Der Adel von heute: Beamte!

Freuen wir uns nicht alle auf den Ruhestand? Auf eine Zeit, in der wir uns endlich mal ausruhen können und wo wir unsere Zeit frei einteilen und endlich Dinge tun können die wir schon so lange tun wollten? Genau. Wir alle freuen uns auf die Zeit nach dem aktiven Arbeitsleben.

Via Watergate.tv

Doch eben genau, weil wir vorher so lange, hart und fleißig gearbeitet und in die staatlichen Rentenkassen eingezahlt haben, erwarten wir dann auch eine leistungsgerechte Rente von der wir gut leben können ohne jeden Groschen gleich zweimal umdrehen zu müssen.

Doch genau hier liegt das Problem. Diese gibt es heute so gut wie gar nicht mehr. Wer nicht zusätzlich privat vorgesorgt hat, der muss häufig damit rechnen, im Alter finanzielle Abstriche machen zu müssen. Das geht oft sogar so weit, dass die Rente durch eine zusätzliche Altersgrundsicherung aufgestockt werden muss weil das Geld zum Leben gar nicht ausreicht. 

Davon betroffen sind, laut des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes doppelt so viele Ruheständler wie noch im Jahr 2003 und diese waren während ihres Arbeitslebens keineswegs Geringverdiener. Aktuelle Zahlen der Deutschen Rentenversicherung belegen, dass Männer im Jahr 2014 eine durchschnittliche Rente in Höhe von 1.013 Euro, Frauen unter Einbezug der Hinterbliebenenrente eine durchschnittliche Rente von 762 Euro pro Monat erhielten.

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Dagegen leben pensionierte Beamte regelrecht „wie die Maden im Speck“, denn sie sind keineswegs von Altersarmut bedroht. Laut des aktuellsten Alterssicherungsberichtes der Bundesregierung erhalten 73 Prozent der Pensionäre ein Ruhegeld von über 2.000 Euro, 53 Prozent sogar über 2.500 Euro. 

Jeder dritte Pensionär bekommt sogar mehr als 3.000 Euro ein. Für eine Rente von 2.400 Euro müsste ein ehemaliger Arbeitnehmer im Gegensatz dazu auf mindestens 79 Arbeitsjahre kommen. Pensionierte Beamte bekommen je nach Dienstzeit bis zu 72 Prozent ihres höchsten Gehalts, Normalrentner nur maximal 48 Prozent ihres Lebensdurchschnittsverdienstes. 

Lesen Sie auch:  Wie bekomme ich eine Abfindung, wenn ich in Rente gehe?

Politische Beamte jedoch sind wohl der Hochadel unter den Pensionären, denn sie müssen noch nicht einmal das Rentenalter erreicht haben, um lebenslange monatliche Pensionen von mehreren Tausend Euro zu erhalten.

Im Angesicht dieser Ungerechtigkeit ist es eigentlich kein Wunder, dass so viele Bundesbürger von der sogenannten „Politikverdrossenheit“ betroffen sind. Möchten Sie mehr zum Thema erfahren? Dann lesen Sie unseren ausführlichen Artikel auf:  Watergate.tv

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32 Kommentare

  1. watergate.tv mal wieder!

    bis auf das Bundesverwaltungsamt in köln gibt es in der BRD schon seit einigen jahren nicht ein einziges authentisches amt – und dementsprechend auch keine beamten.

    1. Klugscheißer

      Immer weder wird dieser Mist serviert – auf den es überhaupt nicht ankommt.

      In der Realität gibt es sie, die Beamten und ihre Pensionäre – das ist es, was zählt.

      1. wer hätte das gedacht? tatsächlich!

        wenn nicht wirklich der doppelaccount von "Mona Lisa", dann aber zumindest genau so ein "rechtsstaatsbefürworter", um es mal jugendfrei zu formulieren. @Raumkampfkreuzer: wie machst du das, dass du dich NIE irrst? 

