Raffinerie. Bild: Flickr / libelul CC BY 2.0

Beuten die Industrieländer Afrika aus? (Teil 2)

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Immer wieder heißt es, die Industrieländer würden Afrika ausbeuten. Doch deren Anteil am Welthandel ist verschwindend gering. Was stimmt? Zweiter Teil: Wirtschaft.

Von Marco Maier

Wird Afrikas Wirtschaft vom Westen geplündert? Teilweise sicher. Doch ein nicht unerheblicher Teil ist "hausgemacht". Ein Blick auf die Ökonomie des "schwarzen Kontinents". Zum ersten Teil geht es hier.

Afrikas Wirtschaft

Im Jahr 2014 produzierte die gesamtafrikanische Wirtschaft mit 2.427 Milliarden Dollar gerade einmal 3,1 Prozent der Weltwirtschaftsleistung von 77.451 Milliarden Dollar. Und das bei einem Anteil an der Weltbevölkerung von rund 15 Prozent. Bedenkt man, dass dieser Anteil im Jahr 2050 angesichts des hohen Bevölkerungswachstums auf rund 25 Prozent ansteigen wird, kann man sich die Probleme des Kontinents ausmalen. Immerhin waren im Jahr 2014 laut Datenreport der Stiftung Weltbevölkerung in Afrika ganze 41 Prozent der Gesamtbevölkerung unter 15 Jahre alt, während dieser Wert in Europa bei 16 und in Nordamerika bei 19 Prozent liegt.

Das hohe Bevölkerungswachstum bringt für die Regierungen der afrikanischen Länder jedoch auch enorme Probleme mit sich. Einerseits ist es mangels finanzieller Mittel kaum möglich, den vielen Kindern eine (adäquate) Schulbildung zu ermöglichen. Doch gerade eine ausreichende Bildung ist notwendig, damit diese jungen Menschen überhaupt die Möglichkeit haben, auch selbst etwas aufzubauen und sich nicht auf den miserablen Jobmarkt zu verlassen. Die grassierende Korruption und eine fehlende Wirtschaftsplanung in den afrikanischen Ländern selbst sorgen dafür, dass die ohnehin nur spärlich fließenden Steuergelder in dunklen Kanälen versickern, anstatt für Wirtschaftsprojekte aufgewendet zu werden.

Dabei könnten solche Programme dazu führen, dass auch die Familienplanung einzieht und ein stärkeres nominales Wirtschaftswachstum möglich ist, indem der Fokus stärker auf die Förderung von Industrie- und Gewerbebetrieben gelegt wird, die auch die lokal vorhandenen Rohstoffe nicht nur zu Halbfertigprodukten, sondern auch zu Fertigwaren ausarbeiten und dann eben auch exportieren. Damit wäre die Abhängigkeit von einzelnen Rohstoffen nicht mehr so groß und durch die Diversifizierung der Wirtschaft auch nicht mehr so sehr von den Rohstoffpreisen abhängig. Zudem schüfe man so auch genügend Jobs.

Allerdings sorgt die politische Instabilität samt der damit einhergehenden fehlenden Rechtssicherheit neben der grassierenden Korruption dafür, dass viele dieser Länder in Sachen ausländischer Direktinvestitionen einfach uninteressant sind. Auch hier zeigt es sich, dass die Probleme in erster Linie hausgemacht sind. Die afrikanischen "Eliten" sorgen schon selbst dafür, dass sich nur wenig zum Besseren ändert. Zudem schaufeln sie selbst jährlich Milliarden aus dem Land und bunkern dieses Geld auf Konten im Ausland, anstatt dieses im Land zu reinvestieren.

Andererseits haben wir auch multinationale Konzerne, die sich in den armen Ländern wirtschaftlich engagieren. Oftmals werden lokale Subunternehmer angeheuert, die dann vor Ort im Auftrag der Konzerne Produkte zusammenbauen bzw. nähen lassen - so entgehen die Konzerne selbst nämlich möglichen Enteignungen. Ob das nun elektronische Komponenten für Smartphones oder eben Bekleidung und Schuhe sind, spielt hierbei keine Rolle. Apple oder Nike vergeben ja "nur" Aufträge, die dann von den lokalen Unternehmen ausgeführt werden. Wer am billigsten produzieren kann, hat die Aufträge. Mit entsprechenden Konsequenzen von schlechten Arbeitsbedingungen und extrem niedrigen Löhnen.

