Ein Airbus A320 von Germanwings. Bild: Flickr / Michael Schlesinger CC-BY-ND 2.0

Der Airbus A320 der Lufthansatochter Germanwings ist bei Digne-les-Bains, in den französischen Alpen abgestürzt. Präsident Françoise Hollande hatte selbst bekannt gegeben, dass es keinerlei Überlebende gab. Auch hat der Präsident der Franzosen Kanzlerin Merkel im Namen seines Volkes das Beileid für die betroffenen Familien ausgesprochen. Was zu dem Zeitpunkt noch nicht bekannt war, ist der angebliche Selbstmord des Co-Piloten, der laut Aufzeichnungen der Blackbox seinen Kapitän ausgesperrt hatte und auf dessen Flehen die Tür zu öffnen, nicht antwortete. Doch ist die Selbstmordtheorie nicht zu einfach? Ja, gar voreilig geurteilt?

Von Rui Filipe Gutschmidt

Der Absturz des deutschen Fliegers – abgesehen von der Tragödie, die so ein Desaster immer ist – lässt uns alle mit einer Reihe an Fragen zurück, die der Spekulation freien Lauf geben und unsere Phantasie anregen. Die stark beschädigten Blackboxen, bei denen ein Speicherchip ganz fehlt und bei der eine Aufnahme darauf hindeutete, dass der Pilot nicht im Cockpit war und verzweifelt versuchte die Tür zu öffnen, während der Copilot die Tür nicht öffnete und auch nicht antwortete, gehören dazu. "Man hörte ihn ruhig und regelmäßig atmen." Also wenn ich mit meiner Maschine in Richtung Boden stürze und bei klarem Bewusstsein bin, atme ich nicht ruhig – das tut niemand! Aber die Gerüchteküche ist von Anfang an am brodeln.

Auch das extreme Interesse der Staats- und Regierungschefs Frankreichs, Deutschlands und Spaniens, aber auch Großbritanniens und sogar der USA ist ungewöhnlich. Das die politisch Verantwortlichen, François Hollande, Angela Merkel und Mariano Rajoy, den Familien und Freunden ihr Beileid aussprechen, ist normal. Aber Barak Obama? Was haben die USA damit zu tun? David Cameron hat zumindest eine Katalanin die in England lebte und arbeitete, sowie ein Baby bei diesem Absturz verloren. Mitglieder aus 17 Nationen waren unter den insgesamt 150 Opfern.

Hinzu kommen die ganzen paranoiden Blogger, Freaks und Verschwörungstheoretiker die meinen, Aliens, Dämonen, Wesen aus anderen Dimensionen hätten den Körper des Copiloten übernommen; bis zur Theorie einer Psychose, den Kontakt mit einem Halluzinogen oder der Vermutung eines Terroranschlags, einer Gehirnwäsche, dem Versuch einen Anschlag auf ein AKW oder eine Stadt zu verhindern, kann man alles Mögliche im Netz finden.

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Der Copilot war jedenfalls – so hat es zumindest bislang den Anschein – kein Spinner, kein Selbstmordattentäter und vielleicht noch nicht einmal der vermutete Selbstmörder. Hätte er sonst vor wenigen Wochen zwei Autos (für sich und seine Freundin) bestellt? Familie und Freunde von Andreas Lubitz beschreiben ihn als ausgeglichen und die angebliche Depression, die zu einer Unterbrechung der Ausbildung führte, ist nicht bestätigt. Dafür wird darauf hingewiesen, dass man bei einer Hausdurchsuchung eine zerrissene Krankmeldung gefunden hätte, die ihm bis zum Unglückstag sogar ein Flugverbot attestierte. Wie die genauen Vorgänge waren und welche Gründe das Handeln des Copiloten hatte, wird wohl ein Mysterium bleiben. Es war sein Traum zu fliegen, nicht abzustürzen.

Die Opfer jedoch, haben es nicht verdient, dass man über ihr Unglück spekuliert. Zuviel Schmerz, Trauer und Gram sind vorhanden. Die Gefühle der Angehörigen, Freunde und Bekannte, müssen respektiert werden. Man muss sich nur mal vorstellen, wie sich diese Menschen jetzt fühlen. Den Schmerz, eines verlorenen, engen Familienmitgliedes oder Freundes oder Freundin, den kann Niemand, keine Macht der Welt, den Menschen nehmen! Wir können ihn nur teilen und aus dem gemeinsamen Teilen, kann ein wenig Trost erwachsen.

