Die Energie aus unserem Stern

Es ist ein Thema voller wissenschaftlicher Begriffe, nicht immer leicht zu verstehen und dementsprechend schwer zu erklären. Hier dennoch ein Versuch, für die billige Energie und gegen die Macht der Großkonzerne, die ihre ganz eigene Agenda haben, einzustehen.

Von Rui Filipe Gutschmidt

Die Sonne ist unsere älteste Energiequelle. In ihr befindet sich das, was viele Wissenschaftler gerne auf der Erde nachbauen würden: Ein Fusionsreaktor!  Beim Verschmelzen von Wasserstoffatomen zu Helium und, wenn sich der Stern seinem Ende nähert, in alle Elemente der bekannten und nicht bekannten Periodentabelle, entsteht als „Nebenprodukt“ jede Menge Energie. Ob als offensichtliche Wärme und Licht oder als Auswirkung der Wärmeeinstrahlung auf die Atmosphäre unseres Planeten – Wind – und auf die Meere – Meeresströmungen – oder ob als Überreste der enormen Energie die unser Sonnensystem bildete – im Erdinnern – ist es dieselbe natürliche Energie, die auch das Leben auf der Erde ermöglicht und die uns kostenlos zur Verfügung steht. 

Das Licht wird seit Langem von Algen und Pflanzen generell genutzt, um mit Hilfe des Chlorophyll in der Photosynthese zu wachsen und zu gedeihen. Doch auch bei uns Menschen sorgt Sonnenlicht dafür, dass unsere Haut beispielsweise Vitamin D produziert. In der Lichttherapie werden Depressionen behandelt, indem man sich intensiver Bestrahlung mit (gefiltertem) Sonnenlicht aussetzt. Es gibt natürlich auch die Hautkrebsproblematik, welche durchaus real ist, wenn auch oft übertrieben dargestellt um schön viel Sonnencreme zu verkaufen. Doch über Sinn und Unsinn von Sonnenbaden und Auswirkungen der Luftverschmutzung ein anderes Mal.

Hier möchte ich etwas über die Energie aus der Sonne erzählen. Der Stern, im Zentrum unseres Sonnensystems, strahlt Energie in mehreren Formen aus. Nicht nur das Licht in den für uns Menschen sichtbaren Wellenlängen des Spektrums ist für uns wichtig. Der Infrarotbereich wird von uns als Wärme wahrgenommen und wir nutzen diese Wärme um so Wasser in Solarkollektoren zu erhitzen. Doch der Mensch kann das Licht auch direkt in Strom umwandeln.

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Mit Hilfe der Photovoltaik kann sich Otto-Normalbürger selbst mit Strom versorgen. Dabei treffen Photonen (Lichtteilchen) auf die Elektronen gewisser Elemente (Silizium, Bor, Phosphor u.a.) und werfen sie aus ihrer instabilen Umlaufbahn (Valenz) um den Atomkern. Dabei wird meist Silizium in einer sogenannten Zelle in eine negative und positive (Kathode und Anode) Schicht geteilt, in deren Mitte eine weitere Schicht den Austausch der Elektronen möglich macht. Um diese Unterteilung zu erreichen, werden die Siliziumschichten mit Bor einerseits und Phosphor andererseits „dotiert“. Strom fliest, sobald Licht auf die Zelle fällt. Das ist, vereinfacht gesagt, der Photovoltaik-Effekt, der bereits 1839 von Alexandre Edmund Becquerel entdeckt wurde.

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Es ist eine geniale Form der Energiegewinnung, da es keine Verbrennung gibt, keine Rohstoffe konsumiert werden, keine Abfallprodukte anfallen. Die Solarzellen halten „ewig“ und die gesamten Anlagen sind nicht teuer in Bau und Wartung. Es gibt auch keine Lärmbelästigung, das Grundwasser, Flüsse, Seen und das Meer bleiben sauber, kein Feinstaub, Kohlendioxid, Methan, verpestete Luft, keine Ozonkiller, und keine Leukämiefälle bei verstrahlten Kindern und abnorme Mutationen, keine radioaktiv verseuchten Sperrzonen nach dem Supergau und kein „wohin mit dem Atommüll?“ Einfach nur saubere Energie mit Liefergarantie für die nächsten 5 Milliarden Jahre.

