Neue Seidenstraße: Den Transatlantikern zittern die Knie

Die USA sehen argwöhnisch auf das Seidenstraßen-Projekt der Chinesen und mit ihnen auch die Transatlantiker in Europa. Die Angst, wirtschaftlich und geopolitisch abgehängt zu werden, regiert.

Von Marco Maier

Als sich am vergangenen Sonntag beim internationalen Gipfeltreffen in Peking Vertreter aus über hundert Staaten, darunter 29 Staats- und Regierungschefs, eine Erklärung zum Seidenstraßen-Projekt Chinas (auch als "One Belt, One Road" bekannt) unterzeichneten, glänzte die Europäische Union mit ihrer Abwesenheit. Das Reich der Mitte, welches mit dieser Initiative die wirtschaftlichen Beziehungen im eurasischen Raum intensivieren will, wird von den transatlantisch orientierten Europäern nämlich als Konkurrenz betrachtet.

Denn die Europäer haben sich wirtschaftlich stark auf die USA ausgerichtet und versuchen, insbesondere die zentralasiatischen Länder auf ihre Seite zu ziehen. Doch auch wenn die europäischen Märkte sicherlich interessant sind, so haben die faktisch bankrotten Europäer im Gegensatz zu China finanziell kaum etwas zu bieten. Vor allem investiert China langfristig für die Zukunft, während die Europäer (wie auch die Amerikaner) ihre privaten Konzerne vorschicken, die vor allem auf schnellen Profit aus sind.

Insgesamt 65 Staaten haben sich bereits dem chinesischen Projekt angeschlossen. Diese Länder stellen mit 4,4 Milliarden Menschen insgesamt mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung und erwirtschaften rund ein Drittel des gesamten Weltsozialprodukts – mit teils noch massiven Wachstumsraten. Für die teilnehmenden Länder hat die Kooperation mit Peking große Vorteile. Immerhin fließt nicht wenig Geld: Umgerechnet über 800 Milliarden Euro haben die Chinesen im Rahmen ihres Projekts bereits an günstigen Krediten vergeben und es sollen noch viele weitere Milliarden folgen.

Die Teilnahme an der Initiative hat einerseits für China selbst Vorteile, da Peking so nicht nur die potentiellen Unruheherde im Westen des Landes befrieden kann, sondern durch das ökonomische Wachstum und die damit einhergehende politische Konsolidierung der Nachbarländer auch die ganze Region. Für die Führung der Volksrepublik spielt der Sicherheits- und Stabilitätsaspekt eben eine große Rolle, das darf man nicht vergessen.

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Zudem kann Peking so den westlichen (vor allem den US-amerikanischen) Einfluss in der Region reduzieren. Weil sich die Chinesen prinzipiell nicht in die inneren Angelegenheiten anderer Länder einmischen, können sie einen gewichtigen Gegenpol zum US-dominierten Westen darstellen, der sich die Einmischung in die internen Angelegenheiten anderer Länder zur Hauptaufgabe machte. Auch das ist etwas, wovon sich die Europäer eine Scheibe abschneiden könnten. Doch da diese tief in den Hintern des US-Establishments stecken, versuchen sie eben zu opponieren und damit der eigenen wirtschaftlichen Entwicklung Knüppel zwischen die Beine zu werfen. Zu groß ist die Angst davor, von Peking wirtschaftlich und noch mehr geopolitisch an den Rand gedrängt zu werden.

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21 Kommentare

  1. Die Europäer haben wirtschaftlich stark und einseitig auf einen störrischen, bockigen überdrehten Überssegaul gesetzt und sich selbst als transatlantische Hyänen benommen.

    In jahrzehntelanger Epoche des schlechten Vorbildsverhalten der Euroäer zu Freunden gegen Osten sind die Asiaten inzwischen über  die Illoyalität der Europäer aufgeklärt und gewarnt.

    Wozu braucht Asien noch ein EU Europa? Zum Kopieren und zum Verschiffen von Plagiaten. Hier glaubt tatsächlich die Maus sie dirigiere den Elefanten. Völlig daneben und verträumt.

