Bild: youtube.com/wwwkenfmde

Seit mehreren Wochen findet in Plauen – einer 60.000 Seelen-Gemeinde in Sachsen – jeden Sonntag ab 15 Uhr eine Demonstration mit mehreren Tausend Teilnehmern statt. Die Veranstaltung trägt den Namen „Wir sind Deutschland – Nur gemeinsam sind wir stark“ und wurde von einer Hand voll Bürgern, die bis dato politisch nicht aktiv waren, ins Leben gerufen. 

Das Ziel der Veranstaltung ist es, dass Bürger untereinander ins Gespräch kommen, um über die Probleme in Deutschland zu sprechen. Das Spektrum der Redebeiträge reicht von Hartz IV über NATO bis Flüchtlingswelle. Fahnen oder Nationale Symbole wurden von den Veranstaltern bewusst verboten, um nicht von Parteien oder politischen Strömungen gekapert und missbraucht zu werden.

KenFM war am ersten Sonntag im November 2015 ebenfalls in Plauen. Wir zeigen hier zunächst den Redebeitrag Ken Jebsens zum Ende der Veranstaltung. Er sprach vor ca 4.000 Demonstranten vorrangig über Wahrhaftigkeit.

Als bekannt wurde, dass wir nach Plauen fahren würden, gab es einen Shitstorm vor allem in linken Netzwerken, in denen man uns darauf hinwies, dass die Zusammenkunft in Plauen eine von Rechts unterwanderte Veranstaltung sei, bei der es vor allem darum ginge, das Recht auf Asyl zu einzuschränken. Um sich ein eigenes Bild zu machen, bleibt einem Reporter, aber auch politischem Aktivisten nichts anderes übrig, als vor Ort zu recherchieren. Weitere Berichte aus Plauen folgen.

Mehr Informationen auf:  http://www.kenfm.de

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9 KOMMENTARE

  1. Es ist nachdenkenswert was Ken Jebsen sagt. Er hat sich gedreht, er spricht im Sinne der Migranten. Er spricht von Flüchtlingen, dass er Verständnis hat mit den Menschen, dass sie nicht in zerbombten Gebieten leben wollen. Er sagt aber nicht, dass die Spezies zu 90-95 % nicht aus einem zerbombten Land kommen. Er ist ein Phantast, er sagt, wir sollten uns mit den Migranten gegen das System wenden. Das würde bedeuten, das die Migranten und die deutschen mit geistiger Vereinigung und gleichen Erkenntnissen gemeinsam dieses Sklavensystem abschaffen.

    Ich habe Ken Jebsen immer gerne gesehen, aber nun entpuppt er sich, er gehört zu den 95%igen Wahrheitssagern und mit den anderen 5% jubelt er uns Verständnis für die Migranten unter.

    Die Migranten oder besser gesagt Invasoren, werden nicht mit uns Deutschen dieses System verändern, sie werden uns angreifen und die Politiker werden dafür sorgen, dass durch die Migranten einen Lastenausgleich eingeführt wird und sie werden die Steuern erhöhen.

    Diese Migranten sind überwiegend brunsdumm, sie hassen uns als Christen, sie verachten uns, vergewaltigen unsere Frauen und Kinder, ein großer Teil sind Analphabeten. Ken Jebsen, von denen die Erkenntnis zu erwarten, dass mit denen gemeinsam etwas zu verändern wäre, ist absurd und schmerzt schon Menschen mit mittlerer Intelligenz.

    • Das sehe ich ähnlich. Ob das jetzt 90% oder 80% oder weniger sind, die nicht aus zerbombten Gebieten kommen, sei dahingestellt. Gelinde ausgedrückt, werden vielleicht viele von denen – wenn sie irgendwann realisieren, dass sie vom Regen in die Traufe geraten sind bzw. ihre Wohlstands-Erwartungen frustriert wurden -, spätestens nach einem Finanz Crash, Geldentwertung etc. sich mit Gewalt nehmen, was sie wollen oder glauben zu brauchen.

      Wenn dann – wann auch immer das sein könnte (nächstes Jahr, in wenigen Jahren oder später?) – schon 5 Millionen solcher Leute in BRDig eingeströmt sind, würden wahrscheinlich weder Polizei (bestehend aus meistens sog. "normalen" Befehlsausführern – "tu nur meine Pflicht, Befehl ist Befehl" -, die sich erst einmal darüber bewusst werden sollten, wessen Befehle sie eigentlich ausführen und gegen wen oder für was, außer für ihr Einkommen, sie handeln) noch das Militär (siehe Polizei) eingreifen.

      Wäre natürlich optimal, wenn man diese Masse von jungen, kräftigen Invasoren gegen die Verursacher des Chaos (oder zumindest erst einmal gegen verantwortliche Politiker-Masken und deren Befehlsausführer in BRDig-Land) mobilisieren könnte bzw. gezielt mit denen zusammen handeln könnte – nach dem Motto "den Speer umdrehen". . . . But I doubt it.

      • Immerhin, jetzt motiviert Ken Jebsen mich zum zweiten Mal, in Plauen den Mund aufzumachen.  Am 8. November 2015 kam er sogar her!

        Das Problem ist: Jeder Pilz, der aus dem Waldboden sprießt, präsentiert sich zum Abgeschnitten werden. Das ist nun mal die Gewohnheit der Pilzesammler.

        Andererseits, warum sollen meine Nachbarn klatschen, nur weil ein Fremder von weit her kommt? Ich wohne in einem Vorort von Plauen. Das hat eine ganz andere Qualität. Und ich bin kulturell verwurzelt, auch wenn ich erst seit März 2013 hier wohne.

