Von der Leyen drängt zur EU-Armee

Die EU-Staaten müssten ihren Anstrengungen verstärken, um eine europäische Armee möglichst rasch auf die Beine zu stellen, so Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen.

Von Michael Steiner

Man habe bereits im letzten Jahr den Grundstein für eine gemeinsame europäische Armee gelegt, so Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen der „Bild“, nun sei es an der Zeit die Anstrengungen zu verstärken. Die 25 EU-Staaten die sich dazu verständigt haben, sollten nun Nägel mit Köpfen machen.

Man plane bereits gemeinsam, man investiere gemeinsam in wichtige Waffensysteme, man übe gemeinsam und gehe gemeinsam in Einsätze. „Mit jedem weiteren Integrationsschritt steigt das Vertrauen und schließlich wächst so eine Armee der Europäer zusammen“, so die Verteidigungsministerin weiter. „Aber wir brauchen bei allem noch viel mehr Tempo.“

An ihrer strikt transatlantischen Linie hält sie dennoch fest, zumal sie die EU-Armee nicht in Konkurrenz zur NATO sieht. „Die NATO ist und bleibt der Garant für die Landes- und Bündnisverteidigung“, so die CDU-Politikerin.

Aber es gebe andere Gebiete an den Grenzen Europas, zum Beispiel in Afrika, wo sie die NATO nicht sehe. „Dort muss Europa im Krisenfall eigenständig handeln können. Dafür brauchen wir eine gut ausgestattete Armee der Europäer. Deren Streitkräfte sind zugleich der starke europäische Arm in der NATO“, so von der Leyen.

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3 Kommentare

  1. Das ist der langsame Zerfall des westlichen Bündnisses mit der Nato und der EU, denn nicht die Bürger Europas tragen daran Schuld, sondern ausschließlich die Qualtätspolitiker der letzten 30 Jahre, die alles unternommen haben um sich mit ihren Handlungen innen und außen selbst zu destabilisieren und somit ist der Gedanke eines vereinten und starken Europas zum Scheitern verurteilt, denn bei so einem Projekt, hätte man von anfang an die Bürger demokratisch mit einbeziehen müssen und seit Beginn betreiben sie nur Flickwerk, was ja von den Vorvorderen anders angedacht wurde, von ihren Nachfolgern aber aufgrund ihrer Ränkeschmiede Stück für Stück zerlegt wurde und falsche Entscheidungen noch diesem Vorhaben den Rest geben werden und die anderen um uns herum wird es freuen, denn ein uneiniger Kontinent stellt keine Gefahr mehr dar und darin kann man sich selbst gut entwickeln und es war im Prinzip von Anfang an nicht konsequent durchgedacht, denn aus ehemaligen Feinden werden nicht über Nacht Freunde und das wurde bei allen Überlegungen viel zu wenig berücksichtigt.

  2. Wie kann man nur als gestandener Mann einer halben Portion hinterher laufen?
    Da kann ich mir ja gleich einen Dackel zur Seite stellen.
    Da stimmt auf der „Männer“ Seite auch was nicht.

  3. Wo bleibt der Gleichschritt der Truppe?
    Da fängt es schon mal an.
    Ich kann laut Bildaussage nur eine Verbindung zu einem Hühnerhaufen herstellen.
    Carneval in Deutschland würde sich termingerecht noch zusammen zusammenfügen.

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