Migration: EU Ziel gering qualifizierter Zuwanderer

Die EU ist seit vielen Jahren ein bedeutendes Ziel der Zuwanderung. Doch ein Vergleich der OECD zeigt: Es sind vor allem gering Qualifizierte, die nach Europa strömen.

Von Marco Maier

Immer mehr Menschen drängen nach Europa, doch dabei kommen nicht die benötigten Fachkräfte, sondern vorwiegend gering qualifizierte Personen, für die jedoch kaum ein Jobpotential vorhanden ist. Das Ergebnis: Zuwanderung in den Sozialstaat. Eine OECD-Studie verdeutlicht das Dilemma, vor dem vor allem die "alten" EU-Staaten stehen.

Demnach nahm alleine in den 2000er-Jahren die Zuwanderung in die 15 alten EU-Staaten um 42 Prozent auf 30 Millionen Menschen zu. Dies entspricht etwa einem Drittel aller in den OECD-Staaten lebenden Migranten. Doch gleichzeitig beherbergen die "alten" EU-Länder etwa 45 Prozent aller in die OECD-Länder eingewanderten Personen mit geringer Bildung. Das Resultat: Ein um rund zehn Prozent niedrigerer Beschäftigungsgrad der aus Drittstaaten stammenden Personen in der EU als im OECD-Durchschnitt.

Wobei hier natürlich auch die europäische Asylindustrie eine Rolle spielt, welche die großzügige Zuwanderung von Personen ermöglicht, die laut Genfer Flüchtlingskonvention eigentlich kein Recht auf Asyl hätten, jedoch trotzdem geduldet werden. Fachkräfte (nach europäischer Definition) sucht man darunter jedoch vergebens.

In anderen Ländern (wie Australien, Kanada, Neuseeland oder den USA) gelten deutlich striktere Einwanderungskriterien und auch die humanitäre Aufnahme wird dort teils deutlich strikter gehandhabt. Zudem sind diese Länder vor allem eher ein Ziel von hoch qualifizierten Einwanderern, wodurch sich für sie auch ein deutlich positiveres Saldo ergibt.

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Argumente, wonach Europa aus demographischer Perspektive eine starke Zuwanderung brauchen würde, können durch Fakten widerlegt werden. Denn: Um den Überalterungsprozess wirklich zu stoppen und umzukehren, bräuchte Europa in den nächsten 50 Jahren eine Nettozuwanderung von rund einer Milliarde junger Menschen. Dass dies weder gesellschaftlich noch ökologisch sinnvoll ist, versteht sich von selbst. Zudem: Was nützt eine quantitativ hohe Zuwanderungsrate, wenn sich dadurch qualitativ alles zum Schlechteren dreht?

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8 Kommentare

  1. Tja. Wäre alles kein Thema wenn junge Familien dank unbefristeter und vernünftig bezahlter Jobs langfristig planen könnten. Heute kann niemand sagen, ober nächstes Jahr noch einen Job hat. Mit einem Einkommen wird das auch mit guter Erziehung schwierig. Das solche Lebensbedingungen keinen Babyboom auslösen ist kaum verwunderlich. Mein Vater war damals noch Alleinverdiener und meine Mutter war Hausfrau und das war damals (70er/80er) die Regel. Solche Dinge sind heute unvorstellbar.

    1. Grundbedingung für Familie–deutsche Kinder sind:

      1) vernünftig bezahlter JOB–unbefristet

      2) bezahlbare Wohnung

      3) stabiles soziales Umfeld  –Oma/Opa in der Nähe zum helfen

      4) deutsche Kinder/Familie stehen in der Politik an 1. Stelle

      5) Soziale Sicherheit / Rechtliche Sicherheit

      Erläuterung der Situation in der BRD:

      1) nicht vorhanden–meist Dumpinglöhner-Jobs befristet oder man heißt Schäuble.

      2) Durch den Zuzug von Millionen arabischer Männer, ist der Wohnungsmarkt zusammengebrochen; Wohnungen für Familien unbezahlbar.

      3) Man muß als Single durch die gegend reisen immer einem Job hinterher, Typ Wanderarbeiter, so kann man keine Familie aufbauen.

      4) An 1. Stelle steht in der BRD der sich selbst verwirklichende weibliche Single ohne Kinderwunsch, gewünscht lesbisch vegan; sich selbst verwirklichend bis 45; in Politik überall vorgelebt.

