Der russische NATO-Botschafter, Alexander Gruschko, übt heftige Kritik am westlichen Militärbündnis: " Die NATO hat sich entschieden, unsere Beziehungen von einer Partnerschaft in Richtung Abschreckung zu verändern".

Von Redaktion/dts

Unmittelbar vor Wiederaufnahme des NATO-Russland-Rates am Mittwoch hat Moskau schwere Vorwürfe gegen die westliche Verteidigungsallianz erhoben. "Unsere frühe Partnerschaft gilt nicht mehr. Die NATO versucht, Russland einen konfrontativen Kurs aufzuzwingen", sagte der russische NATO-Botschafter Alexander Gruschko der "Welt".

Das Bündnis habe durch die Aufrüstung im Osten "die militärische Situation in der Region verändert", so Gruschko. Trotzdem werde er an dem Treffen mit den 28 NATO-Botschaftern teilnehmen. Gruschko: "Wir haben eine Menge Meinungsunterschiede, aber das sollte uns nicht davon abhalten, miteinander zu sprechen. Das gehört zu den Grundprinzipien des NATO-Russland-Rates", so Gruschko.

Der russische Spitzendiplomat forderte die Allianz zu einem klaren Signal auf: "Die NATO muss sich entscheiden, was für ein Verhältnis mit Russland sie haben will. Ich sehe keine Möglichkeit für qualitative Verbesserungen in unserem Verhältnis, wenn die NATO weiter auf Abschreckung und entsprechende militärische Planungen setzt". Es sei schwierig, die "Spirale aus Konfrontation und einem Wettlauf der Waffen zurückzudrehen", sagte Gruschko weiter.

"Heute befinden wir uns in einer sehr gefährlichen Situation, die zu einer verschlechterten Sicherheitslage in vielen Bereichen führen kann, die über Jahre hinweg ruhig und sicher gewesen sind". Den Zustand der Beziehungen zwischen der NATO und Russland bezeichnete Gruschko als "sehr schlecht". Er erklärte weiter: "Wir haben heute keine positive Agenda, es gibt keine Projekte, die uns wieder zurückführen zu verbesserten Beziehungen in Bereichen, wo wir gemeinsame Interessen haben. Die NATO hat sich entschieden, unsere Beziehungen von einer Partnerschaft in Richtung Abschreckung zu verändern".

6 KOMMENTARE

  1. Das Selbstverständnis des Westens baut unter anderem auf Konfrontationsbereitschaft auf, da der Haushalt vieler Länder durch Rüstungsexporte vor den roten Zahlen bewahrt wird. Rüstungsexport und Zustimmung der Aufrüstung der eigenen Armee findet in der Bevölkerung nur dann Rückhalt, wenn ein massives Bedrohungsszenario, am besten multilokal aufgebaut wird, das ethische Bedenken vom Tisch wischt. Dies ist aber nur ein Grund! Die geplante Einverleibung der Rohstoffe Russlands und der polare russische Gegensatz zur US Hegemonie sind weitere Gründe neben der Verhinderung eines möglichen Schulterschlusses Russlands mit Deutschland, diese Strategie der feindlichen Gesinnung zu fahren. Was ich hier schreibe, ist allgemein bekannt und nichts neues, aber man sollte es immer wieder im Gedächnis behalten, gilt es doch, fast täglich, die verbrecherischen Pläne der US Administration und desvon ihr versklavten Westens im Kielwasser der USA zu bewerten und die richtigen Schlüsse zu ziehen, um die Entwicklung in Europa klar zu sehen!

  2. Ohne einen Krieg USA gegen Rußland/China werden USrael und GB  immer versuchen Europa für ihre Zwecke  aufzuhetzen  und für ihre Zwecke zu mißbrauchen. Man muß sich das mal vorstellen, Deutschland ist Sklavenstaat von USrael/GB und soll -wie ein Helot/Sklave- für die Sklavenhalter "kämpfen",pfui Teufel!!  Die Deutschen müßten ja superbekloppt sein. Was sind denn das für diabolische Pharisäer.

  3. Naja ich denk der Wille Gemeinsamkeiten herauszuarbeiten, den Dialog zu suchen und Lösungen zu finden ist um so größer je stärker der andere ist. Insofern ist Pazifismus ne Kriegsgefahr aus sich selbst heraus. Die Chinesen jedenfalls werden mit ihr Landaufschüttungen nich aufhören nur weil wir bitte bitte sagen. Und der geliebte Vollpfosten in Nordkore wird nicht verschwinden nur weil ein paar Europäer seinen Namen Tanzen können.

