NSU-Prozess: Zschäpe muss mit Höchststrafe rechnen

Beate Zschäpe muss wohl mit der Höchststrafe von fünfzehn Jahren für ihre Beteiligung an den NSU-Morden rechnen. Die Akten zu dem Fall bleiben jedoch unter Verschluss.

Von Redaktion

Die Ombudsfrau der Bundesregierung für die Hinterbliebenen des NSU-Terrors, Barbara John, erwartet für die Hauptangeklagte im Prozess, Beate Zschäpe, die Höchststrafe. "Die Hinterbliebenen können sich nicht vorstellen, dass das Strafmaß für die Mittäterin Beate Z. unterhalb der Höchststrafe von 15 Jahren bleibt", sagte sie der "Berliner Zeitung".

"Dazu erwarten sie, dass die besondere Schwere der Schuld festgestellt wird. Die Opfer mussten schließlich allein deshalb sterben, weil sie Ausländer waren." John fügte hinzu: "Bei den Gesprächen wurde zudem deutlich, dass das übliche und im Vergleich mit anderen Ländern eher geringe Strafmaß für Mord in diesem Fall das Gerechtigkeitsempfinden vieler Hinterbliebenen und Opfer verletzt. Denn die Täter haben zehn Menschenleben ausgelöscht. Sie selbst können wieder freikommen. Dann geht das Leben für sie weiter, und sie sind überzeugt, nun sei alles gut."

Allerdings bleiben die Akten des Verfassungsschutzes für 120 Jahre unter Verschluss. Die Öffentlichkeit hat demnach kein Recht dazu, Informationen zu dem ganzen Fall zu erhalten. Offenbar gibt es zu viel belastendes Material für hochrangige Vertreter des BRD-Staatsapparates, so dass diese möglichst erst lange nach derem Ableben ans Tageslicht kommen soll.

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23 Kommentare

  1. So ganz schlau wird man (noch) nicht aus dem langen Prozess in München und seinem anstehenden Ergebnis. Zum einen bekommt man den Eindruck, dass die Verteidigung kopfschüttelnd versucht, dem Irrsinn der Staatsanwaltschafts-Plädoyers einige Vernunft entgegenzuhalten. Andererseits ist der Prozess politisch so aufgeladen, dass man meinen könnte, es handele sich um einen Schauprozess. Was hat Zschäpe nun eigentlich wirklich getan? Zudem müsste sie die wahren Hintergründe kennen oder zumindest ahnen. Was hat man gegen sie in der Hand, dass sie das nicht zu Protokoll gibt? Fragen über Fragen. Grüße

    1. Die Zschäpe bekommt ein neues Gesicht verpasst, eine neue Identität und ´nen Haufen Kohle, so eine Art "Zeugenschutzprogramm", damit sie da Maul hält! Uns wird man erzählen, dass sie im Knast sitzt! Andernfalls werden dann BND, MAD, Staatsschutz, Verfassungsschutz, "befreundete" Geheimdienste oder ähnliches aktiv, um sie beisiete zu schaffen!

  2. Das is halt Pech für die Hinterbliebenen Musels. Die sähen Zschäpe wohl am liebsten auf dem elektrischen Stuhl. Aber wehe einer ihrer Sippschaft sollte wegen Mordes dahin, da kann das Strafmaß nicht klein genug sein.

    Doppelmoral, ist aber nur bei uns im Westen ein verabscheuungswürdiges Delikt, bei Musels gehört das zur erhaltenswerten und bereichernden Kultur.

  3. Was Tschäpe getan hat möchte ich auch gerne wissen. Das die Behörden sehr tief in den Sumpf verwickelt waren besteht kein Zweifel. Wir werden wohl nie erfahren was wirklich war. Die ganze Aktenvernichtung am Anfang geben zu denken. Die seltsamen Tode von mehreren Zeugen und und und sind komisch. Man sperrt die Akten 120 Jahre ist noch komischer, zudem kann ich nicht verstehen warum zwei Leute quer durch die BDR 10 Ausländer ermordet haben, was für einen Sinn sollte das gehabt haben. Denken wir mal zb über den Kisewetterfall nach. Die Logik versagt bei all diesen Ereignissen das ganze ist wie ein schlechter Amifilm. Ich verteidige diesen NSU Schwachsinn nicht aber ich möchte zumindest die Wahrheit wissen.

    1. Naja, warum sperrt man wohl Akten?! Das dient einzig und alleine dazu, dass Schweinereien nicht an die Öffentlichkeit kommen! Dieser Scheinstaat hat schon genug Dreck am stecken, da möchte man sich Enthüllungen in der Richtung nicht auch noch leisten! Gerade in Zeiten, wo immer weniger Menschen, diese Staatssimulation und dessen Protagonisten, für voll nehmen können!

