Trumps Obamacare-Versprechen könnte 24 Millionen ohne Krankenversicherung zurücklassen

Der Plan Trumps Obamacare zu beenden, könnte in den nächsten zehn Jahren 24 Millionen Menschen die Krankenversicherung kosten. Dabei sind die meisten Betroffenen gerade die älteren Leute aus den ländlichen Gebieten, mit dessen Stimmen der Multimilliardär die Wahlen gewonnen hatte.

Von Edgar Schülter

Die Rechnungen des Haushaltsbüros des Kongresses und der Vorschlag der Republikaner Obamacare zu ersetzten, werden schon nächstes Jahr 14 Millionen Menschen ohne Krankenversicherung lassen. Die Zahl der Menschen die dann keinen Zugang zur Krankenkasse bekommen, kann bis zum Jahr 2026 auf bis zu 24 Millionen steigen.

Schon in seinem Wahlkampf versprach Donald Trump Obamacare zu ersetzen und ein neues System einzuführen, das eine bessere Gesundheitsversorgung zu einen niedrigeren Preis sicherstellen würde. Trotz vieler versprochenen „Wunder“, die dieses neue Gesundheitssystem mitbringen sollte und die Absicht Trumps, seinen Namen in dieses Projekts zu stecken, weigerte er sich den Namen „Trumpcare“ zu benutzen. Soviel zur seinen Plänen, die der Gesundheit der Nordamerikaner gelten.

Gilt die Krankenversicherung nur für Besserverdienende?

Die Zeitung „Los Angeles Times“ analysierte, wer die größten Verlierer im neuen Modell, das von den Republikaner vorgeschlagen worden, betroffen sind. Es ergab sich, dass es sich um die Einwohner mit den niedrigeren Einkommen handelt, wohnhaft in ländlichen Gebieten – und damit jene, die mit ihrer Stimme Donald Trump zum Sieg verholfen haben.

In fast 1500 Standorten im ganzen Land, bei denen 90 Prozent hauptsächlich Trump gewählt haben, werden die Sechzigjährigen mit einem jährlichen Einkommen von zirka 30.000 US-Dollar, um die 6.000 US-Dollar bei der Unterstützung des Bundes für die Gesundheit verlieren. So die Prognose der Zeitung, die sich dabei auf mehrere unabhängige Studien beruft.

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Wir erinnern uns, dass Obama einen Plan einführen wollte, der jedem US-Bürger eine garantierte Krankenversicherung zusprach. Insbesondere all jenen Menschen, die überhaupt keinen Gesundheitsplan besaßen, wie junge und ältere Menschen, sowie die Geringverdiener.

In den Vereinigten Staaten ist es immer noch so, dass wenn eine Person nicht über eine private Versicherung verfügt, diese bei einen Unfall oder Krankheit für die vollen Kosten aufkommen muss. So geschah es sehr oft, dass ein scheinbarer „gesunder Mensch“ der keine Krankenversicherung haben muss, sich nach ärztlicher Behandlung wegen der hohen Kosten dann in der Pleite und Armut wiederfand.

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17 Kommentare

  1. @Peter

    Danke für die Zeit die es braucht diesen Post zu erstellen auch wenn es copy & paste ist.

    @Edgar Schülter

    das ist Trump bashing auf niedrigstem Niveou und Sie sind entweder schlecht informiert oder Lúgen ganz bewusst. Trumphasser? Sozialdemokrat?

    1. Einen Tip. Sagt niemanden das der von mir ist… Mein Ruf und so ^^ 

      Keine Links mit reinkopieren und sehr lange Sachen unterteilen. Dann landet auch nicht auf dem Spam was eigentlich nicht dahin gehört. 

      1. @UKsoft & Shmidt – Tja, war ja klar und ersichtlich als Zitate gekennzeichnet und so auch im Vorwort angemrkt und GERNE hätte ich mir die Arbeit gespart und es NUR verlinkt, aber dann wäre es SOFORT von contra-magazin wieder gelöscht wurden! Wenn ich verlinke wird GLEICH zensiert! Und wie man SIEHT ist es JETZT auch gelöscht, der Kommentar ! contra-magazin demaskiert sich hier langsam selber! Hier werden ganz sachliche Leser-Kommentare gelöscht, die mit Zahlen, Fakten und Augenzeugenberichten für sachdienliche Aufklärung sorgen, ABER bei contra-magazin NICHT gewollt!

