariert  werden. Es ind nämlich nicht die Lohnsteuern sondern vor allem auch diese Beiträge, die die Schere zwischen Brutto und Netto so weit auseinanderklassen lassen.

  8. Das Grundproblem sind die gesetzlichen, also staatlichen Pflichtversicherungen selbst, in denen der mündige Mensch in ein vormundschaftliches Unterordnungsverhältnis eingespannt ist. Der Staat bestimmt. welche Leistungen und Medikamente bezahlt werden und unterhöhlt so die Therapiefreiheit. Seit es die GKV gibt, gibt es kontinuierliche Kostensteigerungen.

    http://fassadenkratzer.wordpress.com/2013/08/20/das-demokratiewidrige-zwangssystem-der-staatlichen-krankenversicherung/

     

     

    1. Sie übersehen dabei aber das Problem, dass sich geringfügig Beschäftgte und Rentner keine Privatversicherung leisten können. Außerdem müssen die Privaten Krankenversicherung jetzt auch ihre Leistungen einschränken und die Beiträge erhöhen, weil die Rücklagen die PKV immer weniger Zinsen abwerfen. Das gefährdet sogar deren Geschäftsmodel. In naher Zukunft wird sogar mit Insolvenzen in der PKV gerechnet. Dann dürfen die Gesetzlich Krankenversicherten auch noch für diese mitbezahlen. Das solidarische Sytem ist schon in Ordnung. Nur die vielen Lobbyisten und die Nichtbeitragszahler sind das Problem. Jetzt dürfen die Gesetzlich-Krankenversicherten auch noch die ganze Welt mitfinanzieren. Wie lange das gut geht kann sich jeder selbst ausrechnen.

  9. »Gesetzliche Krankenkassen: Die wahre Ursache der „Kostenexplosion“«

    Nur drei von ungezählten Beispielen:

    1. Überteuerte Medikamente

    Warum kostet das gleiche Präparat des gleichen Herstellers in identischer Packungsgröße in Deutschland wesentlich mehr als in anderen (europäischen) Ländern?

    2. Pseudokrankheiten

    2a) Cholesterin

    Ein Milliardengeschäft ist z.B. das »böse« Cholesterin und die zur Senkung eingesetzten Mittel, vornehmlich Statine. Nur sterben an diesen Medikamenten (z.B. Lipobay) wesentlich mehr Patienten als am Cholesterin. Das wird schließlich vom Körper selbst hergestellt, wenn es von außen nicht zugeführt wird. Und warum ist der "Herzinfarkt" für die allermeisten Esikmos ein "Fremdwort", wo die sich doch so ungesund fettreich ernähren?

    Warum werden Studien, die nicht der umsatzfördernder Logik der Pharmakonzerne entsprechen, unterdrückt oder davon nur die "genehmen" Teile veröffentlicht? Siehe Veröffentlichungen Prof. Walter Hartenbach, Uffe Ravnskov / Udo Pollmer u.v.a.

    2b) Impfen

    Viele der heute angebotenen oder gar zwangsweise verordneten (Mehrfach-) Impfungen schaden mehr als sie nützen. Beispiele:

    http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/enthuellungen/david-gutierrez/schockierende-studie-laender-mit-den-hoechsten-impfraten-haben-auch-die-hoechsten-saeuglingssterber.html

    http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/enthuellungen/j-d-heyes/gegen-ihren-willen-geimpft-eine-krankenschwester-spricht-ueber-zwangsimpfungen-an-patienten.html

    u.v.a.

    3. Sachfremde Leistungen in der Krankenversicherung

    In Deutschland kann ein Arbeitnehmer zwar seine Ehefrau und seine Kinder über die Familienversicherung »krankenversichern«, nicht jedoch – selbst gegen Beitragszuschlag – beispielsweise seine Eltern. Warum aber sind bei türkischen Arbeitnehmern genau diese, selbst wenn die Eltern in Anatolien wohnen und noch nie in Deutschland waren, über die DEUTSCHE Krankenversicherung versichert? Eine Petition vor einigen Jahren, diese unerträgliche Sauerei nach Jahrzehnten endlich zu beenden, wurde von unseren überbezahlten politischen Volkszertretern abgeschmettert,

