Das tägliche süße Gift

Wöchentlich verzehren die Deutschen rund ein Kilogramm Zucker. Zunehmend kommt auch Industriezucker in Form von Maissirup zur Anwendung. Die Folgen sind erschreckend.

Von Marco Maier

Es sind nicht nur die Zuckerwürfel im Kaffee, die Kuchenstückchen, das Weihnachtsgebäck, die Schokolade, oder die vielen Limonaden und Fruchtsäfte, die Zucker enthalten. Auch in vielen Fertigprodukten steckt das "süße Gift". Und während die EU klammheimlich den Zuckermarkt neu regelte und Beschränkungen für Industriezucker (darunter Isoglucose, auch als Maissirup oder high fructose syrup bekannt) aufhob, kommt dieser auch zunehmend in die Getränke und das Essen. Dabei gab es insbesondere von Gesundheitsorganisationen umfangreiche Warnungen, die jedoch von den Lobbyisten der Nahrungsmittelindustrie abgeschmettert werden konnten – weil der Industriezucker ja billiger als der normale Zucker ist und so größere Gewinnspannen möglich sind.

Inzwischen muss man sich die Frage stellen, was man denn überhaupt noch an Fertigprodukten essen bzw. trinken kann, ohne sich massiven gesundheitlichen Gefahren auszusetzen. Auch in Deutschland ist Maissirup in vielen Lebensmitteln wie Joghurt, Brot, Soßen und in einigen Soft Drinks enthalten. In der Bundesrepublik wird Maissirup in Lebensmitteln ab einem Gehalt von fünf Prozent Fructose als Glucose-Fructose-Sirup oder Fructose-Glucosesirup deklariert. Aber auch sonst versucht man die Konsumenten ein wenig zu täuschen und benutzt für die vielen Zuckersorten einfach unterschiedliche Namen wie Saccharose, Lactose, Glukose, Maltodextrin oder Fruktose, bei denen die Menschen nicht automatisch gleich an Zucker denken.

Viele Nahrungsmittel müssten angesichts der vielen Zusätze eigentlich schon eher als Chemieerzeugnisse bezeichnet werden. Und der viele Zucker – insbesondere der Industriezucker – sorgt dafür, dass die Diabetesraten immer wieder neue Höhen erreichen, immer mehr Menschen Herzprobleme haben, sowie eine zunehmende Zahl an übergewichtigen Menschen das Land bevölkert (siehe auch hier). Denn was macht der Körper mit all dem überschüssigen Zucker? Richtig: Er wandelt die Kohlenhydrate in Fett um, damit sie gespeichert werden können.

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Doch wer glaubt, dem Ganzen mit chemischen Süßungsmitteln wie Aspartam oder Sorbit entgehen zu können, der irrt. Denn diese chemischen Produkte führen den Körper in die irre (dieser glaubt, Zucker zu bekommen, setzt Insulin frei – und dann ist da gar kein Zucker) und kann so zu Erkrankungen führen, wie bereits eine Studie feststellte. Das heißt: Süßstoffe sind auch als Zuckerersatz nicht das Gelbe vom Ei. Besser wäre es, den Zuckerkonsum generell einzuschränken und auch mit weniger des "süßen Gifts" auszukommen.

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31 Kommentare

  1. Was hier dankenswerterweise einmal dargestellt ist, dürfte allerdings nur ein Mosaiksteinchen sein. Was da noch alles in "Lebensmitteln" zur Anwendung kommt, möchte man sich garnicht ausmalen.

    1. Besser ist, man weiß davon.- Was unserem Organismus hilft Gesundheit zu erlangen und zu wahren, ist natürliche, unverarbeitete und unbehandelte Nahrung, die noch einen nennenswerten Gehalt an (Bio)Photonen aufzuweisen hat. Alles andere, was fälschlicherweise auch noch als Lebensmittel bezeichnet werden darf, gefährdet , wenn zudem im Übermaß konsumiert, die natürliche Ordnung unserer billionenzählenden Körperzellen. Eine chemische Analyse von Nahrungsmitteln mit daraus resultierenden Parametern ( Fett, Eiweiß, Kohlehydrate, Minerale…) ist ein (gewollt) unzulanglicher und irreführender Maßstab. Wer sein Essen nach genannten Faktoren bewertet, begeht den gleichen Fehler wie ein Musikkritiker, der die Qualtät eines Symphonieorchesters nach dem Gewicht der Instrumente beurteilt. Die Lichtspeicherfähigkeit als Maß für Organisations- und Ordnungsgrad eines Lebensmittels , eine von einem deutschen Forscher ( F.A.Popp ) entwickelte Methode, sollte die Richtschnur sein, an der wir uns im 21.jahrhundert orientieren, wenn wir von Lebensmittelqualität sprechen.

