USA verkaufen Kampfjets an Katar

Trotz der Vorwürfe Trumps, dass Katar Terrororganisationen unterstütze, verkaufen die USA dem Land Kampfjets. Das Geschäft war noch unter Barack Obama abgeschlossen worden.

Von Marco Maier

Die doppelzüngige US-Außenpolitik erreicht wieder einmal einen Höhepunkt: Während US-Präsident Trump den Kataris vorwirft, islamistische Terrorgruppen zu finanzieren und deshalb auch die Blockade des Golfemirats zumindest gutheißt, verkauft man dennoch Kampfjets an das Land.

Laut "Bloomberg" handelt es sich hierbei um 36 Stück des Typs F-15 des Herstellers Boeing. Der Verkauf sei bereits seit längerer Zeit vorbereitet worden und noch die Obama-Administration gab dem Geschäft im letzten November grünes Licht. Nun unterzeichnete Verteidigungsminister James Mattis eine entsprechende Vereinbarung zur Lieferung der Jets mit seinem katarischen Amtskollegen Khalid al-Attiyah.

Es zeigt sich damit, dass man in Washington offenbar auch dem Teufel noch Kriegswaffen verkaufen würde, so lange dafür auch ordentlich Dollars fließen. Zudem übt man sich in den US-Kreisen ohnehin im Motto "Wasser predigen und Wein saufen" – Hauptsache, die Dividende stimmt.

Allerdings ist diese Praxis auch sonst in der Rüstungsindustrie weit verbreitet: Geld stinkt nicht. Und wenn man an sämtliche Konfliktparteien Kriegsgerät verkauft, profitiert man auch mehr davon.

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5 Kommentare

  1. Die USA liefern für 15 Milliarden $ Kampfflugzeuge.

    Der Iran liefert notwendige Lebensmittel – momentan gerade 180 Tonnen Obst und Gemüse.

    Welcher Lieferant ist hier wohl der Spezialist für Tod und Terror?

     

  2. Die "geilste" Aktion war ja zum Höhepunkt der Sanktionen (Thema: Atomprogramm) als sie eine Doku drehten "wie wirken sich die Sanktionen gegen den Iran aus" und der Reporter dabei vor nagelneuen US-Pumpstationen für Erdöl und die ganze ebenfalls vollkommen neue Steuerungstechnik etc von Deutschen Konzerne im Hintergrund zu sehen waren ^^^^

    Da konnte jeder live sehen, dass es bei de nwestlichen Sanktion immer gegen die Zivilbevölkerung geht und niemals das BigBusines betroffen ist ……. was wiederum den deutlichen Beweis für ein Verbrechen am Völker-und Menschenrecht darstellt ! (das steht nämlich genau so in der UN-Carta, was dadurch auch die ganze UN-Mitschuld beweist)

  3. Also wenn möglichst viele Menschen gegeneinander kämpfen, egal wer gegen wen, dann gibt es eine optimale Zahl an Toten und Vertriebenen. Das gehört doch zu den Zielen der Macht-Juden-Mafia, die sich schon lange als Bevölkerungs-Dezimierer und -Zerstörer profilierten. Insofern ist dieser Handel schlüssig, und er wird schon Jahrzehnte und Jahrhunderte so gehandhabt. Ist aber immer wieder gut und bewusstseinsfördernd, wenn diese Wahrheiten doch ganz klar neu aufs Tapet gebracht werden.

    Zudem ist mit diesem Handel das ganze Affentheater um Katar schön herauskristallisiert. Wenn die Kataris nun anfangen, noch Waffen von den Russen zu kaufen, na dann wird es doch so richtig spannend.

    Auf jeden Fall trägt dieser Waffenhandel nicht zu besseren Beziehung zu Russland bei, wie die Trump-Regierung das so gerne in den Medien postuliert. Trump greift seine Gegner an und schimpft sie Lügner, er selbst lügt aber in gekonnt ordinärer Manier munter weiter.

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