         

        1. Ich denke mal das der Autor eines Artikels auch der Forenadmin dafür ist, der Autor zensiert also Beweise die seinen Artikel wiederlegen.

          Das ist grenzenlos schlechter Journalismus, perdon, Meinungsmache, wenn ein Journalist etwas schreibt sollte es wenigstens die ersten Gegendarstellungen überleben können, noch dazu wenn diese mit Quellennachweis kommen.

  2. Tja, Herr Schülter, jetzt wissen wir wenigstens über den Umweg Kommentar, was "Obamcare" wirklich bedeutet hat. Mir war das bekannt, aber so schlüssig und belegt, wie das mit diesem Kommentar erklärt wurde, das erhellt nochmal kräftig!

    Meinen Dank an Herrn Schiller!

    1. He cool was hier abgeht; Übrigens bin ich auch einer, der schon vor langer Zeit scharfe Kritik an diesem angeblich so tollen Obamacare übte, denn ich kenne es von Seiten der Versicherungsbranche.

      Obamacare hatte aber so was von gar nichts mit "Krankenversicherung für Arme" zu tun ! Sorry aber da gab es nur 2 bzw 3 Gewinner und zwar die zuständigen Versicherer und sonst niemanden. Ich muss mir jetzt mal die Arbeit machen und die Eigentümerstruktur genau dieser Versicherer analysieren; Will mich keinesfalls in VT´s ergehen aber ich trau mich fast wetten, dass sich bei den Eigentümern, also jenen die damit in den letzten Jahren Milliarden verdienten, "alte Bekannte" dbei sind ^^^^

      p.s.: lol…im ersten Moment dachte ich auch mein Browser hat mich umgeroutet, als ich den Artikel zu lesen begann^^

      1. p.p.s.: Nachdem ich nun "Peter" weiter unten gelesen hab, werde ich mir mal die Pharmas auch ansehen……….was meine (fast-)Wette von oben gleich nochmal interessanter macht ^^^^

  3. Die Zeitung „Los Angeles Times“ analysierte, wer die größten Verlierer im neuen Modell, das von den Republikaner vorgeschlagen worden, betroffen sind.

    s ergab sich, dass es sich um die Einwohner mit den niedrigeren Einkommen handelt, wohnhaft in ländlichen Gebieten – und damit jene, die mit ihrer Stimme Donald Trump zum Sieg verholfen haben.

    ——-

    Mein lieber Scholli,

    dass hier ausgerechnet eines der Hauptkampfblätter der Neuen-Welt Judentums, neben der New York Times, die unisono den Präsidenten bis aufs Messer bekämpt haben, als 'seriöse' Quelle angeführt wird, lässt tief blicken.

    Ich fasse es nicht!

    Mein Vor-Kommentator, Peter, hat sich ja schon die Mühe gemacht, die Mogelpackung und Betrug 'Obama-Care' auseinander zu pflücken, sodaß ich mir diese Mühe sparen kann.

    Danke, Peter, hervorragende Arbeit.

    Mensch, Leute, nennt ihr das 'seriösen' Journalismus und Aufklärung abseits des Main-Streams?

     
     

    1. Hallo @DvB, die mühevolle Arbeit, die Schilderungen von Betroffnen, hier zusammenzustellen (da contra-magazin bei Verlinkungen mich gleich zensiert), wurde von contra-magazin auch gelöscht !

      Es ist eine SCHANDE, was contra-magazin hier abzieht – Um Spendengelder betteln, darum betteln das man sich zuspammen läßt und cookies zuläßt, aber dann sowas abziehen! Sagen Sie mir mal bitte, was an den sachlichen Schielderungen, der Betroffenen, nicht in Ordnung war? Doch nur die Tatsache, das sie den Autor, dieses Artikel, der totalen Unwissenheit (oder Propaganda) überführten.

       

      1. Doch nur die Tatsache, das sie den Autor, dieses Artikel, der totalen Unwissenheit (oder Propaganda) überführten

        ———-

        So isset!

        Es ist schon etwas eigenartig, dass die Redaktion solche  billigen Anti-Trump Propaganda Artikel –  ungeprüft auf den Wahrheitsgehalt –  veröffentlicht.