  2. Dieser "Staat" ist ein fürsorglicher Dienstherr, aber nur für seine unmittelbaren Diener.
    Nennt er doch 1,7 Millionen aktive "Beamte" und 1,1 Millionen Pensionäre seine willigen Systemknechte.
    ………Während gesetzlich Versicherte erst wochenlang auf einen Termin beim Arzt warten, dann um jede Verordnung betteln und schließlich immer mehr davon auch noch selbst bezahlen müssen, werden "Beamte" und Pensionäre von Medizinern gehätschelt. Für einen relativ geringen Eigenbeitrag genießen sie alle Privilegien des Privatpatienten: Sofortige Chefarztbehandlung mit allem Schnickschnack.
    Soldaten und aktive Polizisten bekommen den vollen Krankenversicherungsschutz ganz ohne Eigenbeitrag.
    Wenn es um ihre Vorteile geht, machen sich die unkündbaren Staatsbediensteten gerne ganz klein. Dann sind sie plötzlich alle nur noch „kleine Beamte“.
    Viele Beamte sind Versorgungsmillionäre. Das persönliche Vermögen, das sie laut Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung zu den „wahren Reichen“ in Deutschland macht, ist hier nicht einmal mitgerechnet.
    Diese Leute die dieser Staat als willige Staatsknechte sein eigen nennt, sind diejenigen, die der arbeitenden, werteschaffenden Bevölkerung gegenüberstehen. 
    Man hat mit Absicht, Lehrer, Polizisten, Verwaltungen und sonst irgendwelche NGO,s in den Beamtenstand erhoben, um sicher zu gehen, das diese genau das tun, was der "Staat" von Ihnen verlangt.
    Es sind Vasallen, die Ihrer Schirmherrin " zur Seite stehen, entgegen aller moralischen Verpflichtungen. Es zählt nur "Kadavergehorsam" gegen die Bevölkerung, jeder Widerstand gegen das System ,ist im Keim zu ersticken und mit Strafen und Sanktionen zu ahnden.
    Das sind diejenigen die sich gegen die sogenannte "Mittelschicht " stellen, und versuchen sämtliche gegensetztliche Meinungen und Ansichten zu verbieten…………Meinungsfaschismus, Fake -News sind Begriffe, die aus Ihren kranken Hirnen entsprungen sind,……. dienen sie doch nur einem Zweck………Ihrem Machterhalt.

     

    1. Diese Leute die dieser Staat als willige Staatsknechte sein eigen nennt, sind diejenigen, die der arbeitenden, werteschaffenden Bevölkerung gegenüberstehen. 
      Man hat mit Absicht, Lehrer, Polizisten, Verwaltungen und sonst irgendwelche NGO,s in den Beamtenstand erhoben, um sicher zu gehen, das diese genau das tun, was der "Staat" von Ihnen verlangt.
      Es sind Vasallen, die Ihrer Schirmherrin " zur Seite stehen, entgegen aller moralischen Verpflichtungen. Es zählt nur "Kadavergehorsam" gegen die Bevölkerung, jeder Widerstand gegen das System ,ist im Keim zu ersticken und mit Strafen und Sanktionen zu ahnden.

      Ekelhaftes Pack. Man sollte sie allesamt ersäufen. Oder wahlweise zur Läuterung für den Rest des mickrigen Lebens ab in den Steinbruch.

      1. Warum leistet sich ein ansonsten äußerst sparsamer Staat das Beamtentum?!

        <Sie sind das Rückrat des Staates..sie setzen auch unliebsame Gesetze um..gegen die Interessen des Volkes.

        Ein ordentlicher Staat braucht im Prinzip keine Beamten.

        Beamte sind eines der Privilegien der Herrschenden.

        Beamte sind praktisch unkündbar..

        ..bekommen Darlehen für ein Prozent..

        ..Sterbegeld..

        ..bevorzugte Krankenversicherung..

        ..Kuraufenthalt..

        ..bis zu sechs Monatsgehälter Überziehungskredit(Bank)..etc..etc…

        Wenn man von einer Wohlstandsgesellschaft sprechen möchte in Deutschland..so zählen die Beamten..eindeutig dazu.

          1. Sehr gut !

            Ich weiß, ich soll Sie nicht ansprechen, aber ich bin ganz begeistert über den Link !

            I wie Ikarus – einer meiner wenigen Lieblingsfilme und im Einbau das Milgram-Experiment.

            Darüber hatte ich mir mal mit Freunden fast eine ganze Nacht um die Ohren geschlagen und es wurde heftig diskutiert.

            Es braucht starke Persönlichkeiten um der Obrigkeit zu widerstehn, das kann nicht jeder. Nicht jeder ist ein Luther, ein Rebell oder Held !

            In unserer Runde war ein ganz Gestrenger, der nicht die kleinste Abweichung seiner Überzeugung zuließ, dass alle außer ihm Feiglinge seien, egal ob sie seine Willensstärke hätten oder nicht.

