Die US-Führung will Europa in einen Krieg mit Russland treiben. Ohne Deutschland wird das nichts. Deshalb: Deutsche, raus aus der NATO!

Von Marco Maier

Seit mehreren Jahren arbeiten die transatlantischen Eliten daran, einen Krieg gegen Russland vom Zaun zu brechen. Die Europäer – und vor allem die Deutschen – sollen ihre Militärausgaben drastisch erhöhen, um so kriegsbereit zu sein. Gestern erst warf US-Präsident Trump den Deutschen vor, auf der einen Seite russisches Gas im Wert von mehreren Milliarden Dollar zu kaufen, aber nicht genug für das Militär auszugeben. Geht's noch?

Die Bundeswehr braucht nicht viel mehr Geld (selbst die Griechen schaffen es, mit einem deutlich geringeren Budget Panzertruppe, Luftwaffe und Marine in Schuss zu halten), sondern schlichtwegs die Besinnung auf das, was der Name der Truppe schon beinhaltet: Den Schutz des Landes und dessen Grenzen. Diese verlaufen allerdings nicht irgendwo in Afrika bei den französischen Uranminen, auch nicht am Hindukusch bei den CIA-Mohnfeldern und ebenfalls nicht an den russischen Grenzmarkierungen, wo die NATO gerne ihre Militärübungen abhält.

Ohne Deutschland als (auch ohne Atomwaffen potentiell) stärkste Militärmacht Europas jedoch bricht der feuchte Traum der US-Eliten zusammen, eine breite europäische NATO-Front gegen Russland zu etablieren, welche im Kriegsfalle wohl den ganzen Kontinent in Schutt und Asche legen würde. Immerhin ist klar, dass die US-Führung in solch einem Fall Europa (erneut) zum Schlachtfeld eines blutigen Krieges machen will – und wenn man dafür auch Deutschland opfern muss.

Umso wichtiger ist es, dass Deutschland endlich die NATO verlässt und eine geopolitisch neutrale Außenpolitik verfolgt. Die Bundesrepublik ist eine Handelsnation, die auf gute Beziehungen zu allen Ländern der Welt angewiesen ist. Die US-Fokussierung schadet hierbei mehr als sie nützt, zumal die Amerikaner ohnehin nur in Dollar-Schuldscheinen bezahlen, deren Wert angesichts der katastrophalen finanziellen Lage des US-Bundeshaushalts jederzeit kollabieren kann.

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Deutschland braucht keine NATO-Kriegstreiber sondern ein neues außenpolitisches Selbstverständnis, welches dem Interventionalismus abschwört und stattdessen auf ein konstruktives Miteinander setzt. Deshalb: Deutsche, raus aus der NATO!

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