Größte US-Marineübung in einer Generation soll für “zukünftigen Konflikt mit China oder Russland” vorbereiten

Mit einer großangelegten Marineübung im Atlantischen und im Pazifischen Ozean wollen sich die Vereinigten Staaten auf einen künftigen Großmachtkonflikt vorbereiten.

Von Redaktion

Das Pentagon hat enthüllt, was als “die größte US-Marineübung in einer Generation” beschrieben wird. Diese wird im Spätsommer stattfinden und die Bereitschaft für einen zukünftige “möglichen Konflikt mit China oder Russland simulieren wird”, so einen neuer Bericht in Military.com.

Die Übung soll etwa um die 25,000 Matrosen und Marines umfassen und kommt inmitten einer breiteren Verschiebung in der Pentagon-Strategie, die Bereitschaft für einen “Großmachtkonflikt” zu etablieren. Ganz im Gegensatz zu den eher begrenzten Charakter der “Krieg gegen den Terror”-Missionen, die die letzten zwei Jahrzehnte definiert haben.

Dazu gehören Flugzeugträger, Flugzeuge und U-Boote, die “Large Scale Exercise 2021” wird über sieben Zeitzonen gehalten werden, die Verknüpfung mehrerer globaler Kommandozentralen mit Personal aus den USA, Europa, Afrika und dem Pazifik.

Während die genauen Orte der eingesetzten Übungen zu diesem Zeitpunkt noch ungewiss sind, heißt es in dem Bericht, dass “Live-Kräfte” sowohl im Atlantik als auch im Pazifik operieren werden, was wahrscheinlich auch amphibische Landungsszenarien beinhalten wird – die Art, die man in einem theoretischen zukünftigen Konflikt im Südchinesischen Meer erwarten könnte.

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“Die teilnehmenden Matrosen und Marines werden verschiedene Konzepte testen, die sie in einem möglichen Konflikt mit China wahrscheinlich antreffen werden”, heißt es in dem Bericht. “Die Szenarien werden die Fähigkeit der Matrosen und Marines testen, verteilte Operationen durchzuführen; expeditionsartige Operationen auf fortgeschrittener Basis; küstennahe Operationen in einer umkämpften Umgebung; und Führung und Kontrolle in einer umkämpften Umgebung.”

Lt. Cmdr. Tabitha Klingensmith vom US Fleet Forces Command wird in dem Bericht mit den Worten zitiert, dass “Trainingsveranstaltungen an Umfang und Komplexität zunehmen” – was wiederum die Abkehr von den auf den Nahen Osten fokussierten Missionen und die Rückkehr zu Szenarien im Stil des Zweiten Weltkriegs widerspiegelt, die sowohl den Frontkrieg als auch die großen Kriegsschauplätze umfassen.

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Dies kommt, während unter Präsident Biden Spannungen mit Peking im Südchinesischen Meer weiterhin auf der Kante bleiben, da auch in diesem Jahr allein die US-Marine fast ein halbes Dutzend Segel-Durchgänge in der umstrittenen Taiwan-Straße durchgeführt hat, die China als “Untergrabung der Stabilität” in der Region verurteilt hat. Dies würde die Separatisten auf der Insel nur in ihren Absichten bekräftigen.

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5 Kommentare

  1. Die Einteilung auf der Karte zeigt doch die hegemoniale Weltanschauung und sie sollten nicht versuchen, sich die Welt in ihre militärischen Überlegungen einzuverleiben, während die Chinesen auf die etwas andere Art sich die Völker geneigt machen und zukunftsträchtigere Aussichten haben.

    Die heben ihre Energie noch für einen eventuellen Angriff auf und da wäre im Ernstfall noch nicht das letzte Wort gesprochen, denn mit Großmannssucht, Raffgier und Selbstüberschätzung wurde noch nie ein Krieg gewonnen und die letzten Jahrzehnte waren ja auch nicht immer erfolgreich und das gegen weit schwächere Gegner.