            Er lies also nicht einmal die zugegebene Schwäche der anderen gelten, die sich zumindest vorstellen konnten, dass auch sie in diesem Experiment bis zu einer gewissen Stufe gehen würden.

            Da kannte er kein pardon, er wollte sich einfach partout nicht an ihr Seelenleben annähern, beinah so als könnte deren Schwäche ansteckend sein, wenn man sich auch nur damit befasste.

            Er wäre ein prima Held geworden, aber leider hat er den Kontakt zu den Menschen verloren, er war schlicht zu unbarmherzig in seinem Urteil über sie, sodass sie sich abwandten von ihm, und auch er konnte die schwachen Menschen nicht mehr ertragen. Heute lebt er sehr zurückgezogen.

            Das ist tragisch, denn wir brauchen die seltenen Starken mehr denn je !

          2. Schwäche und Angst ist völlig o.k. Wenn man sie zugibt. Jeder hat das.

            Die Masse aber will keine solchen Leute. Sie empfindet sie als Fremdkörper, schon gar nicht als Anführer. Die Masse der Menschen nähert sich auch niemals an das Seelenleben Einzelner an, das macht diese Dynamik zu einer einseitigen Sache.  Denn es wird erwartet, dass sich der Einzelne der Masse annähert. Dies kann aber niemals geschehen, da der einzelne Waldgänger niemals in die Niederungen der Masse – psychologisch gesehen – hinab steigt.

            Die Masse will Führer wie Merkel, womit sie sich eher identifizieren kann.

            Tipp: Ernst Jünger – der Waldgang

          3. Könnte ein Waldgänger nicht Führer werden ?

            Zugegeben, dafür bedarf es einiger Vorraussetzungen und die wichtigste, so meine ich, ist eine unerschütterliche Souveränität.

            Unerschütterliche Willensstärke und Souveränität – ein sehr, sehr seltenes Pärchen. Ich persönlich hab in meinem Leben nur ein solches Prachtexemplar kennengelernt und das war mein Großvater – witzigerweise Förster (Waldgänger).

             

             

  3.  

    Weil die BRD kein Staat ist, gibt es in der BRD gar keine Beamte!
    Alle sog. Beamten und Angestellten des „öffentlichen Diensten“ handeln und haften als Privatpersonen!

    Alle sog. Politiker, Beamten und Angestellten des „öffentlichen Dienstes“ bilden eine „Verschwörung“, die IHR RECHT über deutsche Untertanen zu herrschen NUR aus nicht niedergeschriebenen „Gewohnheitsrecht“ ableitet.

    Diese „Verschwörung“ wurde von den Medien das „kriminelle System Kohl“genannt, weil die über „Parteispenden“ geschmierten Akteure des „System Kohl“ verhindert haben, dass die Deutschen nach der „Wiedervereinigung“ in freier Selbstbestimmung über eine neue Verfassung und andere Gesetze selbst entscheiden.

    Die BRD, das GG und somit alle BRD Gesetze wurden aufgehoben. Es wurden aber bis heute keine neue Verfassung, keine neuen Gesetze auf Basis einer neuen Verfassung verabschiedet!

    Das bedeutet, dass Richter als Privatpersonen nicht gemäß gültigen Gesetzen, sondern nach Lust und Laune, bzw. gemäß Anleitung von OBEN urteilen!

    Sog. Richter wissen, dass sie keine staatlich gestellten Richter sind. Deshalb unterschreiben viele sog. Richter ihre Urteile nicht!

    In jedem Rechtsstaat werden Gerichtsurteile erst durch Unterschrift des zuständigen „staatlichen“ Richters wirksam.

    Urteile ohne rechtswirksame Richterunterschrift gelten in Rechtsstaaten als „Entwurf“.

    Die rechtlich zwingenden Grundlagen für die Schriftformvorschriften finden Sie auch noch in § 126 BGB der aufgelösten BRD.
    Zur Schriftform gehört grundsätzlich die eigenhändige Unterschrift (vgl. z.B. Urteil vom 06.12.1988 BVerwG 9 C 40.87 BVerwG 81,32; Beschluss vom 27.01.2003 BVerwG 1 B 92.02 NJW 2003, 1554).

    Für Richter gelten die Schriftformerfordernisse in noch verschärfterer Form: Gemäß §275 (2) StPO ist ein Urteil oder Beschluss vom Mitwirkenden bzw. verantwortlichen Richter zu unterschreiben.
    Im Zivilrecht gilt alternativ der Paragraf 315 ZPO.

