Leihmutterschaft Ukraine – Wann ist die Leihmutterschaft eine geeignete Lösung, um den Kinderwunsch zu erfüllen?

Dass eine Schwangerschaft nicht immer gleich gelingt, ist nichts Ungewöhnliches. Bevor eine Leihmutterschaft infrage kommt, müssen erst einmal andere Methoden probiert werden. Beratung kann man sich natürlich jederzeit einholen. Aber erstmal kann man festhalten, dass erst nach einem Jahr ausbleibender Schwangerschaft bei regelmäßigem Geschlechtsverkehr überhaupt Untersuchungen anzustellen sind. Wird eine Unfruchtbarkeit vermutet, gilt es festzustellen, ob sie vom Mann oder von der Frau ausgeht. Bei einem Mann wird ein Spermiogramm durchgeführt. Anhand unterschiedlicher Untersuchungen lässt sich relativ einfach die Fruchtbarkeit bzw. Unfruchtbarkeit feststellen. Bei einer Frau ist es etwas komplizierter, da es mehr mögliche Faktoren gibt.

Maßnahmen bei der Frau bei Unfruchtbarkeit

Bei Frauen werden Anti-Müller-Hormone (AMH) und mögliche Infektionen untersucht. Zudem wird sie für eine Metrosalpingographie vorbereitet. Falls der AMH-Spiegel niedrig ist, ist das ein Anzeichen dafür, dass eine IVF (In-Vitro-Fertilisation) notwendig ist, um die Schwangerschaft einzuleiten. Selbiges gilt auch für den Fall, dass die Eileiter verschlossen sind. Je früher herausgefunden wird, was die Unfruchtbarkeit verursacht, desto schneller kann festgestellt werden, welche Behandlung eingeleitet werden muss. Dabei spielt auch das Alter einer Frau eine Rolle. Bei Frauen die unter 35 Jahren sind, können Behandlungen und Methoden versucht werden, die die Wahrscheinlichkeit für eine reguläre Schwangerschaft erhöhen. Für diese Methoden kann man einen Zeitraum von bis zu 2 Jahren veranschlagen. Gelingt die Schwangerschaft in diesem Zeitraum nicht, empfiehlt sich eine IVF.

Bei einer Frau über 35 Jahren veranschlagen wir einen Zeitraum von 6 Monaten um andere Methoden auszuprobieren. Denn das Alter beeinflusst den Zustand und die Anzahl geeigneter Eizellen. Je früher die IVF begonnen wird, desto besser sind daher die Chancen für eine Schwangerschaft. Bei Frauen über 36 Jahren ist die Chance einer erfolgreichen Schwangerschaft nämlich signifikant reduziert. Abhängig von der Krankengeschichte eines Patienten empfehlen sich dabei individuelle Vorgehensweisen und Methoden.

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Was sind die erfolgreichsten Methoden bei der Behandlung von Unfruchtbarkeit?

Es ist immer eine individuelle Frage, welche Behandlungen und Methoden am besten funktionieren. Zum Standard-Repertoire gehören aber die IVF mit einer Präimplantationsdiagnose, bei der der Embryo nicht nur auf seine allgemeine Gesundheit, sondern auch genetisch untersucht wird. Die IVF ist die einzige Lösung, falls der Mann unfruchtbar ist oder die Eileiter defekt sind.

Falls bei der Frau der Uterus Probleme bereitet ist eine Hysteroskopie notwendig. Je nach Ergebnis können z. B. präventive Maßnahmen gegen das Antiphospholipid-Syndrom oder erworbene Trombophilie helfen. Für einen endokrinen Faktor gibt es je nachdem die Möglichkeit einer kontrollierten Eizellen-Stimulation oder die IVF, zu der die Screening-Methoden TUNEL und FISH gehören.

Leihmutterschaft Ukraine – Weshalb suchen Paare bei Unfruchtbarkeit die Ukraine auf?

