Studie sieht “Bildungsnotstand” bei Schulabsolventen

Hinsichtlich Sprache und Mathematik haben immer mehr junge Menschen fehlende Grundlagenkompetenzen, ergab eine Untersuchung der Konrad Adenauer Stiftung. Der Anteil an Auszubildenden und Studenten, die ihre Ausbildung vorzeitig beenden, ist erschreckend hoch. Es habe sich außerdem im gesamten Bildungssystem eine Kultur des Durchwinkens etabliert, denn vielen Schülern würde es, trotz guter Zeugnisse, an Kompetenz fehlen. 

Von Redaktion/dts

Die Bildungsstandards in Deutschland sind nach einer aktuellen Studie in den vergangenen Jahren dramatisch gesunken. Dies ist das Ergebnis einer Untersuchung der CDU-nahen Konrad Adenauer Stiftung zur "Studierfähigkeit und Ausbildungsfähigkeit", die der "Welt" vorliegt.

"Trotz gestiegener guter Schulabschüsse steigt die Anzahl der jungen Menschen, die gleich zu Beginn einer Berufsqualifikation in Unternehmen oder Hörsälen mit fehlenden Grundlagenkompetenzen hinsichtlich Sprache und Mathematik zu kämpfen haben", beklagen die Autoren der Studie. "Diese Hardskills gelten immer weniger als Elementartechniken in der schulischen Bildung." Die Folge sei, dass immer mehr Betriebe und Universitäten die schulischen Grundlagen nachbessern müssten. Jeder dritte IHK-Betrieb und viele, gerade auch renommierte Hochschulen, erteilten mittlerweile "nachholenden Schulunterricht", wie etwa Schreibberatung, Texterfassung und -verständnis oder Brückenkurse in Mathematik, heißt es in der Studie.

Trotz solcher Nachhilfe sei der Anteil an Auszubildenden und Studenten, die ihre Ausbildung abbrechen, erschreckend hoch. Nötig seien neue und verbindliche Mindeststandards, forderten die Bildungsexperten. Ein wachsender Teil der Schulabgänger bringe die Kompetenzen nicht mit, die ihnen in den Zeugnissen attestiert würden, stellt die Studie fest. Im gesamten Bildungssystem habe sich eine "Kultur des Durchwinkens" von der Grundschule über das Gymnasium bis zur Universität etabliert, so die Kritik. "Die negativen Folgen zeigen sich spätestens beim Übergang in das Berufsleben."

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14 Kommentare

  1. Das ist doch erfreulich, da haben die Parteien wieder Wähler, die keine Fragen stellen. In dieser Zeit ist doch ein Sprung in der Schüssel zum Vorteil.

  2. Das Niveau wird sich mit den neuen Frankensteinjüngern um ein erhebliches allsbald verbessern und die Islampartei wird ewig regieren.Aber was nützt die Aufregung , wir sind eine Kolonie!!!

  3. Und ein Proff fährt in die Weite Welt hinaus, sucht sich ein Schwanzversteck und versorgt dieses in der BRDDR mit einem Stipendium. Solche wissenssenschaftlichen Bereicherungen arbeiten dann stumm vor sich hin, ohne die deutsche Sprache zu beherrschen und werden aus Mitleid bis zum Diplom durchgewunken! 

    Das Problem sind doch nicht die Schüler, sondern die inkompetenten Lehrer! Gut, die werden später zu noch inkompetenteren Politikern! Ihre fehlenden Kenntnisse geben ihnen dann ebenso ignorante Consulting-Deppen an die Hand!

     

  4. ".. vielen Schülern würde es, trotz guter Zeugnisse, an Kompetenz fehlen. " Welch ein Unsinn: Wer erteilt die Zeugnisse? Man sollte sich doch bitte mal die heutigen Lehrkräfte bis hinauf zum Oberstudiendirektor und auch die leitenden Kräfte in den Schulämten ansehen. Wem es dann noch nicht reicht, nehme bitte die Kultusministerkonferenz unter die Lupe. Aber auch das ist noch lange nicht verwunderlich. Wenn solche Nullen, wie Merkel und Konsorten die Richtlinien der Politik vorgeben, ist jeder Schwachsinn denkbar. Um es klar und deutlich auszudrücken: Die Versager sitzen nicht auf den Schulbänken, sondern in den bequemen Sesseln der Parlamente!!!

  5. Wer soll denn den Schülern als Vorbild dienen..etwa die inkompetenten dummen Politiker von heute..?

    Seit wann dürfen Schüler schlauer als der Lehrer sein..?

    Wahre Erziehung bedeutet zu lernen wie man denkt,nicht was man denkt./Krishnamurti

  6. @kathion2   Deutschland ist Besatzungs-und Kolonialstaat seit 70 Jahren und Obama erneuerte 2009 in Ramstein diesen Status noch einmal:"Germany is an occupied country and will stay that" Jeder weiß, dass Bildung Macht ist  und für einen Sklavenhalterstaat gefährlich werden kann. Deshalb glaube ich nicht, dass die Siegerstaaten personell und materiell besonders qualifizierte Persönlichkeiten in die entsprechende Bildungspositionen kommen lassen.In Deutschland ist alles, aber wirklich alles von langer Hand von unseren amerikanischen Freunden manipulierend vorbereitet  worden. Merkel ist doch nur ein glitzekleines, doloses ,verhältnismäßig wenig intelligentes  Werkzeug, das möglicherweise selbst meint, sie sei der deus ex machina. Aber in den Nachrichten des deutschen Fernsehens ist jeder Satz vorgegeben. So flexibel ist das alles.