In Barcelona wurden 48 DNA-Proben von Angehörigen genommen und weitere Merkmale wie Tätowierungen oder Narben wurden notiert, um die Identifizierung der Opfer zu erleichtern. 14 Familienangehörige stiegen gestern in einen Bus von Barcelona nach Marseille, um dann weiter nach Seyne-les-Alpes zu fahren. Seyne-les-Alpes ist ein Touristenort mit knapp 100 Einwohnern, die spontan angeboten haben, die Türen ihrer Häuser zu öffnen und den Angehörigen der Opfer und den Helfern der verschiedensten Teams eine Unterkunft zu geben. Auch wird wohl eine Art Zelt- oder Containerstadt  entstehen.

Was bleibt, wenn man das mediale Mainstream-Getöse einmal ausblendet? Es bleibt der Schmerz! Ein Schmerz, der durch den Verlust der geliebten Menschen ausgelöst wird. In Haltern am See haben Eltern und Geschwister, Mitschüler und beste Freunde, ihre Kinder, Enkel, den Bruder, die Schwester verloren. Am Joseph-König-Gymnasium beweint man 16 Schüler und 2 Lehrer. Ein deutsch/kasachisches Ehepaar, Opernsänger die am Vorabend einen großen Auftritt in Barcelona hatten, werden ebenso schmerzlich vermisst, wie jeder einzelne der 150 Menschen, die eben noch waren und jetzt nicht mehr sind. Ja, 150!

Denn die Angehörigen des Copiloten sind auch Opfer, sogar doppelt, ob er nun wissentlich das Flugzeug zum Absturz brachte oder nicht. Alleine schon die Möglichkeit, der Verdacht, reicht aus, dass die ganze Welt mit dem Finger auf ihn und auch auf seinen Familien und Freundeskreis zeigen. Zu dem Schmerz der Hinterbliebenen des Copiloten kommt noch das Schamgefühl für etwas, dass man gar nicht getan hat. Die Zweifel, wieso man dies nicht bemerkte, weshalb man nicht erkannte, dass mit ihm etwas nicht stimmt? Was hätte man anders machen können?

Wer also mit dem Verlust leben muss – mit der Trauer, mit der Leere – will keine Politiker, die große Ansprachen halten, Konsequenzen fordern und meines Erachtens nach den Tod dieser Menschen schamlos ausnutzen, um wieder mal ihren Populismus zur Schau zu stellen. Doch der Medienrummel ist wohl so etwas wie ein zweites Desaster. Ohne auf die Gefühle der Hinterbliebenen Rücksicht zu nehmen, wurde diese Katastrophe sensationslüstern von den Mainstream-Medien breitgetreten. Die Trauernden haben mehr Respekt verdient. Alle Trauernden, alle Betroffenen.

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20 KOMMENTARE

  1. Ich meine hier wird uns ein Bauernopfer vorgeführt, es gibt zuviele Nutznießer bei dieser "Erklährungsvariante".

    Bei MH 370 wollte man ebenso den Piloten vorschieben aber die Wirklichkeit ist wohl doch etwas umfassender als die Version fürs Stimmvolk.

  2. Das ungewöhnliche Interesse der "Staatschefs" kann daher rühren, die Verschwörungstheorien heraufziehen zu sehen und deshalb etwas mehr des Guten zu tun. Was dann schon wieder als "zu viel des Guten" interpretiert wird. Es ist ungemein schwierig, sich bei einer solchen Aufmerksamkeit normal zu verhalten.

    Wie hätten wir einen solchen Absturz gedeutet in der BRD? Gar nicht. Wir hätten das einfach geglaubt.

    Ich weiß nicht, was da wirklich passiert ist, kann mir aber eine banale Ursache vorstellen: die Bordelektronik ist ausgefallen. Irgend ein Steuermechanismus. Wie bei Windows. Plötzlich meldet Word "Datensalat" und uns unsere Rettungsversuche mißlingen. Damit würde ein guter Grund da sein, die Geschichte umzudeuten. Denn Flugzeuge sind vollgestopft mit Digitaltechnik. Die würden ohne das Netz nicht abheben. Die kriegte man ohne das Netz nicht mal in Gang. Und das Netz ist die Zukunft. Sagt man.

