Innerhalb einer Woche müssen die griechischen Banken Sanierungspläne vorlegen, wie sie die fehlenden 14,4 Milliarden Euro bis zum Ende des Jahres aufbringen wollen. Der Bankenkollaps steht bevor, zumal kaum jemand in marode griechische Banken investieren wird.
Von Marco Maier
Die Kapitalflucht und die EZB-Beschränkungen zeigen Wirkung. Bis zu 14,4 Milliarden Euro fehlen alleine vier griechische Großbanken um so den drohenden finanziellen Kollaps zu verhindern. Dies ergab ein "Stresstest" der EZB bei der Piraeus Bank, der Eurobank, der National Bank of Greece und der Alpha Bank.
Dass es nicht schon längst zu einem Zusammenbruch der griechischen Bankenlandschaft kam, liegt an den nach wie vor bestehenden Kapitalkontrollen. Diese sorgen jedoch gleichzeitig auch dafür, dass selbst jene Menschen so viel Geld wie möglich abheben, die es eigentlich gar nicht brauchen würden. Die Angst vor dem Bankencrash führt nun wahrscheinlich sogar dazu, dass es wirklich so weit kommt. Die Banken bluten aus, wenngleich auch langsamer als ohne diese Beschränkungen.
Die Rekapitalisierung der vier wichtigsten griechischen Banken war im Rahmen des neuen sogenannten "Hilfspakets" der internationalen Gläubiger für Griechenland im Juli vereinbart worden. Im Rahmen dieser Vereinbarung sind 25 Milliarden Euro für die griechischen Banken vorgesehen, von denen zehn Milliarden Euro bereits an den griechischen Stabilitätsfonds überwiesen wurden.
Nun müssen die griechischen Banken versuchen, ihren Kapitalbedarf über private Geldgeber zu decken. Gelingt das nicht, so wird ein "Sanierungsprozess" eingeleitet, der wohl auch eine Teilenteignung der Bankkunden beinhalten dürfte. Dies beträfe dann jedoch vorwiegend den Unternehmenssektor, darunter auch viele kleine und mittelständische Unternehmen.
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Die EZB ist an Verlogenheit nicht mehr zu überbieten. Sie selbst hat die genannte Kapitalflucht ermöglicht und gefördert. Die sog. Troika hatte mit dem Abbruch der Verhandlungen gedroht, wenn Griechenlands neue Regierung (im Januar 2015) den Plan umsetzen würde, die eigenen Superreichen und Oligarchen zu besteuern und daran zu hindern, ihr Geld außer Landes zu bringen. - Derweil ist Europa (vor allem Deutschland) mit der Flüchtlingskrise gut beschäftigt, so kann wohl ohne großen Aufschrei der Öffentlichkeit das nächste "Rettungspaket" geschnürt, den Steuerzahlern aufgebürdet und an die "richtigen" Empfänger verschickt werden.
Das sehe ich genauso: MÜSSEN müssen die Griechen, wie wir wiederholt gesehen haben, rein gar nichts; Gelddrucker Draghi und/oder Steuergeldveruntreuer Schäuble werden es "zu unser aller bestem" schon richten.
Man kann ja auch unmöglich zugeben, dass die Politik nicht die Lösung von Problemen (die wir vorher gar nicht hatten!) ist, sondern deren Ursache!
…".die eigenen Superreichen und Oligarchen zu besteuern und daran zu hindern, ihr Geld außer Landes zu bringen."
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Nein, es sind nicht die 'eigenen' Superreichen, sondern diese 'Superreichen Oligarchen' sind mehrheitlich 'vom Stamm'.
Mit etwas Recherche lässt sich das leicht herausfiltern!
Es geht letztendlich um die Partikularinteressen einer kleinen, aber feinen 'Diaspora-Elite'. Abgesegnet von den Marionetten in der EU und IWF.
Sie haben Recht, ich wagte es nicht, ggf. als antisemitisch anzusehende Äußerungen zu machen, wie es der griech. Verteidigungsminister tat: "Juden zahlen weniger Steuern als andere." - In Anbetracht der Situation, das IWF,EZB und EU erfolgreich verhindern, das eine Besteuerung genannter "Superreicher" durchgeführt wird, ist die Aussage von Martin Schulz:" Ich werde Tsipras ermuntern, endlich die Milliardäre, die ihr Geld ins Ausland gebracht haben, zur Steuer zu bitten.", mehr als nur blanker Hohn. Zu bemerken war ebenso eine Zurückhaltung der schweizerischen Finanzbehörden, die doch sonst (wie im Falle der USA) sehr "kooperativ" sind.
gekaufte Zeit!