      1. Ihre sicherlich interessanten Ausführungen setzen allerdings voraus, dass jeder Endverbraucher sicher über die Inhaltsstoffe der Lebensmittel informiert ist und diese Information auch versteht. Wie soll das in der Praxis ablaufen? Soll ich mir eine komplette "intrumentelle Analytik" in meiner Küche installieren? Und selbst wenn diese Voraussetzungen erfüllt wären, ist das noch immer keine Garantie dafür, dass mir überhaupt schadstofffreie Rohware zur Verfügung steht. Die Wurzel allen Übels ist doch die Tatsache, dass mit der industriellen "Lebensmittel"-produktion a) viel Geld zu verdienen ist und b) auf diesem Wege auch die gewollte Reduzierung der Erdbevölkerung vorangetrieben werden kann. Die o. g. "Lebensmittel"-produktion beginnt m. E. schon auf der Ackerfläche als unterster Ebene der Nahrungskette. Was dort an "Verunreinigungen" vorhanden ist, gelangt dann auch in unsere Körperzellen. Da hilft die Popp'sche Biophotonik auch nicht weiter – leider!

        1. Es geht nicht um das Geld verdienen, das Geld drucken die so viel wie sie wollen, die Konzerne gehören ihnen auch über die Aktien, die sie in der Lebensmittelindustrie haben. Es geht nur um die Reduzierung der Menschheit.

        2. " Da hilft die Popp'sche Biophotonik auch nicht weiter" – dem möchte ich widersprechen. Das Wissen um Stellenwert und Qualität unserer Nahrung , um das antioxidative Potential der einzelnen Lebensmittel, um die Kraft unserer Gedanken, ebenso wie das Wissen über die destruktiven und toxischen Umwelteinflüsse versetzen den Organismus in die Lage, den pathogenen Kräften zu widerstehen. Ich denke, Information ist der eine entscheidende Faktor, nicht das Vorhandensein  irgendwelcher Instrumente bzw. Messgeräte. 

  2. Es ist heut zu Tage nicht mehr leicht aus den ganzen vergifteten unübersichtlichen Dreck in einen Supermarkt etwas halbwegs sauberes zu finden. Deshalb habe ich immer eine Lupe dabei um das kleingedruckte auf den Packungen zu lesen. Ich schätze mal an die 80% von den Lebensmittel sind Chemieverseucht. Handelsfirmen Amiprodukte sind no go, Billigdreck ebenfals. Leute schaut drauf es ist euere Gesundheit die ihr ruiniert.

  3. Mit dem Salz ist es ganz genauso. Schaut Euch mal bei einer Tütensuppe von einem 3/4Liter die Zutaten an. Isst man die kleine Suppe, hat man 120% der empfohlenen Tagesdosis an Salz intus. Fertiggerichte ebenso. Nur noch Salz und Zucker überall.

    1. Leider weis heut zu Tage kein Mensch mehr wie man eine richtige Suppe macht dazu hat man keine Zeit, rein in den Topf und der Fraß ist nach 5 min fertig. Die meisten Leute können leider nicht mehr kochen aber sie nennen warmmachen kochen. Ich habe kochen in den 50er Jahren von meiner Mutter gelernt aus nichts hat sie total leckeres Essen gezaubert. Und heute stürmt man die Bude wenn ich mal für alle koche. Bääää

      1. Kenn ich

        Meine Kartoffel-Waldpilz-Tomatensuppe ist berühmt für ihren Geschmack und berüchtigt für den donnernden Dünpfiff, den sie hinterher erzeugt.