    Ich erinnere mich an einen Artikel. Ein Satellit war mit der Ariane in den Weltraum geschossen worden. Er sollte zwei Mal um die Erde kreisen und dann den Mond scannen. Der Satellit umkreiste artig die Erde und flog dann am Mond vorbei in den Weltraum. Der Kommafehler kostete 50 Millionen Dollar.

     

  3. Der erste Pentium-Chip produzierte einen Rechenfehler in irgend einer Nachkommastelle. Das wurde aber erst festgestellt, als der Chip schon beim Kunden angekommen war. Für kleinere Operationen spielte das keine Rolle. Bei astronomischen Berechnungen dagegen sehr wohl.

    Jeder Chip enthält Millionen von Transistoren. Vielleicht haben wir die Schallmauer zur Milliarde auch längst durchbrochen. Ein defekter Transistor könnte alle Oberationen über den Haufen werfen und irreparable Daten liefern. Vielleicht war das ein Produktionsfehler und der Chip ist in allen Maschinen verbaut worden? Nur kam das Problem bis dahin nicht zum Tragen. Eine ungewöhnliche Korrektur in der Handhabung der Maschine könnte einen fehlerhaften Prozeß ausgelöst und sie unsteuerbar gemacht haben.

    Vielleicht hat sich ein Programm auch kurzfristig verabschiedet und war gerade am Booten?
    Oder die Bordelektronik Maschine von einer anderen Frequenz gestört worden? Satelitenfernsehen? Oder, oder, oder ..

    Meine Maus hatte sich gerade verabschiedet. Da mußte ich erstmal drauf kommen. Plötzlich hing der Zeiger fest. Rausstöpseln, reinstöpseln, dann ging's eine Zeit.

    Ich will nicht alle Möglichkeiten aufzählen. Tippe aber eher darauf.

     

    • Die wurde von innen verschlossen, wie es heißt. Der Kapitän habe dann wohl versucht den Notfallcode einzugeben, allerdings kann der Pilot im Cockpit die Öffnung der Türe aktiv verhindern, wenn er binnen 30 Sekunden auf einen Knopf drückt.

    • Die Behauptung steht im Raum – völlig zu recht – dass es nicht möglich ist, 8 Minuten lang vor der verschlossenen Tür zu stehen, während die Maschine abstürzt, und dabei keine signifikanten Geräusche zu machen außer einem „Klopfen“. Auch für den Piloten vor der Tür ging es um Leben und Tod, was dieser angesichts des Sinkflugs ahnen musste.

      Jeder hätte gemerkt, nicht nur der Kapitän, dass die Maschine im steilen Sinkflug ist. Bereits im normalen Sinkflug merkt man es an dem Druck, der sich unangenehm in den Ohren aufbaut – bei einem so schnellen Sinken umso mehr. Hier zum Vergleich ein Diagramm
      https://u-img.net/img/8230Zj.jpg

      Der außenstehende Pilot, so wird behauptet, hätte die unplanmäßige Einleitung des Sinkflugs sofort gemerkt. Daher geht von den 8 Minuten auch kaum Zeit verloren, die der Pilot „auf Toilette gewesen sei“. Sofort nach Einleitung des Sinkflugs, was jeder Mensch ohne Instrumente erkenne kann (ein erfahrener Pilot sowieso), wäre der Pilot also wieder in der Kabine gewesen. Und zwar egal, wo er vorher war.

      Daher stand dem Piloten auch die volle Zeit (abzgl. vielleicht einer Minute, bleiben noch 7 Minuten) zu Verfügung, dort vor der Tür zu klopfen. Kaum anzunehmen, dass ein erfahrener Pilot länger als 30 Sekunden vergeblich auf Antwort gewartet hätte…danach wären die Einwirkungen auf die Tür vermutlich stärker gewesen, Tritte wären zu hören und das Flugpersonal wäre zu Hilfe geeilt. Das alles im Kontext eines schnell sinkenden Flugzeugt.