In Portugal wurde ein Programm etabliert, bei dem ein Solaranlagenbesitzer seine gesamte Produktion bis zu einer Obergrenze zu einem stark erhöhtem Preis ins Netz einspeist und seinen Konsum aber zum jeweiligen Marktpreis bezahlte. Der Preis sank dann jährlich, bis er schließlich bei 1:1 stand, bei dem am Jahresende immer noch ein „Plus“ steht. Dies half bei einer schnellen Amortisierung und wurde über Steuergelder finanziert. Hausbesitzer wurden so zu Mikroproduzenten, was der Mittelschicht nutzte, bis die Troika sich 2011 einmischte. Der staatliche Stromkonzern EDP wurde an den chinesischen Konzern „China Three Gorges“ verscherbelt und auch der Netzbetreiber REN wurde privatisiert. Das war das Ende des Programms und Portugals Energieabhängigkeit wurde wieder größer! Jetzt will die neue Regierung wieder da Anknüpfen, wo die Troika 2011 den Fortschritt des Landes unterbrach.

In Deutschland, Vorreiter in Sachen Solartechnologie, streuen „die vier Großen“ das Gerücht von der „viel zu teuren Energiewende“ und halten so ihre maroden AKWs am Netz. Man lässt einfach die umweltbewussten Konsumenten einen höheren Preis zahlen und verlangt generell saftige Preise, um so Investitionen vom Bürger bezahlen zu lassen. Die Gewinne streichen RWE, Vattenfall und Co ein. Verschwörungstheorien, gezielt gestreut und von Pseudowissenschaftlern „bewiesen“, bringen sogar die Skeptiker dazu die Lügen der Großaktionäre zu glauben. Eigentlich genial, wäre es nicht so pervers und ginge es nicht auf Kosten der Umwelt, der Zukunft, unserer Kinder.

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China glaubt nicht an die Verschwörungstheorie der „CO2-Lüge“. Sie wissen, dass eine geringe Variation schon ausreicht um die Durchschnittstemperatur auf der Erde anzuheizen und so unser Klima nachhaltig zu beeinflussen. Millionen Tonnen Kohle brennen in Chinas Erde und diese Schwelbrände, gemeinsam mit einer stark umweltschädlichen Industrie und stets wachsendem Verkehr brachten das Land zum Umdenken. Mittlerweile ist China fast Monopolist in der Produktion von Solarzellen. In Deutschland und anderen Ländern werden diese dann nur noch in Module zusammengeschlossen. Doch ohne den Chinesen geht nichts mehr im Bereich der Solarenergie. Neue, bessere und effizientere Zellen werden entwickelt und bald ist die Kernkraft, sind Kohle, Öl oder Gas, obsolet.

Vor allem Wind und Wasserkraftwerke sind hierbei für den nötigen Tag/Nachtausgleich zuständig. Wasserreservoirs können als Energiespeicher dienen, in die bei Sonnentagen Wasser aus einem tiefer gelegenen See in einen höheren gepumpt wird, aus dem es Nachts zur Energiegewinnung durch Turbinen wieder in den Unteren See stürzt. Auch die Wellen, Meeresströmungen oder Gezeiten können für die Stromerzeugung genutzt werden. Die Geothermiekraftwerke Islands sind ein Vorbild für alle vulkanischen Gebiete, wie auch die Produktion von Wasserstoff, welcher dann in Brennstoffzellen mit Sauerstoff reagiert um Energie zu produzieren. Einige öffentliche Transportmittel und auch PKWs haben gute Resultate gezeigt. Aus dem Auspuff tropft Wasser, H2O, als „Abfallprodukt“ und entgegen hartnäckiger Gerüchte ist die Gefahr einer Explosion verschwindend gering.

