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Angesichts der Einschränkung von Freiheit und Eigenverantwortung wächst der Widerstand gegen das geplante Werbeverbot für Tabak und E-Zigaretten.

Von Redaktion/dts

In der Unionsfraktion wächst der Widerstand gegen das geplante Werbeverbot für Tabak und E-Zigaretten, das am Mittwoch im Kabinett beschlossen werden soll. gegenüber "Bild" sagte CSU-Wirtschaftspolitiker Hans Michelbach: "In der Fraktion gibt es schwere Bedenken gegen solche Verbote. Wir sollen statt dessen Freiheit und Eigenverantwortung stärken." Auch im CDU-Bundesvorstand wurden nach "Bild"-Information am Montag Proteste laut.

Die CDU hatte im Dezember auf ihrem Parteitag in Karlsruhe ein klares Nein zu Werbeverboten beschlossen, sagt CDU-Vorstandsmitglied Elisabeth Motschmann: "Ich halte nichts von Verboten. Was kommt als nächstes? Zucker, Alkohol, Autos…? Der Parteitagsbeschluss ist noch nicht verjährt." Kanzlerin Angela Merkel (CDU) hat demnach eine erneute Prüfung des von Landwirtschaftsminister Christian Schmidt (CSU) eingebrachten Entwurfs und weitere Diskussion in der Fraktion zugesagt. Das komplette Werbeverbot soll nach dem Gesetzestext ab 2020 gelten.

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9 KOMMENTARE

  1. Wer mal genau drauf achtet: Es werben lediglich amerikanische Zigarettenhersteller in D. Oder hat mal jemand neben Marlboro auch R6 oder Ernte gesehen? Nein! Ich achte jetzt seit vielen Jahren darauf, welche Marken in D werben…alles Amis!

    UND: Hat D keine wirklichen Probleme?

    • @Jochen …D vertuscht seine Probleme mit dieser Art Verboten!

      Man sollte Flüchtlingswerbung und Islamwerbung verbieten, denn das D-Volk wird nur noch mit Füßen getreten!

  2. Ich war früher selber mal Raucher, und bin froh damit aufgehört zu haben.

    Aber diese ganze Verbots-Soße wird immer dicker. Wi-der-lich!!

    Die Parteibonzen und Parteifuzzies behandeln die erwachsenen Menschen wie Kleinkinder.

    Das muß endlich aufhören!

  3. An solchen Beispielen merkt man mal wieder sehr schön, wie durchsetzt unser Marionetten-Haufen von Lobbyisten ist. Mir möge mal die Marionette Motschmann die Argumente aufzählen, die gegen ein Werbeverbot für ein nachweislich gesundheitsschädliches und süchtig machendes Produkt sprechen. Ich wette da kommt dann sowas wie: Jaaaaa…..ääähhh…..das kostet Arbeitsplätze. Und schon ist das Theater für den Steuerzahler wieder beendet. Natürlich gab es nie einen wirklich Streit um dieses Thema. Solche Dinge werden einfach zwischendurch für den Bürger ausgepackt. Man soll den Eindruck bekommen, dass sich da jemand um unsere Gesundheit Gedanken macht. Ich hoffe nicht, dass das jemand wirklich glaubt….oder?

  4. sei es der rauchfreie (offene) DB- Bahnhof, Werbeverbot für Tabakwaren (nicht für Alkohol und Fastfoot), es sind alles kleine Schritten den Willen der Bevölkerung zu zwingen und für eine EU- Diktatur "sturmreif zu schießen".

    Zitat Junker: „Wir beschließen etwas, stellen das dann in den Raum und warten einige Zeit ab, ob was passiert. Wenn es dann kein großes Geschrei gibt und keine Aufstände, weil die meisten gar nicht begreifen, was da beschlossen wurde, dann machen wir weiter.

    Zitate und Aphorismen – http://gutezitate.com

  5. Ich halte ebenfalls nichts von dieser "Erziehungspolitik". Jeder sollte das tun, was er für richtig hält. Ein Werbeverbot hält Raucher im übrigen auch nicht davon ab zu rauchen, genau so wenig wie Schreckbilder auf den Verpackungen. Die Werbung für E-Zigaretten ebenfalls zu verbieten finde ich im gleichen Zug sehr widersprüchlich.

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