Bringen auch diese Methoden keinen Erfolg, so ist die einzige Lösung die Leihmutterschaft Ukraine ist aus mehreren Gründen ein geeigneter Standort. Nicht nur für die Behandlung von Unfruchtbarkeit, sondern auch für die Leihmutterschaft. Diese ist in den meisten Staaten der Welt und in Europa verboten. Aufgrund des gesetzlichen Rahmens, der auch die Leihmutterschaft erlaubt, lassen sich viele Spezialisten aus aller Welt in der Ukraine nieder. Die Ärzte arbeiten hier nach europäischen Standards und zudem sind die Kosten viel geringer als in den meisten anderen europäischen Staaten. Daher suchen immer mehr Paare aus aller Welt die Ukraine auf.

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Wird die Behandlung auch verweigert?

Der ukraine Staat macht Vorgaben, wer für eine IVF und eine Leihmutterschaft infrage kommt. Es sind gesetzlich ausschließlich heterosexuelle Ehepaare dafür vorgesehen. Weshalb wir anderen Menschen die Behandlung bzw. das entsprechende Programm verweigern müssen. Ansonsten gibt es auch noch medizinische Gründe, die die Behandlung ausschließen oder zu riskant machen. Dazu zählt zum Beispiel die Unmöglichkeit, gute Eizellen zu bekommen, Erbkrankheiten oder andere Faktoren, die genetische Abnormalität bei den Embryos verursachen. Es gibt auch Krankheitsfälle, bei denen wir nicht behandeln dürfen wie beispielsweise Hepatitis oder Tuberkulose.

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Welche Probleme bereitet die Unfruchtbarkeit heute?

Leider ist die Unfruchtbarkeit ein wachsendes Problem in unserer Gesellschaft. Denn viele Frauen verschieben ihre Nachwuchspläne in das Alter 35 – 45. In dieser Altersgruppe ist die Menge an geeigneten Eizellen stark reduziert. Es treten auch schon chronische Erkrankungen auf, die die reguläre Funktion des Eileiters, des Uterus und der Eizellen einschränken. Aufgrund dieser Statistiken und einem gesellschaftlichen Kontext, in dem Frauen immer mehr Wert auf ihre Karrieren legen, ist Unfruchtbarkeit leider ein wachsendes Problem.

Ein weiteres großes Problemfeld ist, dass viele Paare versuchen, die Unfruchtbarkeit auf eigene Faust zu behandeln. Es gibt einen Trend, sich selbst im Internet zu informieren und eine Selbstmedikation durchzuführen. Der Anteil von Patienten, die in der frühen Phase von Unfruchtbarkeit professionelle Beratung, Betreuung und Behandlung aufsuchen, ist gering. Viele Paare warten auch zu lange, bevor sie einen Arzt aufsuchen.

Was sind die wichtigsten Neuerungen in der Reproduktionsmedizin für die Zukunft?

Es gibt wichtige Innovationen in unterschiedlichen Bereichen bei der Reproduktionsmedizin. Zunächst wäre da einmal die Verbesserung bestehender Methoden, die in Zukunft präziser, effektiver und auch für die Patienten angenehmer werden. Da gäbe es beispielsweise bei der Eizellen-Stimulation Medikamente und neue Protokolle, die die ovariale Reaktion verbessern und gleichzeitig das Risiko zur Hyperstimulation vermindern. Die medizinische Durchführung der Eizellen-Entnahme und der Implantation eines Embryos ist für manche Frauen bis jetzt noch unangenehm. Dies wird sich ebenfalls in Zukunft verbessern. Der zweite Punkt ist die Entwicklung völlig neuer Therapien und Behandlungen aus dem Feld der Embryologie und der Diagnostik, die vielversprechend erscheinen. Allerdings sind hier viele Innovationen noch präklinisch und es ist unklar, ob und wann sie von Ärzten eingesetzt werden können.

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17 Kommentare

  1. Die Frage ist, ob es überhaupt sowas wie das Menschenrecht auf Fortpflanzung gibt, auf Weitergabe der eigenen Gene? In der Ukraine wird bereits „Drei-Eltern-Kind“-Methode angeboten. Wenn jemand meint, er/sie sei besonders geeignet, Nachwuchs großzuziehen/zu erziehen, warum keine Adoption? Ob das Mittel, doch noch selber schwanger zu werden, unverhältnismäßig ist oder nicht, kann man doch nicht einfach für alle Frauen summarisch am grünen Tisch entscheiden, denn natürlich kann eine Frau je nach ihrer psychischen Disposition einen gesundheitlichen Nutzen davon haben – einen Nutzen für ihre psychische Gesundheit.