    4. Organspende

    Ist die größte vorstellbare und mörderischste Heuchelei! Einerseits wird um Spender geworben, um das Leben eines anderen Menschen zu retten oder zu verlängern. Das mag zwar im Einzelfall erklärbar sein, im großen Stil jedoch nützt es nur den Transplantationskliniken und der Pharmaindustrie. Die Kosten einer Tr. sind immens, und die Kosten der dauerhaft erforderlichen Medikamente (Immunsystem) für einen Transplantierten ebenso. Darüber hinaus ist jeder Organspender tot, ABER ERST NACH DER ORGANENTNAHME ! Von der Hornhaut im Auge abgesehen gibt es kein Organ im Körper, das im "toten" Zustand transplantiert werden könnte.

    Zudem: Wie vereinbart sich denn eine Lebensverlängerung (durch Transplantation) mit Überlegungen der "Neuen Welt-Elite", die Gesamtzahl der Menschheit auf 0,5 bis 2 Milliarden zu reduzieren? Nach diesen Überlegungen wären mindestens 6 Milliarden zuviel vorhanden, die "weg" müßten. Wie denn?

    Siehe dazu u.a.: http://www.initiative-kao.de/bericht-r-greinert–naechstenliebe-kannibalismus.html  

    5. Abrechnungsbetrug

    Ob Ärzte, Kliniken oder Apotheken – immer wieder wird von "Schwarzen Schafen" berichtet, sie sich auf Kosten der Allgemeinheit bereichern. Schlimm genug, aber es wird noch viel schlimmer, wenn man die lasche Behandlung der Täter durch die Justiz betrachtet. Man wird den Eindruck nicht los, daß sich die Staatsanwaltschaft davor fürchtet, für abgeurteilte Täter kollektiv mit weniger angenehmen "Untersuchungen" kollektiv "belohnt" zu werden. Beliebte Bereiche hierfür sind bekanntlich u.a. die menschliche Kanalisation und die Müllabfuhr. 

    So werden Verfahren dann vemutlich auch mal wegen Geringfügigkeit eingestellt. Das mag im Einzelfall durchaus zutreffend sein, aber es gibt doch schließlich nicht nur EINEN Patienten.  Und Kleinvieh macht bekanntlich auch Mist…

    Nur mal ein ganz kleines Rechenbeispiel;

    Einzelfall   100 Euro/Quartal mal 100 Patienten = 10.000 Euro / Quartal = 40.000 Euro im Jahr. Mal wieviel Ärzte, Kliniken oder Apotheken?

     

    6. Und so weiter …

     

  10. Also, ich bin einigermassen informiert, habe bei einer Krankenkasse gelernt und war bis zuletzt in einer Klinik, in allen möglichen Abteilungen tätig, als Verwaltungsangestellte.

    Ich bestätige, dass alles von ganz oben angeordnet wird, wie es abzulaufen hat. Für alles existieren Vorschriften.

    Einzelheiten darf ich nicht nennen, aber sie waren immer sehr aufschlussreich für mich!

    Nichts geschieht nur so!!

     

  11. Wir hatten ja in der Klinik eine eigene Apotheke.

    Die angeforderten Medikamente des Grosshandels musste ich überprüfen und überweisen.

    Alleine da habe ich meine Augen weit aufgerissen, um zu glauben, welche Summen da für die Medikamente und Spritzen angegeben waren. Beträge in kleinen Centzahlen, von denen man weiss, was sie in einer Apotheke kosten.

    Von wegen pro Spritze die Kosten. Sie waren in einer 50-er oder 100-er Packung.

    Unsere Kopfschmerzpillen, die man in der Apotheke so kauft, kosteten vielleicht 30 oder 40 Cent. Wer schluckt die dazwischenliegenden Summen??

  12. Geld muss genug da sein, meine Cholesterinsenkung sollte Jährlich 15000 € kosten, wird aber erst 2017 hier zugelassen. Dann ausstieg aus Facharztprogramm und keine Arztbesuche mehr. Jetzt kommen immer wieder Briefe und Anrufe von meiner Krankenkasse, ich solle doch wieder zum Arzt gehen. Obwohl es mir ohne Arzt besser geht trotz dreier Herzinfarkte.

  13. Hallo Herr Maier, wo ist Ihre kritische Sicht geblieben? Stöhnen die Krankenkassen nicht schon immer über die Kosten?

