Ein Tornado F3 der RSAF.

Jemen: Saudis starteten neue Runde an Luftangriffen

Die RSAF flog heute Morgen wieder einige Luftangriffe im Jemen, die zu massiver Zerstörung der Infrastruktur führten. Indessen kehrte der gestürzte Präsident aus dem saudi-arabischen Exil nach Aden zurück.

Von Marco Maier

Wie der arabische TV-Sender al-Masirah berichtete, kam es am Dienstagmorgen in der Stadt Ta'izz, knapp 350 Kilometer südlich der Hauptstadt Sana'a zu gewaltigen Explosionen. Saudische Kampfjets flogen Luftangriffe gegen den Internationalen Flughafen in der südwestjemenitischen Stadt. Über die Opferzahl und das Ausmaß der Zerstörung wurde nichts bekannt gegeben.

Weiters flogen die Saudi-Luftstreitkräfte Angriffe auf die Lager al-Omari nördlich der Bab al-Mandeb Straße und das al-Arqoub Militärlager östlich der jemenitischen Hauptstadt. Auch hier gab es keine weiteren Angaben. Auch die Marine Saudi-Arabiens beschoss das Nachbarland. Fregatten der Saudis feuerten eine Reihe von Raketen auf die Hafenstadt Mokha südlich von Sana'a.

Im Gegenzug lieferten sich die jemenitischen Streitkräfte, die mit den Houthi paktieren, im Distrikt Kofel Gefechte mit jenen Milizen welche dem gestürzten Präsidenten Abd Rabbuh Mansour Hadi treu ergeben sind. Dieser kehrte heute gemeinsam mit einigen Mitgliedern der gestürzten Regierung aus dem saudi-arabischen Exil nach Aden zurück.

Bislang kosteten die Angriffe Saudi-Arabiens auf das Nachbarland Jemen bereits über 7.100 Menschen das Leben. Weitere rund 14.000 Menschen wurden verletzt. Die Saudis nehmen absolut keine Rücksicht auf zivile Opfer und legen auch gezielt die zivile Infrastruktur wie Spitäler, Schulen und Fabriken in Schutt und Asche.

2 comments

  1. Wir lernen die Mathematik
    Erste Stunde: 1 + 2 = 3

    ~~~
    Gegeben ist:

    1.

    USA übergibt 500 islamistische Kämpfer an saudische Offiziere

    Die staatliche, russische Nachrichtenagentur TASS meldet unter Berufung auf einen Armeesprecher der syrischen Armee, dass die US-Verbündeten in der Region in der vergangenen Woche eine „Luftbrücke“ zur Evakuierung von IS-Terroristen errichtet habe. Demnach seien am 26. Oktober zwei Flugzeuge von Turkish Airlines, und jeweils eines aus Katar und den Emirates in Aden im Jemen gelandet. Dort hätten sie etwa 500 islamistische Kämpfer an saudische Offiziere übergeben. Sie seien ausgeflogen worden, um die Kämpfer vor den russischen Luftschlägen zu schützen. Die Kämpfer seien dann nach Jemen und nach Saudi-Arabien weiter transportiert worden.

    http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2015/11/01/syrien-us-allianz-fliegt-terroristen-aus-um-sie-vor-russen-zu-schuetzen/

    2.

    Milliardengeschäft: 19.000 US-Bomben für Saudi-Arabiens Luftwaffe

    Ganze 1,29 Milliarden US-Dollar lassen die Saudis für über 19.000 Bomben springen, welche die saudi-arabische Luftwaffe für ihre kriegerischen Aktivitäten braucht. Das US-Außenministerium billigte den Deal und wartet nun nur noch auf die (obligatorische) Zustimmung durch den US-Kongress. Die Saudis gelten trotz diverser diplomatischer Verstimmungen wegen des Atomdeals mit dem Iran immer noch als wichtige Verbündete der USA.

    http://www.contra-magazin.com/2015/11/milliardengeschaeft-19-000-us-bomben-fuer-saudi-arabiens-luftwaffe

    3.

    Jemen: Saudis starteten neue Runde an Luftangriffen

    siehe oben

    • Lass mich zur Mathematikstunde auch etwas beitragen:

      zu Punkt 1) haben wir jetzt auch noch gelernt, dass diese 500 ganz Spezielle sein müssen, denn die hat der CIA damals bereits in Lybien eingeflogen und als Gaddafi gekillt war, dann weiter nach Syrien gebracht (die haben sich dabei sogar filmen lassen)

      bei Punkt 2) zeigt sich auch die ganze Widerlichkeit des westl.Pharisäertums, denn trotz fast quartalsmäßigem Aufschrei diverser Menschenrechtsorganisationen, kriechen unsere Politiker bis zu den Schultern im A…. der Saudis rum und machen dann noch deren Botschafter zum Vorsitzenden in der UN-Menschenrechtsgruppe; Was für mich nichtmal mehr ein Witz ist, sondern eher einem Verbrechen am Menschenrecht selber gleichkommt.

      p.s.: lieber Mr.Putin. Könntet ihr nicht gaaanz zufällig 3 oder 4 eurer S300/S400 im Jemen "verlieren" ? Wär mal eine böse Überraschung für die Saudis, wenn von ihren Einsätzen dann kein einziges Flugzeug mehr zurück kommt.

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