  2. So hart ich auch versuche, kann ich den Plädoyern für Leihmutterschaft und ihrer Begründung leider nichts abgewinnen und keine legitimen Interessen erkennen, die so erheblich sind, eine Änderung der Rechtslage in D begründen zu können, um mindestens den massenhaften Babytourismus in die Ukraine zu stoppen.
    Es ist zentrales Interesse und Bedürfnis des Kindes, mit der Geburt einen für sein Wohl Verantwortlichen zu haben. Das kann nur die Gebärende sein, denn sie ist als einzige sicher vorhanden, ohne dass rechtliche Klärungen (wie u.U. bei der Vaterschaft) erfolgen müssten. Es ist also kein Ausdruck von Unterdrückung, wie die Autorin (nicht überzeugend) behauptet, sondern eine überaus vernünftige Regel für das Kind.

  3. Es macht nachdenklich, wenn manche in ihren Kommentaren im Netz darüber hinweg gehen, dass die “Leihmutterschaft” ein aus ihrer Sicht perverses Geschäft sein kann, eine üble Form der Prostitution.
    Es gibt die Adoption. Das Instrument kann man nutzen. Es gibt kein Grundrecht auf Kinder; oder die Perversion der bezahlten Leihmutterschaft in den günstigen ukrainischen Kiwu-Kliniken!
    Reiche Menschen mieten sich eine “Leihmutter” und machen einen Kontrakt über das zu liefernde “Produkt” sprich Kind ; also 100.000. € für ein gesundes Baby , Zahlung in 3. Raten !Was geschieht aber , wenn das Kind behindert ist oder den Auftraggebern nicht gefällt – bei Nichtgefallen gibt es ein Rückgaberecht, oder die Mutter will das Kind behalten ?

  4. Beim allem Verständnis der Probleme von ungewollt Kinderlosen finde ich es gut, dass die kommerzielle Leihmutterschaft bei uns verboten ist und Babys keine Ware sind und die Miet-Mutter keine bezahlbare Produktionsanlage ist wie in den teuren USA oder der billigen Ukraine! Fast täglich liefert die Wissenschaft neue Erkenntnisse, wie bereits im Mutterleib Bindungen zwischen Embryo und Mutter entstehen. Jede Frau, die selbst Mutter ist und jeder halbwegs emotionale Mann wissen aus Erfahrung, dass die Schwangerschaft mehr als nur ein technischer Prozess ist. Aber genau das wird in diesem Artikel versucht zu verkaufen. Absurd!
    Ebenso bin ich gegen eine Leihmutterschaft.

  5. Künstliche Gebärmutter in der Ukraine, Designer-Babies in China: Alles ist “Gegenstand politischer Aushandlungen”?
    Ich bin vom Gegenteil überzeugt.
    Wir sind (zum Glück!) nicht allmächtig. Und weise wäre es deshalb, die Gegebenheiten des menschlichen Daseins zu akzeptieren, – statt die Menschlichkeit durch Sozialexperimente grundsätzlich aufs Spiel zu setzen.

  6. Stimme total zu!! Und wenn manche behaupten, dass nicht jede Gebärende ein Kind erziehen will,
    ist die Frage weniger was Frau will, sondern was mit ihr durch eine Schwangerschaft passiert. Dass die Beziehung zwischen Mutter und Kind schon im Bauch beginnt wird von der Forschung und auch von meinen eigenen Beobachtungen bestätigt. Das Erbgut ist in unserer Familie sehr prägnant. Allein schon durch die erbliche Prägung meiner Kinder bin ich in der Lage, Anlagen und Verhalten zu verstehen, wie kaum jemand anderer. Deswegen plädiere ich dafür, in Ö nicht alles erlauben was möglich ist, damit wir unser Land nicht in so einen Kiwu-Markt verwandeln wie zurzeit die Ukraine, wo jetzt sogar mitochondriale Spende erlaubt ist.

