Griechenland: Geht es nun wieder aufwärts?

Erste Anzeichen deuten darauf, dass Griechenland wirtschaftlich zumindest den Abwärtstrend stoppen konnte. Ob nun tatsächlich eine Trendwende kommt, ist allerdings noch offen.

Von Marco Maier

Trotz aller Probleme scheint sich Griechenland gefangen zu haben. Die jüngst veröffentlichten Daten lassen darauf hoffen, dass sich die griechische Wirtschaft langsam aber sicher trotz all der aufgedrückten Lasten erholt. Denn im Zeitraum von Juli bis September gab es – trotz einer vergleichsweise schwachen Tourismussaison – ein Wirtschaftswachstum von offiziell 1,5 Prozent. Wobei es im Vorjahresquartal auch einen deutlichen Absturz gab, so dass der Zuwachs im Vergleich dazu nur ein Tropfen auf den heißen Stein ist.

Nach der Rezession im ersten Halbjahr 2016 und trotz der nach wie vor beinahe erdrückenden – und immer noch steigenden – Steuerlast keimt nun ein wenig Hoffnung auf Besserung auf. Denn wie es scheint, sind vor allem die sich stabilisierende Industrieproduktion und der private Konsum die treibenden Kräfte hinter der Erholung. Auch die sich langsam abzeichnende Entspannung auf dem Arbeitsmarkt dürfte mit dazu beitragen. Und das, obwohl die Löhne weiterhin extrem niedrig sind und viele Stellen nur als Teilzeitjobs vergeben werden.

Problematisch ist allerdings die nach wie vor angespannte finanzielle Lage des Staatshaushalts. Denn der Schuldendienst frisst dermaßen viele finanziellen Ressourcen, dass ein Staatsbankrott immer noch wie ein Damoklesschwert über dem Land schwebt. Ohne eine Umschuldung und einen Schuldenschnitt ist die nächste Krise schon vorprogrammiert.

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19 Kommentare

  1. Griechenland: Geht es nun wieder aufwärts?

    ———–

    Solange Griechenland die Hyänen von IWF und Goldmann/Sucks am Hals hat, kann es nicht aufwärts gehen.

    Und solange der Soros Agent Tsipras und sein pseudo-linkes Gesocks regieren,  schon mal garnicht.

    Griechenland ist der Hebel der Hochfinanzbankster zwecks Plünderung der gesamten EUdSSR..

    Deswegen wird sich Griechenland auch nie für bankrott erklären und arm machen, das wäre nämlich der Super-Gau für die satanistischen Moammon-Anbeter!

    So wird es lustig weiter gehen, u.a. Dank Murksel und dem rollenden Finanzminister!

     

     

    1. @Dietrich von Bern

      Exakt. An Griechenland wird die NWO explizit vorangewandt, vorexerziert. Der Eine-Welt-Mammon, Satanisten und Konsorten, bestimmen wer leben darf, wozu er da zu sein habe, wie er vegetieren darf, wielange und aus welchen Gnaden.

      »Mein fester Glaube an Homer und die Tradition ist nie von der modernen Kritik erschüttert worden, und diesem Glauben verdanke ich die Entdeckung Trojas«, sagte Heinrich Schliemann. 

      Odysseus (König von Ithaka) – stellvertretend für das heutige griechische Volk – überlistet Polyphem, den Zyklopen. Wer Verstand und Gabe hat, verwende beide.

      Im 8. Jh. vor Chr., wies Homers Odysseus den Griechen den Weg. Da war noch weit und breit kein Christentum, aber konzentrierte Stärke, Mut, Geisteskraft. Nicht überall und immer, aber schlummernd vorhanden oder offen abzurufen, bis zum heutigen Tag und an aller Tage Ende.

      Auf Odysseus‹ langer Irrfahrt, mit zwölf Gefährten sind diese Kämpfer in die Höhle des einäugigen Zyklopen Polyphem eingedrungen. Abends, als der Einäugige, aussehend wie Satan, mit seinen gefangenen Herden zurückkam, verbrachte er die Herde und sich selbst in seine Höhle. Er versperrte den Ausgang mit einem schweren Stein. (Erinnert ein wenig an den Stein vor Lazarus‹ Grab, vor dessen Erweckung). Leibspeise des Zyklopen war Menschenfleisch. Selben abends verspeiste er noch zwei der zwölf Gefährten. Gesättigt von Menschenfleisch schlief der einäugige Satan ein, Odysseus dagegen kaum. Er ersann einen Plan, wie diesem Ungeheuer in Person und Situation zu begegnen sei.
      Nächstentags verfrühstückte der Zyklop weitere zwei seiner Gefährten, zuvor er diese am offenen Feuer grillte. Dann verließ er mit seinen gefangenen Herden die Höhle und verschloss dieselbe. In der Höhle sah Odysseus eine wuchtig Hirtenkeule, gleich einem Baum stark, spitzte diese an und härtete die Spitze im Feuer.

