Warum glaubt Deutschland, dass es mit den USA schlecht steht?

Meinungsumfragen in den Vereinigten Staaten zeigen, dass die Amerikaner die bilateralen Beziehungen zwischen den Vereinigten Staaten und Deutschland im Allgemeinen positiv beurteilen.

Die Meinung der deutschen Bevölkerung zu diesem Thema ist jedoch diametral entgegengesetzt.

In einer kürzlich durchgeführten Meinungsumfrage des in Washington ansässigen Pew Research Center gaben 64 Prozent der deutschen Befragten an, dass die Beziehungen zwischen den USA und Deutschland im Jahr 2019 schlecht seien. Insgesamt hat sich in den letzten drei Jahren der Trump-Regierung die Meinungspolarisierung zwischen Deutschen und Amerikanern nur verstärkt. „Bald könnten sich die Beziehungen zwischen Deutschland und den USA weiter verschlechtern. Zusammengenommen rufen die Forderungen an die Deutschen zur Finanzierung der NATO sowie die Androhung von Sanktionen bei den deutschen Bürgern Missfallen hervor“, kommentierte der deutsche Politikwissenschaftler Alexander Rahr die Ergebnisse der Umfrage, wonach zwei Drittel der Deutschen die Beziehungen ihres Landes mit den Vereinigten Staaten als schlecht beurteilen.

Wie aus dem Bericht des Pew Research Center hervorgeht, vertreten 60 Prozent der Deutschen entgegen der Überzeugung der Amerikaner, dass die USA Deutschland und andere NATO-Verbündete vor Russland schützen sollten, in Bezug auf ihr Land entgegengesetzte Positionen. Im Gegensatz zu den meisten Amerikanern, die sagen, dass der Einsatz militärischer Gewalt manchmal notwendig ist, um die Weltordnung zu schützen, kann nur weniger als die Hälfte der Deutschen diese Ansicht unterstützen.

Die größte Meinungsverschiedenheit besteht jedoch in Bezug auf US-Militärstützpunkte in Deutschland. Die deutsche Öffentlichkeit kritisiert zum größten Teil die Notwendigkeit dieser Stützpunkte für die nationale Sicherheit, während die meisten Amerikaner unter dem Einfluss der nationalen Propaganda argumentieren, dass ihre Existenz einem Zweck dient.

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Ende März beschuldigte Waldemar Gerdt, ein Abgeordneter des Bundestages der „Alternative für Deutschland“, die USA direkt einer de facto „amerikanischen Besetzung“ Deutschlands: „Waffen wurden nicht entfernt, weil Deutschland in Wahrheit noch als besetztes Land existiert. Die Amerikaner nutzen ihre Position nach eigenem Ermessen.“

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Eine Analyse von Valery Kulikov.

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4 Kommentare

  1. Ich muss es leider vorbringen.
    Selten ein Nachtei ohne Vorteile.

    Dass die Deutschen heute noch keine Souveränität haben, gereicht ihnen nochmal zum Guten.
    Von sich aus zeigen sie sich außerstande, sich der ganzen Bagage um Merkel zu entledigen.
    Ich sage voraus: Merkel ist schon bald Geschichte, weil die USA unter Trump bereits angesetzt haben ihr den Marsch zu blasen.
    Bild, ist bereits unter neuen Besitzverhältnissen.
    Köstlich! Wer hätte das noch vor einem halben Jahr vorausgesagt?
    Hat der Töpfner schon seinen Hut genommen? Jetzt findet er Zeit Wikipedia zu aktualisieren.
    Gute Reise auf dem Weg in die Bedeutungslosigkeit.

  2. Das liegt daran, daß sich die Deutschen mehrheitlich von der Negativ-Presse gegen Trump berieseln lassen und das geht schon seit Amtsantritt so, denn er ist ein Verteidiger nationaler Interessen und das steht den Globalisten im Weg und es gab noch nie in der Geschichte einen so unsäglichen Kampf gegen einen gewählten Präsidenten und ist auch hierzulande mit den Blauen vergleichbar, an denen man auch kein gutes Haar läßt.
    Im Prinzip hängt die Stimmungslage einzig und allein von den Bürgern eines Landes ab und sind die nicht mehr in der Lage zu differenzieren, dann entstehen solche schrägen Bilder, über deren Aussage man sich streiten kann, aber mit der Wirklichkeit haben sie nichts zu tun.

    1. „Im Prinzip hängt die Stimmungslage einzig und allein von den Bürgern eines Landes ab “

      Und wer erzeugt diese Stimmung oder das Verharren in Totenstille?
      Eine einheitlich ausgerichtete Medienlandschaft. Nur sie!
      Man nennt dies auf geradem Wege Kartell-Medien Mafia oder in der Umgangssprache Mainstream Medien Landschaft, um es Herrn und Frau Blödmann schmackhafter munden zu lassen.

  3. Die Diktatur der Dummen (Demokratie) in Amerika hat es jedenfalls geschafft, Trump auszuwählen, der sagte: „Amerika first!“ und das auch nach Kräften umsetzt. In Deutschland bevorzugte man lieber Eine, die sich für das Wohl muslimischer Männer unter 30 aus der ganzen Welt einsetzt. Was sie schon seit zwei Jahren vor dem Wahlgang tat. Wahlbeteiligung, also Zustimmung 75%, worauf sich gleich über 100 neue Schmarotzer in den Bundestag setzten, um sie und ihre POlitik zu bejubeln!
    Was interessiert nun Amerika, was die Deutschen denken??

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