Covid-19: Vorbild Österreich – Deutschland intransparent

Während Österreich die Zahl der Covid-19-Tests veröffentlicht, bleibt diese Zahl in Deutschland ein Geheimnis. Transparenz und Aufklärung? Fehlanzeige!

Von Marco Maier

Eigentlich sind die Deutschen für ihre Akribie und Pendanterie in Sachen Zahlen und Statistiken „berühmt“. Doch im Falle von Covid-19 scheint dies (wie bei manch anderen „politisch inkorrekten“ Gegebenheiten) nicht der Fall zu sein. Dabei wäre es gerade in Sachen Ausbreitung von Covid-19 durchaus interessant, die Entwicklung zu beobachten.

Österreich zeigt hier hingegen deutlich mehr Transparenz. Das Bundesministerium für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz veröffentlicht seit dem 14. März 2020 neben den Fallzahlen (bestätigte Fälle, genesene Patienten und Todesfälle) auch die Gesamtzahl der durchgeführten Tests.

So wurden mit Stand 14. März insgesamt 7.467 Tests durchgeführt, wobei 655 bestätigte Fälle zu verzeichnen waren. Mit Stand 01. April waren es bei 55.863 durchgeführten Tests dann 10.482 bestätigte Fälle. Die Seite „vol.at“ bietet hierzu eine interaktive Ansicht an.

Ich habe mir die Arbeit gemacht und die Zahlen in eine Grafik (falls sie schlecht lesbar ist, bitte hier klicken) umgewandelt:

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Covid-19 ist in Österreich scheinbar unter Kontrolle.

Wie man sieht, scheint sich die Verbreitung des neuen Coronavirus zu verlangsamen, zumal die Anzahl der Tests von Verdachtsfällen und Kontakten von Verdachtsfällen steigt, dabei jedoch nur noch wenige Infizierte gefunden werden.

Und in Deutschland?

In der Bundesrepublik veröffentlichte das staatliche Robert-Koch-Institut zwar einmal in einem Bericht die Testzahlen aus zwei Wochen (siehe Ausschnitt aus einem Screenshot unten, falls sie schlecht lesbar ist, bitte hier klicken), doch dieser Bericht wurde zwischenzeitlich vom Server des RKI gelöscht. Aus welchen Gründen auch immer.

Screenshot vom mittlerweile gelöschten RKI-Dokument.

Da fragt man sich schon, weshalb es hinsichtlich der durchgeführten Tests in Deutschland keine Transparenz gibt. Immerhin würde dies es ermöglichen, statistische Auswertungen zu machen. Doch dies ist offenbar nicht erwünscht.

Warum ist das so? Immerhin lässt sich so (gerade durch die Massentests in Deutschland) viel deutlicher erkennen, ob die Quarantänemaßnahmen nun tatsächlich wirken oder nicht, bzw. ob es eine Beschleunigung oder Verlangsamung bei den Infektionen gibt. Die Grafik mit den Zahlen aus Österreich zeigt dies ja auch deutlich auf.

Die blinde Veröffentlichung von Fallzahlen selbst ist ohne diesen Hintergrund nämlich nicht wirklich aussagekräftig. Denn je mehr getestet wird umso weniger (vor allem asymtomatische) Fälle gehen durchs Netz. Und diese machen zumindest laut chinesischen Angaben bis zu 40 Prozent aller Fälle aus.

Fehlende Transparenz

Was das anbelangt fehlt es in Europa generell an Transparenz. Eigentlich müsste es bei den bestätigten Fallzahlen stets nach Gesamtfälle, ernsthafte/kritische Fälle und asymtomatische Fälle aufgeteilt werden. Doch man findet höchstens Zahlen zu den kritischen bzw. ernsthaften Fällen. Und warum das Ganze? Damit man die allgemeine Hysterie weiter hochschaukeln kann?

Denn das allgemein verbreitete Bild des angeblichen „Killervirus“ sieht so aus, dass man den Menschen glauben macht, jede Infektion sei gleichbedeutend mit schweren gesundheitlichen Beschwerden. Dem ist allerdings nicht so. Sehr viele mit dem neuen Coronavirus Infizierte haben faktisch keine oder nur sehr leichte, kurzanhaltende gesundheitliche Beeinträchtigungen.

Für Politik und Medien ist das jedoch eher uninteressant. Und warum? Die Politik will sehen, wie weit sie mit freiheitseinschränkenden Maßnahmen gehen kann und die Medien brauchen Horrormeldungen für höhere Click-, Verkaufs- und Einschaltzahlen. Damit machen sie sich jedoch zum HiWi der Politik, welche die Einschränkung der Freiheits- und Bürgerrechte vorantreiben will.

Umso wichtiger ist die Aufklärung der Menschen, warum das so abläuft wie es derzeit geschieht. Teilen Sie bitte diesen Beitrag mit Ihrer Familie, Ihren Freunden und Bekannten, so lange es geht auch in Facebook-Gruppen und fordern Sie alle zusammen das Robert-Koch-Institut (die Kontaktinformationen finden Sie hier) dazu auf, endlich klare und transparente Informationen zu veröffentlichen. Nur ein starker öffentlicher Druck kann etwas bewirken!

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