Um noch mal auf die Energie der Sonne zurückzukommen, heißes Wasser bekommen wir auch durch die bekannten Solarkollektoren auf den Dächern, die meist durch einen Wassertank im Haus ergänzt werden. Man kann sich übrigens etwas ähnliches leicht selber basteln. Ein langes, schwarzes PVC-Rohr in die Sonne gelegt und Wasser durchlaufen lassen. Aber Vorsicht! Man kann sich schnell verbrühen! In Kalifornien und in Südspanien, unter anderem, stehen tausende großer Spiegel, die das Licht der Sonne auf einen Punkt konzentrieren. Es können dabei Temperaturen von mehreren Tausend Grad Celsius erreicht werden. Hierbei erzeugter Wasserdampf treibt Turbinen an und so wird auch Strom erzeugt. Fernwärmeleitungen können wohlige Wärme in weit entfernte Wohnungen der Menschen bringen. Man kann mit so einer Anlage aber auch giftigen Müll verdampfen.

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Die Energie aus unserer Sonne ist vielfältig und bietet uns Menschen eine ganze Reihe von Lösungen, um unseren Energiehunger zu stillen. Doch mächtige Großkonzerne bezahlen viel Geld an Lobbyisten in PR-Kampagnen, um ihre Macht über Regierungen, Wirtschaft und letztlich über die Menschen im Ganzen zu behalten. Ob sie ihr Geld mit Öl, Kohle, Gas oder Uran machen oder ob sie Transportmittel bauen die damit angetrieben werden, ist egal. Es klebt Blut an diesen Rohstoffen, um die Kriege geführt werden, die auch die Waffenindustrie reich macht und gleichzeitig vergiften sie unseren Planeten und stehlen unsere Zukunft. Und warum noch immer nach einem Fusionsreaktor gestrebt wird? Warum so viel Geld in die Erforschung der Kalten Fusion gesteckt wird? Nichts gegen die Forschung an sich, aber die Gründe für die hohen Investitionen liegen nicht bei unserem großen Energiebedarf, den wir leicht decken können, sondern erklärt sich wie dereinst die Forschung der Kernspaltung. Eine Solarzelle kann nicht als Massenvernichtungswaffe missbraucht werden, die Kernfusion hingegen schon! Solange wir Menschen noch Massenmörder sind, sollten wir die Kernfusion da belassen wo sie ist – in der Sonne – und die von dort ausgesandte Energie nutzen.

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24 Kommentare

  1. Vorab: Ich bin kein Experte für Solarzellen.

    Doch was ich bisher über diese las zeichnet ein ganz anderes Bild. Z.B. gibt es da einen informativen Vortrag von Prof. Sinn auf Youtube. Demnach sind folgende Kritikpunkte zu nennen:

    1. Solarzellen haben einen miserablen Wirkungsgrad -zwischen 5-20%- und damit einen ebenso miserablen Kosten-Nutzen Quotienten. Die Kilowattstunde wird da astronomisch teuer.

    2. Solarzellen altern bald. Lebensdauer ca. 20 Jahre.

    3. Mit steigender Hitze sinkt die Effektivität der Stromerzeugung, da die Atome ins Schwingen geraten.

    4. In Mittel- und Nordeuropa scheint zu selten die Sonne, um auch nur ein einziges Haus mit Solarzellen energetisch autonom machen zu können.

    5. Solarzellen sind in der Anschaffung teuer. Vielfach werden sie über Bankkredite finanziert, was Zinskosten verursacht und den KWh-Preis unvertretbar teuer macht. Deshalb wird in Deutschland auch der Solarstrom über EEG-Umlage zwangsweise subventioniert, da er alleine völlig unrentabel ist.

    6. Nachts scheint die Sonne nicht und es ist ein völliger Irrglaube, man könnte den Strom in solchen Mengen in Pumpspeicherkraftwerken und Staudämmen speichern. So viele Pumpspeicherkraftwerke existieren nicht im Ansatz. Das ist völlig illusorisch.

    Fazit: Ineffektiv, ineffizient und nur ein Geschäftsmodell für die Bankster.

    1. Nach der Kritik nun einen Gegenvorschlag zu alternativen Energiegewinnungsmöglichkeiten:

      Der Niedertemperatur-Stirlingmotor:

      Meerwasser und Luft haben i.d.R. unterschiedliche Temperaturen. Diese zwei Temperaturreservoirs liefern die Grundlage für eine Wärmekraftmaschine, die in der Lage ist, Tag und Nacht diese Temperaturdifferenzen zu Nutzen und Strom in großen Mengen zu erzeugen. 