         

    1. Peter, ich glaub' es nicht, wie erbärmlich!

      Selbst das World Socialist Web spricht von einem Betrug mit Obama-Care

      …".In seinem ersten Wahlkampf versprach Obama, umfassende Sozialreformen bei der Krankenversorgung in den USA umzusetzen. Er behauptete, nach seinen Plänen dürfte es kein Versicherer ablehnen, ein krankes Kind oder eine Person mit einer vorher bestehenden Erkrankung zu versichern; er behauptete, keine Familie dürfe wegen den Kosten für die Krankenversicherung in die Insolvenz gehen oder hungern müssen, und die Versicherungen würden kontrolliert werden.

      Der aktuelle Prozess zeigt, dass im Namen von Obamacare ein riesiger Betrug an der amerikanischen Bevölkerung begangen wurde, und dass alle seine Versprechen Lügen waren. -Zitat Ende-

      Mehr ist dazu nicht zu sagen!

       

  4. Da contra-magazin den nachfolgenden Kommentar gelöscht hat, stelle ich ihn nochmal ein und BITTE um ERKLÄRUNG, WARUM sowas SACHLICHES hier gelöscht wird? Und WARUM bei mir Kommentare mit Verlinkung gleich gelöscht werden?

    Hier der gelöschte Kommentar:
    Herr Schülter, HIER mal was für Sie, von welchen die wirklich wissen wovon sie schreiben und reden:
    Die Mär von der Obamacare – Bilanz eines betrügerischen Politikversprechens
    11. Juli 2016 Markus Gärtner 15872 Views

    Gastbeitrag von Tom Schiller

    40 Millionen Amerikaner seien nicht krankenversichert hiess es. Das müsse dringend geändert werden, hiess es weiter. Obama würde dieses „Problem“ lösen, so wurde gejubelt. Deutsche Politiker aus allen Lagern jubelten dem ersten „schwarzen“ US- Präsidenten dafür zu, hoben ihn in den Himmel, hinauf auf den Thron eines Heilsbringers.

    In all den Jahren hab ich nirgends, absolut nirgends etwas lesen können, was den Mythos „Obamacare“ beleuchtet. Die Gespräche mit Besuchern hier bei mir in Texas zeigen mir deutlich, dass so ziemlich jeder völlig falsche Vorstellungen davon hat, wie die Gesundheitsversorgung hier in den USA funktioniert.
    Schon seit längerem drängt es mich, endlich einmal mit all den falschen Vorstellungen und Mythen aufzuräumen. Vielen Dank, Familie Gärtner, dass Ihr mir auf Eurem Blog die Gelegenheit dazu gebt. Rund 40 Millionen Amerikaner haben keine Krankenversicherung. Dies war der Stand, bevor Präsident Obama sein Gesetz zur Pflichtversicherung durchboxte. Was hat sich seither geändert? Kurze Antwort: NICHTS und VIEL.

    NICHTS hat sich geändert, weil in dieser Minute, während ich diese Zeilen schreibe, 40.829.536 Amerikaner keine Krankenversicherung haben. (Quelle: usdebtclock.org)

    VIEL hat sich geändert, weil diese 40 Millionen Amerikaner ohne Versicherung 50% des Versicherungsbeitrages als Strafsteuer von ihrem ohnehin schmalen Einkommen bezahlen müssen.
    Hier ein Beispiel aus der Praxis: Eine Angestellte von uns verdient in Teilzeit ca $1.000/Monat netto. Mit diesem Betrag kam sie auf Grund der niedrigen Lebenshaltungskosten hier in Texas ganz gut aus. Nach dem Gesetz zur Pflichtversicherung bekam sie eine KV mit einem Beitrag von $196,00/Monat angeboten, $7.000 Selbstbeteiligung/Jahr inclusive.

    Natürlich konnte sie den Monatsbeitrag nicht aufbringen.

    Stattdessen muss sie nun $ 96/Monat Strafsteuer abführen. Diese knapp 100 Dollar fehlen in ihrer Geldbörse. Konnte sie früher eventuelle Arztbesuche (zwischen $ 50 und $ 65, je nach Arzt) noch stemmen, geht das heute kaum noch. Sie muss regelrecht darauf sparen, zum Arzt gehen zu können. Und natürlich fehlen die $ 100/Monat auch für andere Dinge. Man muss nur überschlägig ausrechnen, wieviel Geld der US-Wirtschaft durch die Erhebung der Strafsteuer verloren geht. Bislang haben auch Nichtversicherte eine ordentliche medizinische Behandlung erhalten. Aus meiner persönlichen Erfahrung heraus sogar auf weit höherem Niveau, als sie in Deutschland der Kassenpatient erfährt. Hier mein Erfahrungsbericht: Vor knapp 2 Jahren erlitt ich einen Herzinfarkt. Auf Grund meiner medizinischen Vorkenntnisse konnte ich die Symptome einordnen und rief den Rettungsdienst. Schon hier beginnt der Unterschied zu Deutschland: Niemand fragt am Notruftelefon, ob und wo der Patient versichert ist.