  4. Guter Arrikel. Es fehlt der Hinweis, dass das dermaßen gespeicherte Fett (als Bauchfett) ein Eigenleben bekommt und Hormone produziert, die den Teufelskreislauf in Richtung Diabetes (hieß früher mal Zuckerkrankheit, warum hat man das wohl umbenannt?) erst richtig in Gang setzen. Dieses tiefe Bauchfett wird man auch schwerlich wieder los.

    Zuckerfrei einkaufen ist fast nicht mehr möglich, dasselbe gilt aber für "salz"frei einkaufen (Salz in Anführungszeichen, weil das verunreinigte giftige Jod-Salz, versetzt mit Fluorid,nichts mit dem Salz zu tun hat, was wir zu uns nehmen sollten) .

    Man kann nur Produkte kaufen, und essen, von denen man weiß, was drin ist, dh. Gemüse und Fleisch. Noch besser natürlich selbstangebaut, oder bio. Ein gewisses Maß an Verunreinigung kann man leider nicht vermeiden.

    Brot ist mit am stärken verdreckt. Ich weiß auch nicht warum die Leute diese verseuchte Mehlpampe, noch dazu mit Gluten, ständig in sich hinein stopfen. Überhaupt muss man bei Getreide sehr vorsichtig sein, ein zuviel an KH wird ebenfalls in Fett umgewandelt.

    Aber Zucker und Industriesalz kann man auf jeden Fall vermeiden und sollte das auch tun.

     

    1. Das ist ein guter Artikel von Marco Maier. Zucker und Salz sind Kampfstoffe gegen das Leben. In Cola sind in einer Dose 11 Stück Würfelzucker, wenn sie einen Finanzcrash inszenieren und die Geschäfte schliessen, werden viele einen  Zuckerschock bekommen und können daran sterben. Zucker und Salz sind nur Mosaiksteinchen zur Bevölkerungsreduzierung.

      Ich trinke fast destillisiertes Wasser, mein digitales Meßgerät zeigt mir 017 ppm, dazu tue ich auf 2 Liter Wasser einen Teelöffel Himalayasalz, was ich nur verwende, das hat 81 Mineralstoffe. Industriesalz hat nur Natrum. Einen Teelöffel Zeolithe füge ich auch dazu, weil das Zeolithe sich mit den toxischen Metallen verbindet und es natürlich entsorgt. Man darf nicht vergessen, dass bei jedem Yoghurt oder anderem der Deckel Aluminium ist, da wird der Inhalt konterminiert, das gleiche gilt bei allen Dosen, das ist Aluminium und Aluminium macht Dement. Das ist gewollt.

      Wichtig ist, das Wasser hat Informationen, die können positiv oder negativ sein, wenn man einen rechtsdrehenden Mixer nimmt, wird das Wasser hexagonal und die Informationen werden gelöscht, Wasser ist das wichtigste Element für unsere Gesundheit.

      https://www.youtube.com/watch?v=AwweOM65mQk&t=8s

      Wenn jemand einen süßen ,,Zahn'' hat, dann schadet es nicht, wenn er sich etwas mit Melasse süßt (Eisen, Calcium, Kalium).

       

      1. Ich verwende nur mein eigenes Salz, derzeit leicht rötliches Himalaya-Salz.

        In der Tat finde ich die Kohlehydratmast schlimmer als die Zuckersucht, wobei letzten Endes alles auf dasselbe hinausläuft, Sucht, chronische Krankheiten, früheres Ableben nach langer Leidenszeit. Ideal für die, die das so haben wollen.

         

        1. Das Himalaya-Salz ist das beste Salz…es bessert nicht nur den Geschmack..ist verdauungsfördernd..leicht entgiftend..nicht Blutdrucksteigernd.

  5. Nur wer lernt zu verzichten, befreit sich – zumindest ein grosses Stück – von der Gift-Industrie. Dazu gehört auch die Bereitschaft, wieder selbst an den Herd zu stehen und die Inhalte einer Mahlzeit selbst zusammenzustellen und zu kochen. Auch das Auswärts-Essen in Personalrestaurants oder anderen Restaurants birgt viele Gefahren. Dort wird mit Halbfabrikaten gearbeitet, die konserviert und mit allen möglichen synthetisch aufgebauten Zusatzstoffen bearbeitet sind.