      Meer und Luft fungieren dabei als gigantische Energiespeicher. Man sieht, Pumpspeicherkraftwerke braucht kein Mensch.

      Die Energie dabei kommt ebenfalls von der Sonne, welche die Luft täglich aufheizt. Südliche Länder sind dabei natürlich im Vorteil, da die Tagestemperaturen sehr hoch ansteigen. Und je größer die Temperaturdifferenz, desto leichter ist die Einstellung des Stirlingmotors.

      Der dazu benötigte Niedertemperatur-Stirlingmotor muß in Bezug auf gängige Modelle für diesen Zweck optimiert werden.

      PS: Man lasse sich an dieser Stelle nicht von der stumpfsinnigen Carnough-Gleichung irritieren, da diese die Fachwelt regelmäßig in die Irre leitet und bei diese Anwendung quasi irrelevant ist.

    2. Tja, solltest den Text vielleicht nochmal lesen, denn er wurde von einem Solartechniker geschrieben! Aber es geht um die Energie der Sonne an sich, nicht um Photovoltaik alleine und es geht um die Lügen der Öl- und Atom-Lobby, und eben die von Bankstern bezahlten Pseudowissenschaftler. Eine Anlage verliert kaum Effektivität, der Chinese baut die Dinger immer billiger und man braucht keine Rohstoffe! Wie kann das Teuer sein? Bei GROSSER Hitze sinkt die Effektivität, stimmt. Für Südeuropa ist die Photovoltaik am besten geeignet und in den Bergen auch. Auch der Wind ist umsonst. Deutschlands Regierung ist nicht an der Energiewende interessiert und als Portugal diesen Weg ging – und eine Modernisierung an sich – wurde das Land in die Krise gerissen. Die Troika hat als erstes alle Modernisierungsprogramme beendet. Die Deutschen sollen den Solarstrom hassen und auch die Windenergie die von Gemeinden OHNE RWE und ENBW produziert wird! Die Gehirnwäsche ist ja weit fortgeschritten, aber Merkel und Co haben ja auch dafür gesorgt!!! Aber das einige Leser von Contra denen auf den Leim gehen ist schon verwunderlich.

      1. Da habe ich schlicht andere Informationen. Aber schaun wir mal.

        Sie schreiben, Sie seien Solartechniker. Da wäre es mal interessant, genaue Zahlen über die Solaranlagen in Portugal zu erhalten. Ob Sie da mal eine Aufstellung der Daten posten könnten?

        Interessant wären da z.B. folgende Werte:

        Anschaffungspreis, Installationskosten, Stromertrag pro Quadratmeter und Tag, sowie Stromertrag pro Quadratmeter und Jahr.

        Stichwort "billige" Solaranlagen aus China: Es ist ein Irrtum zu glauben, die Anlagen aus China wären billig. Das ist ein Rechenfehler. Und zwar aus folgenden Gründen:

        1. Importe muß man bezahlen. Portugal hat dafür nicht das Geld. Importe sorgen so nur für ein noch größeres Außenhandelsdefizit und dann muß Portugal Kredite bei Banken aufnehmen, die wiederum Zinsen und Zinseszinsen verlangen, da Portugal unfähig ist, seine Schulden zurück zu zahlen. Portugal gerät so tiefer in die Zinsfalle. Diese andauernden Zinskosten sind auf den Anschaffungspreis der Solaranlage drauf zu rechnen.

        2. Importe bedingen Kapitalabfluß ins Ausland. Dieses Kapital fehlt nun, um die heimische Konjunktur zu befeuern – die Konjunktur sinkt. Mit Importen schädigt ein Land folglich seine Binnenwirtschaft.

        3. Importe ruinieren die heimische Produktion und sorgen für Massenarbeitslosigkeit. Das verursacht Kosten der Arbeitslosigkeit. Der tatsächliche Preis für ein Importprodukt ist also tatsächlich:

        Realer Preis  = Importpreis + Kosten der Arbeitslosigkeit + Kosten des Kapitalabflusses + Zinskosten.

        Fazit: An den chinesischen Solarzellen ist überhaupt nichts "billig". Billiger wäre es, wenn Portugal diese selber produzieren würde.

        Aber dann taucht die Frage auf, was dann eine Kilowattstunde Solarstrom am Ende kostet.