      Am Abend derselbe grausame Hergang. Die Gefangenenherde war eingebracht, die Höhle verschlossen, und der Zyklop fraß, seiner Art gemäß, gnadenlos zwei weitere Menschen. Odysseus platzierte seinen Weinschlauch so, dass der Zyklop diesen auch entdecken musste. Er besoff sich damit. Angefressen und nicht mehr ganz standfest, sagte er zu Odysseus: »Fremdling ich bin Polyphem! Und wer bist du?«  »Ich heiße Niemand«, antwortete Odysseus.

      Diese Kreatur Satans schlief ein. Alsdann rammten Odysseus und Gefährten dem Untier, den hartgespitzten Baum in dessen Auge. Polyphem, das entsetzte Tier entriss den Pfahl seiner Augenhöhle. Es stürzte und schrie bis zum Morgengrauen. Frühmorgens hörten die Zyklopen der Gegend, Polyphem in seiner Höhle brüllen und riefen: »He, Polyphem, wer hat dir denn etwas angetan?« »Niemand!«, brüllte Polyphem zurück. Köpfeschüttelnd zogen sie ab.

      Polyphem schob den schweren Stein beiseite und konnte heute kein Menschenfleisch mehr verfrühstücken. Er saß am Höhlenausgang und betastetet jedes seiner Herdentiere. Odysseus und seine noch lebenden Gefährten banden sich unter fette Farren, und erreichten unentdeckt das Freie. Als das letzte Herdentier draußen war, schon hörte er von Weitem, wie die Fremdlinge noch liefen, lachten und spotteten. Wie Zeus Blitze und Donner gen die Erde, schleuderte er Richtung Fremdlinge, was ihm nur in die Pratzen kam. Nichts davon traf. Alles verfehlte sein Ziel. (NWO, etc.)

      »Was heute geschieht, ist eine ebenso ergiebige Quelle der Erkenntnis wie die Ereignisse zur Zeit des Homer oder des Plato.« – Michel de Montaigne (1533 – 1592)

      Musikalische Grüße der Griechen an die (noch) Peiniger:  https://www.youtube.com/watch?v=EKEo9q4aEY0

  2. Wenn eutschland von der ostamerikanischen "Elite" nicht mehr zu Zahlungen an den griechischen Miniterpräsident, einem  Superverräter, angewiesen wird(so ähnlich Schäuble), gehen in Hellas die Lichter aus und in Deutschland an. Vielleicht werden die Siegermächte den Hellas-,auch  bei  seinen Repa–Forderungen nicht mehr unterstützen, dann ist Ende der Fahnenstange.

  3. Mit Griechenland geht es nie mehr aufwärts …

    …. selbst nach einem Schuldenschnitt nicht.

    Griechenland erwirtschaftet permanent weniger, als es verbraucht – das ist ein solider Fels von einem Faktum.

    Es lebt in Zukunft entweder von uns oder es wird ein Drittweltland.

    1. Nachtrag :

      2011 hatten reiche Griechen bereits 268 Mrd. Euro aus dem Land geschleppt – diese Summe ist der Schweizer Anteil an diesem Großdiebstahl – weiß der Geier, wieviel sie sonst noch gebunkert haben.

      Die Summe ist offiziell, sie stammt aus Schweizer Bankstatistiken

      Es ist kaum zu bestreiten, dass diese Summen zum großen Teil von der EU – also von uns – an Griechenland überwiesen wurden.

      Ausnahmslos ALLE griechischen Regierungen wollten diesem Diebstahl nachgehen und die Steuern darauf kassieren – und ausnahmslos alle Regierungen haben es nicht getan.

      Eine vorsätzliche Lüge also, um noch mehr Geld aus uns herauszupressen. JEDER Euro aber, den wir gen Griechenland schicken, wird postwendend wieder geklaut werden.

      Griechenland wird erst wieder vertrauenswürdig sein, wenn das Volk seine Eliten an passende Bäume gehängt hat – und auch dann nur unter Vorbehalt.

      1. Diese "reichen Griechen" oder Oligarchen gehören überwiegend einer besonderen geschützten Volksgruppe an. Als Tsipras ankündigte, sie zu besteuern, hat die "Troika" sofort darauf reagiert und angekündigt, sämtliche Verhandlungen zur "Griechenland-Rettung" einzustellen, sollte er das in die Tat umsetzen. 

    2. ..trotz Schuldenschnit.. auf Null..

      weden mit Asylanten überflutet,, was dem Streit u. Anarchie geprägten Griechen in allen Städten weiteren Anlass zur Zelebration gibt

      Wer seine Seele an den Teufel verkauft (Kredite) kann nicht mit würde Sterben.. Saat des Teufels!!