    Die kommentierte Fassung der Prozessordnung sagt eindeutig: Unterschriften von Richtern müssen stets so wiedergegeben werden, dass über ihre Identität kein Zweifel aufkommen kann.
    Denn für den Zustellempfänger muss nachprüfbar sein, ob die Richter, die an der Entscheidung mitgewirkt haben, dass Urteil auch unterschrieben haben.

    Deshalb genügt insoweit die Angabe „gez. Unterschrift“ nicht. (vgl. RGZ 159,25,26, BGH, Beschlüsse v. 14.07.1965 – VII ZB 6&65 = Vers.R 1965, 1075, v. 15.04.1970 – VIII ZB 1/70 = Vers.R 1970, 623, v. 08.06.1972 – III ZB 7/72 = VersR 1972, 975, Urt. v. 26.10.1972 – VII ZR 63/72 = VersR 1973, 87)

    Der Grund für die fehlenden Unterschriften der tatsächlich Verantwortlichen ist in der fehlenden Staatshaftung zu finden. Jeder sog. Beamte haftet danach persönlich und mit seinem Privatvermögen nach § 839 BGB (Staatshaftung gelöscht 1982).

    Obwohl Richter Urteile sehr oft nicht unterschreiben, obwohl nicht unterschriebene Urteile nicht rechtswirksam sind, werden diese von Polizei, Finanzämtern und anderen privatisierten Scheinbehörden wie z.B. den Job – Centers vollstreckt!
    Diese Praxis ist, wie geheime Gerichtsverhandlungen, typisch für Terror – Diktaturen aller Art!

  4. Beamte sind die Kontroll- und Formungsindustrie, die die Macht des Internationalen Kapitals absichert.

    Der Adel ist die Finanzindustrie, die Beamten sind die privilegierten Handlanger des Systems.

  5. "Jeder dritte Pensionär bekommt sogar mehr als 3.000 Euro ein."

    Deshalb gibt es auch keine Änderung im Wählerverhalten. Zuerst kommt deren Bauch und dann lange, lange nichts.

  6. Mein Gott Beamte sind ihr Leben lang in den Niederungen rum gekrochen wurden gezwungen immer Ja zu sagen. Allein durch den psychischen Schaden den sie dadurch erlitten haben weil sie eine besonders belastete Berufsklasse sind muss schon entschädigt werden.

    1. Die Beamten garantieren die Durchsetzung der Politik. Sie sind mitverantwortlich. Ist die Politik gut, sind sie zu belohnen, ist die Politik schlecht, haben sie die schlechte Politik mitzuverantworten. — Da gelten keine Ausreden.

    2. Was schreiben Sie denn dafür einen Unsinn. Ich arbeite als eine der wenigen Angestellten unter ca. 100 Beamten. Ein widerlicheres Sozialschmarotzerpack – von wenigen Ausnahmen abgesehen – kann man sich garnicht mehr vorstellen.

      1. Das notiert man bereits, wenn man über die Schalter guckt oder durch die Büros wandert. Wenn wir auch häufig pauschalieren, so ist mir gleichzeitig bewuß, daß natürlich Lastenträger unter ihnen arbeiten, auf deren Rücken sich andere durch den Alltag schlängeln aber das ist schon lange keine Minderheit mehr.

    1. Ich würde sagen ja!  An die Gegenseite werden ja heute auch noch Vorwürfe laut, was die Generation um Adolf falsch gemacht hätte.

    2. Ist ein Volksverräter auch ein Volksverräter, wenn er sich dessen garnicht bewusst ist ?

      Man sagt zwar "Unwissenheit schützt vor Strafe nicht", aber kann man Jemandem etwas anlasten, von dem er nicht mal weiß ?

      Was ist denn, wenn er einfach nur eine andere Sichtweise zum System hat und seinen Job macht ?

      Oder denke ich jetzt über einzelne Beamte zu gutmenschlich ? Ich kenne nicht viele und die die ich kenne, sind menschlich ganz ok.

      Allerdings hab auch ich schon ziemlich gestaunt auf den Ämtern, mit welcher Hochnäsigkeit die Herrschaften unterwegs sein können.

      Was garnicht geht, ist, wenn sich einer benimmt, als käme ich als Bittsteller, da heb ich die Stimme, mach mich innerlich 1m größer und dann wird das ausgefochten !