  4. Dracula: Leider sind tatsächlich auffallend viele Deutsche ausreichend bekloppt, genau dies zu tun! Noch schlimmer allerdings ist es um die Vernunft und die Redlichkeit unserer Regierung bestellt. Diese Regierung muss daher weg, und die (nicht gehirngewaschenen ) Deutschen  sollten sich um ein vernünftiges Verhältnis zu Russland bemühen. Raus aus der Staatsterrortruppe NATO. Vielleicht muss man dann wieder mehr in die Bundeswehr investieren, dann aber bitteschön ausnahmsweise mal im Interesse der (noch denkfähigen) Bevölkerung! SPD und CDU verraten das Volk!

  5. Nun ja Herr Gruschko – Ich denke einmal die Nato hat sich schon entschieden welches Verhältnis Sie zu Russland haben möchte.
    Ich weiß – Diplomatie ist wenn man trotzdem lacht, aber diese NATO steht sozusagen nicht nur auf einem Zeh der Russischen Föderation sondern bereits auf dem ganzen Fuß!
    Die wahren Gründe dieses Vorgehens sind Ihnen in der Russischen Führung sicher besser bekannt als Uns. Aber Alleine diese Fakten die Wir inzwischen kennen, reichen aus um einen Konflikt herbei zu führen den diese Welt noch nie gesehen hat.

    Denn: „Warum haben wir Krieg in der Ukraine und Sanktionen gegen Russland?
    Vor kurzem war der ranghöchste General für die Sektion Europa in der Ukraine und besuchte verwundete Soldaten der ukrainischen Armee im Krankenhaus. Dabei hielt er demonstrativ eine Medaille in die Kamera. Es war eine SHAEF-Medallie. Der Hintergrund ist: Auch die Ukraine unterliegt bis zu einem Friedensvertrag für den WK I noch dem SHAEF-Vertrag der Alliierten. Art. 52 besagt:
    Kontrolle und Beschlagnahme von Vermögen in den ehemals besetzten Gebieten. Die USA als Hauptalliierter holen sich zur Zeit was ihnen nach diesem Vertrag „zusteht“.
    Das war auch der Grund warum die Amerikaner mit den 40 Tonnen Ukrainischen Gold nach der Übernahme der Putschregierung in affenartiger Geschwindigkeit abgeflogen ist.
    Das funktioniert nur, weil die Bevölkerung in der Ukraine nicht weiß, was gerade gespielt wird.
    Russland hat im Jahr 1917/18 einen Umbruch erlebt. Lenin brauchte für seine Aktion dringend Geld. Das bekam er auch von Warburg und Co. Allerdings nicht umsonst. Die Zentralbank ist bis heute in Russland privat. Das heißt: Jeder geschaffene Rubel muss mit Dollar hinterlegt werden.
    Dieser Vertrag läuft nach 99 Jahren in Kürze aus. Russland will den Vertrag nicht verlängern. Damit wäre Russland nämlich wieder voll souverän! Russland könnte wieder eine staatliche Zentralbank schaffen. (Das Kennzeichen für souveräne Staaten)
    Die Banken im Besitz der Gläubigerfamilien wollen aber unbedingt die Verlängerung des Vertrages. Im Augenblick wird deshalb Druck auf Russland ausgeübt!
    Wenn wir nicht aufpassen, können diese Maßnahmen in einem großen Krieg enden. Den Gläubigerfamilien war das schon beim WK I und der Fortsetzung im Jahr 1939 egal. Sie verdienen seit langer Zeit sehr gut an den Kriegen. Dieser Krieg würde zum größten Teil unser Land betreffen. Die Alliierten haben ihre Zentrale und den zentralen Umschlagplatz bei uns!

    Wie können wir diese Gewalt und Kriegsspirale durchbrechen?
    Das ganze Gebäude der Gläubigerfamilien beruht auf dem Vertragsrecht. Wenn Verträge keine Gültigkeit mehr haben – bricht ihr Gebäude ein.
    Der für uns günstige Vertrag ist die Haager Landkriegsordnung aus dem Jahr 1907. Dadurch sind die Staatsangehörigen der Bundesstaaten geschützt. Das bestätigt auch der SHAEF-Vertrag !

    Dieser Text ist von SESM

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