Postenschacher: Die SPÖ lässt niemanden im Stich!‏

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(aek) Für jene unter den Nichtswissern, Falschinformierten oder vielleicht auch Realitätsverweigerern, möchte ich mit einem Gerücht ein für allemal aufräumen. Der Name der Sozialisten (bis 1991 bezeichnete sich die SPÖ als "Sozialistische Partei Österreich") entstammt nicht dem Wort "sozial". Falls die Sozialisten doch mit diesem Wort in Verbindung zu bringen sind, dann sind sie nur untereinander, mit sich und der unmittelbaren Umgebung sozial. 

Genossen halten sich die Treue, komme was wolle. Genossen stehen Seite an Seite und bekämpfen den gemeinsamen Feind, auch wenn dieser Feind sich im Laufe der Zeit gewandelt hat - doch wandlungsfähig sind auch die Genossen der "Sozialdemokratie". Freundschaft schallt es immer wieder bei den Veranstaltungen der SPÖ. Freundschaft ist oft nur ein anderes Wort für Freunderlwirtschaft. 

Gefallene Clubchefs müssen auch ihre Schäfchen ins Trockene bringen. Was kann der "Pepi" denn dafür dass man ihn absägt? Wieder einmal. Aber er wird sich nur dann nicht aufregen, wenn er einen tollen Versorgungsposten bekommt. Wenn wir keinen haben, dann schaffen wir eben einen. Schließlich droht ein Einkommensverlust, und der muss rasch ausgeglichen werden. 

Die Bildungseinrichtung der SPÖ, das Rennerinstitut, wird eigentlich ehrenamtlich vom Ex-Bundeskanzler und Parteigenossen Alfred Gusenbauer geleitet. Dieser verweilt momentan in Serbien und berät die dortige Regierung. Gusenbauers Spezialität sind Sandkastenspiele. Josef "Pepi" Cap, der neue Präsident des Rennerinstituts muss nichts umsonst tun, denn er wird 6000 Euro zusätzlich zu seinem mageren Abgeordnetengehalt von 8000 Euro beziehen. Des Genossen Tätigkeitsbereich wurde schon festgelegt. Die schwierige Aufgabe, das verstaubte SPÖ-Parteiprogramm neu zu gestalten, wird in die genossenschaftliche Obhut des noch nicht am Hungertuch nahenden Josef Cap gelegt. 

Die SPÖ arbeitet auch hier nach den Motto; Schlimmer gehts immer! 

Artikelbild: SPÖ Presse und Kommunikation

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