      Dass man nur Klopfen gehört hat, passt eben gerade NICHT zu dem Szenario. Kein Pilot würde 7 Minuten einfach nur klopfen, während das Flugzeug abstürzt. Ein großer Lärm von Tritten vor die Tür wäre zu hören, und aufgeregte Stimmen. Und uns will man erzählen, das Atmen des Copiloten gehört zu haben. Dann muss es ja ganz schön ruhig gewesen sein.

      Alles in allem ist das der dritte Fall „komischer“ Flugzeugabstürze in kurzer Zeit. Ich weiß nicht warum, aber immer wenn ich Merkel und Hollande zusammen auf einem Bild sehe, denke ich an die Parade der Lügner a’la Jesuscharlie. Der vorauseilende Gehorsam beider Politikerpüppchen springt einem aus den Bildern förmlich entgegen.

    • BILD hatte das Thema mit der Kabinentür anfangs mal aufgegriffen.

      Der ausgesperrte Pilot des Germanwings-Fluges 4U9525 hat angeblich wenige Minuten vor dem Aufprall der Maschine versucht, die verriegelte Panzertür des Cockpits mit einer sich an Bord befindlichen Notfall-Axt zu öffnen. Das berichtet „Bild“ (Freitag) unter Berufung auf hochrangige Sicherheitskreise. Demnach wollte der Pilot die Cockpit-Tür mit der Axt zertrümmern, um ins Cockpit zu gelangen.
      Den Link zu dem angeblichen BILD-Bericht kann ich leider nicht mehr finden. Im zweiten Teil des Berichts merkt man dann auch den Grund: Reine Spekulation. An Board gäbe es eine Axt, aber keine Aussage, dass diese auch eingesetzt worden sei.

      „Zu der Sicherheitsausrüstung eines A320 gehört auch eine Axt“, bestätigte Germanwings-Sprecherin Katharina Muschalla gegenüber „Bild“. Bis zu den Anschlägen vom 11. September 2011 war es möglich, die Cockpit-Türen im Notfall mit der an Bord befindlichen Axt einzuschlagen. Seither wurden die Türen aber massiv verstärkt und zusätzlich mit einem elektronischen Code gesichert, um zu verhindern, dass unbefugte Personen ins Cockpit gelangen können.

      Erstaunlicherweise wurden in den meisten von Google gefundenen Berichten die Überschrift „Kapitän wollte Cockpit mit Axt aufbrechen“ inzwischen durch „Todes-Pilot hatte angeblich schwere Depressionen“ ersetzt.

      Dabei erstaunt es einem, dass es für alle Berichte, wo die Überschrift ausgetauscht ist, keinen Google Cache mehr gibt. Bei den Berichten, wo die Überschrift noch in der „alten Fassung“ steht, ist auch noch der Google Cache vorhanden…wo natürlich dasselbe drin steht.

      http://www.google.de/search?q=%224U9525%22+%22mit+Axt+aufbrechen%22&hl=de-NL&gbv=1&tbas=0&prmd=ivns&ei=rOgVVbm4L8r3apaXgdgK&start=10&sa=N

      Was natürlich am schwersten wiegt, ist die Tatsache, dass in keinem Bericht, wo über die Auswertung des Voice Recorders geschrieben wird, eine Geräuschkulisse auftaucht, die dem Einschlagen der Kabinentür mit einer Axt (bzw. einem schweren Gegenstand) ähnlich ist.

      Das Atmen des Kopiloten will man deutlich gehört haben, aber das einschlagen der Kabinentür nicht?
      Wenn mich einer fragt: Der Fall stinkt wieder ganz gewaltig zum Himmel hoch.

      • Andere Suche
        https://www.google.nl/search?q=%224U9525%22+%22axt%22&btnG=Suche&hl=de-NL&gbv=1&tbs=qdr%3Ad

        Alle von mir angeklickten Berichte referenzieren auf „BILD“. Außer Axel Springer scheint also niemand in das Geheimnis mit der Axt eingeweiht gewesen zu sein.

