Friedensnobelpreisträger Al Gore, ehemals Vizepräsident und Klima-Guru, will jetzt die Welt vor dem Kapitalismus retten. Oberflächlich betrachtet, vertritt er durchaus vernünftige Positionen. Wer Gore aber noch von seinem Kampf gegen die Klimaerwärmung kennt, insbesondere sich mit dem Thema auseinandergesetzt hat, der traut dem Frieden nicht so ganz. Vielleicht kann Al Gore ganz gut vom Kapitalismus leben?

Von Redaktion/dts

Der frühere US-Vizepräsident Al Gore sieht in der aufgeheizten Stimmung im US-Wahlkampf ein Indiz für die wachsende Unzufriedenheit der Bevölkerung mit dem Kapitalismus, wie er gegenwärtig praktiziert wird, und fordert eine Reform des Wirtschaftssystems. "Schauen Sie sich nur die überraschend große Wut und Enttäuschung an, die viele Wähler in Amerika im Moment zum Ausdruck bringen. Sie sind nicht einverstanden mit der Art und Weise, wie die Dinge bei uns laufen. Die Ungleichheit ist dabei nur ein Thema", sagte Gore im Interview mit dem "Handelsblatt".

Wenn die Wirtschaft um drei Prozent wachse, aber die Einkommen der Mittelschicht um drei Prozent zurückgingen, dann komme bei den Bürgern keine Begeisterung auf. "Ich glaube, dass viele Menschen das Gefühl haben, dass der bisherige Kapitalismus für sie nicht mehr gut funktioniert", meint der Friedensnobelpreisträger. Auch bringe die Digitalisierung mit der Automation vieler Tätigkeiten viele Menschen unter Druck. "Ich hoffe, dass die Wahlen in den USA, trotz der gegenwärtig grellen Töne, die wir hören, am Ende dazu führen, dass wir diese Probleme angehen."

Gore sprach sich in diesem Zusammenhang für eine Reform des kapitalistischen Systems aus. Auch in der Anlagestrategie gehöre nachhaltigen Investments die Zukunft. Vor allem die Ausrichtung am kurzfristigen Erfolg schade der Wirtschaft. "Mir geht es um die Werte, die nicht auf den Bloomberg-Terminals analysiert werden und die auch nicht in die Ausrichtung auf Quartalsgewinne passen", erläutert Gore, der vor allem mit seinem Kampf gegen die Klimaerwärmung weltweite Popularität erlangt hat.

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10 thoughts on “Al Gore will Kapitalismus reformieren”

  1. Vielleicht kann Al Gore ganz gut vom Kapitalismus leben?

    ——–

    Und ob dieser elende Knecht der Hochfinanz-Menschenfeinde vom Raubtierkapitalismus gut leben kann. Seine Gönner haben diesen elenden Klimaschwindler reich gemacht.

    Etwas Kritik am Kapitalismus (oder besser gesagt babylonischen Raubtierkapitalismus) darfs dann schon mal sein, 

    Besonders zu Zeiten des Wahlkampfs und wenn man einen so großkalibrigen Gegner, wie den Donald Trump vor sich hat, der dem jüdisch-zionistiscen Polit-Establishment und seinen Schabbes-Goyim äußerst gefährlich werden könnte.

  2. Die Russen und Verbündete verhindern eine schnelle  ratzfatz Übernahme

    der Weltherrschaft. Die neue Strategie heißt jetzt,:auf eine Wartezeit einrichten.

    Europa langsam auspressen, Lebenszeit des Molochs verlängern.

    Hinterhältig abwarten um etwas später zuzulangen.

    Dazu gehört dei Strategie von diesem Mistkerl.

    1. Das ist das einzige, dass diese können. Für eine Konfrontation mit Gleichstarken sind sie einfach immer schon zu feige gewesen. Erst wenn die anderen am Boden liegen, trauen sie sich setzen sich in das gemachte Nest.

  3. Der tut nichts ohne Zustimmung der Rothschilds und anderer Logengranden! Alles abgesprochen, nie zum Wohle der Bürger, immer zu deren Nachteil und dem Machterhalt der geisteskranken Elite zum Vorteil gereichend! Die Reinigung, die die Menschheit benötigen würde, kann niemals von den Menschen selbst kommen. Mit Schlamm kann man sich nicht reinigen. Wer einmal in dieser Position war, macht die biblische Saulus Paulus Wandlung nicht durch.

  4. Jagd dieses Elitenpack endlich zum Teufel! Sie wollen nur die absolute Weltherrschaft! Sie möchten für sich Milliarden, und der Rest soll als Sklaven für sie die Drecksarbeit machen!

    1. Frech wie diese CO2-Klimaschwindler sind, spüren die erst gerade wieder Aufwind! Eine Klimasteuer, direkt zu zahlen an das Hause Rothschild, ist der feuchte Traum dieser Kreatur!

  5. In unserer Raffgesellschaft wird gern über eine Reform des kapitalistischen Wirtschaftssystem gesprochen, wohlgemerkt nur gesprochen. Wenn es darum geht, selbst Einschränkungen beim Ausleben seines "gesunden" Egoismus hinzunehmen, ist es vorbei mit dem Reformwillen. – Wir haben zugelassen, das die Ökonomie alle Bereiche des gesellschaftlichen Lebens durchdringt und beherrscht, die sog. Marktwirtschaft hat den Menschen ganz und gar in Anspruch genommen, da gibt es kein Entrinnen mehr. "Einschneidende" Ereignisse im eigenen Leben können den Einzelnen wohl zur Umkehr bewegen, zum Ausscheren aus diesem System;  jedoch über die Politik auch nur ansatzweise Veränderungen zu erwarten, erscheint mir undenkbar. –  Noch haben wir die Freiheit zu erkennen, das eine Veränderung der Verhältnisse bei jedem Einzelnen beginnen MUSS. Es gibt kein System, keine Agenda, die notwendige Bewußtseinsveränderungen hervorbringen, die können NUR durch den Bürger selbst zustande gebracht werden  — Ein vom System gut profitierender Ex-politiker wie Gore übt sich nur in Selbstdarstellung, wenn er eine "Reform des Kapitalismus" fordert und dokumentiert seine Unglaubwürdigkeit dabei.

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