    Seit dem 1. Weltkrieg ist denen der Kamm geschwollen, wo sie mit Hilfe der halben Welt Deutschland besiegen konnten und wenn sie glauben, das verläuft immer noch nach dem alten Schema, dann werden sie beim nächsten Großkonflikt Federn lassen, denn heute haben wir andere Zeiten und die Chinesen sind nicht so naiv wie die deutschen Befehlshaber von damals und lassen sich auf einen Mehrfrontenkrieg ein, den hätte sie gewinnen können, mit Rußland und dem Osten generell als Freunde im Rücken, denn da waren Dilletanten am Werk und das war das Glück der anderen, ansonsten wären sie damals schon mit blutigen Nasen von dannen gezogen.

    Die haben doch schon seit über 100 Jahren mit Hilfe von Kriegen ihre Wirtschaft maßgeblich mit angekurbelt und dabei auch andere Länder ausgeplündert in vielerlei Form und mit ihrem Niedergang wird sich das alles von selbst erledigen, deshalb versuchen sie vermutlich wieder eine Auseinandersetzung anzuzetteln, bei dem Kontenstand, den der Westen generell hat und auch keinerlei Aussicht besteht, da jemals wieder unbeschadet heraus zu kommen.

  2. Wir können noch in Ruhe schlafen. Aber es wird nicht immer so sein. Moses schrieb: “Und Schiffe [werden kommen] von der Kittim Seite [aus dem Westen (die US Navy)] und werden Assur [Russland] unterdrücken, und Heber [die restlichen Feinde, einschließlich Iran und China] unterdrücken” (4. Mose 24:24a). Das wird eine Selbstmordmission sein. Diesmal wird es nicht nur nach Namen ein Weltkrieg sein. Das “große Schwert” wird auch verwendet werden (Offenbarung 6:4). Jesus hat ihn so charakterisiert: “Schreckliche Dinge [φοβητρα = Dinge welche Schrecken, Furcht und Terror verursachen] sowohl als auch [τε και] außergewöhnlichen (im Zusammenhang mit ungewöhnliche Phänomene) [σημεια] vom [απ] Himmel [ουρανου] mächtige [μεγαλα] werden sein [εσται]” (Lukas 21:11).
    Einige alte Manuskripte enthalten die Wörter “und die Fröste [και χειμωνες]”.
    Die aramäische Peshitta: “und wird große Fröste sein” [וסתוא רורבא נהוון]. Wir nennen dies heute “nuklearen Winter”.
    In Markus 13: 8 gibt es auch Worte Jesu: “und die Verwirrungen” [και ταραχαι].
    Die aramäische Peshitta: “und Verwirrung” [ושגושיא] (über den Stand der öffentlichen Ordnung).
    Er kündigte außerdem an, erhebliche Beben (wegen der Verwendung von Atomwaffen), Hungersnöte und Seuchen.
    Jesus präsentiert hier ein vollständiges Bild der Auswirkungen des globalen Atomkriegs. Er erklärte auch: “Alles dieses aber ist der Anfang der Geburtswehen” (Matthäus 24:8).

  3. Nach Erkenntnissen der RAND-Corporation werden sich die Brandstifter die Pfoten verbrennen. Dazu kommt noch die im Zeitablauf sich stets – gleich in mehrfacher Hinsicht verschlechternde – Ausgangslage der großen Schulhofschläger. Unterstelle jenen, dass sie vermutlich ihre Schulden bei China nicht ordnungsgemäß begleichen wollen, so wie damals 2009 (im weit kleineren Maßstab) mit den gefälschen rund 1000 Goldbarren je rund 12,5 kg. Die waren obendrein mit Echtheitszertifakaten und natürlich Stempel versehen….Nach meiner Kenntnis wurden die nicht ersetzt —-> Betrug und Renommeeverlust!

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