        Es wäre jetzt interessant zu erfahren, ob so eine Kabinentür in der zur Verfügung stehenden Zeit mit einer Axt eingeschlagen werden kann. Falls die Antwort JA lautet, braucht man sich über den diskreten Wechsel der Überschriften samt dem Verschwinden des BILD-Berichts nicht zu wundern.

        • Kürzlich wollte ich meine Wohnungstür von außen öffnen, da krachte es im Schloß und der Schlüssel steckte fest. Nichts ging mehr. Erst wollte ich tatsächlich die Tür einschlagen. Ich kam schließlich doch rein, das dauerte allerdings 2 Stunde.

          Die Sache ist für mich klar, dafür braucht man bloß ins Cockpit zu schauen. Vielleicht hatte ein Kind sein Handy eingeschaltet? Oder der Funkverkehr eines Kampfjets hat die Maschine unregierbar gemacht? Die Elektronik der Kampfjets ist immer am senden und empfangen.  Das Verbot von Handys zeigt ja, daß das elektronische Regelsystem "wireless" (drahtlos) angreifbar ist.

          Manchmal erscheint die Meldung, Piloten würden von einem Punktstrahler geblendet. Das können Kinder sein von der Erde.

          Hinterfragen will das keiner, weil dann der Wahnsinn der Vernetzung in die Waagschale geworfen werden müßte. Die schöne neue Welt brächen zusammen. Also wird der Pilot verrückt.

          Lügen produzieren neue Lügen, und jetzt trampeln die Geistesgestörten aus den Medien obszön auf den Gräbern herum. Die Ochsen voran, Tagesschau, Spiegel, FAZ machen den Stall wieder voll, das Gehirn funktioniere wie ein Computer und lasse sich auf Defekte scannen. 

          Das ist alles Schwachsinn. Mein Rechner nämlich hat auch schon wieder eine Macke. Ich kriege Word oft ohne Symbolleiste geöffnet.

           

          • Hope ich bin – wie ich weiter unten auch angedeutet habe – ein absolut boshafter Feind von allen Microsoft Produkten. Obwohl (oder auch weil, ganz wie man will) ich vom Fach, sprich seit 20 J. Programmierer bin. Ich verstehe also nicht nur die Thematik, dass jegliche heutige EDV von schweren und – je nach Einsatzgebiet – lebensgefährlichen Fehlern durchzogen ist, sondern teile diese Meinung uneingeschränkt.

            Trotzdem wette ich meinen Kopf, dass aus den zwei Stunden zum Öffnen einer wohnungstür weniger als zwei Minuten geworden wären, wenn in der Wohnung Frau und Kind eingeschlossen wären und diese in Flammen stünde. Da klopft man nicht mehr zaghaft und wartet auf den Schlüsseldienst, sondern tritt und wirft mit allem, was man hat, die Tür ein.

            Und weil das im Flugzeug nicht geschah, deswegen ist es – für mich jedenfalls – so absurd. Die Serie an „komischen Flugunfällen“ gibt den Gedanken dann den Rest zu glauben, dass erneut dieselben dahinter stecken, die es wahrscheinlich in letzter Zeit immer gewesen sind. Auch wenn wir die Gründe nicht verstehen, so scheint es welche zu geben. Was wäre das noch vor 10 Jahren für ein Medienrummel gewesen, wenn der Chip vom Flugschreiber „weg“ gewesen wäre? Die Titelseiten wären voll von „Wer hat den Flugschreiber manipuliert“ gewesen. Heute ist das kaum einen Satz wert a’la „damit muss man rechnen“

  4. Das zweite Absurde, was ich anzumerken habe, ist das fehlende Feuer auf der Einschlagstelle:
    Es gab offenbar keinen Brand

    Zumindest habe ich noch kein einziges Foto gesehen, auf dem zu erkennen ist, dass etwas brennt oder verbrannt ist. Auch Rauch habe ich keinen gesehen.

    Wie viele Tonnen Kerosin tankt eine A320 ? Wie viele Tonnen waren beim Aufschlag noch in den Tanks – 35 Minuten vor der regulären Landung?

    Warum explodierte das Flugzeug beim Aufschlag nicht?

    Warum ging nichts in Flammen auf?

