Das Risiko an Diabetes vom Typ 2 zu erkranken, nimmt offenbar mit der wachsenden Luftverschmutzung zu. Mittels einer Studie wurde dieser mögliche zusätzliche Risikofaktor erkannt.

Von Marco Maier

Bislang waren vor allem die Faktoren der Gene und des Lebenswandels (v.A. Nahrung) als Hauptursachen für die Entwicklung eines gestörten Glukosestoffwechsels bekannt, der zum Typ-2-Diabetes führt. Doch nun zeigt es sich, dass eine hohe Luftverschmutzung am Wohnort augenscheinlich einen zusätzlichen Risikofaktor darstellt.

Deutsche Forscher haben in einer Studie mit rund 3.000 Teilnehmern herausgefunden, dass es offenbar eine Korrelation zwischen Diabetes(risiko) und der Konzentration von Luftschadstoffen am Wohnort der Probanden gibt. Denn die Daten des oralen Glukosetoleranztests zum Nachweis eines gestörten Glukosestoffwechsels glichen sie mit Messungen der Luftschadstoffwerte ab.

"Dabei zeigte sich, dass Menschen, die bereits einen gestörten Glukosestoffwechsel aufweisen, so genannte Prädiabetiker, besonders anfällig für die Einflüsse der Luftverschmutzung sind", so Erstautorin der Studie, Kathrin Wolf. "Die Marker in ihrem Blut waren in Assoziation mit den Schadstoffen in der Luft besonders signifikant verändert. Luftverschmutzung ist daher gerade für Menschen mit gestörtem Glukosestoffwechsel langfristig ein Risikofaktor für Typ-2-Diabetes."

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11 thoughts on “Luftverschmutzung erhöht offenbar Diabetesrisiko”

    1.  Danach scheinen die sog Zivilisationskrankheiten weniger Fresskrankheiten zu sein, sondern durch die Verschmutzung, vor allem den Autoverkehr, entsteht die sog "Zivilisationskrankheit" und damit auch die Fettsuchtsanamolie.

  1. Villeicht eine neue Erfindung um Geld locker zu machen. Ändern wird sich deswegen gar nichts und man kann doch nicht den Pharmakonzernen die Einkünfte wegnehmen, denkt an euere Wahlspenden, wir müssen zusammen halten

  2. Im Mai 2012 geisterten Meldungen durch die Medien, Umweltfaktoren, insbesondere Feinstaub, würden das Diabetesrisiko erhöhen. Eine Studie aus Los Angeles hatte "nachgewiesen", das eine um 20% erhöhte Gefährdung bei einem Wohnort an dicht befahrenen Straßen besteht. Ähnliche Untersuchungen in Stuttgart, der Stadt mit der höchsten Feinstaubbelastung in der BRD, schienen die Studie zu bestätigen. –  Wir sollten nicht außer Acht lassen, dass es mehrerer Faktoren bedarf, um an dieser in Deutschland sehr häufig vorkommenden Stoffwechselkrankheit ( Schätzungen zufolge leiden ca. 7-8 Mio. Bundesbürger darunter) zu erkranken.  Luftverschmutzung, Übergewicht, Passivrauchen, Belastung mit Pestiziden, "Vererbung", um nur die wesentlichen zu nennen. Das bei Kindern und Jugendlichen sehr häufig vorkommende Diabetes Typ 1 ist Folge einer Autoimmunreaktion. Auch hier spielen sog. Umweltfaktoren eine wesentliche Rolle, Herpes- und Rötelnviren, Kuhmilch und Gluten. Studien hierzu werden der Öffentlichkeit leider nur zu selten unterbreitet, da könnten Interessen gewisser Lobbyisten berührt werden, die an einem öffentlichen Diskurs, z.B. über die möglichen Folgen von Mehrfach-Impfstoffen oder der in unserem Kulturkreis allgegenwärtigen Kuhmilch. nicht interessiert sind. Da sind Feinstaub und Stickoxide aus Diesel- und Ottomotoren als Ursache für ein erhöhtes Diabetesrisiko für unsere Medien eher ein Thema .

    1.  Das ist eben die Frage, obes es eine Ursache gibt, die dann aufaddiert mit den anderen zur Ursache der Krankheit führt. Auffallend ist, dass die Zivilisationskrankheiten erst im Zeitalter der Automobile expoldierten. Man würde dies allerdings niemals zugeben wollen.

  3. Und das wir noch schneller krank werden, werden täglich Chemtrails über unseren Köpfen mittels Flugzeugen in die Luft gesprüht. Wir müssen dann zwangsläufig Aluminium, Barium und Strontium inhalieren. Was diese Stoffe im menschlichen Körper anrichten dürfte bekannt sein. Zunehmende Demenz und Alzheimer lassen grüßen.

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