Mediziner aus Großbritannien und den USA warnen vor einem "Super-Tripper", der durch Antibiotika nicht behandelbar ist. Die Geschlechtskrankheit mit dem medizinischen Namen Gonorrhoe ist wieder auf dem Vormarsch.

Von Marco Maier

Wie CBS-News berichtet, warnen britische und amerikanische Mediziner vor einem "Super-Tripper", die medizinisch nicht mehr behandelbar ist. Ärzte und Apotheken sollen demnach im Falle einer Infektion mit dieser Geschlechtskrankheit, die auch unter dem Namen Gonorrhoe bekannt ist, beide Antibiotika verschreiben und ausgeben, um diese zu bekämpfen.

Erste Fälle dieser Krankheit, die durch einen medikamenten-resistenten Stamm hervorgerufen wurde, traten schon im März in der nordenglischen Stadt Leeds auf. Dort war die Behandlung der Geschlechtskrankheit mit der kombinierten Doppel-Antibiotika-Strategie nicht erfolgreich. Die Chefärztin des Landes, Professor Dame Sally Davis, warnte in ihrem Brief laut britischen Medien: "Es besteht die Gefahr, dass Gonorrhoe aufgrund des anhaltenden Auftretens von Antibiotikaresistenzen zu einer unbehandelbaren Krankheit wird".

So warnen Experten davor, dass einige Patienten nicht beide erforderliche Antibiotika erhalten um die Infektion abzutöten, so dass sich dadurch entsprechende Resistenzen aufbauen. Grund dafür dürften teilweise Sparmaßnahmen im Gesundheitssektor sein. Die Behandlung von Tripper mittels der Antibiotika Ceftriaxon und Azithromycin ist eigentlich Standard.

Auch in Deutschland kommt diese Krankheit vor. Schätzungen zufolge gibt es jährlich bis zu 20.000 Infketionen. in den USA bereits über 350.000. Die Tendenz ist aufgrund des zunehmend wieder ungeschützt stattfindenden Geschlechtsverkehrs deutlich steigend. Vor allem bei Urlaubsreisen und dort stattfindenden Sexualkontakten stecken sich viele der Neuerkrankten an.

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9 thoughts on “Warnung: Antibiotikaresistenter „Super-Tripper“ auf dem Vormarsch”

  1. Also, nicht ficken, besonders nicht in den USA. Die ficken uns ja sowieso.

    Andererseits würde ich in Deuschland dringenst von einem Klinik Besuch abraten. Das Risiko sich dort einen multiresistenten Keim einzufangen, ist offensichtlich weitaus größer, und dann, sind sie ja wiederum gefickt.

    Ich bitte um Nachsicht um meine sprachliche Ausrutscher. Es wird nicht wieder vorkommen.

  2. Wer den größten Teil seines Verstandes zwischen den Beinen hängen hat, muss mit gelegentlichen Einbußen des Wohlbefindens rechnen. –  Bereits Juni 2012 "alarmierte" die WHO vor mutierten bzw. antbiotikaresistenten Gonokokken, US-Behörden warnten vor "Killerkeimen".- Wir sehen hier die seit Jahrzehnten bewährte Strategie der Pharmaindustrie über Panikmache und Desinformation mittels Medien und Gesundheitsbehörden schlußendlich Umsätze zu erhöhen und die Menschen im Glauben zu lassen, die "Rettung" erfolgt durch das nächste Supermedikament der Schulmedizin. – Da chem. Antibiotika NIEMALS 100%ig wirksam sind, entwickeln die wenigen Keime, die die A.biotikaeinnahme überlebten, binnen kurzer Zeit eine Resistenz. Mit der Einnahme dieser Mittel geht gleichzeitig eine (grobe) Schwächung der eigenen Immunabwehr durch das wahllose Abtöten körpereigener, zum Immunsystem des menschlichen Organismus gehörigen Bakterien einher. Bei diesem Sachverhalt sollte die Einnahme von chem. Antibiotika wohl überlegt sein, auch weil wesentlich potentere Mittel der alternativen Medizin ohne Schädigung des Mikrobioms jedem zur Verfügung stehen.

      1. Unglaublicher Zufall

        Es gibt zb.in der indischen Naturheilkunde Ayurveda einige Monopraeparate wie zb.Haldi,Karela..aber auch Komplexpraeparate.

        Problem ist die EU welche diese nicht anerkennen will-

        Zum Beispiel gibt es ein hervorragendes Lebermedikament(Liv52)

        welches in Russland von den meisten Arzten verschrieben wird…in der EU jedoch nur in der Schweiz registriert ist.

        Einfach mal nach dem Motto wer suchet der findet…

      2. Kolloidales Silber in Verbindung mit Curcumin; Wasserstoffperoxid (für Außenanwendung), OPC, Uncario tomentosa, sind sehr wirksame "Keimkiller". Vor allem sollte ein stabiles antioxidatives Potential tagtäglich über die Nahrung (ggf. auch nahrungsergänzungsmittel) zugeführt werden. Ich persönlich halte sehr viel von Vit.D3 , was in den Monaten okt. bis märz nicht vom Körper gebildet werden kann und in der Nahrung kaum vorhanden ist. (Ausnahmen Fettfisch wie Hering oder aber Lebertran).

  3. Wer die goettliche Intelligenz,welche in uns ist,staendig mit Fuessen tritt braucht sich darueber nicht zu wundern.

    Wer eine gewisse Intelligenz hat &ein gesundes Misstrauen nutzt andere Wege zur Gesunderhaltung.

    Seuchen fallen auch nicht vom Himmel…sie entwickeln sich.

    1.  "Seuchen fallen nicht vom Himmel.." , nein, sie werden entwickelt. Ich denke, es gibt jede Menge "Hochsicherheitslabors", in denen sie gewissermaßen produziert werden. Nur ein Beispiel: In der Ukraine fiel 2009 eine Seuche "vom Himmel".  Vor dem Ausbrechen der sog. Schweinegrippe in dem Land wurden Kleinflugzeuge von vielen Augenzeugen gesehen, die eine übelriechende, teilweise ätzende Flüssigkeit versprühten. Die Menschen, die das Aerosol einatmeten oder auf die Haut bekamen, hatten kurz darauf Atemwegsprobleme, Hautausschläge und eine grippeähnliche Infektion.

    1. Hallo edmundotto

      natuerlich ist Liv52 nicht wirksam bei der bekaempung multiresistenter Keime..es sollte nur ein Beispiel fuer Alternativen zur Schulmedizin sein.

      Es foerdert zb.die Entgiftung der Leber(Chemotherapie,Alkoholmissbrauch etc.)

      Haldi ist uebrigens der Sanskritname fuer Curcuma/Gelbwurz.

      Wie ich schon sagte..wer suchet der findet.

       

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