    1. Beim Handel geht es nicht um Loyalität, sondern um Wirtschaftsinteressen!

      Europa kauft jeden Tag für 1 Milliarde Euro Waren aus China. Jede Woche fahren 5 gigantische Güterzüge mit Waren von China nach Europa, aber nur 1 Güterzug von Europa nach China!

      So gesehen brauchen die Chinesen die Europäer sehr, z.B. als Absatzmarkt! Die neue Seidenstraße darf aber nicht zur Einbahnstrasse für die Chinesen werden! Die Interessen müssen ausbalanciert werden, sonst begibt sich Europa in eine totale Lieferantenabhängigkeit von China!

      Im Prinzip ist der neuen Seidenstraße jedoch zuzustimmen. Die Zusammenarbeit der Eurasier kann der Weltwirtschaft und dem Weltfrieden dienen. Wir wissen aber, dass sich die Angloamerikaner sicher wieder ein paar Schwe.nereien ausdenken werden, damit die Seidenstraße nie so funktionieren wird wie ausgedacht!

      Genau da wo die Seidenstraße verläuft, sind derzeit auch die größten künstlich verursachten Krisengebiete. Dennoch, um die eigentlich nur militärische Supermacht USA in die Schranken zu verweisen, muß die Seidenstrasse kommen. Wenn sie voll läuft, kann der Warenstrom und die wirtschaftliche Zusammenarbeit der großen Blöcke, China, Russland und Europa fliessen und nicht mehr von der us-amerikanischen oder der englischen Marine gestört werden.

      Alleine dies wäre schon ein gigantischer Fortschritt in die richtige Richtung!

      1. "So gesehen brauchen die Chinesen die Europäer sehr, z.B. als Absatzmarkt! "

        Richtig, weshalb die Chinesen nun auch vor Pretoktionismus im Westen warnen, womit die Globalisierung und das chin. Wachstum am Ende wäre. China hat ebenfalls seine Schwachstellen und ist angewiesen auf Absatzmärkte, wie ehemals die USA, als sie in Südamerika intervenierten.

        Meiner Meinung nach bestehen zwischen China und dem Westen gegeseitige Abhängigkeiten. Absatzmärkte gegen billig produzierte Waren.

      2. Drückte ich mich nicht klar genug aus so  wiederhole ich mich, daß sie uns ihren Imitationsschrott aus unseren Designs und die von uns veräußerten und damit gänzlich ausgelagerten Patentprodukte zurückverkaufen, während wir unsererseits dort auf verlorenem Posten stehen. Was , bis auf ein paar Ausnahmen wollen wir dort vermarkten? Wir sind zu teuer. Daß sie an uns gegenwärtig zu ihrer Sanierung fluten muß nicht in dem Maße so bleiben weil die Kaufkraft in Europa unter Fragezeichen steht.

        Abgesehen davon sind wir unsererseits bereits so China abhängig, daß wir jedes Ersatzteil aus einem Kühlgerät aus China zurück importieren müssen, da bei uns das Wissen, die Produktionsabläufe dazu gar nicht mehr möglich sind, weil sie nicht mehr existieren. Patente wurden an China verkauft oder wegen billigeren Produktionskosten dorthin verlagert. Uns wird in vielen Teilen das Knowhow fehlen. Produktionsmaschinen, das Fachwissen zur Eigenproduktion nicht mehr vorhanden sein (gesetzt den Fall).

        Wir sind auch in Zukunft China mehr ausgeliefert als sie uns. Wir haben uns selbst an sie verschleudert, dak einer kopflosen, einseitig verlaufenden Globalisierungspolitik.

        1. Danke saure Gurke, dass du es ihnen nochmal erklärt hast, denn bei den beiden Aussagen von Diskowollo und HansWurst hab ich aus wirtschaftlicher Sicht gerade Kopfschmerzen bekommen (nicht böse gemeint aber die Schlussfolgerungen sind leider falsch rum bei euch; sorry).