      Schuld sind immer die Anderen..???

  4. Mit Griechenland kann es aus strukturellen Gründen gar nicht bergauf gehen.

    Denn Griechenland hatte bisher fast nur Industrie auf technologisch niedrigem Niveau wie z.B. Textilmanufaktur. Und seit der EU-Osterweiterung ist diese Low-tech-Industrie nach Rumänien abgewandert, da dort die Löhne niedriger sind.

     

    Um die Wirtschaft wieder in Gang zu bringen müßte Griechenland Hightech-Produkte innovieren und produzieren -dazu sind die Griechen aber nicht in der Lage- oder aber ihre Binnenwirtschaft durch protekionistische Maßnahmen wieder rentabel machen. Dazu müßte Griechenland aus der EU austreten.

    Für einen solch radikalen Schritt bräuchte Griechenland aber Partner im Ausland und einen extrem fähigen Staatsführer. Mit dem inkompetenten Tsirpas ist das aber nicht zu schaffen.

    Griechenland hat durch Passivität und Korruptheit der letzten Regierungen den Schritt zum Hightech-Industriestaat verschlafen und wird nun ein Entwicklungsland am Tropf der EU bleiben. Das Spiel ist aus.

  5. Glaubhaft wird das erst, wenn sich der IWF erneut an dem Schuldenkarussell Griechenland beteiligt, welches nicht als einziges Land in dieser EUdSSR Kredit aufnehmen muß, wenn Zinsen und Tilgung fällig werden, womit diese Pleiteunion mit ihren monatlichen Milliarden-ankäufen von Staatsanleihen durch die EZB den Traum einer tyrannischen supranationalen Europaregierung mit einer Generalpleite ausgeträumt haben dürfte. Ökonomische Gesetze sind nun mal, auch mit den utopischsten politischen Spinnereien nicht auszuhebeln, wie der Fall der Lehmanbrüder zeigte, welches sich jetzt mit der Pleite der Banco Monte Paschi di Siena wiederholt, die selbst ein Mario Draghi nicht mehr retten kann. Es ist stets schmerzhaft fallen gelassen zu werden, besonders von einem IWF, der bestimmt genug Geld in diesem EUROsions-Zirkus verloren hat und nicht noch mehr Geld verlieren möchte. Deshalb ist es wahrscheinlich auch in letzter Zeit so ruhig um Christine Lagarde, der vielumworbenen Kreditoma, geworden, die nichts mehr davon hält von einer Angela Merkel 'ins Boot' geholt zu werden welches schon seit geraumer Zeit am Sinken ist.

     

    1. Folgt man den Aussagen einer Christine Lagarde in dem Prozeß wegen der Unregel – mäßigkeiten während ihrer Zeit als franz. Finanzministerin:

      ' Sie porträtiert sich selbst als eine politische Novizin, welche zu viel Vertrauen in ihre Mitarbeiter hatte. So handelte sie im Rahmen eines Kontrollverlustes der umfangreichen Verwaltung, die sie eigentlich kontrollieren sollte' ????

      So sind selbst in der kleinsten Klitschen die Geldbewegungen hierarchisch, je nach Betrag, vom Handlungsbevollmächtigten bis zum Direktor unterschriftsmäßig exakt geregelt. Wenn das selbst in dem franz. Finanzministerium schon unübersichtlich wurde, wie soll das dann, mit einer solchen Führung einer Christine Lagarde, im IWF und einer EU funktionieren? So spricht der finanzielle Zustand in Griechenland und in der gesamten EUdSSR Bände!

  6. Griechenland ist ein typisch asiatisch geprägtes Dritte – Welt – Land. Wird immer bleiben, was es immer schon war. Schert mich soviel wie Eritrea.

  7. Zahlen zu Griechenland Stand 22.11.2016 (Quelle: Haushaltssteuerung.de). Gesamtschulden 315 Milliarden, ca. 30000 pro Kopf. Entspricht 179% des BIP, das in Zahlen bei 176 Milliarden liegt. Nominales Wachstum 0,285 % ! – Nur ein Optimist kann hier einen Aufwärtstrend entdecken. Wir haben es bei Griechenland mit einem Komapatienten zu tun, der 'mal eben geblinzelt hat.

  8. https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2012/05/25/griechenland-wo-sind-die-380-milliarden-euro-hilfsgelder-hin/ 

    Die Schulden dürften  noch höher ausfallen.Dieser Bericht von 2012 spricht von über 380 Milliarden. Inzwischen sind nochmals 4 Jahre vergangen. Dieses Land ist schon längst pleite. Aber solange Deutschland noch Geld hat ,und Murksel an der Macht ist ,wird Griechenland weiter mit Steuergelder gefüttert. Das nächste Rettungspaket kommt ,wetten dass???

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