  7. Ich erinnere mich noch gut an die große Plakatkampagne zur Suche nach Pflegeeltern, die letztes Jahr in meiner Stadt gab.
    Es gibt eine wirklich dramatische Zahl an Kindern in D, für die fähige Eltern gesucht werden. Darüber wird leider nie berichtet.
    Also statt sich um die Probleme singler Frauen zu kümmern, die Kinder bekommen möchten, oder mit dem, was ukrainische Kiwu-Kliniken aktuell im Angebot haben, lieber sich mal mit dem Thema Dauerpflege beschäftigen, da wird man schnell merken, dass es erstens viele Kinder gibt, die auf Eltern warten und Pflegeeltern wirklich toll unterstützt werden.

  8. Am Ende des Tages bleibt aber die Frage nach der herrschenden Ideologie:
    Wenn es, aus welchen Gründen auch immer, so ist, dass unfähige Eltern, die nicht dem Kindeswohl gemäß handeln können, dennoch alle Rechte als Eltern behalten können mit dem Pflegekindermodell – wäre es aber dann nicht besser, statt dessen diese Menschen zu ermutigen, ihre Kinder zur (offenen) Adoption freizugeben!?
    Die Biologie geht anscheinend immer noch vor – und das Kindeswohl steht auf schwankendem Boden. Ich habe übrigens nichts gegen die Mitochondrien-Spende, die zurzeit in der Ukraine machbar ist, wenn dadurch manchen geholfen wird.

  9. Ein sehr heikles und schwieriges Thema. Alles wird zurechtgebogen, wie es den bunten Vorstellungen entspricht. Statt die drakonischen Regeln zu verbessern, die Ado und Pflegeschafft in Ö für potenzielle Eltern erleichtern, kümmern wir uns um single Frauen und gucken, was zurzeit die ukrainische Repromedizin für unsere Baby-Touristen anzubieten hat. Das ist schon ziemlich… komisch würde ich sagen. Aber ich weiß, dass ich mit meiner Meinung nicht den aktuellen öffentlichen Anforderungen entspreche.

  10. Meine Frage wäre: Wollen wir die Familie in D unterstützen und die ukrainische Repromedizin, die mehr als genug von unserem Fortpflanzungstourismus profitiert. Ich hatte irgendwie gehofft, dass ich die “brave new world” nicht mehr persönlich erleben muss.
    Den Tenor des Artikels konsequent weitergeführt kann ja wirklich nur heißen, die Aufzucht und Erzeugung neuen Lebens komplett von den Eizellen-und Samenspender abzukoppeln.
    Und da wir ja mehr Diener als Herren brauchen, was liegt dann näher, als diese Veranlagungen schon genetisch zu programmieren – dann sind doch alle gleich viel zufriedener…

  11. Können Wir Kritik und Hass nicht auseinanderhalten?
    Die Familie wird kritisiert, weil sie eben auch ein Ort der Unterdrückung und Manipulation sein kann.
    Das Kind wird als Besitz gesehen, als Objekt der unbeschränkten Herrschaft, als rechtlose Verfügungsmasse der Eltern.
    Nicht immer, aber eben auch nicht selten. Ich glaube nicht, dass man es allzu ernst nehmen sollte. Wenn es z.B. um die Südamerikanische Kinder an die US Grenze, die von ihre Eltern gerissen sind, plädieren Leute wie Sophie Lewis – was auch richtig ist – für die Zusammenhalt diese Familien.
    Andersrum: Konservativen die angeblich für die Familie als solche Kämpfen, haben wenig Probleme, junge Menschen in Krieg zu schicken. Deswegen warum auch keine Leimütter aus der Ukraine beauftragen, wenn das jemandem zum Elternglück verhilft.

  12. Die Familie ist ein Machtgefüge, welches extrem Autoritär ist.
    Das Konzept der Familie ist relativ neu. Seitdem 18. Jahrhundert in Europa prominent. Vorher wurden die Kinder meistens von anderen Frauen, oder der ganzen Gemeinschaft großgezogen. In Mittelalter war es normal, dass Wohlhabende die Kinder von anderen Frauen oder mehreren Frauen erzogen ließen. Deswegen warum kritisieren wir heute ukrainische Kiwu-Kliniken weil die ihre Leihmütter von deutschen ungewollt Kinderlosen (legal!) beauftragen lassen?
    In anderen Kulturen ist das heute noch weit ausgeprägter. Afrika oder Lateinamerika, wo mehrere Generationen die Kinder großziehen oder ein ganzes Dorf.