    Wohin hat sich das Kerosin, vielen Tonnen, verflüchtigt? Man nutzt, analog zu 9/11, wieder das Wort „pulverisiert“. Lesen wir bald in der Zeitung, auch das Kerosin sei pulverisiert worden, und hätte dadurch seine Brennbarkeit verloren?

    Wir werden es sehen. Fakt ist nur, dass es schon wieder seltsame Fragen gibt. Fragen, die es früher bei Flugzeugabstürzen nie gegeben hat. In dieser Menge jedenfalls nicht, dafür wette ich meinen Kopf.

  5. Dritens: Der Speicherchip des zweiten Flugschreibers fehlt.

    So etwas habe ich noch nie gehört.

    So etwaqs hat es vermutlich auch noch nie gegeben.

    Und so etwas kann ich mir auch nicht vorstellen. Der Chip ist das leichteste Teil im Flugschreiber, ähnlich einer SD-Karte, weniger als ein Gramm schwer.

    Der Chip ist zudem im inneren des Flugschreibers eingebaut, und dabei arretiert. Man darf davon ausgehen, dass er nicht einfach nur gegen Entnahme gesichert ist, sondern auch gegen solche Kräfte, die bei einem Frontalcrash entstehen gesichert sein MUSS. Und trotzdem ist er weg…

    War überhaupt einer drin? Oder wurde der Chip schon vor dem Flug entfernt? Und wenn JA: Warum hat das niemand gemerkt? Falls NEIN, wer hat den Chip unterschlagen und warum?

    Und wenn der Chip unterschlagen wurde, kann dann dem Chip des ersten Flugschreibers noch getraut werden? Oder wurde dieser Chip auch manipuliert – nach dem Aufprall oder, was einfacher wäre, schon vor dem Abflug.

    Und die letzte aller Fragen: Wem nützt das? Ist es Frau Merkel tatsächlich zuzutrauen, ein Flugzeug samt 150 Menschenleben zu zerstören, um die PKW-Maut im Windschatten der Ereignisse möglichst unbemerkt durchzuwinken? Wir leben real in einer schlimmen Zeit. In einer schlimmen Zeit sind schlimme Befürchtungen aber immer REAL.

  6. Die „zerrissene Krankmeldung“ ist der Reisepass von Mohammed Atta 😉
    Alles klar, wer hier wieder am Herd steht, oder immer noch nicht? Und täglich grüßt das Murmeltier.

    Wäre der Copilot in psychiartrischer Behandlung, und dann auch noch wegen Depressionen, hätte die Lufthansa ihn kaum fliegen lassen. Ich gehe davon aus, dass jeder weiß, dass eine solche Erkrankung der Geschäftsleitung der Lufthansa nicht geheim geblieben wäre. Dazu sorgen die moderen Datenabgleiche. Kaum hätte der Copilot die Praxis des Seelenklempners betreten, wäre irgendwo in der LH Chefetage eine Meldung am Monitor aufgepoppt.

    Wie man sich als Fluggast von nun an fühlt – fühlen muss – ist unbeschreiblich. Das Vertrauen in die Verantwortlichen ist völlig weg (bei mir schon lange). Nach 9/11 wurden die Cockpittüren gepanzert. Keiner von den blindgängern hat daran gedacht, was DAS für Folgen haben könnte. Das wäre das erste, woran man zu denken hat. Da ich mitgekriegt habe, wie sich mein Vater im Auto eingeschlossen hatte und ohne fremde Hilfe weder die Tür noch Fenster öffnen konnte weiß ich: Das ist nicht nur Spekulation. Die technische Welt wird – von wenigen Ausnahmen abgesehen – von hirnlosen und gedankenlosen Pfuschern konstruiert. Aber das weiß im Prinzip jeder von und, der nur 1x im Leben an einem PC mit Microsoft Windows arbeiten „durfte“

  7. Zuguterletzt sollte in die Gedanken der Verschwörungstheoretiker aufgenommen werden, dass alle Modernen Flugzeuge von außen ferngesteuert werden können.

    Möglicherweise gibt es dazu sogar schon eine App. Nein, ich bin überzeugt – bei allem was ich täglich an hirnlosigkeit sehe – DASS es eine solche App bereits gibt, mit der man die Kontrolle über ein Flugzeug mit Prio 1 übernehmen kann. Es gibt heutzutage nichts, was es nicht gibt – hauptsache es ist krank und geeignet, Schaden anzurichten. Der Rest ist egal.

