Kampf gegen Terror: Laschet für engere Zusammenarbeit auf EU-Ebene

Eine engere Integration von Polizei und Geheimdiensten fordert CDU-Vize Laschet. Angesichts der Terrorgefahren müsse mit der Kleinstaaterei Schluss sein. Dienen die Terroranschläge von Paris zur Rechtfertigung der EU-Superstaat-Ideen?

Von Redaktion/dts

Im Kampf gegen die Terrorgefahren will CDU-Vize Armin Laschet eine engere Zusammenarbeit ausgewählter EU-Mitglieder. "Wenn ein Anschlag in Frankreich verübt wird, der in Syrien geplant wurde, die Täter in Belgien gelebt haben und in Deutschland potenzielle Unterstützer gefasst werden, dann ist doch klar, dass Schluss sein muss mit der nationalstaatlichen Kleinstaaterei", sagte Laschet der "Rheinischen Post". Die Lehre aus den Anschlägen in Paris müsse eine noch stärkere europäische Integration von Polizei und Geheimdiensten sein.

"Wenn da nicht alle mitziehen, dann ist der Zeitpunkt da, ein Europa der zwei Geschwindigkeiten auf den Weg zu bringen", erläuterte Laschet. Wer das genauso sehe, solle mit anderen Partnern vorangehen. Der stellvertretende CDU-Bundesvorsitzende verwies darauf, dass es unterschiedliche Zonen in der EU bereits bei der Währungsunion und bei der Schengen-Freizügigkeit gebe. "Ich wünsche mir jetzt, dass wir in einem europäischen Kern aus Deutschland und Frankreich mit den Gründungsstaaten Belgien, Niederlande, Luxemburg und Italien und allen anderen, die wollen, einen neuen Integrationsschritt machen, indem wir die Polizeiarbeit und die Geheimdienstarbeit noch mehr überstaatlich organisieren", unterstrich Laschet. Die internationale Bedrohung lasse nicht zu, "dass wir auf alle 28 Staaten warten".

Damit wird wieder einmal deutlich, dass die Politik nichts unversucht lässt, Europa schrittweise zu einem staatlichen Gebilde formen zu wollen. Nach der Euro- Schulden- und Finanzkrise müssen nun auch noch die Terroranschläge von Paris als Rechtfertigung solcher Schritte herhalten. Anstatt sich der Ursachenbekämpfung zu widmen sollen Forderungen nach Alibimaßnahmen die Pläne der Eurokraten stützen, den Kontinent zu einem Superstaat unter Führung der Brüsseler Riege zu formen.

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7 Kommentare

    1. @hanib: habs gelesen / gut geschrieben

      Das die Politik mit dieser Situation seit dem Sommer völlig überfordert ist, zeigt auch hier der CDU-Laschet: "Angesichts der Terrorgefahren müsse mit der Kleinstaaterei Schluss sein" um dann gleich den Bock zu schießen mit: "……engere Zusammenarbeit ausgewählter EU-Mitglieder."

      Was also soviel heißt wie, keine nationalen Entscheidungen und Schulterschluss aber reden und mitbestimmen dürfen nur ein paar Auserwählte.

      Wau; Gratulation Herr Laschet, denn genau so war ein vereintes Europa NICHT gedacht.

  1. Wie hat Woddy Allan so treffend formliert. „Die Ehe ist der Versuch, Probleme zu zweit zu lösen, die man allein nicht gehabt hätte“. Das trifft perfekt auf die EU zu.

  2. Politiker die die schrecklichen Anschläge von Paris instrumentalisieren wollen um noch mehr staatliche Kompetenzen an die Chaostruppe (oder gar Alkoholikertruppe) in Brüssel abzugeben gehören zu den Zerstörungsrpolitikern die derzeit ganz Europa bedrohen! Wir müssen diese Leute so schnell als möglich loswerden. Zu beachten ist, daß dieser Politiker auch angesichts der Tatsache, daß jetzt schon durch die schon erfolgte Aufgabe von Sicherheitseinrichtungen die derzeitige katastrophale Situation entstanden ist, will er trotzdem noch weitere Sicherheitsagenden an Brüssel übertragen. Wenn man solche „Freunde“ im Inneren hat braucht man keine Feinde mehr.

  3. Diesem Herrn Laschet sei gesagt, wenn wir diese EU, zum Großteil aus Größenwahnsinnigen Ländern bestehend, die von den USrael orchestriert werden, nicht hätten, dann wäre Ruhe in all den Ländern, wie Finnland, Schweden, Malta, Cypern, Slowenien, Kroatien, Ungarn, Slowakei, CSR, Polen, Estland, Lettland, Litauen, Dänemark, Österreich, Griechenland, Bulgarien, Rumänien, Portugal und mit größter Wahrscheinlichkeit auch bei den anderen, außer eben Frankreich, England, Deutschland und Italien. Es sind immer wieder die Größenwahnsinnigen, mit Begeisterung Krieg schürenden Nationen, die über die NATO dabei sind, wo auf Menschen geschossen wird und warum, weil sie mit der NWO die Welt beherrschen wollen.
    Was wir brauchen ist die Auflösung der EU ! Diese Diktatoren und die es noch werden wollen (rund 52.000 an der Zahl und die verräterischen Regierungen sollen sich aus Belgien eine neue EU machen und dann würden der IS und andere Organisationen es auch viel leichter haben, die Richtigen zu erreichen. Es gebe nur ein Problem, wer würde diesen neuen Staat und die ganze Bande finanzieren ? Aber wir hätten endlich Ruhe. Von Frieden und Wohlstand spricht sowieso kein Schwein mehr. Es ist Zeit Europa wieder zu ihren Wurzeln zurück zu führen.

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