Stockholm: Ein neuer Anschlag, eine neue Provokation

Jetzt hat es gestern auch die Schweden erwischt. Wieder ein Anschlag mit einem LKW in einer bewegten Innenstadt. Doch die 4 Toten und 15 Verletzten werden nicht die Letzten sein, die den Versuchen einen Krieg der Kulturen zu provozieren zum Opfer fallen. Eine Spirale der Gewalt ist das Ziel der Hintermänner dieser Attentate.

Von Rui Filipe Gutschmidt

In der Stockholmer Innenstadt raste ein zuvor gestohlener LKW durch eine Fußgängerzone und hinterließ dabei eine Blutspur mit vier Toten und 15 Verletzten. Auf Handybildern und Videos ist die ganze Brutalität des Terroranschlags zu sehen und es ist auffällig wie unerwartet der Anschlag für viele Leute dort kam. Der schwedische Premierminister Stefan Löfven sagte der Zeitung Aftonbladet unmittelbar nach den Geschehnissen: „Schweden wurde angegriffen, alles deutet auf einen Terroranschlag hin.“ Dieser Verdacht bestätigte sich schnell und Schwedens Polizei fackelte nicht lange.

In Märsta, einem kleinem Ort nördlich von Stockholm, wurde ein 39-jähriger Usbeke verhaftet. Der bekannte Sympathisant der Islamisten des Daesh (ISIS), wird zur Zeit vernommen und Karin Rosander, Sprecherin der schwedischen Behörden, gab bekannt, dass er des „Mordes im Zusammenhang mit terroristischen Aktivitäten“ verdächtigt wird. Obgleich keine Details bekannt wurden, so ist die Ähnlichkeit mit dem Mann auf den Bildern der Überwachungskameras, die von der schwedischen Polizei veröffentlicht wurden, nicht von der Hand zu weisen.

Auch ein zweiter Verdächtiger wurde laut dem staatlichem TV-Sender SVT in der Nacht verhaftet. Inoffizielle Quellen innerhalb der Stockholmer Polizei sprechen von einer Verbindung zwischen den beiden Männern, lassen aber offen ob es sich bei einem der beiden um den Todesfahrer handelt. Zum Usbeken sagte eine Nachbarin des Verdächtigen: „Er hat vier Kinder und scheint nur daran interessiert bessere Jobs zu bekommen, um seiner Familie mehr Geld schicken zu können. Er spricht nie über Politik oder Religion….“ Die selbe Quelle verriet noch, dass der Mann auf dem Bau arbeitet und eigentlich nicht da lebt wo er verhaftet wurde, sondern südlich von Stockholm wohnt.

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Die Behörden haben, des Weiteren, Sprengstoff in einem Rucksack gefunden, der im LKW zurückgeblieben war. Derzeit wird die gesamte Fußgängerzone von der Polizei gesichert, während Spurensicherung und Sprengstoffspezialisten den Tatort penibel genau untersuchen. Blumen und ähnliche Zeichen der Anteilnahme werden derzeit außerhalb der abgesperrten Zone niedergelegt, während aus aller Welt Beileidsbekundungen und Solidaritätsbekräftigungen an die Schweden gehen. Dabei findet sich zwischen ernstgemeinten Hilfsangeboten und echter Anteilnahme jede Menge politischer Opportunismus.

Doch das war klar und wird von Attentätern und dessen Hintermännern auch gewünscht. Es geht den Islamisten neben dem verbreiten von Angst und Schrecken auch um eine Provokation. Je mehr Hass auf den Islam in Europa herrscht, desto mehr können sie den Hass auf den Westen rechtfertigen und neue Rekruten finden. 

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4 Kommentare

  1. "Komisch", so wie schon in London gibt es auch hier zahlreiche, unterschiedliche Videoaufnahmen, welche den Vorgang zeigen/beweisen! Genauso von den Opfern, ob tot oder schwerverletzt, es gibt Aufnahmen von Wiederbelebungsversuchen, Aufnahmen von Ärzten und Hilfskräten beim Einsatz/der Arbeit und unzählige Zeugenaussagen, die alle detailiert das Geschehen wiedergeben! Warum nur gab/gibt es das nicht von Berlin???

