Schweizer Asylindustrie: So verdient man mit Flüchtlingen Geld

In der Schweiz wurde ein Fall aufgedeckt, wie ein privates Flüchtlingsbetreuungsunternehmen Teile von Löhnen und einen Teil der zustehenden Zahlungen einbehalten hat, die anerkannte Flüchtlinge erhielten. Gesetzeswidrig, wie es sich herausstellte. Das Geschäft muss sich ja lohnen.

Von Marco Maier

Immer wieder zeigt es sich, dass windige Geschäftsleute aus der Not anderer Menschen Kapital schlagen. So auch im Falle der Flüchtlingskrise, in der die öffentlichen Stellen heillos überfordert sind und die Betreuung der Flüchtlinge zunehmend auslagern. Private Unternehmen kümmern sich vermehrt um die Unterbringung und Versorgung von anerkannten Flüchtlingen und von Aslybewerbern – und immer wieder bereichern sich schwarze Schafe dabei.

So geriet die ORS AG, die unter anderem mit der österreichischen Tochterfirma ORS GmbH das überfüllte Flüchtlingslager Traiskirchen betreibt, nun auch in der Schweiz in die Schlagzeilen. Deren Schweizer Tochterfirma ABS Betreuungsservice AG in der Ostschweiz würde die Betreuungspflichten nicht ausreichend wahrnehmen, wie die "Rundschau" des Schweizer Fernsehens berichtete. Zudem habe die ABS von den 450 Franken, die jedem Flüchtling monatlich für den Grundbedarf zur Verfügung stehen, unzulässigerweise rund 70 Franken für Energie, Kommunikation und Putzen abgezogen. Weiters ließ die Firma jene Flüchtlinge die einen Job gefunden haben, gesetzeswidrig eine Lohnabtretung unterschreiben.

Nun werden Stimmen laut, die eine umfassende Kontrolle der Geschäftstätigkeit dieser Unternehmen einfordern. Denn eine wirkliche Transparenz gibt es nicht. Vor allem handelt es sich hierbei um ein Millionengeschäft, mit dem sich angesichts der Unwissenheit der Flüchtlinge noch ordentlich Kapital schlagen lässt. Vor allem die eidgenössischen Linkspolitiker fragen sich, wie sich die Betreuung von Flüchtlingen durch gewinnorientierte Unternehmen ethisch vertreten lässt. Sie fordern dazu auf, diese eigentlich staatliche Aufgabe sonst nur noch an nicht gewinnorientierte NGO vergeben werden soll.

Nach Angaben der "Rundschau" hat der Bund den Kantonen im letzten Jahr rund eine halbe Milliarde Franken für die Betreuung von Flüchtlingen und Asylbewerbern überwiesen. Davon ging der Großteil an die Kommunen. Allerdings ist es nicht bekannt, wie viel davon schlussendlich die privaten Betreuungsfirmen erhielten. Im Falle der ORS Schweiz weiß man lediglich, dass sie einen Umsatz von 65 Millionen Franken erzielte. In einem Communiqué äussert sich die ABS insofern zu diesem Thema, als sie die Haltung, private Asylbetreuung müsse ertragsfrei erfolgen, als "realitätsfremd" bezeichnet. "Mit dem Überschuss deckt die ABS die Kosten für die Betreuung (Löhne, Lohnnebenkosten, Sozialversicherungskosten), die Verwaltung sowie Geschäftsrisiken", berichtet die BAZ.

Loading...

Wir brauchen ihre Unterstützung!

Liebe Leser, wenn Sie keine Premiumartikel lesen möchten, aber uns dennoch unterstützen wollen, dann können sie das auch mit einer Spende auf unser Bankkonto tun. Fragen Sie per eMail: [email protected] nach den Bankdaten oder übersenden Sie einen Unterstützungsbeitrag einfach per Paypal. Danke für Ihre Hilfe!

Loading...

5 Kommentare

  1. Mehrheitseigentümer der ORS: Die Barclay’s Bank.
    Mehrheitseigentümer der Barclay’s Bank: Die „Familie“ (Mafia-Clan) Rothschild.
    Noch Fragen?

    1. @TheRealSaddam

      Sehr richtig! Und wie das noch im Detail geht kann man geradewegs diesem Artikel entnehmen:

      „Asyl-Firma kassierte fast 21 Millionen Euro“ titelte gestern die Tageszeitung „Heute“ in Österreich. Doch wer kassierte wirklich? Wem gehört die genannte Asyl-Firma? Entwirrt man das Firmengeflecht offenbart sich eine unheilige Allianz aus Hochfinanz und Asyl-Industrie."

      Rothschild und die Asyl-Industrie
      http://www.info-direkt.eu/rothschild-und-die-asyl-industrie/

       

  2. »Schweizer Asylindustrie: So verdient man mit Flüchtlingen Geld«

    im neuen Ulfkotte-Buch: „Die Asylindustrie“ (ISBN 978-3-86445-245-1)sind zum Einen die wahren Verbrecher und Absahner dieser ganzen Schweinerei benannt, zum Anderen sind diese mit über 750 Quellennachweisen belegt. Beim Buchkauf beeilen, denn die Entlarvten setzen vermutlich alles daran, diese gewaltige Maulschelle in Buchform vom Markt zu kriegen. Und weil dort auch viele in dieses Geschäft involvierte Politiker / Parteien genannt sind, werden die wohl sehr behilflich sein beim Versuch des Wegräumens.

  3. Es Reicht!
    Ich rufe das Volk dazu auf die Banken zu zerschlagen und die Eigentümer zu enteignen! Ausserdem sollte diesen BAnkenfamilien der Prozess gemacht werden, wegen hunderter Jahren Betrug, Mord, Kriegsanfachung und Beihilfe zu Völkermord.
    Ich fordere die die Unltimative Strafe (diese die zum Tod führt, egal ob Strick, Guillotine oder Giftspritze) für diese Menschen, wenn man diese überhaupt so nennen kann, denn aus ihrer eigenen Sicht sind sie keine Menschen, sondern Götter!

  4. Das ist ja nichts Neues, wird seit Jahren in der Schweiz so praktiziert.
    Ich keine einen privaten Betrieb, wo Dutzende von Asylanten für 20 Franken am Tag Zwangsarbeit leisten müssen. Für dies Asylanten stehen gleich nebenan Barraken zur Verfügung, in der diese in Massenunterkünften wohnen.
    Im gleichen Gebäude müssen auch Arbeitslose und Sozialhilfeempfänger ausgebeutet, die Zwangsarbeit leisten müssen. Diese Firma kriegt noch Geld vom Staat, um dort Leute zu versklaven.
    Jeder Widerstand zwecklos, war selber einige Monate dort. Für mich ein KZ wie er im Buche steht.
    Was das anbelangt ist die Schweiz ein Drecksstaat sondersgleichen.

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.