    Und danke all denen für ihre Kommentare, die sehr Lesenswert sind!

    Der demographischen Veränderungen (Stichwort: Überalterung. Rund 20 Prozent der Bevölkerung sind über 65 Jahre alt, nehmen jedoch einen Anteil von ca. 45 Prozent der GKV-Leistungsausgaben in Anspruch). Ja? Und welche Vorstellung hegt man das zu ändern? Muß man Angst Haben? Oder waren es nicht die 45 Prozent die auch für Wirtschaftswachstum gesorgt haben, in dem Jahrzehnte gearbeitet habe und heute in der „mißlichen“ Lage sind Kassen für ihre Gesundheit in Anspruch zu nehmen.

    Aber wenn die Krankenkassen sich schon die „Alten“ ins Spiel bringen, warum schweigen sie sich über die Kosten der Invasoren aus, wie verlogen ist das denn! Immerhin fluteten fast 2 Millionen letztes Jahr unser Land, zum großen Teil aus den ärmsten Ländern der Welt und wohl auch nicht die gesündesten. Leute die nie eine Cent in unser Sozialsystem gezahlt haben, lassen sich hier körperlich sanieren. Aber darüber wird natürlich hinweg gesehen, bewußt denn dann müßte man den Betragszahler erklären warum die Beiträge gestiegen sind und in Zukunft noch gravierender steigen werden.

    Übrigens ein sehr guter Hinweis, von dem wenige wissen, das hier lebende Türken, ihre Familienmitglieder in der Türkei mitversichert sind. Geht eine Krankenkasse den geforderten Beträgen nach, nein. Denn das ist auch hier nicht üblich, die Ärzte fordern und erhalten! ohne das geprüft wird. Wahrscheinlich prüft und fordert man nicht zurück, weil sonst die andere Arbeit liegen bleibt.

    Auch der Beitrag über das Milliardengeschäft mit den z.B.  »böse« Cholesterin und die zur Senkung eingesetzten Mittel, vornehmlich Statine. Die Statine haben eine geringe Wirkung auf die Senkung des Cholesterin, beglücke aber den Patienten durch Gewichtszunahme und fördern das Risiko an Diabetis2 zu erkranken. Der Irrglaube zum Arzt zu gehen, weil der einen gesund macht ist eine Illusion, geht es doch eher darum das Wartezimmer immer gut gefüllt zu haben. Der Patient ist Mittel zum Zweck, um Ärzte, Apotheker und die Pharmaindustrie zu bereichern, mehr nicht.

    Und wo ich mich gerade aufrege, habe ich noch eine Sache, was mir die Betroffen nicht übel nehmen sollte, da ich sie nicht persönlich angreife. Letztens habe ich gelesen, daß die Arbeitslosenzahlen bei ca. 3 Millionen liegt, darin aber Hartz 4 Bezieher nicht einberechnet werden, deren Zahl bei 8 Millionen liegen soll. Ich hatte vor längerer Zeit mal versucht herauszufinden wie hoch die Pauschale für Arbeitslose an die Krankenkasse ist. Nicht eine Krankenkasse war bereit darüber Auskunft zu geben. Im Internet fand ich einen Betragt von 125 €, wohl auch nicht Kostendecken.

    Vielleicht setzt man irgendwann die 45% der Alten und die Hartz4 Empfänger in die Boote wo man die Bereicherer rausgefischt hat und sendet sie dahin wo die Anderen herkamen. Oder welche Lösung schwebt den Verantwortlich da vor. Das wäre wohl auch im Sinne von Schäuble?

  14. »Gesetzliche Krankenkassen: Die wahre Ursache der „Kostenexplosion“«

    Des Onkel Doktors größte Not
    ist a) Gesundheit, b) der Tod.

    Drum hält er stets, damit er lebe,
    uns zwischen beiden in der Schwebe!

  15. Warum gibt es eigentlich gefühlt 500 Kassen, die je einen rund 500.000 € Verdienst haben?

    Warum macht man es nicht einfach wie bei den Rentenkassen und fusioniert sie?

    Also auch das ein Grund für arg hohe Beitragssätze! Und: Ich würde vom Solidarprinzip weggehen! Warum zahlt ein Single das gleiche wie eine 10-köpfige Großfamilie? Wer verursacht wohl mehr Kosten?

     

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.