        Schaumerma.

        Hans Kolpak

        Goldige Zeiten

    • @camillotorres: Ich werde hier nicht versuchen, deine Meinung zu den Absichten der Migranten und den Auswirkungen deren Einwanderung zu verändern. Ich teile sie nicht, aber darum geht es nicht.

      Du scheinst hier jedoch Deutsche als moralisch und intellektuell überlegen darzustellen und damit habe ich ein Problem. Nicht, weil ich der Meinung wäre, die Migranten wären nicht zu kriminellen Taten fähig oder wären hochgebildete Intellektuelle, sondern weil ich mit Deutschen in der Regel gegenteilige Erfahrungen gemacht habe.

      Du sagst, sie würden unsere Frauen, und dazu zähle ich, vergewaltigen. Ich jedoch wurde von einem Deutschen vergewaltigt. Ich habe miterlebt, wie alte (deutsche) Menschen, die kaum noch gehen oder stehen konnten, in das Wartezimmer eines Arztes kamen, in dem alle Stühle belegt waren. Es stand keiner der zahlreichen Deutschen auf, aber Jugendliche mit offensichtlichem Migrationshintergrund.

      Worauf Jebsen in seiner Rede hinauswollte war auch nicht, dass wir gemeinsam politische Lösungen erarbeiten sollen – dafür fehlt sicherlich auch einem Großteil der Deutschen der nötige Intellekt und das Hintergrundwissen. Er zielt darauf ab, dass die Politik und die wirtschaftliche Elite (was im Grunde eine einzige Entität darstellt) unseren Fokus von sich ablenken will, indem sie für Unruhen in den unteren Gesellschaftsschichten sorgt, und dazu dürften die meisten von uns zählen. Wenn wir es jedoch schaffen könnten, gemeinsam die gegenseitigen Vorurteile aus dem Weg zu räumen und friedlich zusammenzuleben, würden wir ihnen den Wind aus den Segeln nehmen. Leider befürchte ich angesichts dessen, was man vielerorts, auch hier in diesen Kommentaren, zu Lesen und Hören bekomm, dass dies jemals möglich sein wird.

      Zu den finanziellen Hintergründen und auch anderen mit der Zuwanderung verbundenen Sorgen kann ich jedme nur wärmstens das folgende Video ans Herz legen: Warum besorgte und Gutmenschen kein Gegensatz sein muss, sondern man auch ein besorgter Gutmensch sein kann.

      Rebellunion #15 – Besorgte Gutmenschen: Wer zahlt für die Völkerwanderung?

      https://youtu.be/6wVH-Rt_v1A

  2. camillotorres@ Er hat recht und unrecht. Recht, was die Ursachen zum Teil betrifft, Unrecht mit seiner Solidarität mit allen Migranten. Hier haben Sie recht! Das Geldparadies, wie er es nennt, ist auf Sand gebaut, es kann jeden Moment zusammenbrechen. Und dann haben wir nicht mal Geld für Europa. Nicht mal zum Überleben. Und zig Millionen Migranten mit den selben Ansprüchen wie wir. Mit der Bombardierung hat er recht, wurde auch schon oft hier kommuniziert. Man kann Opfer auf Zeit aufnehmen. Inklusive Ausbildung etc. Aber hier bleiben geht auf Dauer für die meisten leider nicht. Und von den angedachten, zukünftigen Migranten aus Afrika gar nicht zu reden. Er ist ein Träumer, da stimme ich mit Ihnen überein. Er meint es gut, verliert aber dabei den realen Blick. Diese Ansätze funktionieren nur in kleineren Systemen. Als erstes gehört die EU zerschlagen. Dann pendelt sich in Europa schon einiges ein und dann kann sich auch ein Fehler eines einzigen Landes nicht so fatal multiplizieren. He is a good boy, but a dreamer. Nicht jeder Flüchtling will mit uns solidarisch sein. Da irrt er sich gewaltig. Ich schätze die reale Bereitschaft, sich zu integrieren, gering ein. Der Aufbau einer Paralellgesellschaft im Hegel´schen Sinne ist geplant. Sein Rezept der solidarischen Umarmung wird aus kulturell unterschiedlichen Auffassungen heraus nicht umsetzbar sein. Diese Solidarität würde so lange halten, bis der „gemeinsame Feind“ besiegt ist und dann beginnt der kompetitive Streit um die Vorherrschaft!

    • Weder Verantwortliche noch die Bevölkerung ahnen – auch Ken Jebsen nicht, dass hinter der aktuellen Situation ein von langer Hand vorbereiteter Plan steht, um in Europa wieder Monarchien ohne Parlamente zu etablieren. Stattdessen werden qualifizierte Fachleute ergebnisorientiert arbeiten.

      Auch wird es keine parasitäre Justiz, keine parasitären politischen Parteien und keinen mafiösen Lobbyismus mehr geben. Geheimdienste zum Polarisieren der Bevölkerung sind überflüssig wie ein Kropf.

      Dies ist eine schwere und schmerzliche Geburt. Doch alle werden erleichtert aufatmen, wenn es vollbracht ist.
      http://www.dzig.de/Perspektiven-fuer-Deutschland

       

  3. Der Typ ist eloquent und redegewandt, liefert Argumente die jedem bekannt sind, er stellt sich manchmal als eine Art „Rechter Ligth“ hin. Mir ist dieser Perser jedenfalls nicht „halal“.

  4. Ken Jebsen: den Rechten zu links, den Linken zu rechts. Den Journalisten zu verschwörungstheoretisch, den Verschwörungstheoretikern zu journalistisch. Den Christikern zu satanisch, den Satanikern zu human… Für mich: genau richtig!

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