Allerdings zeigen auch hier viele nationale Regierungen kaum ein Interesse daran, diese Umstände mittels höherer Mindestlöhne und diverser Auflagen in Sachen Arbeitnehmerschutz zu verbessern. Anstatt zu kooperieren und gemeinsam an höheren Mindestlöhnen zu arbeiten, sehen sie sich alle als Konkurrenten an. In diesem Fall kann man zwar durchaus sagen, dass die westlichen Konzerne die armen Länder ausbeuten, doch auch hier tragen die Regierungen dieser Staaten eine Mitschuld an der Misere.

7 comments

  1. Und weil die Weißen Afrika ausbeuten, müssen sie bestraft werden:
    https://m.youtube.com/watch?time_continue=2&v=tAHMZPYaiq0

  2. Das Fehlen von Industrieunternehmen in Afrika liegt an mehreren Ursachen:

    1. Marktbeherrschung Afrikas von Wallstreet-Konzernen mithilfe des IWF

    Das Entstehen eines produktionstechnisch autonomen afrikanischen Staates ist von der Finanzmafia nicht gewollt. Vielmehr will man Afrika unterentwickelt und abhängig halten, um es hemmungslos ausbeuten zu können, wie z.B. Nestle in Burkina Faso mit Kinderarbeit auf Kakao-Plantagen. Oder Shell auf den Ölfeldern Nigerias.

    Um die afrikanischen Staaten abhängig zu halten gewährt die Wallstreet den rückständigen Staaten über den IWF Kredite unter der Auflage, neoliberale Marktöffnung für die Konzerne der Wallstreet zu betreiben. Auch staatliche Betriebe müssen "privatisiert" werden. Dadurch können die Wallstreetkonzerne mit ihren durch hochtechnologisierte Produktion hergestellten Waren den Markt des afrikanischen Staates feindlich übernehmen und deren heimische Produktion pleite machen.

    Dadurch entsteht Massenarbeitslosigkeit und Außenhandelsdefizit im afrikanischem Staat. Das zwingt den Staat noch mehr Kredite bei den Wallstreetbanken aufzunehmen und dafür die natürlichen Rescourcen des Landes an die Banken zu verscherbeln. Am Ende hängt das Land hochverschuldet und ausgeplündert in der Zinsfalle der Wallstreet-Banken.

    2. Kulturelle-, mentalitätsbedingte- und intellektuelle Faktoren bedingen Afrikas Rückständigkeit.

    Unübersehbar hat der Afrikaner gegenüber den Weißen erhebliche Defizite hinsichtlich seines konstruktiven Verhaltens. Ob dies über Jahrtausende anerzogen ist, oder da intellektuelle Rückständigkeit die Primärursache ist, ist schwer nachzuweisen weshalb darüber unter Fachleuten auch kontrovers diskutiert wird.

    Doch welche genauen Ursachen da auch den Ausschlag geben mögen - das Ergebnis ist ernüchternd: Der Neger tut sich sowohl in Afrika wie auch im Westen vergleichsweise bedeutend schwerer, produktiv und konstruktiv seine Umwelt zu gestalten.

    Insofern liegt die schlechte Produktivität der afrikanischen Staaten zu einem Teil im Afrikaner selbst. Der Afrikaner hat ein Problem mit sich selbst. Abermilionen Entwicklungshilfe pro Jahr über Jahrzehnte hinweg kann dies nicht kompensieren.

    Fazit: Der Afrikaner ist Opfer und Täter seiner Misere zugleich. Selbst mental kontraproduktiv und gleichzeitig Opfer der Wallstreet-Verbrecher.

