Nord-CDU korrigiert Schweinefleisch-Vorstoß

Das Thema Schweinefleisch in Schulen, Kitas und Behörden sorgt für heftige Diskussionen. Es müsse genügend Pluralismus beim Nahrungsmittelangebot öffentlicher Kantinen geben, so die CDU in Schleswig-Holstein.

Von Redaktion/dts

Die CDU in Schleswig-Holstein macht sich für Schweinefleisch in öffentlichen Einrichtungen stark. Allerdings, betont CDU-Fraktionschef Daniel Günther gegenüber "Bild", fordere man keine Pflicht in Schulen, Kitas und Behörden: "Wir wollen keine Schweinefleisch-Pflicht, aber auch kein Verbot in die andere Richtung.

In mehreren öffentlichen Einrichtungen in Schleswig-Holstein wird mit Verweis auf religiöse Minderheiten auf Schweinefleisch verzichtet. Das ist für mich falsch verstandene Toleranz." Ziel des Antrags zum "Pluralismus im Nahrungsmittelangebot öffentlicher Kantinen" sei nicht, mehr Schweinefleisch auf die Speisepläne zu bringen, sondern mehr Doppelangebote zu schaffen.

Demnach kann man mit zwei unterschiedlichen Tagesmenüs auch deutlich besser auf die Wünsche der Konsumenten eingehen. Immerhin gibt es neben den Muslimen oder Juden die aus religiösen Gründen eben kein Schweinefleisch essen auch noch die Vegetarier die aus persönlichen Gründen gar kein Fleisch zu sich nehmen wollen. Gleichzeitig darf man jenen Menschen die gerne mal Schweinefleisch haben wollen dies nicht verwehren.

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4 Kommentare

  1. Ist die CDU auch beim Essen alternativlos? Seltsam, denn ich weiß, daß Politiker Leckereien essen, die wir nicht einmal zuordnen können.

  2. Völlig unverständlich, voll trunken von Gutmenschentum, reden alle nur noch "wahnsinnigen Müll", "sei nicht mehr Schweinefleisch auf die Speisepläne zu bringen, sondern mehr Doppelangebote zu schaffen. " Ganz kleine Frage an die Satansverehrer und Satansspeichellecker: Wer soll das bezahlen, wer hat das bestellt, wer hat soviel Pinke-Pinke, wer hat soviel Geld? Aber das spielt ja für diese Volksvermögenvernichter keine Rolle.

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