    Bei Ankunft im Krankenhaus (ca 20 min. nach Anruf bei 911) war schon alles für die Herzkatheter- Untersuchung und das setzen eines Stents vorbereitet. Meine Frau, die im Wartebereich sass, wurde derweil ständig über den Stand der Dinge informiert und nach der OP sofort zu mir gebracht. Bis dahin hatte sich immer noch niemand für die Übernahme der Behandlungskosten interessiert. Eine solche Fragestellung kam während meines ganzen Klinikaufenthaltes NICHT auf.

    Eine Sozialarbeiterin besuchte mich mehrfach am Krankenbett und erklärte mir, dass sie nach meiner Entlassung weiterhin für mich da sei, um alles weitere zu bewältigen. Dieses Versprechen wurde auch eingelöst. Sie brachte mich zu einer speziellen Klinik, wo die Nachbehandlung kostenlos erfolgte und ich die Medikamente ebenfalls zum Nulltarif bekam. Diesen Service hätte ich seither weiter nutzen können, habe es aber aus Bequemlichkeit nicht getan, denn die Hin-und Rückfahrt würde mich jedesmal mehr als eine Stunde kosten.

    Dazu kommen natürlich lange Wartezeiten. Im Gegensatz dazu kosten mich der halbjährliche Arztbesuch $ 50 (Kardiologe) und meine Medikamente $ 23 pro Monat. Das ist weniger, als was meine Mutter in Deutschland für ihre Tabletten zuzahlen muss!

    Die Krankenhausrechnung flatterte natürlich auch in den Briefkasten. Kosten für Versicherte: $ 55.000 Kosten mit Rabatt für Nichtversicherte: $ 4.750 – „Betrag verhandelbar, Betrag in Raten zahlbar.“ Die Sozialarbeiterin riet mir, entweder eine Behörde aufzusuchen, die einen Zahlungsplan mit mir vereinbart, oder die Zahlstelle des Krankenhauses anzurufen. Ich tat letzteres. Die Dame am Telefon sagte mir, dass ich gerne monatliche Raten vereinbaren könne. Ich fragte, wie hoch der minimale monatliche Betrag wäre. Ihre Antwort lautete: $ 20,00.

    Ich war einigermassen geschockt angesichts dieser Antwort. Sie fasste mein zögern wohl falsch auf und meinte: „Hm, wenn Sie das Geld nicht haben, dann reichen Sie als Nachweis Ihre Steuererklärung vom letzten Jahr und aktuelle Kontoauszüge ein, Fügen sie Nachweise über anderweitige Zahlungsverpflichtungen an. Wenn Sie nicht genug Geld und Einkommen haben, schreiben wir die Rechnung einfach ab.“

    RUMMMS!

    Sowas hatte ich nun wirklich nicht erwartet! Aber SO ist es hier in den USA! Meine persönliche Erfahrung deckt sich mit den Aussagen der Sozialarbeiterin ebenso wie mit den Berichten Bekannter, die gleiches erlebt haben!
    Fazit: Auch ohne Krankenversicherung erhält man hier eine ausgesprochen gute medizinische Versorgung, die zudem noch besser ist, als die von deutschen Kassenpatienten!