        Stichwort Warmwasserkollektoren: Diese lassen sich mit den bereits genannten Niedrigtemperatur-Stirlingmotoren kombinieren. Man könnte also Warmwasser speichern und dies Nachts zur Stromproduktion nutzen.

        1. Keine Ahnung wo sie immer die abstrusesten Methoden hervorkramen, aber es ist ja gut wenn geforscht wird. Nur Ist die Photovoltaik Realität und schon lange in Gebrauch. Wenn sich der Deutsche Bürger von seiner Regierung ausschröpfen lässt, dann liegt das an den Lobbyisten. Mit der Photovoltaik ist alles in Ordnung, sie wird effizienter und billiger. Ob man aber 10, 5 oder 2 Jahre braucht um die Investition wieder drin zu haben ist dabei egal. An sonsten einfach die Daten auf Wikipedia anschauen, das reicht. Es gibt auch schon die CPV – Konzentrierte Photovoltaik, bei der durch Lupen ein 500-facher Wirkungsgrad erreicht wird. Die Kühling dafür will IBM noch verbessern, denn die Zellen arbeiten wirklich schlechter bei Wärme. Ansonsten einfach mal Sachbücher und Wissenschaftliche Beiträge Lesen statt Verschwörungstheorien der Grosskonzerne… ^^

          Einfach Photovoltaik bei Wikipedia eingeben. Die Daten dort ind weitestgehend akkurat.

          1. Einfach nur auf Wikipedia zu verweisen und die Photovoltaik für rentabel zu erklären finde ich für einen Solartechniker jetzt ein wenig dürftig.

            In Deutschland ist Solartechnik unrentabel. Das Pfeifen die Spatzen von den Dächern. Wenn Sie für Portugal etwas anderes denken, wären jetzt konkrete Zahlen aus ihrem Alltag als Solartechniker natürlich interessant gewesen, um es nachzurechnen.

            So kann man eine interessante Diskussion auch abwürgen. Schade.

    3. Zu 4, als Besitzer einer PV-Anlage mal ein paar Daten:

      Größe: 12,7 kWp

      Standort: Hessen/Deutschland

      Ausrichtung: Südwesten

      Ertrag: Durchschnittlich 1MW/Monat

      Der Speicher ist das Problem, hier wird voll auf die Bremse getreten. Mit einem der Anlage angemessenen Speicher, kann ich das ganze Jahr völlig Autonom leben und dabei noch meine Nachbarn mit Strom versorgen. Es geht in der Speichertechnologie nur im  Gänsemarsch vorwärts, warum nur? Es kann ja nicht angehen das die Bürger sich, in Sachen Strom, völlig autark versorgen könnten. Ein vielversprechnder Speicher ist die Redux-Flow Battetrie, hierzu hört man gar nichts. Da die Stromversorgung ein Politikum ist, wird sich in dieser Sache so schnell nichts ändern. Schade eigentlich.

    4. Genau auf diesen kritischen Vortrag von Herrn Sinn wollte ich auch hinweisen.

      Laut Berechnungen bräuchten wir in Deutschland 1300 zusätzliche Pumpspeicher-Seen, welche mindestens die Fläche des Saarlandes fluten müssten, um wenigstens 80% des Wind- & Solarstroms speichern zu können – für Nächte und Schlechtwetterphasen. Zudem sind die Wirkungsgradverluste 30-40% beim Speichern von Strom gewaltig.

      Wasserstoffherstellung als Energieträger/Speicher ist zwar genial, weil technisch simpel und ohne jede Umweltbeeinträchtigung. ABER: Als kleinstes Atom (aller der wir kennen) lässt sich dieser verflixte Wasserstoff nicht flüssig lagern. Es stehen dem Menschen keine Materialien zur Verfügung, durch deren molekulare Strukturen die Wasserstoffatome nicht durchschlüpfen und sich verflüchtigen würden. Daher auch das Gefahrenpotential.

      Bislang ist es uns nur möglich, Wasserstoff chemisch in Granulaten zu binden und somit aufzubewahren. Davon abgesehen, dass diese Bindemittel nicht umweltverträglich sind und weitere Ressourcen verschlingen, ist die Energiedichte von gebundenem Wasserstoff sehr gering. Wer also mit Wasserstoff eine Autofahrt von München nach Hamburg absolvieren will, müsste einen Anhänger mit Granulat hinterher ziehen. Also nicht praxistauglich.

