US-amerikanische B-1-Bomberübungen zielen auf China und Russland

Die US Air Force führte kürzlich drei Übungen mit B-1 B Lancer-Bombern in Ostasien und über dem Schwarzen Meer durch. Ihr Ziel: China und Russland.

Von Redaktion

Bei drei großen Militäreinsätzen setzten die USA B-1-Bomber in Missionen ein. Diese zielten auf chinesische befestigte Riffe und Inseln im Südchinesischen Meer ab, wagten einen strategischen Streifzug in das Ochotskische Meer gegen Russland und waren Teil einer Schwarzmeermission, an der Elemente der ukrainischen Luftwaffe beteiligt waren

Alle drei Missionen zusammen sind Teil dessen, was die US Air Force als Dynamic Force Employment-Modell bezeichnet. Das Herzstück des Modells ist, dass die USA entscheiden können, wann und wie sie ihre strategischen Kräfte einsetzen, um das Kräfteverhältnis in Europa, dem Nahen Osten, Asien und anderswo zu „stabilisieren“. Das heißt, zu ihren Gunsten entsprechend ihren Plänen für die globale Hegemonie einzusetzen.

Die USA haben 11 B-1B-Bomberstaffeln in sieben Bundesstaaten und werden auch von Guam (Ellsworth Air Base) und von Großbritannien (RAF Fairford Air Base) aus eingesetzt. Die USA können viele andere Stützpunkte nutzen, darunter auch Diego Garcia im zentralen Indischen Ozean.

Das Rückgrat der strategischen US-Bombertruppe ist der B1-B „Lancer“, allgemein als Bone (B-One) bezeichnet. Dies ist ein schwerer Langstreckenbomber (216.000 kg), der eine Vielzahl von Waffen trägt.

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Ganze 62 dieser B-1 wurden im vergangenen Jahr einem umfassenden Modernisierungsprogramm unterzogen, einschließlich eines Upgrades auf ein aktives elektronisches Scan-Array-Radar (AESA). Im Gegensatz zum B-2-Bomber ist die B1-B kein Stealth-Bomber, kann aber Stealth-Langstreckenwaffen tragen.

Die B1-B soll auch die erste strategische Plattform sein, die eine US-Hyperschallrakete trägt, die derzeit in Entwicklung befindliche Air-Launched Rapid Response Weapon (ARRW). Die B1-B kann bis zu 24 ARRWs tragen. Die ARRW-Raketen haben eine Höchstgeschwindigkeit von 24.695,4 Stundenkilometern oder 15.345 Meilen pro Stunde.

Die B1-B war auf ihren beiden jüngsten Pazifik-Missionen mit JASSM-ER (Joint Air to Surface Standoff Missiles) mit erweiterter Reichweite ausgerüstet.

JASSM-ER haben eine Reichweite von 925 km (575 Meilen) und können gehärtete Bodenziele ausschalten oder Schiffe auf See angreifen. Sie tragen einen 454 kg schweren, panzerbrechenden Sprengkopf. JASSMs mit einem neuen Suchkopf wandeln die Waffe in eine Langstrecken-Anti-Schiffs-Rakete (JASSM-LRASM) um.

LRASM fordert chinesische und russische Flotten bis einschließlich Chinas neuer Flugzeugträger heraus. Die JASSM-Rakete wird als schwer beobachtbar eingestuft, was bedeutet, dass ihre Radarsignatur stark reduziert ist, was sie „verstohlen“ macht.

Die Vereinigten Staaten zeigen überall fern ihres eigenen Landes, dass sie die strategische Kontrolle behalten bzw. übernehmen wollen. Doch ihre Kontrahenten, Russland und China, schlafen nicht – und entwickeln ebenfalls moderne Waffen, um der militärischen Bedrohung durch die Amerikaner entgegenzutreten.

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Ein Kommentar

  1. Hegemonie-Bestrebungen sind Merkmal des Machbarkeitswahns, dem Herrschaftswahn des negativen männlichen Prinzips, dem Patriarchat, dem Jäger-Beute-Platzhirsch-Reviererweiterungs-Gebaren des archaischen männlichen Prinzips, dem sich zwar auch Frauen angedient haben im Laufe von rd. 6000 Jahren patriarchaler Herr-schaft, das aber dennoch in allen Bereichen vorwiegend von Männern bedient wird.
    Ich betone, es geht um das Prinzip – ich will hier keine Geschlechterdiskussion lostreten.

