Schulz fordert Kurskorrektur – SPD muss mehr Partei der Menschen sein

Schulz selbst hat keine Ambitionen den nächsten Parteivorsitzenden der SPD zu spielen, aber ist neben seiner Tätigkeit als EU-Parlamentspräsident, noch im Bundesparteivorstand der SPD tätig. Und deshalb gefällt ihm das Absacken der SPD gar nicht. Wenn Gabriel den "Faymann" macht, ist alles wieder gut.

Von Redaktion/dts

Angesichts schlechter Umfragewerte hat der Präsident des EU-Parlaments, Martin Schulz (SPD), die SPD gut ein Jahr vor der Bundestagswahl im September 2017 zu Kurskorrekturen aufgefordert. Schulz, der auch dem SPD-Bundesvorstand angehört und Spitzenkandidat der europäischen Sozialdemokraten bei der vergangenen Europawahl war, sagte der "Welt am Sonntag": "Die SPD muss noch mehr die Partei der Menschen sein, die hart arbeiten, sich an die Spielregeln halten und das tun, was ihr Land von ihnen verlangt."

Viele dieser Menschen hätten heute das Gefühl, dass sie nicht mehr respektiert werden und sich niemand um sie kümmere. Schulz weiter: "Wir, die SPD, müssen den Menschen Orientierung in Zeiten großer Orientierungslosigkeit bieten. Sie müssen von uns erwarten können, dass wir für eine faire Steuerpolitik, für Familien und bessere Bildungschancen kämpfen. Das ist die Botschaft, die Sozialdemokraten in Europa künftig stärker vermitteln sollten."

Viele Menschen haben laut Schulz das Gefühl, dass nur noch über Milliardenbeträge geredet werde, die "irgendwo" hinfließen würden. Das seien für die meisten unvorstellbare Summen. "Wir Sozialdemokraten müssen weniger in Milliardenbeträgen und mehr an die Menschen denken, die nur wenig Geld im Monat zur Verfügung haben. Die Welt dieser Menschen muss auch die Welt der SPD sein."

Mit Blick auf den SPD-Vorsitzenden Sigmar Gabriel sagte Schulz: "Die SPD hat einen sehr, sehr starken Parteivorsitzenden. Ich unterstütze Sigmar Gabriel mit Haut und Haaren." Schulz zeigte sich zugleich überzeugt, dass die SPD das Vertrauen vieler Menschen zurückgewinnen werde.

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Auf die Frage, ob er möglicherweise Kanzlerkandidat der SPD bei der nächsten Bundestagswahl werde, sagte Schulz: "Mein Platz ist in Brüssel." Er habe 32 Jahre und damit sein gesamtes politisches Leben, in Europa investiert. "Und Europa ist momentan nicht im besten Zustand. Ich versuche hier meinen Beitrag zu leisten, dies zu ändern."

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18 Kommentare

  1. Nachdem Martin Schulz neulich verkündet hatte, dass Deutschlands einzige Existenzberechtigung darin besteht, Israels Existenz abzusichern, meine ich, dass Schulz zu einem deutschen programatischen Parteiprogramm besser die Klappe hält und sich insoweit   bei einer K n e s s e t-Partei ausläßt. Jedenfalls wäre es ehrlicher. Was sich die Hochgeborenen rausnehmen ist singulär.

  2. Um die Welt zu retten müssten ersteinmal die Oligarchen "umgeschult" werden. Aber wer wagt sich das schon.

     Vor allem muss der Dollar , als Leitwährung-, verschwinden. Bilderberger und Illuminaten müssen gemolken werden. WEr zuviel Geld hat, der hat zu viel macht und macht die kaputt, die wenig haben. Dieses System läuft nur so gut, weil Politiker und das Establishment mitdavon profitieren.

  3. Er meint, einen anderen Popanz vor die Tür hängen,

    um dahinter das Programm ungestört weiter durchziehen zu können.