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Die amerik. Banken haben Mrd. US$ zur Absicherung der CDS zur
Absicherung gegen einen griech. Staatsbankrott verkauft, wobei
der Zeitpunkt dieses Zusammenbruchs mit den griech. Banken-
pleiten nun immer näher rückt.
So dürfte inzwischen das finanzielle Potential, trotz der verschiede-
nen Programme der EZB von ELA bis ‚QE‘, fehlen um weiterhin
eine freiwillige Entschschuldung Griechenlands vorzutäuschen, so
daß man nun feststellen wird, daß die CDS Versicherungen nicht
das Papier wert sind auf das sie gedruckt sind, zumal es für diese
Geschäfte keine ‚Rettungsschirme‘ gibt.
Spannend wird es allemal wie die ISDA es weiterhin verhindern will
den offiziellen Staatsbankrott Griechenlands auszurufen, denn
wenn die CDS ausbezahlt werden müßten, wäre nicht nur Griechen-
land bankrott, sondern auch die fünf amerik. Großbanken die sich
97 % des CDS Marktes teilen und denen ganz einfach die finanz.
lMöglichkeiten für eine Ausbezahlung fehlen.
So dürfte, wenn man zwischen den Zeilen dieses Artikels liiest,
diese Derivatenbombe schlicht unkontrollierbar geworden sein,
die nun jederzeit hoch gehen kann, auch wenn Lloyd C. Blank-
fein von Goldman Sachs weiterhin meint mit höheren Mächten
verbunden zu sein.
Genau die CDS (Ausfallsrückversicherung) ist das Problem oder Glück. Je nachdem von welcher Warte man das betrachtet. Am Ende ist es aber Glück für die Banken, denn somit müssen sie unbedingt gerettet werden. Das Pech für die Steuerzahler, die wird jetzt und in Zukuft niemand mehr retten.
Wir werden bis zum St.Nimmerleinstag hier schreiben und unseren Frust abreagieren, außer es kommt einmal der große Crash, egal wie der auch aussieht, aber früher wird sich nichts ändern. Auch dann, sollte es dazu kommen, wird sich nichts ändern, außer es steht eine verlässliche Mannschaft zur Verfügung, deren Ziel es ist, endlich, ehrlich, für das Volk zu arbeiten.
So schauts aus, Pequot. Und genau aus dem Grund wird Griechenland gerettetet.:-) )
Ob die das wollen oder nicht steht da gar nicht zur Debatte. Geld ist in dem Zusammenhang nebensaechlich und nicht das Problem. Zentralbanken koennen nicht Pleite gehen. Hier entscheidet nur eines ueber Wohl und oder Weh, Vertrauen. Geht das verloren ist jede Zentralbank seiner wirklichen Mittel beraubt.
Bis zu 14,4 Milliarden Euro fehlen alleine vier griechische Großbanken um so den drohenden finanziellen Kollaps zu verhindern. Dies ergab ein „Stresstest“ der EZB bei der Piraeus Bank, der Eurobank, der National Bank of Greece und der Alpha Bank.
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Na und?
Da die ‚internationalen Financiers‘, also die üblichen Verdächtigen, Griechenland nicht pleite gehen lassen können, weil an Griechenland Billionen von CDS-Wetten und Derivaten-Fälligkeiten hängen, wird weiter gerettet, bis das Falschgeld und Casino-Royal System endgültig zusammenbricht.
Natürlich nicht mit den Geldern der Khasaren-Finanz-Mafia, sondern mit den Steuergeldern der europäischen Steuernasen, speziell der deutschen Steuerkartoffel, die für alles aufzukommen hat, was ihr die Lakaien der kriminellen Hochfinanz, Merkel und der rollende Finanzminister, aufgebürdet haben.
Sehr richtig, bedenken wir doch, welche Summen noch auf deutschen Konten schlummern, da sind 300-400 Milliarden, die auf "Bad Banks", bzw. in Schattenhaushalten der BRD verborgen sind, ein Pinkelgroschen.