  7. Endlich ist es so weit. Nach jahrelangem, nein, sogar jahrzehntelangem Hin und Her gaben jetzt,  1. April 2016, erstmals alle an dieser Lüge Beteiligten zu, dass der sogenannte „Fachkräftemangel“ schon immer ein Hirngespinst gewesen ist.

    Wie frühere und heutige Vertreter von Arbeitgeber-, Industrie- und Wirtschaftsverbänden sowie Lobbyisten nun eingestehen, ging es in früheren Jahrzehnten zunächst hauptsächlich darum, auf massive Enttäuschungen zu reagieren, die den Arbeitgebern von Seiten allzu fordernder Arbeitnehmer oder der sich wie Rotzlöffel verhaltenden jungen Generation „angeblich“ zugefügt worden sind. Dieser Wohlstandsverwahrlosung eines Packs, dem es nach Meinung von führenden Vertretern der obigen Organisationen viel zu gut ging, wurde nun durch eine großangelegte Betrugskampagne entgegengewirkt.

    Von da an bis heute wurde den Leuten seitdem durch gezielte Propaganda vorgegaukelt, diese müssten sich durch Weiterbildung und Studium lediglich weiterqualifizieren, um eine entsprechende Karriere inklusive beruflichem und sozialem Aufstieg folgen zu lassen. Insbesondere bei Auswahl der sogenannten MINT-Fächer (MINT = Mathematik, Ingenieurswissensschaften, Naturwissenschaften, Technik), so die schriftliche und notariell beglaubigte Aussage der aus mehreren Instituten und Presseorganen bestehenden Münchhausen-Vereinigung, könnten sämtliche Zukunftssorgen ein für allemal als obsolet betrachtet werden.

    Das Ziel derartiger Propaganda war es jedoch von Anfang an, einen gigantischen Pool gut ausgebildeter Fachkräfte zu schaffen, um dann durch Konkurrenz die Löhne und Gehälter drücken zu können. Ebenfalls konnten so die, wenn nun auch großenteils studierten, Arbeitnehmer zu immer mehr Überstunden sowie zu einer immer bedingungsloseren Anpassung an die Standards der Arbeitgeber, der Wirtschaft und der Industrie genötigt werden. Wer dagegen aufbegehrte, blieb halt auf der Strecke, da ja draußen noch genügend gute und gefügige Leute auf ihre angebliche Chance warteten.

    Aber auch dies genügte den Akteuren nicht. Bereits zu Zeiten des Mauerfalls sammelten sich westdeutsche Arbeitgeber an der innerdeutschen Grenze, um dort hochqualifizierte ostdeutsche Arbeitskräfte anzuwerben und so den Druck auf ihre wohlstandsverwöhnten westdeutschen Arbeitnehmer zu erhöhen.

    Später wurden dann gezielt Lobbyisten aus den bereits beschriebenen Verbänden im Bundestag, in anderen politischen Gremien sowie in der EU positioniert, um dort an einer arbeitgeber-, industrie- und wirtschaftsfreundlichen Propaganda mitwirken und die Gesetze zum Teil sogar selber schreiben zu können.

    Wieder später wurde noch mehr Propaganda gemacht. Unter dem Werbeslogan „Make it in Germany“ warb eine Arbeitsministerin, ohne sich damit von den Lügen der Vergangenheit wegzubewegen, sogar noch für weitere Fachkräfte aus dem Ausland (siehe auch unterhttps://www.youtube.com/watch?v=jRjWHqQqUyI 2:32 – 2:38 sowie 5:46 – 6:15).

    In neuerer Zeit wurden dann sogar auch Fachkräfte unter den Flüchtlingen gesucht, um den Pool an verfügbaren und billigen, auch akademischen, Arbeitskräften so groß wie nur möglich zu halten. Einer Bereicherung, auch des Konkurrenzkampfes zwischen den Stellensuchenden, dürfte somit nun wirklich nichts mehr im Wege stehen.

    Und auch diverse Abkommen wie TTIP und CETA sollen nun vermehrt durchgesetzt werden, um alle Arbeitsmärkte bis hin zum ersten Arbeitsmarkt noch unsicherer und somit für Arbeitgeber, Wirtschaft, Industrie und weitere Profiteure noch attraktiver zu gestalten.

    Allerdings gingen die bisher erwähnten Aktionen nicht so unauffällig vonstatten, wie es sich die Akteure gewünscht hätten. Unter:

    Quelle: https://navigator.gmx.net/navigator/show?sid=149c48daa04b61c2519e6ed12d77afda99996c2cd51d1ca5ac192f8205c167c946dc127e0bbbe8225900c85f09b8eec8#mail

     

    1. Waffenstudent, gut zusammengetragen!

      Das der Fachkräftemangel ausfällt, geistert seit einem reichlichen Jahr ab und zu durch die Staatsmedien. Bis dahin habe ich mich "gewundert", wo die Auswirkungen des Fachkräftemangels bleiben.