    • Dietrich von Bern

      Richard,

      es fehtl ein entscheidender Faktor:

      Die Europäer müssen keinerlei Angst haben, dass nach Afrika 'Arbeitsplätze ausgelagert werden!"

      Und das kommt nicht von ungefähr sondern hat mit der Tatsache zu tun, dass die Schwarzen nach den Aboriginals (austr. Ureinwohner), die Rasse mit dem niedrigsten IQ auf diesem Planeten ist. 

      • Dietrich von Bern

        IQ und der Wohlstand der Nationen:

        Die direkte Korrelation zwischen Rasse, IQ und Entwicklung wird wieder mal dramatisch illustriert mit der Nachricht, dass 33 der ärmsten 60 Staaten in Afrika beheimatet sind. Die Daten. Liste, entnommen dem ‚Global Finance Magazin‘ dokumentiert, dass lediglich 4 Staaten am Ende der 25 ärmsten Staaten, nichtafrikanische-Nationen sind: Afghanistan, Kiribati, die Solomon Inseln und Haiti, dass auch eine überwiegend afrikanisch-stämmige Bevölkerung aufweist.

        Es ist ja inzwischen kein Geheimnis (mehr) dass alle diese Staaten ein extrem niedriger Durchschnitts IQ seiner Menschen auszeichnet. Viele dieser Staaten weisen lediglich einen Durchschnitts-IQ von um 60 aus.

        Andererseits dokumentiert diese Zusammenfassung, dass alle sog. ‚reichen“ Staaten in Europa, Amerika und Nordost-Asien (mit Ausnahme der reichen arabischen Ölstaaten) liegen, wo die Bevölkerung den höchsten IQ Level auf diesem Planeten aufweist.

        https://www.gfmag.com/global-data/economic-data/richest-countries-in-the-world

  3. Neger sind eine andere Rasse, der man kein weißes System aufzwingen darf. Abwertend rassistisch ist es, wenn man weiße Maßstäbe (etwa in Dollar gemessene sog. Wirtschaftsleistungen) an schwarze Menschen anlegt. Umgekehrt stehen die Weißen schlecht da, wenn Neger sie an ihren Fähigkeiten messen, in Wüsten und Urwäldern unter wilden Tieren ohne besondere Ausrüstung zu überleben. Zudem hat die Lebensweise der Neger die Menschheit noch nie an den Rand des Untergangs gebracht.

    • Dietrich von Bern

      . Umgekehrt stehen die Weißen schlecht da, wenn Neger sie an ihren Fähigkeiten messen, in Wüsten und Urwäldern unter wilden Tieren ohne besondere Ausrüstung zu überleben.

      ——

      Na, ja unsere Vorfahren haben ja auch ohne besondere Ausrüstung unter wilden Tieren im Urwald überlebt.

      Haben aber -im Gegensatz zu den Negern andere Überlebensstrategien entwickelt (weil sie das mussten, sonst würde es uns heutzutage nicht geben) was einher ging mit Weiterentwicklung des IQ-Quotienten.  

      Heute gibts in Europa kaum noch Urwälder und wir müssen auch nicht mehr unter wilden Tieren leben . Es sei denn, wir  geraten in eine Horde ausser Rand und Band  geratener Schwarzer oder Muselmanen.

      Kleiner Tipp am Rande: Die Evolution ist irgendwann (vor ca. 10-20.000) Jahren  bei den Negern stehen geblieben. Da muss man sich die Damen und Herren -zumal, wenn sie aus Äquatorrialafrika komm - nur mal etwas genauer anschauen.

      Richtig ist, dass man aus den Negern keine schwerstpigmentierten Europäer machen kann, wie das besonders unsere kulturmarxistischen Gesellschaftskelmpner uns immer wieder und wieder weismachen wollen.

      Ich hab das schon auf einem anderen Strang geposted. Mann muss die Neger Afrikas  nur sich selbst überlassen, dann regelt sich alles von selbst. 

  4. Deutscher Kolonialismus. Da gibt es eine Ausstellung. Hat sich der Danisch angesehen:
    http://www.danisch.de/blog/2017/05/06/ausstellung-deutscher-kolonialismus/

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