      Solche hindernden "Kleinigkeiten" verschweigt der obige Artikel offenbar absichtlich, um die Öko-Emotionen gegen die böse "Verhinderungsindustrie" anzuheizen. Schade! Etwas mehr Sachverstand würde einer solchen Debatte nicht schaden. 

      1. Die chemische Speicherung von Energie hat da tatsächlich einige Vorteile gegenüber Pumpspeicherkraftwerken.

        Doch Wasserstoff ist da wohl das falsche Medium.

        Interessanter ist da das Synthetisieren von Silanöl. Dies ist quasi Öl aus Sand, dass in einem von Dr. Plichta entwickeltem Verfahren durch Zugabe von Strom hergestellt werden kann. Praktisch Strom zu Öl.

        Dieses Öl aus Sand kann dann Nachts in Blockheizkraftwerken verbrannt und wieder in Strom zurück gewandelt werden. Eigentlich eine Jahrhundert-Erfindung mit Potential für den Nobelpreis.

        1. Dr. Plichta…. hab' ich mir durchgelesen. Eine Energiebilanz wäre mal von höchstem Interesse.

          Mir liest sich das Konzept, als ob hier zunächst unzählige endotherme Reaktionen nötig wären, um den Energieträger Salinöl zu synthetisieren. Höchst aufwendig!

          Einfacher ist, ein Loch in die Erde zu bohren und eine Ölpumpe  drauf zu stecken. Kohlenwasserstoffe müssen nicht erst hergestellt (mit Energie geladen) werden. Der Nutzungsaufwand beschränkt sich auf Aufbereitung und Verteilung der Energieträger.

          Kein Wunder, dass die Industrie nicht vor Begeisterung aus den Schuhen springt…

          Allerdings gut möglich, dass man in 50 oder 100 Jahren den Dr. Plichta wieder aus der Schublade holt – wie seinerzeit das Prinzip der Batterie des Herrn Volta – was 150 Jahre in der Schublade lag.

          1. Zu den Details des chemischen Verfahrens kann ich wenig sagen, da ich auch kein Chemiker bin.

            Was das Erdöl anbetrifft, so kann sich Portugal das doch längst nicht mehr leisten.

            Die Regierung stellt doch mittlerweile schon ungedeckte Schecks aus und verkauft sie an die EZB, um mit diesem Geld dann die Renten zu erhöhen. Portugal ist pleite, das Spiel ist aus.

            Da noch chinesische Solarpanele im großen Stil  importieren zu wollen ist nur noch aberwitzig. Alles was dann bleibt ist Bashing gegenüber der Deutschen Regierung zu betreiben.

  2. Fragt mal z.B. einen Tätowierer (aber nur einen Top-Tätowierer und davon gibt es höchstens 10 in der BRD), der wird Euch erklären, wie schlecht unsere Strom ist, seit den Erneuerbaren!

    Die "Stromqualität" hat massive Auswirkungen darauf wie die Maschinen laufen und somit wie die Nadel(n) unter die Haut geht und somit wie das Tattoo wird und auch die Farben!

    Aber auch unsere Nachbarn, aus den EU-Ländern, wundern sich mitunter, warum ihr Geräte (z.B. Smartphones usw.) hier so schlecht laden!

    Aber hey, "wir schaffen das", Deutschland rettet die Welt, vorm fiktiven Klimawandel, vom Menschen gemacht!

     

     

     

    1. ich bin schockiert…..

      Es gibt also 10 taetowierer in deutschland, die nicht mit dem strom zufrieden sind.

      Da haben wir ja gar keine andere wahl als die "erneuerbaren" in die muelltonne zu schmeissen.

  3.  

     

    Die beste Demo gegen Kernkraft ist,wenn man sich den Strom mit Solar oder/und Wind oder Bachlauf, wenn möglich selbst macht.Der beste Widerstand gegen eine Diktatur ist es, wenn man sich so viel wie möglich, das nötige zum Leben selbst macht.

