Die Parlamentswahlen in Russland haben begonnen

Die Wahlen zur 8. russischen Staatsduma sind für den 19. September 2021, den so genannten Einheitlichen Wahltag, angesetzt. Der Wahlvorgang wird sich über drei Tage - 17., 18. und 19. September - erstrecken.

Von Redaktion

Die Wahlen zur Staatsduma (Unterhaus des Parlaments) haben in Russland mit der Abstimmung in den Regionen Kamtschatski und Tschuktschotski offiziell begonnen. Die Wahllokale in diesen beiden östlichsten Regionen des Landes öffneten am 17. September um 08:00 Uhr (Ortszeit). Die Stimmabgabe wird am 19. September um 21.00 Uhr abgeschlossen sein, nachdem die Wahllokale in der Region Kaliningrad, der westlichsten Enklave Russlands, geschlossen wurden.

Bestimmte Gruppen von Bürgern (Bewohner abgelegener und schwer erreichbarer Bezirke, Mitarbeiter von Polar- und Wetterstationen, Besatzungen von Schiffen auf See) hatten die Möglichkeit, vorzeitig zu wählen, während Russen, die im Ausland wohnen oder sich dort aufhalten, ihre Stimmen ebenfalls ab dem 3. September vorzeitig abgeben konnten.

Nach Angaben von Ella Pamfilowa, der Leiterin der Zentralen Wahlkommission Russlands (CEC), haben bis zum 15. September rund 150.000 Menschen ihre Stimme vorzeitig abgegeben.

Die Wahlen zur 8. russischen Staatsduma (Unterhaus) sind für den 19. September 2021, den so genannten Einheitlichen Wahltag, angesetzt. Die Stimmabgabe wird sich über drei Tage erstrecken - den 17., 18. und 19. September.

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Laut den Umfragen vom 9. September darf die regierende Partei “Vereintes Russland” mit 26-30 Prozent der Stimmen rechnen, gefolgt von der Kommunistischen Partei mit 15-22 Prozent. Die nationalistische Liberaldemokratische Partei liegt mit 7-10 Prozent auf dem dritten Platz. Auch die Partei “Gerechtes Russland” kann mit 5-6 Prozent der Stimmen mit dem Einzug in die Staatsduma rechnen, genauso wie die Partei “Neue Leute” des Unternehmers Alexei Netschajew.

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Für die anderen Parteien, darunter die sozialliberale Jabloko oder die Rentnerpartei sieht es mit 3-4 Prozent der Stimmen schlechter aus. Mehrere andere folgen unter “ferner liefen”.

Sollte das finale Ergebnis den Umfragewerten entsprechen, wäre dies eine herbe Niederlage für die regierende Partei “Einiges Russland”, die sich bei den Wahlen 2016 noch die absolute Stimmenmehrheit und - Dank der Direktmandate in den einzelnen Wahlkreisen - auch 343 der 450 Sitze sichern konnte.

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