Beleuchtungskonzepte für die neue Wohnung

Ich bin vor zwei Jahren in meine jetzige Wohnung eingezogen. Obwohl ich die Wohnung leer gemietet hatte, hinterließen mir die Vormieter zwei Lampenschirme im Wohn- und Küchenraum. Wie das oft in solchen Fällen ist, entsprechen sie so gar nicht meinem Geschmack. Während Besucher, die vor der Covid-19-Pandemie noch die Türschwelle betreten durften, die Lampen als schön oder zumindest OK bewerteten, sah ich ein unförmiges Rosen-Spalier von meiner Decke hängen. Ein hellbraunes Spalier, das den Ausmaßen meines bedauerlich üppigen Bauchs entsprach.

Eines der Probleme ist, dass die beiden Lampen zwar aus dem gleichen Material sind, aber nicht gleich aussehen, was meinem Stil für Ästhetik stört. Dazu kommt, dass die Lampen in einer geraden Linie angebracht sind. Nur: in der Mitte dieser Linie ist noch eine Lampe. Oder sagen wir besser eine Glühbirne, die gar keinen Lampenschirm hat.

Energieeffiziente Glühbirnen, sind LED, Halogenleuchten und Energiesparlampen. Bisher hatte ich Energiesparlampen. Aber ein alter Traum von mir waren LED-Lampen. Dezent in der Decke angebracht, konnten sie bis zu 70 % Strom sparen. Dies allein macht sie bei stetig wachsenden Strompreisen lukrativ. Das einzige Problem: wenn man zur Miete wohnt, ist es nicht immer möglich extensive Bauarbeiten an der Zimmerdecke auszuführen. Wenn man in einem Altbau wohnt, muss sich ein modernes Beleuchtungskonzept auch dem Gebäude anpassen können.

Die ehemalige Babysitterin meines Kindes, heute Zahnarzttechnikerin, erwähnte die Beleuchtung in der Zahnarztpraxis, in der sie arbeitet. Ihre Chefs hatten die seit 1989 bestehende polnische Firma Lena Lighting beauftragt, die Räumlichkeiten mit der richtigen Beleuchtung auszustatten. 4 Millionen Leuchter exportiert die seit 1989 bestehende polnische Firma pro Jahr. Diese beleuchten bisher Büros, Sportanlagen, Ausstellungsräume, Hotels, Lagerhallen und mitunter auch die Straßen.

Im Rahmen der Pandemie hat die Firma jetzt ihr Angebot auch auf den privaten Wohnraum ausgedehnt, um uns ihre Expertise etwa aus dem Hotelfach- oder Büroraum anzubieten. Ganz zu schweigen, dass sie auch temporäre Leuchten für Bauprojekte anbieten, sodass sie wunderbar in den weltweiten Trend hereinpassen, „Lockdowns“ mit Renovierungsarbeiten zu koordinieren.

Hat man etwa ein Haus, dann benötigt man auch Licht für die Außenbeleuchtung oder Kellerräume. Hier lässt sich weiter Energie sparen, in dem man bewegungsgesteuerte Lampen anbringt. Diese empfehle ich übrigens auch für Badezimmer, denn es gibt nichts Schlimmeres, als nach dem Lichtschalter suchen zu müssen, wenn man halb verschlafen nachts dringend muss. Leuchtkonzepte aus Hotels lassen sich hier wunderbar auch in einem Privathaushalt umsetzen.

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Wichtig ist heute aber vor allem das Homeoffice. Und hier sollte man einiges bedenken. Es geht hier nicht nur dabei sehr gute Beleuchtung zu haben, sondern man muss dabei beachten, dass das Licht so angebracht ist, dass man dennoch gut den Computer lesen kann: zu jeder Tages- und Jahreszeit. Aber hinter der Beleuchtung im Büro steckt weit mehr:

Die Art des Lichts, dem die Beschäftigten an ihrem Arbeitsplatz ausgesetzt sind, wirkt sich auf ihre Stimmung, den Tagesrhythmus, die körperliche Gesundheit, die Produktivität und Kreativität aus. Mit anderen Worten, das Licht im Arbeitszimmer sollte nicht nur dem Bedarf an Computerlesbarkeit genügen, sondern auch dem eigenen Biorhythmus. Dies lässt sich mit Dimmern erreichen, um Lichtverhältnisse der Natur zu simulieren. Tageslicht ist aber auch unglaublich wichtig im Büro, solange dieses nicht direkt auf den Computer einwirkt. Vor allen an Orten wie Berlin, wo viele Bewohner am sogenannten Januar- oder Winter-Blues leiden. In der Fachsprache saisonal abhängige Depression, leiden etwa 6 % der Menschen an dieser Depression, die üblicherweise einen Monat lang dauert, wenn der Winter einfach nicht zu Ende gehen will, und die Stadt in einem ständigen grau verschwindet. Verlängerte Zeiten in Lockdowns in Innenräumen, vor allem wenn man in Wohnungen ohne Gartenzugang oder Balkon wohnt, machen deshalb eine natürliche Beleuchtung, die sich übrigens mit heutiger Technologie auch künstlich erreichen lässt, unabdingbar.

Außerdem kann man durch die Installation von Dimmern das Licht herunterdrehen, wenn die Arbeit nicht die maximale Helligkeit erfordert, und so die Lichtstärke der Natur simulieren.

Ich habe zumindest für mein Wohnzimmer- und Küchenproblem die richtige Lampe gefunden: eine Pendelleuchte namens CAPELLA LED PLUS Z von Lena Lighting. Schlichter moderner Stil, LED, ohne dass man ein Loch in die gemietete Decke bohren müsste. Sie kann in einem Smart-Haushalt eingebaut haben, den ich zugegebener Weise noch nicht habe, aber von dem ich träume.

Die Lampe kann mit diversen Bewegungssensoren, Sprachsteuerung, Kamerafunktion zum Schutz vor Diebstahl ausgestattet werden. Sie kann drahtlose Kommunikation zu anderen Leuchten herstellen, als auch die Luftfeuchtigkeit, Temperatur und den Luftdruck in den Räumen messen. Ebenso kann sie unterschiedliche Lichtszenen definieren und die Farbe an den Tagesrhythmus des Menschen anpassen. Und nicht zuletzt kommt sie in drei Farben: Weiß, Bordeaux und Anthrazit, sowie mit einer 5 Jahre Garantie.

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