     

    __________________________________________________________________________________

     

    In der Politik geschieht nichts zufällig! Wenn etwas geschieht, kann man sicher sein, das es auf diese Weise geplant war.

     

    Frank Delano Roosevelt,
    US Präsident und Freimaurer
    ____________________________________________________________________________________

     

     

  4. Ich hatte in meinen vorhergehenden Haus Solarzellen der Wirkungsgrad war lächerlich denn zur Stromherstellung braucht man die Sonne. Wenn man den Anschaffungspreis verrechnet mit den tatsächlichen Nutzen kommen da nur Verluste raus. Dazu kommen noch die Wartungs und Erneuerungskosten. Unter den Strich kommt Solarstrom doppelt so teuer wie normaler Strom. Der Solarhype war nicht weiter als Betrug.

    1. der wirkungsgrad ist schlecht, das ist richtig.

      ist aber nicht das grosse problem, da die input energie umsonst ist.

      es ist auch korrekt, dass der solarstrom doppelt so teuer is ist als der aus fossilen.

      ist aber langfristig irrelevant, da irgenwann die fossilen brennstoffe weg sind und nur noch solar (in welcher form auch immer) zur verfuegung steht.

       

      1. Solar, Wasserkraft und Windkraft.

        Lernt nicht nur über den Tellerand zu sehen, sondern auch über den Tellerand hinaus zu denken.

        Nicht die Regierung muss das Volk regieren, sondern das Volk die Regierung regieren.

         

        Wenn die Demokratie führt, brauchen wir keine Führer.
         

        Beispiel: Mein Auto ist kaput und muss in die Werkstatt. Die Werkstatt ist mir aber zu teuer und billige Werkstätten gibt es nicht. Also man repariert selbst das alte gebrauchte Auto. Also wenn das alle so machen, wann werden wohl die Werkstätten billiger? 

        Ihr wollt das die künstlich erhöhten Preise für Solarzellen normalisiert  werden  – dann müssen wir einiges dafür tun!

        Wie werden Refgierungen regiert – in dem man was tut und macht. Macht kommt nicht von nix machen.

         

      2. Da bin ich hier alleine und mache so gut es geht,doch wann gesellen sich ein parr Gleich gesinnte zu mir und machen mit?

         

        In Tausend Jahren nicht, weil keiner von uns Lohnabhängigen es versteht. Den meisten ist nicht bewusst, das sie vor Jahren ihr Portmonnaie im Zuge des wegfalls des Bankgeheimnis ihr Portmonnaie abgegeben haben. Denn es nicht wie früher, wo sie nocht den Nettolohn in Bar in der Lohntüte bekommen haben. Heute geht der Lohn auf ein Konto das vom Finanzminister überwacht wird. Das ist wie als wenn ich mein Portmonnaie auf einer Bank abgebe und jeder X-beliebige kann sehen ob noch was zu holen ist.  😀  😀 😀 🙂  🙂  🙂

         

  5. Strom kostet bei der TIWAG 5,337 Cent/kWh (Arbeitspreis). Das ist die Energiemenge, die theoretisch 100 Kg Masse in einer Stunde 3.600 Meter hoch anhebt. Man sieht, wie lächerlich gering der Wert der Energie DERZEIT ist. Dank subventionierter AKWs. Ohne Kosten für Endlagerung für hunderttausende Jahre. (Wir wären ganz schön sauer, wenn uns die Phönizier schon solchen Mist hinterlassen hätten).

    Natürlich berechnen sie uns noch Netzkosten, die DREI MAL so hoch wie der Arbeitspreis sind. (Zur Subvention der AKW und der Politik)

    Also alles eine Frage der Politik, die wir selber durch freie Wahlen bestimmen. Also husch, husch zur Urne und um Zugabe betteln gehen!

    1. Genau mein Reden! Solarstrom kann nicht, darf nicht teuer sein – Die Sonne scheint umsonst und muss nicht abgebaut, transportiert und der Müll entsorgt werden. Die Grossen Betreiber wollen keine Wende und wenn ein bisschen gewendet wird, dann wollen sie dabei abkassieren. 

      AKWs: Almaraz ist sicher!! Zu dem Schluss kam die gestrige EU-Abordnung… Nicht das was anderes zu erwarten wäre… Lügenpack!

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