„Tag X“ – Behörden sind alarmiert

Die wachsende Kritik an den freiheitseinschränkenden Corona-Auflagen wird laut Behörden von Rechtsextremisten für Vorbereitungen für Umsturzversuche genutzt.

Von Redaktion

Die Sicherheitsverantwortlichen sind zunehmend besorgt über rechtsextremistische Bemühungen, wachsende Kritik an den Corona-Auflagen zu bündeln und mit der Vorbereitung von Umsturzversuchen am „Tag X“ zu verbinden.

„In der aktuellen Corona-Lage sind die Behörden besonders sensibel, gerade im Hinblick auf die Tag-X-Fantasien“, sagte der Vorsitzende des Parlamentarischen Kontrollgremiums des Bundestages, Armin Schuster (CDU), der „Rheinischen Post“. Es wird erwartet, dass sich das geheim tagende Gremium an diesem Mittwoch mit der Gefahrenlage befasst.

In diesem Zusammenhang warnte der FDP-Fraktionsvize Stephan Thomae vor „paramilitärischen Strukturen mit staatsumstürzenden Tendenzen“. Die Bundesregierung müsse ein Verbot des Vereins Uniter prüfen. Es sollte alle mit großer Sorge erfüllen, dass an Übungen einer Einheit des Vereins „Soldaten und Polizisten in Flecktarn als Vorbereitung auf den ,Tag X‘ teilnehmen“, unterstrich Thomae.

Allerdings stellt sich die Frage, wie ein paar wenige Tausend Anhänger einer solchen Idee überhaupt eine Chance für solche Bestrebungen haben sollten. Hier wird offenbar eine Mücke zum Elefanten gemacht, zumal selbst solche kleinen Gruppen wohl kaum in der Lage sind, eine ernsthafte Gefahr für den gesamten bundesdeutschen Staats- und Sicherheitsapparat darzustellen.

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