    Übrigens können auch moderne Autos ferngesteuert werden…200 Servomotoren und EDV-Bus-System statt elektrische Kabel, selbst in einem Mittelklassewagen, machen es möglich.

    Auch moderne PCs können ferngesteuert werden, und das völlig ohne Internet. Sogar bei völlig unbescholtenen Menschen, die noch nie Internet hatten, können also verfängliche Bilder auf der Festplatte gefunden werden, sofern der Staat das will. Jeder moderne PC hat so einen chip: Es ist die CPU mit dem dort vorhandenen 3G-Funkmodul.

    http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/enthuellungen/paul-joseph-watson/-geheimer-3g-chip-von-intel-ermoeglicht-schnuefflern-zugriff-auf-computer.html

    Liebe Leser! Ihr seht, dass mittlerweile alles ferngesteuert werden kann, was man sich nur vorstellen kann. Wenn PCs ohne Internetverbindung 24h am Tag online sind, ohne dass es einem bewusst ist, dann scheint einem alles andere auch möglich, ohne dass man ein „Verschwörungstheoretiker“ sein muss.

    Und wenn man den Müll betrachtet, den die „ordentlichen Medien“ in nur einem Jahr Ukraine (und Syrien-) – Berichterstattung angehäuft haben, dann kann man fast stolt sein, als VT bezeichnet zu werden. VTS schießen manchmal über das Ziel der Wahrheit hinaus – MSMs ereichen es gar nicht: Sie streben die Wahrheit gar nicht erst an.

    • …und wenn man das ganze doch noch ein bisschen mit VT würzen will….

      Ich lass mich umtaufen, wenn man die modernen Blackboxes und Voice Recorder NICHT von außen (über Funk) erreichen kann
      Daten abrufen während dem Flug
      — oder eben Daten AUFSPIELEN

      ***

      Ich schäme mich nicht für mich, wenn mich jemand als „VT“ bezeichnet. Ich schäme mich nur für den, der das behauptet. Über die Welt nachdenken sollte man immer noch dürfen, und auch über seine Gedanken reden. Und wer in einer solch kranken Welt immer noch an das Positive in der Regierung glaubt, DER muss sich fragen lassen, wer denn hier der echte Spinner ist.

  8. Ich weis ja nicht – aber was ist mit dem Notruf der abgegeben wurde. Da hört mann nichts mehr. Bei Flugschreiber von MH17 gibt es bis heute noch keine genaue ausarbeitung wehrenddessen dieser Flugschreiber, obwohl demoliert, binnen kürzester Zeit ausgewertet war. Dann diese misteriöse Krankschreibung – geht eine Krankschreibung nicht auch zum Dienstgeber? Er wurde Fluguntauglich geschrieben – auf grund von was – von wem und wie lange? Was mich auch etwas wundert sind diese vermehrten misteriösen Flugzeugunglücke. Die Polnische Maschine mit den Presidentenstab, der Chef der Ölfirma Total, MH17 & 370 etc… Das ganze geht mir einfach etwas zu schnell.

  9. Nachdem ich den anfänglichen Schnellschüssen auch aufgesessen bin ergeben sich mehr und mehr Fragen, die zu beantworten wären. Für die Opfer dürfte es nur diesen Trost geben, dass sie nicht gelitten haben dürften.
    Auch nur über das informiert was man hier und da liest ergibt sich dann folgendes Bild:

