IS-Propagandamaterial bei Fahrern des EU-Parlaments entdeckt

Bei Fahrern des EU-Parlaments sind CDs mit Propagandamaterial des Islamischen Staates gefunden worden. In Zukunft wird nicht mehr auf private Dienstleister zurückgegriffen, die Chauffeure werden direkt beim EU-Parlament angestellt.  

Von Redaktion/dts

Neue Sicherheitslücken beunruhigen das Präsidium des Europäischen Parlaments: Bei zwei Mitarbeitern des Fahrdienstes wurden laut eines Berichts des "Spiegel" CDs mit Propagandamaterial des "Islamischen Staates" (IS) gefunden. Ein Fall habe sich in Straßburg, der andere in Brüssel ereignet, sagen dem Bericht zufolge mehrere mit der Angelegenheit vertraute Personen übereinstimmend. Die beiden Angestellten eines privaten Fahrdienstes seien entlassen worden, die Polizei ermittle.

Weil es zudem Hinweise auf eine kriminelle Vergangenheit weiterer Fahrer gegeben habe, habe das Parlamentspräsidium am Montag beschlossen, nicht mehr private Dienstleister zu nutzen, sondern die Chauffeure direkt beim Parlament anzustellen. "Bedauerlicherweise ist man bei zusätzlichen Sicherheitsüberprüfungen auf Personen mit schwerwiegenden Eintragungen im polizeilichen Führungszeugnis gestoßen", heißt es laut "Spiegel" in der Beschlussvorlage.

Die Zusatzkosten beliefen sich auf 3,7 Millionen Euro im Jahr. Derzeit sind in Brüssel 65 Fahrer von Privatunternehmen für die 751 Abgeordneten im Einsatz, in Straßburg sind es 85. Hinzu kommen 23 Fahrer, die bereits Parlamentsbedienstete sind.

10 comments

  1. Dabei wäre die Lösung  des Islam Problems so einfach - Islam Verbot

    • Man kann einen Glauben nicht verbieten. Das geht gar nicht. Was man verbieten kann, ist die öffentliche Ausübung des Gaubens. Aber das ist Schwachsinn.

      Warum soll denn die EU sich mit diesem Islam im "Inland" herumschlagen? Den Herrschaften Islamisten wird nachdrücklich nahe gelegt, daß doch bitte sich in die Heimatländer ihrer Vorväter und Urgroßmütter verflüchtigen sollen. Ihre kriminell einsitzenden Prinzchen bekommen sie als Zugabe auch noch mit.

      Die Verwandschaft in Nah- und Mittelost sowie in Afrika werden sich sicherlich freuen, ihre Verwandten gesund und munter wieder zu sehen.

      Und die Taxi-Kutscher, das ist ja nun eine ganz alte Geheimdienstweisheit mit langem langem Bart sind gern angeworbene Spitzel. Warum? Weil sich viele Fahrgäste nicht verkneifen können zu plaudern, entweder mit dem Fahrer oder mit dem Mitfahrer. Immer nach dem Motto, der hinterm Lenkrad begreift sowieso nichts. Die übliche Arroganz.

       

       

       

  2. Toll, wurde der Bock zum Gärtner gemacht! Bestimmt kein bedauerlicher Einzelfall. Aber auf diese Art klärt sich das Problem Brüssel/Straßburg vielleicht auch.

  3. Könnte ja auch sein, daß schusselige Eu-Parlamentarier aus der Unterstützerfraktion für die Türkei-IS-Connection die CD`s in den Autos vergessen haben. Bisher ist es jedenfalls auffällig, daß der IS die westlichen Politiker verschont, obwohl diese mit den Selbstmördern auch angreifbar wären.

    • Volker@ Dem kann ich sehr viel abgewinnen. Man beißt nicht die Hand, die einen füttert!

      • Terroristen werden von den Politikern nicht nur massenhaft ins Land gepusht, die werden auch von staatswegen an alle sicherheitssensiblen Orten verteilt  (Flugplätze, Bahn,Atomkraftwerke,Politik,Spitäler, etc.,in der Bundeswehr wird ihre Kampfkraft ertüchtigt). Die würden sehr dumm sein wenn sie sich diese Unterstützung verscherzen würden. Ein so risikoloser Aufmarsch ist warscheinlich noch selten einer Kriegspartei gelungen!

  4. So ein Bullshit!

    Bei jeder kleinen Transportfirma muß man Heute ein polizeiliches Führungszeugnis vorweisen, aber im EU Parlament bei den Chauffeuren ist soetwas nicht Usus!

    Fehlt eigentlich nur mehr die Meldung das Abu Bakr al-Baghdadi der neue Fahrer von Junker ist!

    Entweder sind diese Leute in Brüssel noch um Einiges dämlicher als ich für möglich gehalten hätte, oder diese Story stinkt gewaltig!

    • Es wird das Militär die Aufgabe übernehmen. Oder Geheimdienstleute. Genug Schwachsinnige gibt es ja bei den Geheimdiensten! Da würde sich die CIA anbieten, was die Nichtqualifikation betrifft. Könnten gleichzeitig die Parlamentarier aushorchen.

  5. Daß die Fahrer terrorfreundlich sind, könnte auch bewußt organisiert worden sein, um eigene Chauffeure einstellen zu können. In diesem Fall wird das Brüsselmonster noch teurer und undurchsichtiger.

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