    ——————————————————————————————————–

    Was Obamacare genau bedeutet
    Freitag, 4. Oktober 2013 , von Freeman um 10:00

    Wenn ich mit den verbliebenen Fans von Präsident Obama diskutiere, die lange Liste an gebrochenen Wahlversprechen aufzeige, die vielen Verbrechen die er begangen hat aufliste und feststellen muss, er ist ja schlimmer als Bush, dann höre ich immer als Entschuldigung, aber Obama hat den Amerikanern ein neues Gesundheitssystem gebracht, Obamacare genannt, damit alle es sich leisten können Krankenversichert zu sein. Das scheint die einzige positive Politik zu sein, die sie zu Gunsten von Obama nennen können. Dabei muss ich immer lachen, denn das soll eine Errungenschaft sein? Die Obama-Gläubigen in Europa wissen offensichtlich nicht, was diese radikale Änderung des Gesundheitssystems an negativen Auswirkungen in sich hat. Im Folgenden versuche ich zu erklären was Obamacare wirklich bedeutet.
    Fangen wir bei der aktuellen Situation in Washington an. Der "Shutdown" ist eigentlich der Versuch der Republikaner, die Finanzierung von Obamacare durch Steuermittel den Geldhahn zuzudrehen. Das Gesetz wurde 2010 beschlossen und der Hauptteil trat am 1. Oktober in Kraft mit ernsthaften Konsequenzen ab 1. Januar 2014. Die Gegner von Obama wollen durch das "defunding", also durch den Mangel an staatlicher Finanzierung, das Gesetz wirkungslos machen und zu Fall bringen.

    Ab 1. Januar 2014 muss jeder Amerikaner eine Krankenversicherung abschliessen, was speziell auf den grossen Personenkreis zutrifft, der bisher keine Versicherung hat, weil freiwillig darauf verzichtet wird oder weil man wegen zu geringen Einkommen die Krankenkassenprämie einfach nicht zahlen kann. Das Gesetz heisst eigentlich "Patient Protection and Affordable Care Act (Abkürzung PPACA) 2010, wird aber weil zu kompliziert im Sprachgebrauch Obamacare genannt. Übersetzt heisst es "Patienten Schutz und Erschwingliche Pflege Gesetz".

    Die Idee dahinter ist, jeder Amerikaner soll sich eine Krankenversicherung leisten können, wenn alle gezwungen sind daran teilzunehmen. Typisch von den Politikern, mit staatlichen Zwang die Menschen zu "beglücken". Mit der Pflicht, dass jeder sich versichern muss, kommt auch eine Strafbestimmung, wenn jemand es nicht tut und die ist happig. Damit hat man in den USA viel Widerstand geweckt, denn gerade die Amerikaner wollen von Natur aus zu keinem Kollektiv gezwungen werden und immer drüber entscheiden können, ob sie etwas mitmachen oder nicht.

    Diese Entscheidungsfreiheit ist mit Obamacare vorbei. Nur wer bereits eine private Kranversicherung hat, oder durch ein Programm des Arbeitgeber gedeckt ist, oder durch eine bestimmte Religionszugehörigkeit (Christian Science) ausgenommen ist, muss den Nachweis, man ist ab 1. Januar 2014 versichert, nicht erbringen. Wer sich weigert wird mit einer Strafe von 1 Prozent des Einkommens belegt, die sich in den nächsten Jahren auf 2 und mehr Prozent steigert. So oder so muss man zahlen, bei Weigerung sogar ohne eine Leistung zu bekommen. Für viele Amerikaner ist das Kommunismus.

    Wenn man es genau nimmt profitieren von Obamacare die ganz Armen und die ganz Reichen. Der Mittelstand muss blechen und die unter der Armutsgrenze mitfinanzieren. Aber am meisten drauflegen tut die junge Generation, welche die Hauptlast der Krankheitskosten der Alten trägt. Das haben sie selber noch gar nicht verstanden. Bei einer kürzlich durchgeführten Umfrage von 18- bis 29-Jährigen haben 69 Prozent gar nicht realisiert, dass sie ab 1. Januar 2014 eine Krankenversicherung abschliessen müssen. Dabei handelt es sich um die Altersgruppe von der Obama erwartet, dass sie die Rechnung für den Rest von Amerika zahlen.

    Seit 1. Oktober können die Amerikaner auf Webseiten der sogenannten "Exchange" gehen, eine Art von Versicherungsbörse, und dort die beste Variante je nach Alter, Einkommen, Wohnort, Selbstbehalt etc. auswählen, sich die Prämie errechnen lassen und einen Vertrag abschliessen. Dabei gibt es drei Programme zur Auswahl, die mehr oder weniger Versicherungsleistung liefern, das Silber, Bronze oder Platinum-Programm.