    Zucker ist notabene nicht nur ein Konservierungs- und Genussmittel, sondern auch ein Suchtmittel und damit ein Gift, das in übermässiger Menge verheerende Zerstörung im menschlichen Körper anrichtet. Jeder chemische Ersatz dafür ist ein weiteres Gift, weil es wieder in übermässiger Menge zu sich genommen wird. Also Finger weg und möglichst ohne Zucker auskommen, zumindest mal in den Getränken. Dann bekommt man immer noch genügend ab. Man kann sich daran gewöhnen, braucht halt eine Weile Durchhaltevermögen. Heute stört mich der Zucker derart in den Getränken, dass sie gleich entsorgt werden. Natürliche Aromen aus frischen Kräutern und Früchten sind viel bekömmlicher.

     

    1. Ja, stimmt, das Suchtpotential wurde völlig vergessen in den obigen Beiträgen.

      Gibt jede Menge interessante Filme auf youtube, wo Leute versuchen, auf jedweden Zucker zu verzichten, also auch Fruchtzucker im Obst. Die meisten halten das nicht lange durch, ohne zu Ersatzdrogen zu greifen.

      1. Grundsätzlich vertrete ich die Meinung, dass Essen Freude und Genuss bereiten soll. Aber wir haben uns mehr oder weniger alle schlechte Essensgewohnheiten über Jahre angeeignet. So ist es eben auch schwierig, den Zucker ganz weg zu lassen. In punkto Früchten meine ich, und das praktiziere ich auch, sich keinerlei Einschränkungen auferlegen zu müssen. Früchte haben nicht nur Fruchtzucker, sondern auch Vitamine, verdauungsanregende Aromastoffe (Flavonoide), Faseranteile und ausreichend basische Anteile, auf die der Körper sehr positiv im Sinne einer angeregten Verdauung reagiert.

        Reduziert man den üblichen weissen Zucker in den Nahrungsmitteln massgeblich – hier muss man vor allem auch ehrlich mit sich selber sein – oder lässt ihn ganz weg – sofern man das hinkriegt, dann macht der Fruchtzucker aus den Früchten keinen Schaden, im Gegenteil, er wird gut und leicht vom Körper verarbeitet. Alles andere ist Angst-Macherei. Reife Früchte – ohne zusätzlichen weissen Zucker – sind gesund, wie auch das Gemüse.

        1. Wenn Sie Obst vertragen – ich vertrage es nicht mehr. Ich habe früher gerne Obst gegessen. Diese Zeiten sind lange vorbei.

          Und für alle Menschen, deren Darmflora kaputt ist, die vertragen auch kein Obst mehr, weil das nur noch süß ist, weil da vorsätzlich immer mehr Zucker rein gezüchtet wurde. Und Zucker ist schädlich, auch Fruchtzucker.

  6. Ach ja – der Zucker

    Dieses Gift muss dafür verantwortlich sein, dass die Leute immer länger leben.

    Und wer selber kocht, der weiß, dass der typische Geschmack eines jeden Gemüses erst durch Beigabe von ein wenig Zucker hervorgeholt wird.

    Ich hab' aber gut reden – in meiner Region wird Rübenzucker erzeugt und gefressen.

    Kurze Transportwege, viele Arbeitsplätze und die Bauern verdienen auch was.

    Also – höchst ökologisch das Ganze.

      1. Jedweder Zucker im Übermaß ist schlecht für den Körper, auch der ach so gesunde Honig. Dabei geht es um die biochemischen Reaktionen die im Körper ablaufen, wird er mit Zucker gemästet.

        Man weiß von indigenen Kulturen, die keine der sog. "modernen Krankheiten" kannten, bis sie mit der sog. "westlichen Lebensweise" inkl. Ernährung Kontakt bekamen. Exakt ab diesem Zeitpunkt, dem Zeitpunkt der Veränderung der Ernährung, stellten sich auch bei diesen Völkern die üblichen Krankheiten ein: Diabetes, Blluthochdruck, Schlaganfall und so weiter.

        Wer sich einmal mit den biochemischen Vorgängen im Körper befaßt hat, die Zucker auslöst (über Insulin), weiß um diese Vorgänge. Ich fürchte das ist aber für die Meisten hier zu kompliziert.

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