       

  7. "Stellt man das Streben nach möglichst viel Sicherheit in den Mittelpunkt seines Lebens, wird man dessen Ende aus lauter Ängsten nur früher erleben." – Um letzteren zu entgehen hat die Beamtkaste immer versucht profilaktische Nutzen für sich zu erwirken. Privilegierte Krankenversorgung hilft auch nicht mehr, wenn man zeitlebens alimentiert wurde und keine Widerstandskräfte entwickelt hat. Und hohe Pensionen helfen auch nicht mehr, wenn das Kreuz von den vielen Bücklingen vor dem Dienstherren krumm und steif geworden ist.

    Nur ein Beispiel: Mein Nachbar, ein BW Soldat, hat sich mit 55 wegen angeblicher Rückenprobleme vorzeitig pensionieren lassen. Innerhalb von 2 Jahren hat man ihn total kaputt operiert – und ganz zum Schluß bekam er auch noch ein neues Gebiss für 30000€. Das wurde noch nicht einmal rechtzeitig fertig, um damit dann ordnungsgemäß ins Gras beißen zu können .

    Ich persönlich halte es mit Konfozius, der da sagte: Übe einen Tätigkeit aus, die du liebst, und dir wird kein Arbeitstag zur Last werden.

    1. Ich bin ja mittlerweile der Überzeugung, dass privilegierte Krankenversorgung zur ärztlichen "Ausschlachtung" des Patienten führt.

      Da könnte ich jetzt auf Anhieb 20 Beispiele erzählen, warum es besser ist, nicht Privatversichert zu sein.

      1. Ja Mona,du hast es erkannt. Beamte denken, etwas Besseres zu sein. Aber sie täuschen sich, denn die Natur fordert von den Lebenden, dass sie ihr Leben auch mit Leben füllen, und nicht nur faul rumhängen und auf die dämliche Fürsorge des Dienstherren warten. – Der hofft ja selbst nur.

        Wenn man erst in die Klauen der Medizinmänner gerät, ist es zu spät. 

  8. Bei solchen Artikeln beschleicht mich der Verdacht, dass der Autor die Bevölkerung aufeinander hetzen will, um ein geeintes Vorgehen gegen das Kapital zu verhindern.

    Dass es Mißstände bei Teilen der Beamtenschaft hinsichtlich der Einkommen gibt ist damit nicht negiert. Doch da könnte man noch eher eine Diskussion über die Einkommen von Unternehmern, Vorständen und Aktionären aufmachen.

    Stichwort Unternehmer: Der Unternehmer bereichert sich im neoliberalen Deutschland in geradezu perverser Art und Weise an den Erträgen der Arbeit seiner Mitarbeiter. Zeitarbeit und viel zu geringer Mindestlohn machen es möglich.

    Wir brauchen eine Gewinn-Obergrenze für Unternehmer. Eine prozentuale  Gewinnausschüttung auf die Arbeitnehmer muß gesetzlich geregelt werden.

    Stichwort Aktionäre: Es ist nicht akzeptabel, dass Aktionäre fürs Nichtstun prozentual weniger Steuern auf ihre Kapitalerträge zahlen als die hart arbeitende Putzfrau auf ihren mageren Lohn.

    Stichwort Vorstände: Es ist nicht akzeptabel, dass Nieten in Nadelstreifen, nachdem sie den Konzern kaputtwirtschaften und massenhaft Arbeiter arbeitslos machen obendrein noch Milionenabfindungen erhalten. Hier muß der Staat straffe gesetzliche Regelungen vorschieben.

    1. … wenn er nur wollte, der Staat !

      Ein sehr kluger Kommentar, Richard !

      Es hilft nichts, wir müssen oben anfangen mit Ausmisten, unten und zwischendrinn sitzt auch nur Fußvolk !

  9. Bezüglich Anzahl und Status der Beamten wird nach einem grundlegenden Wechsel eine Zäsur stattfinden müssen, weil wieder einmal in Deutschland katastrophale Entwicklungsrichtungen beschritten worden sind. Diesen Status nur für wenige Berufsgruppen, z.B. für Polizisten, dort aber weiter differenzieren. Der Großteil sollte als normale Angestellte arbeiten, die Pension für aktuelle Empfänger drastisch gekürzt, allein aus Spargründen / Gesamtverschuldung heraus.  Auch deren Rolle und Verantwortung für die gegenwärtigen Schieflagen gilt es zu bewerten, viel Arbeit, aber hohes Sparpotential!

     

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