Russland startet im Iran strategische Bomber gegen Terror-Ziele in Syrien

Das russische Verteidigungsministerium teilte heute mit, dass russische Langstrecken-Bomber nun vom iranischen Hamedan aus Terroristen-Ziele in Syrien bekämpfen werden. Zuvor wurde ein entsprechendes Militärabkommen mit der islamischen Republik Iran geschlossen. Auch ein Comeback der Kalibr-Missiles ist vorgesehen.

Von Christian Saarländer

Vorgesehen ist unter anderem der Einsatz des strategischen Bombers vom Typen Tupolew Tu-22M3, der nun neben dem strategischen Bomber Tu-160 gegen die Terroristen in Syrien eingesetzt werden soll. Zudem soll der Bomber des Typen Su-24 ebenfalls vom Iran aus Attacken gegen Terror-Milizen fliegen, wie RIA Novosti berichtet.

Wie das Verteidigungsministerium Russlands mitteilte werden nun auch Angriffe vom Iran aus gestartet. Ein entsprechendes Abkommen wurde auch vom iranischen Sekretär des Nationalen Sicherheitsrates, Ali Schamchani, bestätigt, wonach Russlands Luftwaffe nun die militärische Infrastruktur im Iran nutzen darf, wie Sputnik mitteilte.

Zudem soll Russland den Iran und Irak um Erlaubnis gebeten haben, vom Kaspischen Meer aus Marschflugkörper zu starten, die beide Länder zuerst überfliegen müssen, bevor sie in die Stellungen der Terroristen einschlagen. Das berichten mehrere Medien aus Russland, darunter auch Sputnik. Bereits im Oktober startete die russische Flottille vom Kaspischen Meer aus Marschflugkörper, die unter anderem den Iran überflogen haben.

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Contra Magazin berichte letztes Jahr unter anderem wie Russland den Westen mit seinen neuen Marschflugkörpern vom Typen Kalibr schockt. Die Raketen sind für die feindliche Aufklärungseinheiten schwer zu entdecken, was unter anderem daran liegt, dass die Raketen während ihres langen Fluges mehrfach die Flugrichtung ändern und zudem keine Signale aussenden. Kurz vor dem Ziel erhöhen die Stealth-Raketen nochmal ihre Fluggeschwindigkeit auf Mach 3, bevor sie beispielsweise in eine feindliche Stellung einschlagen.

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Ab wann nun die Kalibr-Raketen nun vom Kaspischen Meer aus gestartet werden, um Ziele der IS-Milizen und andere Terror-Ziele zu vernichten, ist noch nicht bekannt. Zudem ist auch nicht bekannt, inwieweit diese Raketen optimiert wurden, um noch präziser in feindliche Stellungen einzuschlagen. Im unteren Video wird der Flug einer Kalibr-Rakete simuliert.

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5 Kommentare

  1. In der Kirche auf der Fraueninsel im Chiemsee stand ein Dankesschreiben an die heilige Nonne Irmigard. "Danke, daß Du uns bei dem Bombenterror beigestanden hast." 1943

     

     

  2. Wäre interessant zu wissen: Gibt es noch Länder, wo keine Militärbasen stationiert sind, wo kein Kriegsflugzeug drüberfliegt und wo sich niemand ein Land für Kriegszwecke ausleiht. Ist die Erde bereits ein großes Gefängnis. Will ein Land machen, was es will, dann fliegen dann zumindest Drohnen in dem Land herum. Das alles hat einmal begonnen, warum haben die damaligen Politiker und die heutigen dem keinen Riegel vorgeschoben?Drogen und Erpressung, Macht und Money? Wenn es überall nur mehr Ruiniertes gibt, wohin flüchten denn dann die Schuldigen? Glauben die, daß ihnen nichts passiert? Hinter Geld kann man sich dann auch nicht verstecken und Macht ohne andere Menschen gibt es auch nicht.Ein Leben nach einer Katastrophe in diversen Bunkern, auch wenn luxuriös ausgesattet, kann doch nicht der Wunschtraum von echten Menschen sein. Wollen die Schuldigen dann sich gegenseitig bekämpfen? Oder sich gegenseitig aufessen? Wäre gut, wenn sie damit jetzt schon anfangen würden.

    1. Die sind dermaßen Irre, dass die glauben, sie werden "erlöst", ein übernatürliches Wesen schwebt nieder und nimmt sie in seine Sphären mit. Das sind Satanisten. Punkt. Die müssen ihrem Meister eine riesige Opfergabe (Mrd. Menschenseelen) bringen um auf ewig an Satans Thron sein zu dürfen. Schauen Sie mal den Film "Die Neun Pforten" an. Da kommt einiges zu der Denkweise dieser Leute, die meinen, mittels Obskurismus, Okkultismus und Geheimbündnerei käme man dem irdischen und zeitlich begrenzten irgendwie davon. Geld ist für diese Leute, also die wirklichen Figuren hinter dem Geldzirkus, völlig irrelevant und nur ein Mittel um naive und dumme Menschen einzufangen. Da sie selbst das betrügerische Geldsystem entworfen haben, wissen die ganz genau, dass das Geld am Ende wertlos ist. Aber solange 95% der Menschheit dieser virtuellen Möhre nachrennt und für die Satanisten nach Kräften alles bestens regelt ist es doch wunderbar. Geld ist nur ein Instrument, mehr nicht. Es ist nicht das Ziel dieser Leute, Geld zu vermehren. Die Geldvehmehrung wird benötigt zur Erlangung von richtiger Macht über Menschen und deren Leben. Mit dem Geld wird dann eben versucht Gott zu spielen. Diese Leute versuchen selbst Götter zu werden. Gewissermaßen eine Simulation von Gottsein haben sie schon erreicht, indem sie die Ganze Welt nach Ihrer Pfeiffe tanzen lassen können mit Ihrem Geld. Aber das reicht denen nicht. Man will auch Herr und Meister über das Schicksal, Leben und Tod sein. Das ist für die wahre, göttliche Macht. Dinge wie Luxus, Sex, Ruhm sind denen völlig gleichgültig. Haben sie alles schon, das regt die nicht mehr auf. Es langweilt sie, deshalb müssen auch immer perversere Sadomaso-Spiele mit Kindern zelebriert werden (Stichwort Marc Dutroux – Kindesentführungen für den Belgischen Königshof!), weil sie nur noch durch das Leiden anderer Lust empfinden können. Deshalb müssen auch ständige Kriege angezettelt werden, ohne riesige Blutströme fühlen die sich unwohl, ihr geliebter Satan muss immer mit reichlich Opfern bedacht werden.

      Die interessieren sich nicht wirklich für Luxus, die fühlen sich auserwählt für "höheres".

      Ich hoffe, dass ich es ansatzweise erklären konnte, was deren Motive sind.

      Hier ein super geschriebener Text aus der Sicht eines wirklich Reichen, der die Welt beherrscht (Satire). Hier kann man deren Gedankenwelt ansatzweise erahnen.

      https://www.nachrichtenspiegel.de/2015/08/01/brief-eines-superreichen-plutokraten-an-den-poebel-an-sie/

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