    Ach so, wo sind denn jetzt plötzlich die ganzen Systemleute und Gutmenschen, hin, die über Trump hetzten? Man hört plötzlich gar nichts mehr von denen. Vorher gaben sie sich doch so viel Mühe Trump lächerlich zu machen und über ihn zu hetzen, um so die realen Ausländerprobleme, in Schweden, runter zu spielen/zu vertuschen.

     

     

     

  2. Die Strippenziehr sind leicht auszumachen:

    Der ideologische Wandel begann 1964, als David Schwarz, ein in Polen geborener Jude und Holocaust-Überlebender, der in den frühen 1950ern nach Schweden einwanderte, in Schwedens größter und bedeutendster Morgenzeitung – der in jüdischem Besitz befindlichen Dagens Nyheter („Tägliche Neuigkeiten“) – den Artikel „Das Einwanderungsproblem in Schweden“ schrieb. Er löste eine erbitterte Debatte aus, die großteils in der Dagens Nyheter stattfand, die aber anschließend sogar in anderen Zeitungen, in Leitartikeln und in Büchern weiterging…
    Schwarz war der bei weitem aktivste Meinungsmacher und war in den Jahren 1964 – 1968 für 37 von insgesamt 118 Beiträgen zu der Debatte um die Einwanderungsfrage verantwortlich. Schwarz und seine Denkerkollegen waren so dominant und aggressiv, daß Diskussionsteilnehmer mit einer alternativen Sichtweise in die Defensive gedrängt wurden und das Gefühl hatten, daß ihre Ansichten unterdrückt wurden. Zum Beispiel spielte Schwarz die Antisemitismuskarte effektiv aus, um seine Gegner zu diskreditieren

    Es war die konservative Rechtspartei, die als erste die Idee des Kulturpluralismus (Multi Kulturismus)  annahm und sehr dazu beitrug, die neue radikale Richtung zu gestalten. Es ist erwähnenswert, daß der Vorsitzende der Rechtspartei von 1961 – 1965, Gunnar Heckscher, der erste jüdischstämmige Führer der Partei war.

    Richtig los ging es aber erst unter dem jüdischstämmigen Sozialisten, Olaf Palme, der geradezu wild auf Schwerstbereicherer aus aller Herren Länder der 3. Welt war und nicht genug von ihnen nach Schweden hereinschaufeln konnte.

    Ideologisch unterlegt wurde und wird der Bevölkerungsaustausch (durch nicht kompatible 3. Weltle)r durch den in jüdischen Händen befindlichen Bonnier Medienkonzern des jüdischen Firmengründer Gutkind Hirschel, der den schwedischen (und auch finnischen) Markt total beherrscht.  
     

    1. Irgendwie hat dieses "von langer Hand geplant" die Anmut einer Astronomischen Entfernung, man kriegt es einfach nicht auf die Reihe es sich vorzustellen.

      Unsereins plant nur sein Leben und kann schon allein von der Vernunft her, nicht damit rechnen, das künftige Generationen das Lebenswerk fortführen. Auch die Überbleibsel der Elterngeneration beschränkt sich meist auf Naturalien. Vergangenheit und Zukunft liegen also nicht in unserem Einflussgebiet.

      Mir fällt es deshalb außerordentlich schwer mir vorzustellen, dass es doch tatsächlich möglich ist, über Zeiträume von 200 Jahren und noch viel länger, eine Ideologie zur Umgestaltung ganzer Völker zu transportieren.

      Glaubensinhalte ja, die werden quasi vererbt, aber politische Ideologien …. ? Wie kriegen die das gebacken, wie machen die das ? Noch dazu, sind sie doch selbst ständig eingebunden in diese Veränderungen, behalten aber trotzdem den Überblick eines Außenstehenden. Für mich ein einziges Mysterium !

      1. … zu diesem Zweck wurden wohl die eigenen Lehranstalten etabliert und die Logen und Geheimbünde in's Leben gerufen.

        Trotzdem, ist es sehr erstaunlich, dass das funktioniert !

        Na, ich bin halt kein Vereinsmaier, in meiner Welt kommen Zweckgebundene, institutionelle Zusammenschlüße nicht vor. Das ist der Nachteil, wenn man sich solchen Gruppenzwängen immer verweigert hat, dann kennt man eben auch nicht ihre Funktionsweise.

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