Hooligan-Demo gegen Salafisten in Köln.

Eigentlich sollten am 15. November rund 10.000 Hooligans und Sympathisanten in Berlin aufmarschieren. Eigentlich. Denn wie sich inzwischen herausgestellt hat, war die Anmeldung offenbar gefälscht. Der angebliche Demo-Anmelder bestreitet, dafür verantwortlich zu sein.

Von Marco Maier

Nach der "Hooligans gegen Salafisten" (HoGeSa) Demonstration in Köln, bei der mindestens 4.000 Personen aus der Hooligan-Szene und diversen islamkritischen, bzw. rechtsgerichteten Organisationen durch die Straßen marschierten, sollten bei einer Demonstration in Berlin bis zu 10.000 Menschen gegen die archaisch-islamische Richtung des Islam, die auch in Deutschland eine große Anzahl an Anhängern hat, protestieren. Doch damit wird wohl nichts.

Wie die Berliner Polizei mitteilte, konnte der angebliche Anmelder der Demonstration glaubhaft versichern, nichts mit dieser Anmeldung zu tun zu haben. Der Mann aus Nordrhein-Westfalen habe von sich aus Kontakt zur Berliner Polizei aufgenommen. Offenbar habe jemand mit dessen Daten die Demonstration auf dem Onlineportal der Polizei angemeldet, sagte Polizeisprecher Stefan Redlich. Nun habe der Mann schriftlich versichert, dass die Anmeldung nicht von ihm komme und auch nicht von ihm beabsichtigt sei. Damit finde nach gegenwärtigem Stand am 15. November keine Kundgebung "Hooligans gegen Salafisten" am Brandenburger Tor statt.

Bei der Gruppe "HoGeSa" handelt es sich um einen Zusammenschluss von Fußballhooligans aus dem Fan-Umfeld mehrerer Vereine. Grundsätzlich stehen sich diese Gruppen in erbitterter Feindschaft gegenüber. Jetzt scheinen sie mit Islamisten und Salafisten einen gemeinsamen Feind gefunden zu haben, den es zu bekämpfen gilt. Radikalislamische Gruppierungen wie die Salafisten rekrutieren auch in Deutschland Jihadisten für den Islamischen Staat (IS) welcher derzeit den Irak und Syrien in Schutt und Asche legt. Zudem befürchten manche Menschen, dass der Zuzug von Muslimen zu einer schleichenden Islamisierung Deutschlands beiträgt und damit auch die Scharia, das islamische Recht, hier etabliert werden könnte.

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