Angela Merkel müsse den Nordsyrien-Konflikt zur Chefsache machen, so der Chef des Deutschen Bundeswehrverbandes.

Von Redaktion

Der Chef des Deutschen Bundeswehrverbandes, Oberstleutnant André Wüstner, hat Kanzlerin Angela Merkel (CDU) aufgefordert, den Nordsyrien-Konflikt zur Chefsache zu machen. Offenbar traut er Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer die Regelung dieses Problems nicht zu.

Zu Überlegungen in der SPD, die NATO-Mitgliedschaft der Türkei wegen deren Militäroffensive in Nordsyrien infrage zu stellen, sagte Wüstner der „Rheinischen Post“: „So nachvollziehbar der Ärger über die türkische Politik ist: Ein Rauswurf aus der NATO kann nicht die Lösung sein. Die Türkei ist ein wichtiger Partner an der Ostflanke des Bündnisses.“

Das Transatlantische Militärbündnis könne es sich nicht leisten, die Türkei an Russlands Präsidenten Wladimir Putin „zu verlieren“. Wüstner mahnte: „Wir würden vollends erpressbar.“ Immerhin ist die Türkei nach den USA die zweitgrößte Militärmacht der NATO und spielt auch aus geostrategischen Gesichtspunkten heraus eine wichtige Rolle.

Auch Deutschland werde mit allen politischen Mitteln versuchen müssen, Präsident Recep Tayyip Erdogan zu überzeugen, seine Intervention in Syrien einzustellen. „Das muss aufgrund unserer ureigensten Sicherheitsinteressen endlich Chefsache im Kanzleramt werden.“

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Allerdings stellt sich die Frage, ob Merkel überhaupt Interesse daran hat, sich diesbezüglich einzumischen. Vor allem jedoch besitzt die Bundeskanzlerin faktisch keine Problemlösungskompetenz, da sie zum Aussitzen neigt und Wischiwaschi-„Lösungen“ bevorzugt.

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One thought on “Nordsyrien-Konflikt: Merkel soll übernehmen”

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