  13. Von eigener erfahrung: Ich habe in die vergangenheit elternlose Kinder unterrichtet (waisenkinder und kinder die von ihre Eltern misbraucht waren und weggenommen) die in staatlich und private Unterkünfte lebten und vor allem eins gemerkt: Diese Kinder felht die Liebe. Die wohnen teilewiese in WG-ähnliche situationen und es fehlt jemand die Abends sie umarmt und Geschichten erzählt, jemand der sagt, ich glaube in dir und gebe dir halt und liebe, egal was du machst.
    Das war eine der traurigste Dinge, die ich in meinem Leben erlebt habe. Deswegen sehe ich es nicht ein, warum manche gegen leihmutterschaft, besonders aus solchen ländern wie die Ukraine) plädieren: die Kinder werden geliebt, weil die wunschkinder sind.

  14. Die kleinste Zelle der Gesellschaft namens Familie ist seit je her der Hauptangriffspunkt linker und anderer totalitärer Ideologen. Denn zerstört man diese, zerstört man auch die Gesellschaft. Und die Gesellschaft (wer ist dies eigentlich in diesem Fall? Reiche Besitzer von Kiwu-Zentren die sich eine goldene Nase durch Leiden von ukrainischen Frauen machen) manipuliert nicht? Träumen Sie weiter…. Für den Fall von schlechten Familienverhältnissen haben wir das Jugendamt. Deswegen die Familie abzuschaffen um ein Experiment zu starten, dessen Ausgang ungewiss und nicht mehr reparierbar ist, ist nicht sehr intelligent.

  15. Familie ist eben oft kein wünschenswerter Rückzugsort. Lesen Sie sich einfach mal die Opferberichte der Aufarbeitungskommission für Kindesmissbrauch durch. Vor allem die eigenen Mütter waren der schlimmste Feind dieser missbrauchten Kinder. Sie haben den Kindern keinen Glauben geschenkt, sie mussten sich sogar für die Anschuldigen bei den Pfaffen entschuldigen, weil die Mütter den Pfaffen näher standen als dem eigenen Kind. Und dann lesen Sie Berichte der Paare, die durch Leihmutterschaft in der Ukraine Eltern geworden sind.

    1. Der Zustand der Familien ist immer ein Spiegelbild des Zustands der jeweiligen Gesellschaft. Die Idee der Familie entstand im Rahmen der Arbeitsteilung vor rund acht bis zehntausend Jahren und hat sich während der Entwicklung der Menschheit als beste Lösung für die Weitergabe kulturell-ethischer Werte herausgestellt. Die vorherigen Kleingruppen (Stämme) konnten der Entwicklung nicht mehr Rechnung tragen.

      Heute haben wir (insbesondere im Westen) eine Ansammlung von verwirrten Wohlstandsverwahrlosten als selbsternannte Individualisten, deren ethische Grundlagen über die Kommunikationsgesellschaft (vielleicht von der Macht gewollt) verloren gingen. Das Ergebnis ist überbordender Narzissmus bzw. Selbstsucht der keine Grenzen kennt und sich die Welt so schafft, dass stets Futter für diese Krankheit bereitsteht. Die geistigen Verwerfungen sehen wir jeden Tag.

      Das bestätigen mir auch einige Kommentare. Aber die Rechnung wird uns wie immer in der Geschichte bald präsentiert werden.

      1. Richtig. Alles ein Kopfproblem, das die Frauen aus der Zeit einer eigenen desolaten Kinderkrippe mit sich herumschleppen.
        Kleingeistig auch über Vorwürfe an Dritte zu argumentieren.
        Selber besser machen.
        Wem es gelingt über diese Schatten zu springen, der bastelt nicht lange herum und nimmt sich eines Kindes an, das ohne Elternliebe allein dieser großen, weiten Welt ausgesetzt ist.
        Kein materieller Reichtum kann eine gute Kinderstube ersetzen.

        Selbstlose Liebe geben und vergeben lautet das Zauberwort!

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