          China braucht Europa aber sowas von gar nicht mehr, denn wie oben erwähnt betrifft das "One Belt, One Road" bereits jetzt mehr als die halbe Weltbevölkerung und wer bis jetzt noch immer glaubt die Zukunftsmusik wird sich hier oder in den USA abspielen, der wird eine böse Überraschung erleben. Die Globalisten-Eliten und ihre willfährigen Helfer haben über Jahrzehnte alles nach Asien geliefert was benötigt wurde und wird; Knowhow, Produktion und genug Finanzmittel….mehr brauchen die Chinesen nicht und das deren Denken und Handeln sehr sehr langfristig ist (im vollkommenen Gegensatz zum Westen) sollte sich nach ein paar tausend Jahren auch schon rumgesprochen haben. Die Entwicklung ist ja nicht neu, sondern geht jetzt bereits ein paar Jahrzehnte und alle die Anfang der 90iger bezüglich dieser Zukunft analysierten wurden sofort als VT diffamiert…..nun ist vieles davon aber bereits IST-Zustand.

          1. p.s.: für mich die positivste Entwicklung im neuen Jahrtausend, denn die Asiaten (vor allem die Chinesen) haben eine ganz andere Art mit jemand Handel zu treiben und zwar nicht ala Westen mit der M16 sondern mit Handelsverträgen wo alle die Chance haben daran zu partizipieren.

          2. @sauere gurke, @randy andy

            Ich habe doch die Gefahren der Seidenstraße oben beschrieben! Es kommt darauf an, dass die beteiligten Staaten alle ihre Vorteile daraus beziehen!

            Inwieweit deutsche Unternehmen von China profitieren kann man ebenfalls ausführlich im Netz recherchieren. Deutsche Autokonzerne und Maschinenbauer produzieren längst in China und jagen von einem Umsatz-/Gewinnrekord zum andern. Siehe BMW, Audi, VW etc. BMW feierte das 8. Rekordjahr hintereinander! Das Wachstum kam fast ausschließlich aus fernost, nicht aus Europa oder Asien!

            Deutschland und Europa müssen natürlich aufpassen, dass sie nicht zum bloßen Technologielieferanten für China werden, denn dann wird es für uns langfritig kritisch. Dies muß man wirtschaftspolitisch flankieren.

            Aber was wollt ihr eigentlich, immer nur gegen die USA schreiben, aber wenn sie eine Alternative bietet ist diese auch wieder nicht gut genug?!

            Und gerade weil die Chinesen langfristig (in Jahrhunderten) denken, müßten sie ja auch ein Interesse haben mit den beteiligten Ländern auf Augenhöhe zu handeln.

            Wer sich von den Chinesen austricksen lässt ist selber Schuld. Man muß sich auch mal mit deren Kultur beschäftigen!

          3. @Diskowollo; Aber was wollt ihr eigentlich, immer nur gegen die USA schreiben, aber wenn sie eine Alternative bietet ist diese auch wieder nicht gut genug?!

            Schluß mit dem Wenn und Aber. Schluß mit der fatamorgan`schen Vorfahrtsweichenstellung entweder zu Luzifer zu stehen, dem ewig zu beichten und unter ihm zu kuschen oder zu Beelzebub zu wechseln und dem die Monstranz zu heben.

            Wir müssen uns endlich auf unser eigenes Ego, eigene Stärken rückbesinnen, eigene Unabhängigkeit  zurückrudern. Weniger ist mehr.

            Das erste und einzige Gebot lautet, werft die Amis endlich mit ihren Atombomben aus Europa raus und findet euch nicht mit deren Kandare ab. Ansonsten bleiben wir ewig Spielball (bis zu unserer letzten Bedeutungslosigkeit) reiner Finanzmärkte und wer beherrscht, dirigiert die Finanzmärkte? Die J….! Verlangt die Einholung eurer eigenen wahren Geschichtsrevision. Besteht darauf. Geschichtsrevision geht einher mit Gesichtsrevision!!

            "Es kommt darauf an, dass die beteiligten Staaten alle ihre Vorteile daraus beziehen!"

            Nachdem sie eingangs der zwischenstaatlichen Loyalität eine Abfuhr erteilt haben, so hebeln sie damit gleich einen auf beider Seiten beruhenden Geschäftsvorteil (den Idealfall) wieder aus.