    es fehlen bisher jegliche Informationen im Vorfeld des Fluges, etwa zum konkreten technischem Status (offenen Beanstandungen), Betankung, Gewicht usw. aus denen man sich ein Bild über die allgemeinen Voraussetzungen machen könnte. Offensichtlich hat die Maschine problemlos ihre Reiseflughöhe erreicht und üblicherweise ist dann der Autopilot eingeschaltet (so weit dies bei Fly by Wire so zu bezeichnen wäre, da auch bei manuellem Flug letztendlich die Kontrolle beim Computer liegt). Dies gilt üblicherweise als Regel auch dann, wenn ein Pilot seinen Platz verlässt (Back-up).
    Ob ein Pilot seinen Platz verlassen hat scheint mir nicht hinreichend beantwortet. Sehr fragwürdig scheint mir, dass ein Kapitän (der es wissen muss) an die Türe hämmert statt das Interphone zu bemühen, eher schon, dass er die Tür versucht aufzubrechen, vorausgesetzt, er realisiert die völlig absurd scheinende Situation. Was (in Anbetracht der kurzen Zeit) aber auch wenig wahrscheinlich ist, zumal ein bloßer Sinkflug (oder eine Kollisionswarnung) auch durch die Flugverkehrskontrolle ausgelöst sein kann also nichts besonderes darstellen muss. Soweit er sich vor der Cockpittür befindet (wovon man ausgehen kann) lässt sich auch die (fliegerische) Gesamtsituation nicht ohne weiteres beurteilen.

    Was denn nun zum Sinkflug geführt hat wird sich wohl erst mit der Blackbox rekonstruieren lassen. Mit den Sinkgeschwindigkeiten liegt es nahe, dass die Triebwerke vollständig reduziert worden sind. Die suizidale Hypothese unterstellt müsste der entsprechende Pilot also relativ plötzlich und entschlossen gehandelt haben – was zu der unterstellten Depression aber nicht recht passt. Hier gibt es weitere Anzeichen für verschiedene "Arbeitshypothesen", auf die ich der Kürze und Spekulation halber nicht näher eingehe, etwa, warum die Flugroute  (mit unterstellter Übernahme) sich nicht geändert zu haben scheint. Im Ablauf müssten auch weitere Warnungen zu hören sein, etwa bei Annäherung an das Gelände, Stille als solche kann (bei funktionierenden Systemen so) nicht geherrscht haben. Fand aber keine Kommunikation statt so wird man in der Tat davon ausgehen müssen, dass kein oder ein Pilot im Cockpit war.

    Damit allerdings wird die Situation komplex und kann weit ins Umfeld (im weitesten Sinne) des Gesamtgeschehens reichen, das sprengt die Kommentarfunktion.

    Noch eine Anmerkung: die medizinische Betrachtung ist bisher reichlich oberflächlich. Wie schnell man als Psychot abgestempelt werden kann zeigt mir die Weiterverweisung wegen andauernder Zahnbeschwerden an eine Schmerztherapie , die ich abgelehnt (zerrissen) habe, und mir habe stattdessen den Zahn ziehen lassen. Damit war ich die Beschwerden los, denn am gezogenen Objekt stellte sich ein nicht entdeckter Defekt dar, der die Nerven reizte – so schnell wird man zum Psychoten.
    Die Zuweisungen hier müssen zwar in Betracht gezogen werden, sind bisher aber ziemlich wohlfeil.

     

  10. Guten Tag

    Was mit dem Flieger passiert ist,hat man auch gerade mit der Erde vor. Soziopaten steuern die Erde gegen den Berg. Wer hat Andreas, Barack,Adolf……zu denen gemacht,sie wurden als Kind sexuelmissbraucht.

    Die Kultur in der wir leben ist durch die Ferkultivierung der Sümtome des Sexuelenmissbrauchs entstanden,die Ursache der Menschwerdung ist der Sexuelenmissbrauch.

     

  11. Alles was bisher veröffentlicht wurde ist reine Ablenkung von der Wahrheit. Der Co-Pilot wird hier als Bauernopfer missbraucht, Die sogenannte Türöffnungsversuche haben meines Erachtens niemals stattgefunden, denn in in diesem Flugzeug sassen doch nicht 144 Lämmer, welche eine Rienshow sehen und nicht einer davon macht Fotos mit dem Handy und sendet diese an Freunde und Bekannte – oder Schüler, die nicht heimlich ihren Eltern schreiben. Hier wird auf Kosten des Co-Piloten gelogen, dass sich die Balken biegen. Ich sage, dass hier die USA dahinter steckt, weil Frankreich (je suis….) und auch Deutschland wegen ihrer möglichen Zusammenarbeit mit Russland unter  Druck gesetzt worden sind. Ja, ich weiss, es ist eine Spekulation, aber …… (jeder darf denken was er will – und sich fragen, wem dient diese Aktion – oder wen will man damit erpressen?).

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