    Obwohl der Staat und die Versicherungswirtschaft zwei Jahre Zeit hatten um sich vorzubereiten, sind die Server seit Dienstag durch den Ansturm an Suchenden zusammengebrochen. Alle die eine Prämienberechnung wollen reklamieren, dass nichts funktioniert. Es herrscht das totale Chaos, was zu noch mehr Unmut und Ablehnung von Obamacare führt. Die welche nach mehrfacher Wiederholung und Neustart der Webseiten es doch geschafft haben einen Antrag zu stellen, sind völlig schockiert darüber, wie hoch die Prämien und die Strafen sind.

    Will Sheehan beschreibt auf Facebook was er erlebt hat:

    "Ich schaffte es endlich heute Früh um 8:00 Uhr. Ich habe eine Vorbelastung (Typ1 Diabetes) und meine Einkommensbasis ist 45'000 bis 55'000 jährlich. Ich wählte den 'Silber Plan' und meine monatliche Prämie kam auf 597.00 Dollar mit einem Selbstbehalt von 13'988 Dollar!!! Es ist UNMÖGLICH, dass ich mir das leisten kann, deshalb habe ich 'verzichtet' und mache weiter ohne Versicherung.

    Ich habe heute um 17:00 Uhr eine Mail erhalten die mich informierte, meine Strafe würde 4'037 Dollar betragen und würde zu meiner jährlichen Steuerrechnung hinzugefügt. Dann wurde ich auf die 'FOLGEN' für eine 'Nichtzahlung' der jährlichen Strafe hingewiesen. Zuerst wird einem der Fahrausweis entzogen bis man bezahlt und wenn man 24 Monate nicht bezahlt und man zufällig Eigenheimbesitzer ist, dann wird einem die Steuerschuld als Pfand im Grundbuch eingetragen. Man kann seine Bankdaten angeben, damit sie leichter 'automatisch abbuchen' können, die Strafe entweder wöchentlich, alle zwei Wochen oder monatlich! Das ganze ist weder 'freiwillig' noch 'erschwinglich'."

    Wenn das stimmt was Sheehan als einer der ersten Antragsteller erlebt hat, dann ist das noch mehr Grund für eine Revolte in den USA. Für viele sind solche hohen Prämien und ein horrender Selbstbehalt untragbar. Dann noch die Strafe wenn man nicht mitmacht und sein Haus gepfändet bekommt. In den Staaten brodelt es ja eh schon gewaltig und die Mehrheit hat eine Stinkwut auf Obama und das ganze politische Establishment in Washington. Obamacare ist ein weiterer Beweis, für wenn die regierende Kaste arbeitet, nur für die Konzerne. In diesem Fall für die Versicherungs-, Pharma- und Spitalindustrie. Die haben ja auch das Gesetz ausgearbeitet.

    Was bedeutet Obamacare in der Praxis … im doppelten Sinne? Es geht um die Durchsetzung der Mainstream-Medizin, heisst Produkte der Pharmaindustrie und sogenannten akzeptierten Behandlungsmethoden, ist klar. Das Gesundheitsministerium stellt eine komplette Liste an genehmigten Methoden auf, welche die Patienten von den Ärzten akzeptieren müssen. Was nicht genehmigt ist, also Alternativen, sind verboten.

    Es geht um die totale Kontrolle über die Gesundheit Krankheiten der Bevölkerung, nach den Diktat der Besserwisser und der Industrie. Es wird einen "Expertenrat" geben, der entscheidet welche Behandlungen und Medikamente die einzig richtigen sind. Mit der Zeit werden alle alternativen Therapien aussterben, da sie nicht bezahlt und genutzt werden. Im Prinzip geht es nicht um Heilung, sondern nur um Behandlung, denn nur so bleibt man Dauerpatient.

    "Akzeptiere diese Impfung, nimm diese Pillen, mach diese Chemotherapie. Wenn nicht dann verstösst Du gegen die Regeln."

    Dann wird jede Person in Amerika eine verfolgbare und komplette medizinische Geschichte mit sich rumtragen, entweder als Chipkarte oder gleich als implantierten Chip. Da gibt es keinen Weg dran vorbei, denn das ganze Gesundheitssystem funktioniert nur damit. Ob beim Arzt oder im Spital, ohne Chip wird man nicht akzeptiert und behandelt. Das wird Orwellsche Konsequenzen haben. Wer aus der Reihe tanzt und dagegen rebelliert wird dann sehr schnell mit einer Geisteskrankheit diagnostiziert und auch entsprechend behandelt.