  4. Bei diesem Fall wurde die Wahrheit in einen Schacht getan und dieser Schacht wurde zugeschüttet.Wer da glaubt,dass die Wahrheit und nichts als die Wahrheit hier oberste Maxime des Gerichts ist,der irrt gewaltig.

    Nur gewisse Leute beim Verfassungsschutz kennen die Wahrheit und die schweigen,damit sie nicht in diesen politischen Sumpf mit reingezogen werden.

    Was da vor Jahren wirklich geschehen ist und wer was getan hat,dies werden vielleicht mal unsere Enkel erfahren,wenn diese Republik so nicht mehr existiert.

    1. tststs, Du willst doch nicht etwa andeuten, dass das Gericht lügt und der Verfassungsschutz an den NSU-Taten beteiligt war, oder etwa doch ?

  5. Über 800 Zeugen haben im Gericht palavert! KEINER HAT ETWAS GESEHEN!!! Die eventuell was gesehen haben oder wußten sind eigentümlicher weise in den  von Dr. P. P. erwähnten "Schacht der Wahrheit" gefallen worden und mit Erde zugedeckt! Und was weiss Tschäpe? Vieles, und bis jetzt hat sie geschwiegen damit ihr nicht das gleiche Schicksal wie den beiden Uwes und den plötzlich verstorbenen Zeugen zuteil wird!! Wer die tatsächlichen Mörder sind, liegt klar auf der Hand: Sie sind dort zu suchen wo sofort die betreffenden Akten geschreddert wurden!! Und sicherlich noch viel weiter "Oben"!!

  6. Beate T. wird wohl damit rechnen dürfen, dass sie nach 5 Jahren freigelassen wird. Sie will nur LEBEN und nicht STERBEN, wie all die anderen. Dabei hat sie wie die beiden Uwe´s nur ihren Job gemacht. Das war ihr größter Fehler. Man sollte sich eben niemals mit Geheimdiensten einlassen. Dass diverse Täter und Mitwisser von uns Steuerzahlern inklusive üppiger Pensionen auch noch bezahlt werden, läßt mich vor diesem unserem "Rechtsstaat" schaudern.

  7. Ein Schauprozess, wie er im Buche steht!

    So ziemlich alles ist an den Haaren herbeigezogen. Ich weiß nicht, was die drei all die Jahre getrieben haben, aber nach Aktenlage haben die beiden Uwes mit höchster Wahrscheinlichkeit nichts, aber auch garnichts mit den Morden zu tun!

    Ich dachte der Richter wird in Ruhestand geschickt, damit die Peinlichkeit unter den Tisch gekehrt wird.Ähnlich zu Koblenz…

    Die Opferfamilien wissen doch schon lange, wer ihre Angehörigen umgebracht hat. Die beteiligen sich sicherlich aus Zwang oder zur eigenen Bereicherung an der staatlichen Vertuschungskampagne dieses Schauprozesses.

  8. Die totale Lüge ,

    die Betreiber der Lüge halten die Fakten 120 Jahre unter Verschluss.

    Der NSU Prozess beschreibt den Zustand der Politik in Deutschland.

  9. Langweiliges Schauspiel! Gibt es wirklich noch Minderbemittelte, die an diesen NSU-Hoax und die zwei Uwes glauben, die sich erst gegenseitig erschossen und dann den Tatort angezündet haben?! Das ganze ist doch ein Riesenmärchen. Hier haben Geheimdienste, über Jahre, einige unliebsame Personen beiseite geräumt und schieben es dann einer mutmaßlich, bösen rechten "Organisation" in die Schuhe! Ich traue dieser Staatssimulöation mittlerweile ALLES zu – man denke nur an Gladio!

  10. Es wäre natürlich ehrenhaft und heldenhaft, wenn Beate T. den Mut finden könnte, total auszupacken. Am besten noch vor der Wahl. Dann könnten die Behörden ihre Akten gerne für 1.000 Jahre vergraben. Allerdings müsste sie dann das Risiko eingehen, in ihrer Zelle tragisch zu verunfallen oder zuverselbstmorden. Sie muss sich an die Öffentlichkeit wenden. 

     

  11. Höchst Strafe?! Wie das. Die Frau ist Ersttäter und hat ne gute Sozial Prognose. Jeder nicht Deutsche kommt da mit 8 Jahren davon. Nach 5 Jahren ist dann bei guter Führung die Nummer durch. Wie gesagt, nicht Deutsch. Die Nationalität gibt hierzulande das Strafmaß vor.?

  12. Das ist ein politischer Schauprozess der über Jahre unrechtmäßig hinausgezögert wurde um ihn politisch mißbrauchen zu können. Die Angeklagte hatte von vornherein keine rechtsstaatliche Chance und ist der politischen Willkür ausgeliefert gewesen unabhängig von Schuld oder Unschuld! Eine Schande für Deutschland und ein Erfolg für die Deutschland-Abschaffer Parteien!

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