Migrant. Bild: Flickr / Metropolico.org CC BY-SA 2.0

Die Clan-Kriminalität in Nordrhein-Westfalen breitet sich offenbar immer weiter aus.

Von Redaktion

„Wir haben rund 50 Clans in NRW – plus minus x. Ganz genau kann man das nicht sagen, weil die Clans zum Teil unterschiedliche Namen haben“, sagte Thomas Jungbluth, leitender Kriminaldirektor für Organisierte Kriminalität des Landeskriminalamtes NRW, der „Rheinischen Post“. Die Sicherheitsbehörden gehen demnach von einer Mitgliederstärke im unteren fünfstelligen Bereich aus.

Aber nicht alle Clanangehörige seien kriminell. „Es gibt Personen, die sind noch nicht polizeilich in Erscheinung getreten oder im Zusammenhang mit Straftaten aufgefallen“, sagt der Chefermittler des LKA. Das Dunkelfeld sei aber hoch. Es gebe zum Beispiel Clans, die mit unterschiedlichen Schreibweisen auffielen. „Einen Clan-Namen kennen wir allein in 16 verschiedenen Versionen. Sie ändern teils ihre Namen, wechseln in türkische oder arabische Namen und versuchen so, aus dem polizeilichen Fokus zu gelangen“, sagte Jungbluth.

Die Clans in NRW pflegten laut Jungbluth Kontakte zu anderen kriminellen Großfamilien in Bremen, Niedersachsen und Skandinavien und auch zu den bundesweit berüchtigten Clans in Berlin. Tätig seien sie in legalen und illegalen Geschäftsfeldern. „Wir finden sie zum Beispiel im KFZ-Handel und im Verleih. Es gibt Clans, die verleihen hochwertige Autos wie Lamborghinis. Andere betreiben Schlüsseldienste und erheben völlig überteuerte Gebühren für ihre Arbeit“, sagte Jungbluth.

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Die Ermittlungsbehörden prüften derzeit sehr intensiv, ob und wie sie in den Bereich Immobilieninvestment einsteigen, vor allem in den Erwerb von Schrottimmobilien. Natürlich seien sie auch im Rotlichtmilieu aktiv, in NRW aber nicht ganz so stark ausgeprägt wie in Berlin. „Neben Gewalt- und Eigentumsdelikten sind Clanmitglieder häufig in Rauschgiftkriminalität verwickelt. Zu legalen Einnahmequellen gehören auch Sozialleistungen“, sagte Jungbluth.

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3 KOMMENTARE

  1. Sollte die Überschrift nicht lauten – „Das BKA geht gegen ….Clans vor“ ? Das die Zustände im Lande so sind wie sie sind, ist eine Folge, ein Ausdruck fortgesetzten inneren Verrats.

    Der Zerstörungsprozeß in unserer verkohlten, verschröderten, vermerkelten Republik ist so weit fortgeschritten, dass ein Vorgehen gegen die Scheinasylanten-Invasion, gegen arabische Clans, gegen den kranken Kriegswahn gegen Russland, gegen „Euro-rettung“ oder den Genderwahn von einem umgehend auf der Szenerie erscheinenden Pakt aus Linken, Kirchen, dümmlich grünen Gutmenschen, Migrantenorganisationen gewürzt mit gewalttätigen Antifa-Leuten angeprangert und unterbunden wird. Dirigiert wird das Ganze von Medien und „hochrangigen“ Politdarstellern.

  2. Alles Klar und easy für alle Beteilligten; aber nur in einem Land von Betrügern für Betrüger.
    Der Fisch stinkt vom Kopf!
    Die Dritten Welt hat uns auf Justiz Ebene Gebaren bereits überrundet.

    „Die Ermittlungsbehörden prüften derzeit sehr intensiv“
    Na dann gut Glück für 50 Jahre Siffikusarbeit im Rückwärtslauf.
    Auch daran sieht man bereits wieder, daß wir mit einer Phatamorgana abgespeist werden.
    Die Ernsthaftigkeit der Maßnahmen gegen einen Bazar Staat muß in Zweifel gezogen werden.

    Beispiel: wie kommt man in De bei einer EU: Anmeldepflicht der Einfuhr von Bargeld schon ab EUR 10.000,00 bei Einreise oder Ausreise zu einem Sportschlitten der höchsten Klasse?

  3. Der Clan ist in der arabischen Welt und teilweise auch in der türkischen der normale und in sich geschlossene Rückhalt. Wenn wir so etwas zumindest auf familiärer Ebene hinbekommen, ist uns geholfen. Wir müssen jeder alles gegen diese Vereinzelung tun, mit der uns ein Großteil unserer Macht genommen wird.

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