    Nicht nur die Prämien werden sich dramatisch dadurch erhöhen, speziell für die jüngere Generation, generell werden mehr Steuern nötig, um Obamacare zu finanzieren. So hat das Congressional Budget Office ausgerechnet, Obamacare wird zusätzlich mehr als eine Billion Dollar (1000 Milliarden) in den nächsten 10 Jahren an Staatsausgaben verursachen. Wenn man überlegt, die USA ertrinken jetzt schon in Schulden, wie sollen diese Mehrausgaben finanziert werden? Nur wenn man das Budget für den Sicherheitsapparat, die Militärmaschinerie, die Kriege und den Geheimdiensten drastisch kürzt, was nicht passieren wird.

    Deshalb, in einem täuschen sich die Wutbürger in Amerika. Was sie als Kommunismus bezeichnen, ist in Wahrheit Faschismus. Die Verschmelzung der Staatsmacht mit der Konzernmacht, die Privatisierung der Gewinne und Sozialisierung der Verluste, der totale Überwachungs- und Polizeistaat, die Gleichschaltung der Medien und Verbreitung von Lügen und Propaganda, der Schutz der Kriminellen der Wall Street und Bereicherung der 1%, die Entmündigung der Bürger und Zerstörung der Verfassung, die ständige Drohung und Erpressung anderer Länder und Führung von Angriffskriege, und "Dein Körper gehört nicht Dir, sondern der Volksgemeinschaft", sind alles Merkmale des Faschismus.

    Interessant ist die Telefonnummer der 24-Stunden Hotline, bei der man sich über Obamacare informieren kann. Sie lautet 1-800-318-2596. Wenn man die Nummern auf der Tastatur in Buchstaben umwandelt, was die Amerikaner gerne machen, dann kommt 1-800-FUCKYO raus. 1-800-3(F) 8(U) 2(C) 5(K) 9(Y) 6(O). Die 1 hat keinen Buchstaben zugeordnet.

     

     

  5. Obamacare ist ein weiteres Betrugspaket, um die Menschen auszuplündern. Das ist eine Versicherung, von der vor allem die Pharma-Industrie, die Spitäler, die medizinischen Labore und die Apotheken profitieren, ganz sicher höchst selten die Patienten. Letztere dürfen dafür Diagnosen entgegennehmen, die dringend behandlungsbedürftig sind, eine Menge Medikamente benötigen und zum Schluss die Leute noch kranker werden lassen, als sie eh schon sind, was wiederum Geld bringt.

    Fast wie bei uns. Da haben die Amerikaner ein profitables Gesundheitsmodell aus Europa kopieren wollen, als die Bankster, Vertreter des Finanzbetrugssystems, realisierten, wieviel Milliarden hier aus dem Volk herauszupressen sind. Dabei wird gerne übersehen, dass die steigenden Krankenversicherungskosten in Europa immer mehr Leistungen ausschliessen, während die Prämien jährlich steigen und von immer mehr Menschen nicht mehr zu zahlen sind. Wir hier in Europa sind also gar nicht mehr so weit weg von den amerikanischen Verhältnissen.

    Wenn also der Vorwurf in den Raum gestellt wird, Trumps Obamacare-Versprechen könnte 24 Millionen ohne Krankenversicherung zurücklassen, dann muss man dazu auch gleich unterstreichen, dass mit Obamacare noch viel mehr Millionen ausserhalb einer Krankenversicherung lebten, die sie sich einfach gar nie leisten konnten. Dafür wurden diese Leute auch noch bestraft. Das ist die Höhe einer menschenverachtenden Vorgehensweise der US-Regierung. In Tat und Wahrheit war und ist Obamacare ein Rohrkrepierer erster Güte, ganz sicher aber nie ein Werk, mit dem sich die Initiierer ihr Ego glauben polieren zu können. Und unsere Politiker, Medien und weite Bevölkerungsteile lobten dieses Schrott-Werk in den Himmel. Da wurde offensichtlich vom Mainstream erfolgreiche Lügenpropaganda betrieben.

    US-Gesundheitsreform muss sich bewähren
    http://www.deutschlandfunk.de/sechs-monate-obamacare-us-gesundheitsreform-muss-sich.724.de.html?dram:article_id=291343

    Was Obamacare genau bedeutet
    http://www.globalecho.org/39277/was-obamacare-genau-bedeutet/

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