            Merkel hat als repräsentatives Deutschland mit ihrem hartnäckigen Russland Embargo jeder halbwegs vertraubaren Geschäftswelt aus ganz Asien klargemacht: heute umwerbe ich, umschlinge ich deinen Hals und morgen kriegst du von mir gegebenenfalls mit meinem Knie ein paar zwischen deine Eier. Mit anderen Worten, tschüß Vorschußlorbeere, Handel mit  "Mister Germany".

            Der Rest der Verschreckung, bei gleizeitiger Offenbarung von Abkehr jeglicher Berechbarkeit (sie ist eine Unterordnung der Loyalität) zwischenstaatlich so zu verfahren, den kann sich jeder ordentlich Geschäftsmann selbst reimen.

            Wer jetzt alternativ einfach so, langfristig auf China setzt, daß dann die money nur so und ewig sprudeln, dem möchte ich sagen: erwartet von den Gelben nicht`s Rückfliesendes Euch gegenüber. Deren Devise lautet: für Geld verkauf ich dir alles, auch meine Großmutter. Gott kennen sie keinen, aber anstelle dessen die Anbetung des Geldes.

            Alternative: wir sollten umkehren, zurückkehren zum eigenen Säen und ernten. Im Mitmischen, bzw. Tanz auf dem Tisch der Global Player werden wir letztendlich den schwarzen Peter in die Hände zugespielt bekommen.

             

      1. welche kindeskinder? hab nicht mal ein kind , wie oder woher sollen kindeskinder kommen?

        ich hab schon vor 40 jahren gesehen, daß ich keine lust hab , kinder in so eine welt zu setzen, neue sklaven für solche fette gesellschaftsschmarotzer wie merkel? nein danke , dann sterb ich lieber einsam, aber in dem wissen, denen keinen neuen sklaven produziert zu haben

      2. @saure Gurke

        War der Handel über die antike Seidenstraße schlecht? Wohl kaum! Handel hat meiner Meinung mit Loyalität nichts zu tun, das ist unrealistisch. Es geht erst einmal um Ausstausch von Gütern und Dienstleistungen zwischen Indiviuen, Unternehmen und Staaten.

        Es reicht, wenn es einen fairen Handel gibt. Ich muß nicht loyal zu meinen Lieferanten sein! Weiß ich, ob diese loyal zu mir sind?

        Loyalität gehört in den Bereich der persönlichen Beziehungen! Zurück zur antiken Seidenstraße: ohne den damiligen Ausstausch von Waren und Technologie hätte die Menschheit wahrscheinlich nie diesen zivilisatorischen Sprung gemacht – natürlich mit allen Vor- und Nachteilen!

        Nur vom Sähen und Ernten zu leben, scheint mir ein bißchen wenig! Wir brauchen den kulturellen, technologischen Ausstausch, aber unter Wahrung der Souveränität und der heimatlichen Kultur.

        Meine Aussage bezog sich auf eine Alternative zu den transatlantischen Beziehungen, die sich mit der neuen Seidenstrasse abzeichnet. Diese Alternative sollte man nicht im vorhinein schlechtreden. Und mit Blick auf den Globos wird klar, wird sind Bestandteil Euroasiens, ein gedeihlicher Handel mit den Ländern dieser riesigen Landmasse könnte ein riesiges Friedensprojekt sein!

        Wenn sich durch die neue Seidenstrasse alle bisher zurückgebliebenen Länder in der europäischen Nachbarschaft gut entwickeln, haben wir auch hier weniger Probleme mit unerwünschter Einwanderung. Also,die Seidenstrasse war und ist sinnvoll! Sie ist ja ersteinmal nichts anderes als Straßen und Schienen, die können nicht "schlecht" sein, sie sind zunächst einmal nur Infrastruktur, was wir daraus machen, liegt in den Händen der beteiligten Länder!