      Wenn ich gerade mitbekomme, wieviel Wissen bereits in Grundschüler gepresst wird, muss ich mich angesichts der angeblichen Schulidioten fragen, wo das dann wieder verloren geht. Pubertät frisst Gehirn?

  8. Na ist doch super, genau das haben doch unsere Marionetten so gewollt, oder nicht? Anstatt die Schulzeit zu verlängern, wird sie verkürzt. In Gymnasien stehen die Schüler unter Stress weil sie den Stoff in der kurzen Zeit nicht schaffen. Viele schaffen es nicht bis zum Abi. Dann kommt mit Sicherheit dazu, dass ein großer Teil der schwachen Schüler  – gerade in Hauptschulen – Migranten sind mit Integrations-Problemen (Unwilligkeit?). In den Hauptschulen ist ein normaler Unterricht kaum noch möglich. Egal, dumme und ungebildete Menschen kann man notfalls hervorragend z.B. in der Bundeswehr unterbringen, die brauchen jeden Mann. Ich weiß wirklich nicht, was für ein Konzept unsere Marionetten in Sachen Deutschland verfolgen. Hier wird alles mögliche willkommen geheißen, alle dürfen bleiben, müssen dafür nichts tun und machen natürlich auch nichts. Was ist die Folge? Richtig…ist oben nachzulesen. Müssen wir uns das alles als alternativlos aufschwätzen lassen? Ich denke nicht. Es geht so einfach nicht weiter. Deutschland wird systematisch kaputt gemacht und wer das anprangert ist ein Rechter oder sonst was in der Richtung. Unser Land hat einmal gut funktioniert. Wir hatten ein hohes Bildungs-Niveau, Made in Germany war ein Begriff. Alles kaputt nun. Tolle Leistung. Glückwunsch an unsere Marionetten. Traurig, traurig….

    1. LERNZIEL ERREICHT!

      Ganz gezielt werden in den ersten Schuljahren keine Grundlagen mehr vermittelt. Fehlerfreies Schreiben, perfekte Gramatikkenntnisse, Flötenspelen in verschiedenen "Duren" und sicheres Rechnen waren die Vorraussetzung für die Zulassung zum Gymnasium bis in die Mitte der Sechziger im letzten Jahrhundert. Auch auf dem Lande in der einklassigen Dorfschule! (Zweifler mögen die Schulbücher von 1960 bemühen)

      Über die damals geforderten Gramatikkenntnisse im 4. Grundschuljahr verfügt aktuell kaum ein Hauptschullehrer! Und an der Uni quälen sich Physikstudenten, die nicht wissen wie man Brüche teilt. 

      Damit wurde das Lernziel erreicht: Eine total verunsicherte Deutsche Jugend, welche sich nicht mehr getraut nachzufragen, weil dabei die eigenen Wissenslücken zutage treten!

       

       

  9. Ist doch nichts Neues, dass das Schulsystem seit Jahren reformiert werden müßte. Deutschland braucht auch endlich ein EINHEITLICHES Schulsystem und wo man die skandinavischen Länder wie Finnland,Dänemark… als Vorbild nehmen sollte. 

    Auch kann es nicht sein, das in Deutschland das studieren so gut wie nichts kostet und viel Geld dafür ausgegeben wird, aber in allen anderen SCHULEN immer nur das Nötigste investiert wird und marode Schulgebäude oft von Eltern einen neuen Anstrich bekommen.

    Fakt ist auch, das seitdem die Studiengebühren weggefallen sind (auch für Jugendliche aus Europa ) die meisten Unis aus allen Nähten platzen – aber es seitdem auch ca.50% der Studenten ihr Studium wieder abbrechen. Da die meisten Jugendlichen und deren Eltern nicht einsehen, das nicht jeder für ein Studium geschaffen ist und das gewisse Extra mitbringen muss um studieren zu können.

    Neue Schulreform sollte den Schülern – Allgemeinwissen (über Alltägliches auch Politik reden, diskutieren – Nachrichten gibt es täglich) gute Vorbereitung auf das Berufsleben ( mit Bewerbungsschreiben, Bewerbunsgespräche,über den 140 Ausbildungsberufen sprechen – denn den meisten sind höchstens 10 Ausbildungsberufe bekannt ) und besonders die ganz einfachen Rechenarten ( Brüche,Prozent….) besser vermitteln,an denen viele in der Ausbildung schon scheitern oder Probleme mit haben .

     

     

  10. Nachtrag: Seit Jahren schon, verlangen viele Ausbildungsbetriebe bei Vorstellungsgesprächen von Schulabgänger sogenannte " Eignungstest" da die Betriebe auch schon lange kein Vertrauen mehr in unser Schulsystem haben und viele Schulabgänger schon bei den nicht schweren TESTS durchfallen ( einfache Matheaufgaben, Diktat….).

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