    Was für ein Typus ist der Schulze, mal ehrlich?

    Genau! Das ist der.

  4. "Die ….muss mehr Partei für die Menschen sein". – Eine solche Phrase hat man schon von vielen dieser US-hörigen Politdarsteller hören können. Mensch Schulz, das nimmt Ihnen selbst ein politischer Analphabet nicht mehr ab, wenn Sie von "fairer Steuerpolitik" faseln. Die Ära Kohl brachte uns die "geistig-moralische Wende" mit "Privatisierung" von Staatsbetrieben, Monopolisierung (und Privatisierung) der Medien, Blackouts und Lügen vor Untersuchungsausschüssen ( übrigens einmalig bislang in der "vereinten" BRD) und zum Ende der Ära ein Schreddern von Festplatten im Kanzleramt. Die Ära Schröder kennzeichnete sich durch den größten Sozialabbau und Steuer"fairness" und dieser Vollpfosten S. glaubt doch tatsächlich, die Wähler mit seinem Gesülze noch erreichen zu können.

  5. Alles nur naives Geschwätz. Wer eine Politik betreibt, die dem Bürger mehr nützt als schadet, hat den größten Teil Europas hinter sicht. Wer das Gegenteil macht, hat die Bürger mehrheitlich gegen sich. Keinem Menschen ist es zuzumuten, daß er Regierende akzeptieren muß, die als gewählte Volksvertreter nach der Wahl gegensätzliches machen, wie ursprünglich verkündet. Noch nachteiliger wirken sich Entscheidungen aus, die dem Volksempfinden widerstreben und da können die erzählen was sie wollen, der Tatbestand der Unglaubwürdigkeit ist schon längst eingetreten. Die haben sich selbst in Abseits gestellt. Wir brauchen neue Kräfte, die Politik zum Nutzen der Bürger betreiben und nicht als Selbstbestätigung.

  6. ……..wenn ich schon lese, Schulz fordert, …….was bildet dieser Vogel ein wer er ist, Gott?

    Ich scheiße auf diese EU-Despoten !

    1. @rnst Martin Schulz ist genauso wie Merkel, Hollande und Cameron Hochgeborener und hat als solcher mit deutscher Gesellschaftspolitik ernstlich nichts am Hut. Was er argumentativ den Deutschen vorzugaukeln versucht verfogt einzig und allein den Zweck, sich zu positionieren, um sich so die Möglichkeit zu eröffnen Gehör zu verschaffen. Unter diesem Deckmäntelchen verfolgen alle Benannten knallhart andere Ziele, jüdische Ziele, nämlich die Bevölkerungsstruktur und die europäischen Nationalstaaten zu verändern bzw zu zerstören mittels Überflutung Deutschlands und Europas mit islamischen Infiltranten. Das perfide daran ist, dass diese Politiker in hrem angestammten Sympatieland Israel keinen einzigen christlichen Europäer geschweige denn islamischen Migranten aufnehmen -aus Liebe zu Israel. Ohne Widerstand werden diese Umstürzler weiterhin versuchen eine Umvolkung zu betreiben, die Medien in unerträglicher Weise scheinheilig in ihre Richtung zu manipulieren. Deshalb ist alles was von diesen Politikern kommt mit höchster Vorsicht zu genießen ,da es höchstmanipulative Züge trägt(USrael zerbombt die Staaten rings um IsraelMerkel:Man müsse Ursachenforschung betreiben)

  7. Die SPDhörige Gewerkschaft bedroht die Arbeitnehmer mit dem Verlust ihrer Existenzgrundlage wenn die Überfremdungspolitik von ihnen nicht akzeptiert wird. Das ist ein beispielloser Eklat in demokratischer Hinsicht und ein erstrangiger Vertrauensmißbrauch. Die Folgen der Invasionspolitik werden vor allem die Arbeitnehmer und da vor allem im Hilfsarbeiterbereich zu tragen haben.  In Österreich wandern die Arbeiter von der SPÖ in Scharen zu den Freiheitlichen ab. Weil man zu begreifen beginnt, daß die Zerstörungspolitik der Sozialisten (auch der Grünen) vor allem das traditionelle Klientel der Sozialisten trifft. Reiche und Unternehmer gehen dorthin wo die Bedingungen günstiger sind, die Arbeitnehmer bleiben ohne Jobs und mit jenen Leuten zurück die verantwortungslos ins Land gepusht werden. Die SPD hätte alle diese Zustände verhindern können. 

