Amerikas eigene Farbrevolution

Color Revolution (Farbrevolution) ist der Begriff, der verwendet wird, um eine Reihe bemerkenswert effektiver von der CIA geführter Regimewechseloperationen zu beschreiben, bei denen Techniken verwendet werden, die von der RAND Corporation, Nichtregierungsorganisationen für Demokratie und anderen Gruppen seit den 1980er Jahren entwickelt wurden. Sie wurden in roher Form eingesetzt, um das polnische kommunistische Regime Ende der 1980er Jahre zu stürzen. Von dort aus wurden die Techniken verfeinert und zusammen mit umfangreichen Bestechungsgeldern eingesetzt, um das Gorbatschow-Regime in der Sowjetunion zu stürzen. Für jeden, der diese Modelle genau untersucht hat, ist es klar, dass die Proteste gegen Polizeigewalt, die von amorphen Organisationen mit Namen wie Black Lives Matter oder Antifa angeführt werden, mehr als nur spontane moralische Empörung sind. Hunderttausende junger Amerikaner werden als Rammbock benutzt, um nicht nur einen US-Präsidenten zu stürzen, sondern auch die Strukturen der US-Verfassungsordnung.

Wenn wir uns von der unmittelbaren Ausgabe von Videos zurückziehen, in denen ein weißer Polizist aus Minneapolis sein Knie auf den Hals eines schwarzen Mannes, George Floyd, drückt, und uns ansehen, was seitdem im ganzen Land passiert ist, ist klar, dass bestimmte Organisationen oder Gruppen gut darauf vorbereitet waren, das schreckliche Ereignis für ihre eigene Agenda zu instrumentalisieren.

Die Proteste seit dem 25. Mai haben oft friedlich begonnen, nur um von gut ausgebildeten Gewaltakteuren übernommen zu werden. Im Zusammenhang mit den gewalttätigen Protesten sind regelmäßig zwei Organisationen aufgetreten – Black Lives Matter und Antifa (USA). Videos zeigen gut ausgestattete Demonstranten, die einheitlich schwarz und maskiert gekleidet sind (allerdings nicht für Coronaviren), Polizeiautos zerstören, Polizeistationen abbrennen und Schaufenster mit Rohren oder Baseballschlägern einschlagen. Die Nutzung von Twitter und anderen sozialen Medien zur Koordinierung von „Hit-and-Run“-Schwarmangriffen von Protestmobs ist offensichtlich.

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Was sich seit dem Auslöseereignis in Minneapolis entwickelt hat, wurde mit der Welle der Protestaufstände hauptsächlich im schwarzen Ghetto im Jahr 1968 verglichen. Ich habe diese Ereignisse im Jahr 1968 erlebt, und was sich heute abspielt, ist ganz anders. Es ist besser zu vergleichen mit der jugoslawischen Farbrevolution, die Milosevic im Jahr 2000 stürzte.

Gene Sharp: Vorlage für den Sturz des Regimes

Im Jahr 2000 begann das US-Außenministerium mit Unterstützung seinem National Endowment for Democracy (NED) und ausgewählter CIA-Mitarbeiter heimlich mit der Ausbildung einer Gruppe von Studenten der Belgrader Universität, die von einer Studentengruppe namens Otpor! (Widerstand!) angeführt wurde. Das NED und seine verschiedenen Ableger wurden in den 1980er Jahren von CIA-Chef Bill Casey als verdecktes CIA-Instrument geschaffen, um bestimmte Regime auf der ganzen Welt unter dem Deckmantel einer Menschenrechts-NGO zu stürzen. Tatsächlich erhalten sie ihr Geld vom Kongress und von USAID.

Bei der Destabilisierung durch die serbische Otpor! im Jahr 2000 wählten der NED und der US-Botschafter Richard Miles in Belgrad eine Gruppe von mehreren Dutzend Studenten unter der Leitung von Srđa Popović aus und bildeten sie aus. Dabei wurde das auf Serbisch übersetzte Handbuch des verstorbenen Gene Sharp und seiner Albert Einstein Institution verwendet. In einem Post-Mortem zu den serbischen Ereignissen schrieb die Washington Post: „Von den USA finanzierte Berater spielten hinter den Kulissen in nahezu allen Facetten des Anti-Drive eine entscheidende Rolle. Sie führten Tracking-Umfragen durch, bildeten Tausende von Oppositionsaktivisten aus und halfen bei der Organisation einer vitalen parallelen Stimmenauszählung. Die US-Steuerzahler zahlten für 5.000 Dosen Sprühfarbe, mit denen studentische Aktivisten Anti-Milošević-Graffiti auf Wände in ganz Serbien kritzelten.“

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Eine Analyse von F. William Engdahl.

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2 Kommentare

  1. Es scheint doch etwas wie ein Karma zu geben.
    Sind die USA in den sechziger Jahren damit gestartet Deutschlamd links zu versiffen, haben sie nun das Problem selbst im eigenen Hause.

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