Muslime bei der "Hadsch" um die Kaaba in Mekka. Bild: Flickr / Citizen59 CC BY-SA 2.0
Muslime bei der "Hadsch" um die Kaaba in Mekka. Bild: Flickr / Citizen59 CC BY-SA 2.0

Mehr als doppelt so viele Tote bei Hadsch-Massenpanik als offiziell angegeben?

Haben die Saudis die Zahl der Toten bei einer Massenpanik auf der Pilgerfahrt Hadsch absichtlich zu niedrig angesetzt? Die dpa zählt angesichts der Meldungen aus den Heimatländern der Opfer mehr als doppelt so viele Tote.

Von Marco Maier

Bei einer Massenpanik während der Mekka-Pilgerfahrt Hadsch sind nach offiziellen Angaben der saudi-arabischen Behörden 769 Menschen ums Leben gekommen. Nun zählte die Nachrichtenagentur dpa die Opferzahlen aus allen 28 Ländern zusammen, die bei diesem Unglück Tote zu beklagen hatten. Das Ergebnis: 1.807 Tote.

Den dpa-Angaben zufolge wäre die diesjährige Massenpanik die bislang schlimmste Hadsch-Katastrophe, nachdem im Juli 1990 bei einem Gedränge während der Pilgerfahrt über 1.400 Menschen erstickten oder zu Tode getrampelt wurden.

Die von der Nachrichtenagentur zusammengezählten Opferzahlen stammen aus offiziellen Quellen der jeweiligen Staaten oder aus den dortigen Medien. Demzufolge werden jedoch noch weitere Menschen vermisst. Die meisten Opfer meldete der schiitische Iran mit 465 Toten. Besonders viele Tote gab es auch in Ägypten (181), Mali (173), Nigeria (165), Indonesien (127), Indien (114), Pakistan (99) und Bangladesh (79).

Obwohl Saudi-Arabien in den letzten Jahren Milliarden investierte, um die Sicherheit bei der Pilgerfahrt zu erhöhen, kommt es immer wieder zu solchen Unglücken. Allein in diesem Jahr kamen über 2 Millionen muslimische Pilger aus aller Welt zur alljährlichen Hadsch in das wahhabitische Königreich, welches wegen seiner äußerst strengen Auslegung des Korans und der Verübung zahlreicher Menschenrechtsverletzungen immer wieder kritisiert wird.

Indessen führte das Unglück zu einer weiteren Verschärfung der ohnehin schon sehr angespannten Beziehungen zwischen Saudi-Arabien und dem Iran. Während Teheran die saudische Regierung für das Unglück verantwortlich machte, warf die saudische Presse den iranischen Pilgern vor, sich nicht an die vorgegebenen Sicherheitsmaßnahmen gehalten zu haben.

6 comments

  1. Das ist ein System, was sich selbst vernichtet.

    Man sollte das noch optimieren.

  2. Ist das jetzt eine gute oder schlechte Nachricht?

  3. Mann bin ich froh das ich kein Moslem bin.
    Wahnsinn dieser ‚religioese Fanatismus ‚.

    • Das ist überhaupt kein Problem.

      Durch rektale Spezialbeziehungen von Claudix Roth bekommen Linksgrüne frei jeder Religion Zugang zur Hadsch.

      Also, lass dich nicht abhalten, oh du mein grünes Pflänzchen du

  4. Passt doch zu diesem verlogenen Pack. An zwei großen Problemen kommen sie allerdings nicht vorbei:

    1. Iran. Der Iran sorgt nicht nur dafür, dass der Jemen für sie zum militärischen Untergang wird. Der sorgt auch zukünftig für den Untergang von diesem Pack. Gerade werden Sie isoliert und dann ausgetrocknet und danach ausradiert. Der Kommandeur der Revolutionsgarden hat ihnen die Vernichtung für die unglaublichen iranischen Opferzahlen bereits verkündet.

    2. RF  Russland kann die Typen auch nicht leiden. Die sind gerade dabei, ihnen in der EU Marktanteile Oel abzujagen (durch Sonderrabatte u. natürlich ist Polen da ganz vorn). Wenn sie nicht weiter durch ihren Einsatz den Trassenbau Saudiarabien und Katar über Südeuropa verhindern, werden schlimme Folgen für die russische Volkswirtschaft zu erwarten sein. Es steht ja nicht immer so ein potenter Abnehmer wie China bereit.

    Und da soll man sich durch Besuche in Jalta und im Kreml nicht täuschen lassen. Sie bleiben Erzfeinde.

    Interessant wird zukünftig die Rolle der froschschenkelfressenden Päderasten in der Region werden. Die sehen sich als Nachfolger und träumen vom großen Geschäft.  

    • Ich dachte immer, wo das Geld ist, ist die Macht. So lange die Ölquellen sprudeln, „trocknet“ da schnell nichts aus (leider).

      Wen meinen Sie mit „froschschenkelfressenden Päderasten“ ?

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