Die USA und ihre Verbündeten versuchen, die Welt in zwei Teile zu spalten

Amerika nutzt seine Position nach dem Zweiten Weltkrieg, der Hegemon der Welt zu sein, um jede andere Nation zu zwingen, sich ihnen entweder anzuschließen (als Bananenrepublik oder Vasallennation) oder aber ihr Feind zu werden, indem es sie vernichtet.

Amerikas Antwort auf den zunehmenden wirtschaftlichen Erfolg Chinas und anderer Nationen, die bis vor wenigen Jahrzehnten verarmte ehemalige Kolonien waren, besteht darin, seine eigenen Verbündeten – vor allem die englischsprachigen Länder – zu organisieren, um ein völlig eigenständiges globales wirtschaftliches Handels- und Militärbündnis zu werden, das gegen diese “Dritte Welt” steht – und dadurch alle bündnisfreien Nationen zu zwingen, sich entweder für ein Bündnis mit den Vereinigten Staaten zu entscheiden oder von den USA und ihren Verbündeten erobert zu werden. Es ist “Wir” oder “Sie”, den ganzen Weg. Die obersten “Feinde” (die “Sie”) sind die gleichen Länder, gegen die Amerika und seine Verbündeten während des antikommunistischen Kalten Krieges waren, Russland und China, auch wenn Russland nicht mehr kommunistisch ist und China eine Mischung aus Kommunismus und Kapitalismus geworden ist.

Amerika hat auf seiner Seite Saudi-Arabien, Israel, Katar, die Vereinigten Arabischen Emirate und alle vier der faschistischen Nationen während des Zweiten Weltkriegs: Deutschland, Japan, Italien und Spanien – sowie viele andere Nationen.

Russland und China waren beide Verbündete der Vereinigten Staaten während des Krieges gegen Hitler und seine Verbündeten, aber Franklin Delano Roosevelt hatte in den Jahren vor Japans Angriff auf Pearl Harbor am 7. Dezember 1941 mit erheblicher amerikanischer Unterstützung für die faschistischen Mächte (die überwiegend von Republikanern kam) zu kämpfen. (Tatsächlich verhandelten Hitlers Agenten Kurt von Tippleskirch und Manfred von Killinger, zwei Barone, am 23. November 1937 heimlich mit führenden Republikanern – darunter die rassistische Irénée du Pont – was der zweite Putschversuch der Duponts gegen FDR gewesen wäre, aber keiner der beiden Versuche gelang).

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Sobald Harry S. Truman (den die Milliardäre der Demokratischen Partei 1944 zu FDRs Vizepräsidenten gewählt hatten) nach FDRs Tod am 12. April 1945 Präsident wurde, endete die Allianz mit der Sowjetunion, und der Kalte Krieg wurde in Trumans Kopf am 25. Juli 1945 aufgrund eines Ratschlags von General Dwight Eisenhower, den Truman praktisch verehrte, zum Thema. Am 19. Juni 1945 schrieb Truman an seine Frau Bess: “Er hat einen Wahnsinnsjob gemacht. Sie lassen ihn für das Amt des Präsidenten kandidieren, was für mich in Ordnung ist. Ich würde es ihm jetzt übergeben, wenn ich könnte.” Und am 25. Juli 1945 sagte Ike zu Truman, dass entweder die Sowjetunion die Welt erobern würde oder Amerika – und das überzeugte Truman offenbar davon, auf ein globales Imperium zu setzen und die Sowjetunion zu erobern.

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Eine Analyse von Eric Zuesse

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3 Kommentare

  1. Am besten hat man dies am Beispiel Deutschland gesehen, wo es nicht darum ging den Deutschen einen Gefallen zu tun, sondern sie waren Bollwerk Richtung Osten und Aushängeschild für den angeblich erfolgreichen Westen und zu diesem Preis sind wir seit 76 Jahren in deren Leibeigenschaft geraten und die große Chance der Einheit, angeboten von Stalin 1952 in den alten Grenzen vor dem 2. Weltkrieg, mußten wir sausen lassen, weil die Amis garnicht daran dachten uns trotz geforderter Neutralität in die Unabhängigkeit zu entlassen und unter diesem Joch werden wir zusammengehalten und damit es nicht auffällt spricht man schon seit Bestehen dieser Republik von einer Demokratie, die nur solange gilt, wenn wir nicht gegen ihre Interessen verstoßen und sie sitzen ja heute noch als Besatzer mitten in Deutschland, während sich Rußland total auf seine eigenen Grenzen zurück gezogen hat.

    Nun kann ja jeder für sich selbst abschätzen, was für unser Land gut ist und die Russen haben das gleiche gemacht wie die westlichen Allierten, sie haben von ihrem Siegerrecht Gebrauch gemacht, wobei dann die Ostdeutschen das Pech hatten einem wirtschaftlich unfähigen System anheim zu fallen, war ein besonderes Übel, aber amerikanische Sitten und Gebräuche waren auch nicht das gelbe vom Ei und heute würde alles ganz anders aussehen, weil der Osten was dazu gelernt hat und wer allein den Konsum als Lebensinhalt versteht, der war natürlich von der Völlerei begeistert, bei den anderen hätte es etwas mehr sein können und das war der Hauptgrund, warum sie alle zu uns überlaufen wollten, die westliche Politik spielte die geringste Rolle, bis dann eine kam und uns der Osten überstülpen wollte, was nun wirklich das allerletzte ist, den was wir wirklich brauchen ist eine Eigenständigkeit und Unabhängigkeit, den Rest können wir dann selbst erledigen, das haben wir schließlich der Welt oft genug bewiesen und auf die Gängelei anderer können wir gerne verzichten.

  2. Das Titelbild des Artikels zeichnet es sehr klar, wer momentan noch im Zentrum der westlichen Macht steht. – Es sind nicht die USA.
    Schwieriger ist es hingegen, wie man die Mächte China und Russlands in einem solchen erweiterten Bild gerecht platzieren könnte.

    Die Yankees mögen noch die stärkste militärische Macht sein – doch wo wirtschaftlich gesehen der beste Sand am Strand liegt, hängt nicht von der Größe der Flugzeugträger, sondern der Containerschiffe ab.

  3. rash-Warnung: US-Notenbank warnt !
    Doch von den meisten Medien und den Anlegern völlig unbeachtet, hat jetzt die US-Notenbank Fed in ihrem neuen Bericht zur Finanzstabilität vor einem Überschwang an den Börsen gewarnt. Sie beklagt darin, dass die Anleger immer risikofreudiger werden, weil sie automatisch mit einem starken Aufschwung rechnen. Vor allem den Markt der Gewerbeimmobilien sehen die US-Notenbanker kritisch und auch ein plötzlicher Börsenabsturz sei möglich. Auch die sogenannten sozialen Medien könnten nach Auffassung der Fed zu starken Kursausschlägen an den Börsen beitragen. Darüber hinaus sei die Coronakrise noch lange nicht zu Ende. In diesem Zusammenhang weist die Fed darauf hin, dass sich vor allem in Europa diese Krise wieder zuspitzen könnte und deshalb große Banken möglicherweise erhebliche Kreditausfälle erleiden, was dann auch die USA in Bedrängnis bringen würde. Wie Sie vielleicht wissen, drücken sich Notenbanken immer sehr vorsichtig aus. Solche direkten Warnungen vor Bankenpleiten insbesondere in Europa, und einem Crash an den Aktien- und Immobilienmärkten durch euphorische, risikofreudige Anleger gibt es nur selten.

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