  2. Keine "Sorge", wenn die USA z.B. Frankreich verbieten können Hubschrauberträger an Russland zu liefern (inkl. Verluste für Frankreich) und der BRD Wirtschaftssanktionen gegen Russland vorschreiben (Verluste für die deutsche Wirtschaft), dann werden die auch die "Seidenstraße" so zu verhindern wissen, das die EU nicht vom US-Kurs abkommt, denn in der EU sitzen zu 99% nur willfähige Atlantik Brücken Vasallen. Und das dem so ist, konnte man doch gestern an der Wortwahl der MSM und dem Verhalten der EU-Politiker sehen, in Bezug auf dieses Thema.

     

    1. Die Europäer sind nur Vasallen der USA ,deren Aufgabe ist es seit 100 jahren

      eine deutsch-russische Wirtschaftsvereingung zu verhindern.

    1. dem bleibt auch garnix andres übrig, denn bevor ihm durch westliche knebelung die luft ausgeht, greift der nach jeder mund zu mund beatmung die er kriegen kann

  3. Das Reich der Mitte, welches mit dieser Initiative die wirtschaftlichen Beziehungen im eurasischen Raum intensivieren will, wird von den transatlantisch orientierten Europäern nämlich als Konkurrenz betrachtet.

    ———–

    China als  'unlautere Konkurrenz' wäre richtiger, denn China unterhält den größten wirtschaftlichen Spionageapparat und produziert auf Kosten der chin.  Arbeiter zu Dumping- und Hungerlöhnen.

    China, das Paradies für Raubtierkapitalisten a la Soros, Rothschild und Rockefeller!

    George Soros and the China-fronted NWO

    http://redefininggod.com/george-soros-and-the-china-fronted-nwo/

  4. " glänzte die Europäische Union mit ihrer Abwesenheit. "

     

    ja, ja, glänzte mit Abwesenheit…also außer den Staats- oder Regierungschefs oder Ministern aus Polen, Ungarn, Tschechien, Griechenland, Spanien, Italien, Deutschland,….die anwesend waren.

     

    wie war das noch mit der Lügenpresse?

  5. Natürlich ist es schön, wenn sich den Verbrechern der Ostküste Widerstand bietet. Aber der Feind meines Feindes ist nicht unbedingt mein Freund.
    China setzt seit Jahrhunderten nicht auf militärische Besatzung, sondern auf Vasallentum. Gehorsam und Unterwerfung werden demonstriert durch Gesten der Demut, untertänig dargebrachte Geschenke usw..
    In diesen Status möchten die Bolschewisten die Staaten der Seidenstraße bringen.
    Schuldenpolitik wie in den Protokollen beschrieben gehört dazu. Und beiderseits der neuen Handelswege entstehen chinesische Wirtschaftszonen, die die Gastländer dominieren. Bisherige Erfahrungen lassen sich googlen. Ich würde von Neokolonialismus sprechen.

  6. "Vor allem investiert China langfristig für die Zukunft, während die Europäer (wie auch die Amerikaner) ihre privaten Konzerne vorschicken, die vor allem auf schnellen Profit aus sind."

    Das ist ja mal ganz was neues. Das Thema Umweltschutz hat für den chinesischen Unternehmer/Investor einen ganz andere Stellenwert als für den (bsp) deutschen Unternehmer/Investor. 

    Wer in Peking war, weiß was ich meine.

  7. Die Entwicklung der Seidenstraße ist doch nicht mehr aufzuhalten. So sollte Deutschland, bzw. die Siebenzwergewelt des deutschen Parlaments, endlich aus ihrem Tiefschlaf erwachen und sich finanziell und wirtschaftlich emanzipieren, d.h. sich von der Pleitesituation eines Target II Systems zu lösen und sich Staaten zuwenden. die auf der Basis des ehrbaren Kaufmanns handeln und irrevocable letter of credit ( bestätigte und unwiderrufliche Akkreditive) auf die Beine stellen können, als sich mit bankrotten 'EU' Staaten, die auf der Importbasis auf Pump arbeiten, Handel treiben zu müssen. Sowas führt zwangsläufig in den Ruin, wobei man sich auch noch vorwerfen lassen muß, daß man als 'Exportweltmeister' andere 'EU' Staaten einem ruinösen Wettbewerb aussetzt, was hier auch noch geglaubt wird.

     

     

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