Nachwahlbefragungen zeigen einen möglichen Sieg der Syriza, die knapp vor der konservativen Nea Dimokratia liegt. Genauere Zahlen werden die Hochrechnungen liefern, da die Wahlbeteiligung extrem niedrig war und die aktuellen Daten sehr ungenau sind.
Von Marco Maier
Die Nachwahlbefragungen in Griechenland zeigen ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen der Syriza des zurückgetretenen Premierministers Alexis Tsipras und der vorher regierenden konservativen Nea Dimokratia. Für die Syriza ergibt sich ein Wert von 30-34 Prozent, für die Nea Dimokratia einer von 28,5 bis 32,5 Prozent.
Ebenfalls im neuen griechischen Parlament vertreten sind demnach die rechtsextreme Goldene Morgenröte (6,5-8 Prozent), die sozialdemokratische Pasok (5,5-7 Prozent), die kommunistische KKE (5,5-7 Prozent) und die liberale To Potami (4-5,5 Prozent). Alle anderen Parteien - darunter auch die Syriza-Abspaltung "Volkseinheit" - müssen um einen Einzug bangen.
Allerdings zeigt sich bei den Griechen eine zunehmende Resignation. Die Wahlbeteiligung soll sich ersten Meldungen zufolge auf dem niedrigsten Stand befinden, den Griechenland je erlebt hat. Die Menschen scheinen müde von der Politik und den Versprechungen zu sein. Denn gebessert hat sich in den letzten Jahren gar nichts - egal wer in Athen regiert hat.
Im Laufe des Abends wird es sich zeigen, welche Regierungskonstellation sich schlussendlich ergeben dürfte. Eine neuerliche Syriza-Regierung bräuchte dafür einige Prozent mehr an Stimmenanteil und vor allem die Rechtsextremisten und die Kommunisten könnten eine Koalition aus Nea Dimokratia, Pasok und To Potami unmöglich machen.
Contra Magazin Unabhängig, unbestechlich, unzensiert! 
also Griechenland-Wahl, ich weiß nedd ..
Dieser Tsipras ist doch ein noch ekelhafterer Betrüger als 1000 Merkels zusammen. Erst lässt er das Volk abstimmen, und dann tut er genau das Gegenteil, und fällt all seinen Leuten in den Rücken.
Es scheint sich ja auch niemand mehr für die Lügner zu interessieren. Vielleicht war ich der letzte, der dem Begriff „Drecksgriechen“ widersprochen hat. Aber jetzt mag ich das auch nicht mehr.