      5) Die zugezogenen Araber werden rechtlich previligiert und den Deutschen vorgezogen; Ungleichbehandlung in allen Lebensbereichen

      Kann man als junger Mensch in so einer Situation eine Familie gründen in der BRD ?

      Nein kann man nicht–Schuld ist das von den Feministen geprägte Ideale Frauenbild der 1970 Jahre einer Alice Schwarzer; Claudia Roth; Angela Merkel

      Solche Frauen haben es zu verantworten das keine ausreichde neue Deutsche Generationen entsteht in aureichender Zahl, das jede Frau 2 Kinder bekommt und die Generation erhält + die Familie.

      Jetzt hat man in der Not erkannt das man junge noch willige Männer braucht, da die anderen Streiken unwillig sind ( die brauchen keine Alimente zu zahlen wie Deutsche Männer–für die übernimmt das der Steuerzahler)

      Das wird die Deutsche Gesellschafts in sich völlig atomatisieren–in noch mehr Single-Haushalte aufspalten–noch mehr Arbeitsdrohnen schaffen, die man überall in die Republik delegieren kann als Arbeitsdrohnen.

      Das ist von der Industrie erwünscht—williges Human-Kapital.

      So ist die BRD aufgebaut.

  2. Das Migrationsproblem läßt sich kinderleicht lösen Machen wir es einfach wie Israel. Der israelische Staat hat gesetzlich festgelegt, dass kein europäischer Christ geschweige denn ein Muslim in seinem Gebiet aufenommen wird. Wer dort aufgenommen werden will muß sich einem Gentest positiv unterziehen. Begründet wird dies mit der L i e b e  zu I s r a e l. Wenn gleichwohl ein Migrant, der israelische Staat nennt sie "Infiltranten", in israelisches Staatsgebiet eingedrungen ist, wird er über die Zwischenstation der Wüste Negev abgeschoben. So einfach geht das, wenn man keine Hintergedanken hat:

  3. Wie bei den Alten Römern: Die Römer wollen die Welt "retten"und sind ständig als Legionäre unterwegs und die Sklaven zuhause verrichten die Arbeit und unterminieren das Gastland. Die vergreiste Nation wird schwach und kann "bequem" von anderen Volksstämmen erobert werden.  Der  intellektuelle Neoliberale Westerwelle hat ja gemeint, die Hartz IV – Empfänger seien"Der Untergang Roms". Darum sieht die Welt auch so beschissen aus-, es gibt zu viele Experten, die am liebsten in die eigene Tasche arbeiten.

  4. Es dreht sich, EU g e s t e u e r t   und politisch gewollt, alles zum Schlechteren! Richtig! Das begründende Problem ist die Tatsache, daß sich in der EU linksextreme politische Kräfte breitgemacht haben, die durchaus faschistoide Züge aufweisen wenn man die Methoden einordnet mit welchen politisch Andersdenkende verfolgt werden (Hetze,meinungsrepressive Gesetze,politische Schlägertrupps, Wahlbetrug, Drohungen, alle möglichen Repressionen, Zersetzung der Staatsordnung und Staatskultur, Spaltung und Zersetzung des Volkes und der Gesellschaft etc.). Die Zerstörungspolitik wird deshalb betrieben weil eine geordnete Wohlfahrtsgesellschaft kein Nährboden für den Sozialismus ist. In einer Wohlfahrtsgesellschaft wird der Sozialismus nicht gebraucht. Deshalb waren alle sozialistischen Systeme der Vergangenheit immer Armutsgesellschaften und keiner der Protagonisten hat je ein Interesse gezeigt das zu ändern. Reich waren nur die Funktionäre an Geld und Macht. Um diese politischen Kräfte wieder in den Sack zu bringen ist eine entschlossene Renationalisierung erforderlich! Europäisch zusammen arbeiten kann man dort wo es zweckdienlich ist. 

  5. Die linken EU Drahtzieher haben erkannt, daß solange die deutsche Schaffenskraft erhalten bleibt das Verarmungs- und Zersetzungsziel in Europa nicht erreicht werden kann, daher wird Europa ganz gezielt mit leistungs- und kulturschwachen Völker infiltriert. Es gilt wie nie zuvor "schaffen wir sie ab bevor sie uns abschaffen"!

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