Spanien hat seit Freitagabend mehr als 1.500 neue Fälle von Coronavirus bestätigt. Premierminister Sanchez verhängt Ausgangssperren.

Von Redaktion

Spanien hat am Samstag verboten, das Haus zu verlassen, außer zur Arbeit zu gehen, einen Arzt aufzusuchen oder wichtige Vorräte zu kaufen, um die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen.

Premierminister Pedro Sanchez kündigte die Bewegungsbeschränkungen an, nachdem die Zahl der Infektionen in dieser Nation von rund 46 Millionen Menschen stark angestiegen war.

Sie sind Teil eines Maßnahmenpakets, das im Rahmen eines 15-tägigen Alarmzustands eingeführt wurde, der am Samstag von seiner Regierung offiziell erklärt wurde.

Spanien bestätigte seit Freitagabend mehr als 1.500 neue Fälle von Coronavirus und erhöhte seine Gesamtzahl auf 5.753 Fälle, die zweithöchste Zahl in Europa nach Italien. Die Krankheit hat bisher 183 Menschenleben in Spanien gefordert.

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„Das Verbot, auf der Straße zu zirkulieren … muss ab heute befolgt werden“, sagte er in einer Fernsehansprache nach einer mehr als siebenstündigen Kabinettssitzung.

Spanier können ihr Zuhause verlassen, um zur Arbeit zu gehen, „Brot zu kaufen“, in die Apotheke zu gehen und medizinische Versorgung zu erhalten, aber „nicht bei einem Freund zu Abend zu essen“, fügte er hinzu.

Alle Geschäfte außer Apotheken und Supermärkten werden landesweit schließen, sagte der Ministerpräsident. „Unsere Hände werden nicht zittern, um sich gegen das Virus durchzusetzen“, sagte Sanchez.

Bars, Restaurants und alle Geschäfte außer Supermärkten hatten am Samstag bereits zwei Wochen lang in der Region Madrid geschlossen, auf die mehr als die Hälfte aller Infektionen entfallen.

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3 thoughts on “Coronavirus: Spanien verhängt eine nahezu vollständigen Lockdown”

  1. Bei allen Risiken und Problemen, die mit dieser neuen Mutation auftauchen, sollte man immer noch klaren Kopf behalten und das fängt zur Risikominimierung damit an in den Zimmern zu bleiben und möglichst wenig Kontakt nach außen zu haben. Das einzige Problem ist die Lebensmittelbeschaffung und auch das kann man minimieren, bzw. auf unterschiedliche Weise organisieren über minimale Einkäufe vor Ort oder über Lieferdienste und ansonsten heißt es abwarten, was eigentlich jedem Normaldenkenden klar sein müßte und wer außerhalb seiner vorhandenen Dienstpflichten sich noch in der Öffentlichkeit sehen läßt scheint die Gefahr nicht richtig einschätzen zu können, mal ganz von dem abgesehen, daß eine Ansteckung in den meisten Fällen unbeschadet überwunden werden kann und nur ein geringer Prozentsatz mit gravierenden Vorerkrankungen gefährdet ist und das ist nichts anderes wie bei der Influenza, da sind 2017/18 über 25 000 Tote registriert worden und diese Zahl ist bei der neuen Corona-Attacke noch längst nicht erreicht.

  2. Der ohne Parlamentsbeschluß vom Ministerrat per „Real Decreto“ [ königliches Dekret ] ausgerufene, landesweite Alarmzustand mit der darauf basierenden Verfügung einer Ausgangssperre [ Confinamiento ], wird heftig von den regierungsfeindlichen Medien wegen Verschleppung des Kampfes gegen den Virus attackiert. Der Sánchez-Regierung – als „Sociocomunistas“ bezeichnet – wird die Schuld für den Tod vieler Virusopfer angelastet, weil in den letzten Wochen aus dem virusverseuchten Nord-Italien auf spanischen Flughäfen einreisende Personen nicht einmal einer Temperaturkontrolle unterzogen wurden.
    Anzahl der Toten am 15.3. = 309; 16.3. = 449; 17.3. =598; 18.3. = 767.
    Viele Tote stammen aus Altenheimen, wo wenig getestet und keine Absonderung vom Virus infizierter Personen vorgenommen wurde.
    „OK Diario“ wies nach, daß die Todesrate vom letzten Mittwoch um 50 Fälle geschönt war. „ABC“ deckte auf, daß die Sánchez-Regierung aus China eingeflogenes, dringend in Madrid benötigtes medizinisches Material unter Zollverschluß halten läßt.
    Abgesehen von einigen Ausnahmen wird die Ausgangssperre – mit für Zuwiderhandlungen angedrohten Bußen bis zu € 600.000 – trotz des üblichen, mediterranen Ungehorsams landesweit befolgt.

  3. Sánchez und seine Regierungmitglieder verarschen das ganze Volk. Das dringend benötigtes medizinisches Material unter Zollverschluß gehalten wird hat ein Kommentator schon erwähnt. Was nicht erwähnt ist, ist die Anlandung weiterer Schwarzafrikaner in spanischen Häfen. Es wird ihnen die Temperatur gemessen und dann dürfen sie von Bord gehen. Alle die Neuankömmlinge sind junge Männer.

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