    Es wird keinen Frieden geben, solange dieses negative männliche Prinzip die Menschheit regiert und be-herr-scht und das positive weibliche PRINZIP -ich betone PRINZIP- des liebenden nährenden lebenserhaltenden ausgleichenden weisen und weitsichtigen Weiblichen missachtet, unterdrückt und mehr und mehr vernichtet wird – Lebensvernichtung ist das, worauf das männliche negative vom Weiblichen abgespaltene empathiefreie lieblose gewissenlose grenzenlose PRINZIP !!! ausgerichtet ist gemäß seiner archaischen unbewussten biologischen und soziologischen Programmierung.
    Das Männliche wird nur positiv, wenn es sich bewusst wieder mit dem Weiblichen verbindet – seinen Animus wieder mit seiner Anima in seinem Inneren verbindet, was dann auch sich in der äußeren Welt verwirklicht, sie in Harmonie bringt.

    Zitat aus dem Buchvon 2013 von Wolfgang Hingst -einem Mann wohlgemerkt- aus seinem Buch „Macht der Mütter – Ohnmacht der Väter“, Kapitel „Ausgespielt – Das Elend der Welt“:

    „Die Welt des negativen männlichen Prinzips, des Patriarchats, liegt in den letzten Zügen: eine Orwell-Welt, eine Welt der verdrehten Sprache, der Propaganda, Lüge und Gehirnwäsche, der Folter und der Korruption, eine Welt der Mafia, der brutalsten Anmaßung und Überheblichkeit, der unersättlichen Gier und grenzenlosen Dummheit. Eine Welt der Katastrophen, einer nicht enden wollenden Kette von Kriegen, Vergiftung und Atomisierung.“

    „Für eine gewissenlose Klasse von Technikern, Ingenieuren und Wissenschaftlern – und das sind nun einmal meist Männer – ist Machbarkeit ein Gott, ein Götze. So ist sie getrimmt, so ist sie konditioniert und indoktriniert. Diese Leute definieren sich als Angehörige einer Elite, und so denken und handeln sie auch. Alles glauben sie im Griff zu haben, zu kontrollieren. Die ganze Natur denken sie, liegt ihnen zu Füßen, beherrschbar. Sie bedenken nicht Anfang und Ende, nicht das Wissen der anderen. (Hingst, 2011)“

    So sieht es aus – wir brauchen nur in die Welt zu schauen, brauchen nur zu betrachten, zu beobachten und wir erleben es leider auch zunehmend, da dies nunmal in dieser Welt tat-säch-lich geschieht und auf unser Leben entsprechend zerstörend einwirkt – und eben nicht nur auf unser Leben.
    Es ist der Kampf des VATERS gegen die MUTTER, die MUT-TER Erde, die MUT-TER Natur, die Ur-MUT-TER als das Leben guthin seit brutaler Machtergreifung des Patriarchats vor rund 6000 Jahren, nachzulesen im Buch „Wiederkehr der Göttin“:

    https://www.amazon.de/Wiederkehr-G%C3%B6ttin-kosmischen-Vertreibung-Vatergott/dp/3980101002/ref=sr_1_2?__mk_de_DE=%C3%85M%C3%85%C5%BD%C3%95%C3%91&dchild=1&keywords=Wiederkehr+der+G%C3%B6ttin&qid=1591096422&sr=8-2

    Auch unter „Doris Wolf“ kann man zum Thema bei Google einiges finden.

    Vor Machtergreifung des Patriarchats wurde die „Große Mutter“ weltweit angebetet, es wurde ihr gehuldigt als das lebenspendende, lebenerhaltende, harmonisierende, nährende, liebende, weise Leben selbst. – Es waren egalitäre Gesellschaften, in denen Hohepriester und Hohepriesterin, Männer und Frauen, als die Vertreter des männlichen und weiblichen Prinzips auf Augenhöhe waren, gleichgestellt waren und gemeinsam für die Harmonie und den Erhalt des Lebens eintraten.

    Geschichten von Matriarchaten mit kriegerischen männermordenden, männerunterdrückenden Amazonen sind wohl eher der Phantasie vieler Männer geschuldet, die damit das negative männliche Prinzip des Patriarchats zu rechtfertigen suchen. Tatsächlich sind auch heutige noch existierende kleine matriarchale Gesellschaften ebenfalls in Wahrheit egalitäre Gesellschaften, in denen nach dem positiven weiblichen Prinzip für alle gut gesorgt wird, in denen Frieden herrscht und in denen sich eben auch die Männer wohlfühlen, weil in diesen Gesellschaften niemand leidet, sondern alle für alle sorgen.

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