  8. Was hat der wieder gesoffen?

    Jeder echte Volksvertreter tritt für die Zerschlagung des mörderischen EU-Regimes ein und für die Ergreifung und Aburteilung der hochverräterischen Schergen im Brüsseler Hochbunker und ihre hiesigen lokalen Claqueure.

  9. Schulz trägt durch die EU-Migrantenpolitik entscheidend dazu bei, dass sich Unbehagen, Angst und Zukunftssorgen in der deutschen Bevölkerung breit machen. Wenn er jetzt Rezepte gegen die Orientierungslosigkeit fordert, dann ist das Wortmüll. Und davon produzieren EU- und Regierungsbozen mehr als genug. Taten sind das Gebot der Zeit! Geschwafel braucht kein Mensch! Es wird höchste Zeit, dass sich in Deutschland eine alternative Partei Politik gestaltend ans Werk macht und den EU-Traumtänzern den Stuhl vor die Tür setzt. 86 Milliarden Schulden für die Griechenlandrettung, die niemals funktionieren wird, sind mehr als genug! 2 – 3 Millionen Migranten, Sozialschmarotzer, Diebe, Antänzer, Grapscher und brutale Schläger in alten und neuen no-go Gebieten, bringen das Fass allmählich zum Überlaufen.

  10. Schwätzer.

    Was nutzt uns eine Partei der Menschen, wenn Brüssel und Berlin das eigene europäische  Volk an Washington verkauft und Europa bald nur aus Schutt und Asche besteht – wenn Brüssel und Berlin sich nicht gegenüber der US NATO (und Eliten Strippenzieher,BANKSTER) wehrt ? !

  11. " Schulz zeigte sich zugleich überzeugt, dass die SPD das Vertrauen vieler Menschen zurückgewinnen werde." – Aha…mit Dingen wie TTIP vielleicht? Wenn die Butterkugel Gabriel sich nach den TTIP-Leaks jetzt hinstellen und sagen würde, dass TTIP ein Fehler war und ist und somit vom Tisch ist dann würde das bei mir für ein kleinwenig Vertrauen sorgen. Aber was passiert? Merkel und Gabriel verteidigen dieses Machwerk IMMER NOCH und werden es dieses Jahr verabschieden. Lieber Herr Buchhändler…die Zeit für dümmlich-süßes-SPD-Gesäusel in Rcihtung der Bürger ist vorbei. Die Menschen begreifen langsam, wer sie seit Jahrzehnten ständig über den Tisch zieht und verrät. Die SPD wird in ein paar Jahren das gleiche Schicksal erleiden wie die FDP. Ob das gut ist kann ich nicht beurteilen aber das ist eben die Folge eurer "Politik für den kleinen Mann". Ihr solltet vielleicht mal im Lexikon das Wort "Sozial" nachschlagen, die Fortgeschrittenen in der SPD können ja auch Google verwenden. Schaut aber nicht bei Wikipedia…da wäre es möglich, dass das Wort "Sozial" eher transatlantisch erklärt wird. Ich übersetze SPD jedenfalls mit Superkapitalistische Partei Deutschlands und so etwas wählt man als normaler, gut informierter  Bürger eben nicht.

  12. "SPD muss mehr Partei der Menschen sein"

    Das übliche hohle Geschwafel wenn ich schon diesen Laberbegriff "der Menschen" lese.

    Dumm,dümmer,am SpaßbadSchulze

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